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AKTUELLE BERICHTE
Rinnböckhaus (Wien): Geschichtsträchtiges Arbeiterwohnhaus abgerissen
/ Berichte /Wien 1110, Simmeringvon IDM_adminHinter der schlichten und recht unscheinbaren Fassade in der Simmeringer Hauptstraße 3 verbirgt sich eine besondere Rarität der frühen Arbeitergeschichte. Doch dieser Tage verschwindet dieser Häuserblock Rinnböckstraße 2, Litfaßstraße 2 und Simmeringer Hauptstraße 3 bedauerlicher Weise aus dem Wiener Stadtbild, er wird abgerissen. Der Häuserblock bildete den letzten erhaltenen Rest der so genannten Rinnböckhäuser, die in der Frühgründerzeit, von 1861 bis 1865 vom promintenten Deichgräbermeister und Abgeordneten zum Simmeringer Gemeinderat Josef Rinnböck (1816-1880) errichtet wurden. Die Leiterin des Bezirksmuseum Simmering, Petra Leban, hatte sich letztes Jahr noch für die Erhaltung der Gebäude eingesetzt, doch die Magistratsabteilung 19 („Architektur und Stadtgestaltung“) konnte im Sinne der Bauordnung für Wien keine Schützwürdigkeit feststellen (diese bezieht sich bedauerlicher Weise jedoch ausschließlich auf das äußere Erscheinungsbild), sodass der Abbruch seitens der Baupolizei (MA 37) problemlos bewilligt wurde. Auch die Grünen Simmering setzten sich vergeblich für den Erhalt ein. „Das Haus ist ein wertvolles Zeugnis der Geschichte des Arbeiterbezirks Simmering und ein Meilenstein im sozialen Wohnbau“, meinte dazu Andreas Fritsch, Bezirksrat und grüner Sprecher für Stadtplanung in Simmering. Auch das Bundesdenkmalamt prüfte eine Unterschutzstellung, konnte offenbar aber nach den strengeren Vorgaben („höheren Qualitätskriterien“) im Denkmalschutzgesetz ebenso keine Schutzwürdigkeit feststellen. Somit fallen kulturhistorisch bedeutende Objekte von lokaler Bedeutung, die nicht durch ihre Außenerscheinung glänzen, aus jegliche Schutzbestimmungen. Josef Rinnböck (1816–1880) war mit seinem Unternehmen am Abriss der Wiener Stadtmauer beteiligt und baute aus diesen Abbruch-Ziegeln diesen frühen Arbeitergroßwohnhof. Im Hof des Rinnböckhauses befand sich der „Schreindorfer Saal“, ein Tanz- und Konzertsaal (Bild). Der Schreindorfer Saal wurde 1955 abgerissen. Das stadteinwärts gelegene, größere, dreigeschoßige Arbeiterwohnhaus in der Simmeringer Hauptstraße 1 musste 1974 dem Autobahnbau der Südosttangente weichen (Foto während Abriss). Obwohl die Existenz der Arbeiterwohnhäuser einer privaten Initiative verdanken, markieren die Häuser gleichsam den Beginn des modernen sozialen Wohnbaus in Wien und waren zu ihrer Erbauungszeit die zweitgrößte Wohnhausanlage auf dem Gebiet der heutigen Stadt (nach dem Freihof auf der Wieden im 4. Bezirk). Jetzt erinnert nur noch die neogotische Grabkapelle auf dem Simmeringer Friedhof an Josef Rinnböck. Direkt am Fuß des Kirchhügels der Simmeringer Pfarrkirche steht dort das wohl prominenteste Monument dieses Friedhofs, die Rinnböck-Kapelle. Dieser neugotische Bau wurde 1869 von Josef Rinnböck als Grablege für sich und seine Familie errichtet. Medienberichte: 23. November 2020, MeinBezirk Zum Schutz historischer Gebäude: Bewohner sind für den Erhalt des Rinnböckhauses: https://www.meinbezirk.at/simmering/c-lokales/bewohner-sind-fuer-den-erhalt-des-rinnboeckhauses_a4338925 10. November 2020, MeinBezirk Kulturgut bewahren: Das alte Rinnböck-Haus in Gefahr? https://www.meinbezirk.at/simmering/c-regionauten-community/das-alte-rinnboeck-haus-in-gefahr_a4341649 Weitere Infos: Die Rinnböck-Kapelle und die Rinnböck-Häuser in Simmering: https://denkwuerdigkeiten.com/2020/07/20/die-rinnbock-kapelle-und-die-rinnbock-hauser-in-simmering Rinnböckhäuser, Wien XI – Baudenkmäler in Österreich: https://baudenkmaeler.wordpress.com/2014/09/14/rinnbockhauser-wien-xi
Graz (Stmk): Abriss Lendkai 93, bald auch Lendkai 95 Geschichte?
/ Berichte /Steiermark / Grazvon IDM_adminAnfang Mai wurde in Graz das 1893 erbaute, dreigeschoßige Gründerzeithaus Lendkai 93 mit seiner späthistoristischen Fassade abgerissen (4. Bez. Lend). Peter Laukhardt von der Bürgerinitiative Soko Altstadt schreibt dazu auf Grazwiki.at: „Aus dem Bebauungsplan 04.08.1 (rechtskräftig am 5.10.2017) war eigentlich keine Notwendigkeit für einen Abbruch erkennbar, denn auf Seite 10 heißt es: „Hier bleiben die Festlegungen des bestehenden Bebauungsplanes nahezu unverändert. Es kann aufgezeigt werden, dass (…) alle Liegenschaften den städtebaulichen Zielsetzungen entsprechen und der Bebauungsplan hier den Bestand abbildet. Im Sinne der Weiterentwicklung des Bebauungsplanes wurde jedoch festgelegt: Eine Überschreitung des im 3.0 Flächenwidmungsplan 2002 und im § 2 der Bebauungsdichteverordnung 1993 festgesetzten Höchstwertes der Bebauungsdichte ist für die Liegenschaften (…) Lendkai 87 bis 95 (…) im Rahmen der Festlegungen des Bebauungsplanes zulässig. Damit kann ein geschlossenes Gesamtbild an den Straßen erreicht werden und können die dortig vorhandenen Baulücken gut geschlossen werden.“ Peter Laukhardt von Soko Altstadt kommentiert dazu auf Grazwiki.at: „Also wird hier abgerissen, damit die ganze Zeile – mit Schließung der Baulücke – aufgezont werden kann. Wer sich heute die dortige Situation ansieht, greift sich an den Kopf, so brutal soll hier verdichtet werden.“ (Quelle: https://www.grazwiki.at/Lendkai_93). Auch das Nachbarhaus, das kleine Vorstadthaus Lendkai 95 wird wohl bald Geschichte sein, denn Peter Laukhardt schreibt auf Grazwiki.at: „Das Schicksal dieses kleinen Vorstadthauses mit seinem verspielten Giebel ist mit dem des Hauses Lendkai 93 eng verknüpft. Bald wird es in Graz solche köstlichen Baulichkeiten nicht mehr geben.“ (Quelle: https://www.grazwiki.at/Lendkai_95). Foto Lendkai 93 und 95 auf Google Maps: https://www.google.at/maps/@47.0795494,15.4309552,3a,75y,243.4h,89t/data=!3m6!1e1!3m4!1sL12sLg_zqnZYfBnyJOAGCw!2e0!7i13312!8i6656 Literatur: Österreichische Kunsttopographie (ÖKT), Band XLVI: Die Kunstdenkmäler der Stadt Graz. Die Profanbauten des IV. und V. Bezirkes (Lend und Gries), Wien 1984, Seite 317 Beschreibung Lendkai „Nr. 93: Erbaut 1893 für Josef und Constanzia Pessl durch Baumeister Josef F. Flohr. Späthistoristisches dreigeschossiges sechsachsiges Wohnhaus mit reduzierter Fassade. Pläne. Baupläne 1893, bez. „Jos. F. Flohr“, StA.“

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Favoriten, Stellungnahme zu Planentwurf 8038, 11.4.2013
/ Berichte /Wien 1100, Favoriten von IDM_adminStellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8038, Katastralgemeinde Favoriten, 10. Bezirk Favoriten Für das Gebiet zwischen Laxenburger Straße, Südtiroler Platz, Favoritenstraße, Johannitergasse, Sonnwendgasse, Herndlgasse, Wielandplatz, Herndlgasse, Reumannplatz, Buchengasse, Laxenburger Straße und Quellenplatz. Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Es muss erstaunen, dass im aktuellen Planentwurf keine einzigen Schutzzonenwidmungen vorgesehen sind, zumal die Stadt Wien 1996 große Bereiche des Plangebietes als „Schutzwürdigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ausgewiesen hat (vgl. Schutzzonenplan Wien, Grundlage für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete; siehe Beilage). Allgemeines: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone – der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.
Bregenzer Altstadt, Anschlag auf das Stadtbild, 10.04.2013
/ Presseaussendungen /Vorarlberg / Bregenzvon idmsBis nach Wien verbreitet sich die Kunde vom Stadtbild zerstörenden Projekt in Bregenz! Am Deuring-Schlössle in der Oberstadt soll morgen ein weithin sichtbarer, völlig unpassender Anbau genehmigt werden – die Initiative Denkmalschutz zeigt sich schockiert! Die Bregenzer Altstadt, die Oberstadt, überragt weithin sichtbar die Stadt Bregenz und wird von der ehemaligen, über Jahrhunderte überformten Stadtmauer noch weitgehend eingefasst. Gerade an der Stadtbild prägenden Schauseite zur unteren Stadt und zum Bodensee hin soll nun ein Küchenzubau samt Lift an die erhaltene Stadtmauer der Oberstadt bzw. des Deuringschlössles angebaut werden. Eine Bauverhandlung ist für morgen, Donnerstag, angesetzt. Der Verein Initiative Denkmalschutz, der sich für bedrohte Kulturgüter in ganz Österreich einsetzt, zeigt sich entsetzt! Unglaublich, dass die Vorarlberger Landesregierung die Erweiterung der Küche durch (u.a. einen Stahlcontainer für Leergut!) an dieser prominenten Schauseite des Deuring-Schlössles über das Interesse des Stadtbildschutzes gestellt und den Flächenwidmungsplan der Stadt Bregenz genehmigt hat, zumal es sich beim Erhalt des Ortsbildes um „überörtliche Interessen“ handelt (§ 21 Abs. 6 Vorarlberger Raumplanungsgesetz). Wer trägt dafür die Verantwortung? – Die Initiative Denkmalschutz fordert eine Rückwidmung (§ 27 Abs. 2a)!
Neulerchenfeld, Stellungnahme zu Planentwurf 8026, 4.4.2013
/ Presseaussendungen /Wien 1160, Ottakring von IDM_adminStellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8026 im 16. Bezirk, Katastralgemeinde Neulerchenfeld Für das Gebiet zwischen Lerchenfelder Gürtel, Gablenzgasse, Liebhartsgasse, Koppstraße, Ludo-Hartmann-Platz und Koppstraße. Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Zunächst möchten wir unsere Verwunderung Ausdruck verleihen, dass im aktuellen Planentwurf keine einzige Schutzzone vorgesehen ist, obwohl sich noch nicht wenige historisch wertvolle Gründerzeitbauten im Ensemble befinden. Die Initiative Denkmalschutz regt daher an über folgende Gebiete Schutzzonen auszuweisen: Schutzzonengebiet 1.: Lerchenfelder Gürtel 1-7 und 11-17, Koppstraße 1-3, Hippgasse 1-11, 4-12 , 17 und 18 sowie Herbstraße 1-3, 7-9 und 2. Das Ensemble besteht aus Gründerzeitbauten zumeist aus der Zeit zwischen 1870-1895 mit z.T. gut erhaltener stark gegliederter Gründerzeitfassaden. Schutzzonengebiet 2.: Gablenzgasse 8-18, insbesondere das späthistoristische Eckhaus Gablenzgasse 18 (ident mit Neumayrgasse 1, erb. 1894) ist erhaltenswert.
Alterchenfeld und Schottenfeld, Stellungnahme zu Planentwurf 7944, 21.3.2013
/ Berichte /Wien 1070, Neubau von IDM_adminStellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7944 im 7. Bezirk, Katastralgemeinde Neubau, Bezirksteil Schottenfeld und Altlerchenfeld Für das Gebiet zwischen Lerchenfelder Straße, Zieglergasse, Neustiftgasse, Schottenfeldgasse, Burggasse, Halbgasse, Neustiftgasse und Kaiserstraße Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Zunächst möchten wir unsere Verwunderung Ausdruck verleihen, dass manche Objekte, die aus unserer Sicht eindeutig erhaltenswert sind, trotz direkter Nachbarschaft zu einer Schutzzone nicht für eine Schutzzonenwidmung vorgesehen sind (insbesondere Badhausgasse 1-3, Kaiserstraße 100, Kaiserstraße 102-104 (secessionistisches Parkgitter), Schottenfeldgasse 89 und Zieglergasse 73). Auch andere erhaltenswerte Gebäude könnten leicht an eine Schutzzone angebunden werden (Halbgasse 22, Neustiftgasse 88), dies ist aber im Planentwurf derzeit leider ebenso wenig vorgesehen. Außerhalb von den im Planentwurf vorgeschlagenen Schutzzonenwidmungen muss einzig und allein das Biedermeierhaus Neustiftgasse 106 aus Denkmalschutzgründen erhalten werden (alle anderen denkmalgeschützten Bauten befinden sich im Planentwurf in Schutzzonenwidmungen).
Eislaufverein, Welterberichtlinie, 20.3.2013
/ Berichte /Wien 1030, Landstraße von IDM_adminWiener Eislaufverein: Initiative Denkmalschutz deckt auf: Stadt Wien verstößt gegen ihre eigene Welterberichtlinie! Für Stadtrat Schicker Hochhäuser 2008 noch ein „No-Go“! Wien (OTS) – Noch 2008 hat sich der damalige Stadtrat für Stadtentwicklung Rudi Schicker im Gemeinderat zu einer Umwidmung des Eislaufvereins kritisch geäußert: Das Areal liege „unmittelbar am Rande des Weltkulturerbes, es stehen viele anrainende Liegenschaften in einer Schutzzone, also es wäre undenkbar, an dieser Stelle Hochhäuser zu errichten“ (29.2.). Jetzt, nachdem Eislaufverein und das benachbarte Hotel Intercontinental verkauft wurden (und die „Richtigen“ daran verdient haben?), sollen plötzlich Hochhauswidmungen kein Problem mehr darstellen? Die Rahmenbedingungen, nämlich die Lage in der sensiblen historischen UNESCO-Welterbe-Kernzone, sind dieselben wie 2008!
Stellungnahme zur Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes
/ Presseaussendungen / / von IDM_adminEntwurf eines Bundesgesetzes zur Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G 2000) und Aufhebung des Umweltsenatsgesetzes zur Anpassung an die Verwaltungsgerichtsbarkeit GZ: BMLFUW-UW.1.4.2/0008-V/1/2013 Verein Initiative Denkmalschutz nimmt zu obigem Ministerialentwurf wie folgt Stellung: Grundsätzlich: Der gegenständliche Gesetzesentwurf wurde am 1. März 2013 dem Parlament und den zur Begutachtung auserwählten Behörden und Dienststellen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, NGO’s und Vereinigungen unter Setzung einer Frist für die Abgabe allfälliger Stellungnahmen bis zum 12. März 2012 übermittelt. Abgesehen davon, dass sich unter den Adressaten keine einzige Bürgerinitiative befand, ist die Bestimmung einer derart kurzen Frist für eine allfällige Stellungnahme von Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere in Hinblick auf den beabsichtigten Regelungsinhalt, dessen Vollzugsauswirkungen die konkreten und vitalen Lebensumstände vieler nachhaltig betreffen sowie auf die Schwierigkeit, vom Gesetzesentwurf innert kurzer Zeit Kenntnis zu erlangen, geradezu als gewollter Ausschluss der Meinung ebendieser Betroffenen zum Gesetzesvorhaben anzusehen.
Rettungsappell für das Stadthallenbad – Offener Brief an Bürgermeister Häupl, 11.3.1013
/ Berichte /Wien 1150, Fünfhaus von IDM_adminRettungsappell für das Stadthallenbad: Offener Brief an den Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien Dr. Michael Häupl Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit DOCOMOMO, ICOMOS, TICCIH u.a.: Wien (OTS) – Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Seit dem Jahr 2009 verfolgt die Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen der Sperre und Generalsanierung des Stadthallenbades. Das Bad war bei der Wiener Bevölkerung sehr beliebt, die Stadt 1974 nach der Eröffnung stolz, dass die 13. Europameisterschaft im Schwimmen, in einem international beachteten Meisterwerk des Architekten Roland Rainer, ausgetragen werden konnte. Umso mehr ist die Wiener Gesellschaft um die Jahreswende 2011/12 erfreut gewesen, als die Medien im Dezember 2011 und Jänner 2012 von einer vorbildlichen Instandsetzung und von der bevorstehenden Wiedereröffnung im Februar 2012 berichteten. Kosten: Rund 16,5 Millionen Euro. Wenige Tage danach war alles anders. Am 24. Jänner wurden ein Baustopp, eine gerichtliche Beweissicherung und die Einschaltung des Kontrollamtes der Stadt Wien verkündet. Seitdem wird die Entwicklung mit Verwirrung, Entsetzen und Empörung verfolgt. Die Wogen sind hoch gegangen.
Jahn-Kaserne Korneuburg, Presseaussendung
/ Presseaussendungen /Niederösterreich / Korneuburg von IDM_adminStadt Korneuburg: Entsetzen über Abrisspläne der Jahn-Kaserne Initiative Denkmalschutz zeigt sich entsetzt über Abrisspläne der „Jahn-Kaserne“ in Korneuburg Verein Initiative Denkmalschutz – Presseaussendung Die städtebaulich prägende Anlage der ehem. Kaiser Franz Joseph Kaserne soll einer „bestmöglichen Verwertung“ zum Opfer fallen Ein aktives Mitglied unseres Vereins machte uns auf den geplanten Abriss der im Historismus errichteten Kasernenanlage in der Wiener Straße 36 (Ecke Jahnstraße 2) aufmerksam. Die ursprüngliche Kaiser Franz Joseph Infanterie Kaserne stellt einen typischen Vertreter der immer seltener werdenden Gattung einer Kasernenanlage aus der Monarchie dar und wurde 1882 von den beiden k u. k. Hofbaumeistern Franz Oblbricht und Ferdinand Dehm (und Tomaschek) erbaut. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Kaserne in ein Zinshaus umgebaut und verfel in den letzten Jahren immer mehr. Nach einer Ausschreibung des Stadtentwicklungsfonds Korneuburg (SEFKO) im letzten Sommer soll die Kaserne nun einem Wohnbauprojekt der Wohnbaugenossenschaft „Frieden“ weichen.
Eislaufverein, Stadtbild in Gefahr, 28.2.2013
/ Berichte /Wien 1030, Landstraße von IDM_adminInitiative Denkmalschutz: Hochhausprojekt Wiener Eislaufverein – ein Anschlag auf das Stadtbild! Erstmal wird inmitten der Kernzone des UNESCO-Weltkulturerbes „Historisches Zentrum von Wien“ ein Hochhaus geplant Während sich das zuletzt lange und heftig umstrittene Hochhausprojekt Wien-Mitte noch außerhalb der Welterbe-Kernzone, in der „Pufferzone“ befand, plant die Stadt Wien jetzt erstmals innerhalb der Kernzone ein Hochhausprojekt. Die Initiative Denkmalschutz zeigt sich ob der gestrigen Projektpräsentation schockiert. Das neue Hochhaus neben dem Hotel Intercontinental soll etwa 30 Meter(!) höher werden als das bestehende Hotel und die Höhenmaße sollen an den weit entfernt gelegenen, 1953-55 erbauten Ringturm (wieso eigentlich?) Bezug nehmen (ca. 73 m). Das Hotel Intercontinental war dabei schon vor seiner Erbauung 1960-64 ob der geplanten Höhe in dieser städtebaulich sensiblen Lage sehr umstritten und wurde in der Folge auf etwa 44 Meter reduziert (als Gegenleistung wurde damals eine Sondergenehmigung für niedrigere Raumhöhen gewährt, um keine Quadratmeter an Fläche zu verlieren).