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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Breitenlee

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (MA 21 B – Plan Nr. 7905) im 22. Bezirk, Kat. G Breitenlee

für das Gebiet zwischen Rautenweg, Schukowitzgasse, Linienzug 1-3, Schukowitzgasse, Stadlbreiten, An der Neurisse, Breitenleer Straße und Linienzug 4-5

Wien, den 16. März 2011

An die Bezirksvorstehung von Donaustadt
An die Mitglieder des Bauausschusse der Bezirksvertretung Donaustadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dies gilt inbesondere für Gebäude in Schutzzonen. Dadurch wird auch am ehesten kein Anreiz für Abbruch und Neubau gegeben.

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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Schloss und Schlosspark Gainfarn in Bad Vöslau

Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum geplanten Flächenwidmungs- und Bebauungsplan für Schloss und Schlosspark Gainfarn in Bad Vöslau

Flächenwidmungsplan: Plan Nr. 3 (KG Gainfarn) Parz. Nr. 1/1 (T), 2 (T), 323 (T),  3360 (T)
Bebauungsplan: Plan Nr. 4 (KG Gainfarn) Parz. Nr. 1/1 (T), 2 (T), 323 (T), 3360 (T)

Der Verein Initiative Denkmalschutz hat – nach einem am 23. Oktober durch­geführten Lokalaugenschein – folgende Stellungnahme gegenüber dem Bauamt der Stadtgemeinde Bad Vöslau abgegeben:

Im Plangebiet liegt das Schloss Gainfarn samt Schlosspark. Das Schloss wurde 1816 unter Verwendung älterer Bauteile errichtet, 1929 ergänzt und nach 1955 als Schule adaptiert. Der ursprünglich barocke Garten wurde nach 1800 um etwa das drei- bis vierfache erweitert und durchgehend im „englischen Stil“ als Land­schafts­garten mit verästeltem Wegenetz und wei­ten Wiesenflächen mit Ge­hölzen ausge­staltet.

Der Landschaftsgarten hat sich beinahe in seiner gesamten Größe erhalten und ist bis heute im Gelände – trotz Verwahrlosung und Adaptierungen in den Nachkriegs­jahrzehnten (wie bei zahllosen historischen Gärten in Österreich geschehen) – deutlich in der Vegetation spürbar und im Gelände ablesbar. Somit ist die untrenn­bare Einheit Schloss und Schlosspark als Kulturdenkmal Schlossanlage (-ensemble) bis heute im Wesentlichen erhalten geblieben und als Einheit im Sinne der Denkmal- und Ortsbildpflege schützenswert. Gerade in der Gartendenkmalpflege ist es üblich, deutlich sensiblere Maßstäbe als in der Bau­denk­malpflege anzulegen, da die Natur einem ständigen Wandel unterliegt.

Monikapforte in Salzburg: Bewährte Zukunftslösung

Memorandum der unabhängigen österreichischen Denkmalschutz-NGOs Initiative Denkmalschutz, Österreichische Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege und ICOMOS AUSTRIA – Österreichisches  Nationalkomitee

Die beiden österreichischen Denkmalschutz-NGOs sowie ICOMOS Austria unterstützen den Stadtteilverein Mülln bei seiner Forderung: Der Zustand der barocken Wehranlage vor dem Brückenprovisorium, das eigentlich nur dem Bau des 2004 (!) eröffneten Museums der Moderne dienen sollte, ist wiederherzustellen.

Das Nadelöhr Monikapforte erschloß bis zur Errichtung des Provisoriums 2002 das Landschaftsschutz- und Erholungsgebiet Mönchsberg optimal. Seitdem stieg der Individualverkehr dramatisch und wird durch die Altstadt-Poller erst ab 10:00 beschränkt. Der geplante Brückenbau würde zudem weiteren Begehrlichkeiten in diese Richtung bis hin zu Wünschen nach neuen Zu- und Umbauten auslösen.

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ID-Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7964 – Ortskern Jedlesee

Initiative Denkmalschutz: Jedleseer Loretto-Schlössel in Bedrängnis – Neue Flächenwidmung soll heute im Bezirk Floridsdorf beschlossen werden

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme zum Entwurf für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7964 ab:

Jedlesee ist die älteste Siedlung im Bezirk Floridsdorf. Im Bereich der Lorettokirche und im Kreuzungsbereich Anton-Bosch-Gasse/Michtnergasse sind noch Reste der ursprünglich historischen Ortsbebauung von Jedlesee erhalten. Die Gebäude sind hier 1 bis 2geschoßig. Sie sind als Schutzzone ausgewiesen und stehen zum Teil unter Denkmalschutz. So z.B. Lorettoplatz 5, das historische “Loretto-Schlössel”, auch als “Maria Theresien-Schlössel” bekannt (ehem. Herrschaftshaus, erbaut Ende 17. Jh und damit eines der ältesten noch bestehenden Gebäude in Floridsdorf).

Es wird vorgeschlagen, die beiden ortsbildprägenden Häuser Anton-Bosch-Gasse 7 (erbaut 1906, dreigeschoßig mit secessionistischem Dekor) und Michtnergasse 9 in die Schutzzone aufzunehmen. Diese historischen Gebäude grenzen unmittelbar an die vorgesehene Schutzzone an. Aufgrund des engen räumlichen sowie geschichtlichen Konnex der Häuser Anton-Bosch-Straße 3 bis 5 zum historischen Ortskern, der als Schutzzone ausgewiesen ist, wird angeregt zu prüfen, ob eine Ausweitung der Schutzzone auch um die straßenseitigen Außenflächen der genannten, jedoch nachteilig veränderten Häuser sinnvoll sein kann.

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Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7974 – Hohe Warte: ID-Stellungnahme

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme zum Entwurf für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7974 ab:

Die villenartige Bebauung entlang der Hohen Warte (Nr. 22 bis 40) wird zu Recht als Schutzzone gemäß Wiener Bauordnung ausgewiesen, da es sich um ein “wegen ihres örtlichen Stadtbildes in ihrem äußeren Erscheinungsbild erhaltenswürdiges Gebiet als in sich geschlossenes Ganzes” handelt (§ 7 Abs 1).

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Flächenwidmungsplan Entwurf Süssenbrunner Schloß: ID-Stellungnahme

ID-Stellungnahme zum Flächenwidmungsplan Entwurf PD 7280E (Süssenbrunner Schloß)


Grundsätzlich wäre die (Um)-Nutzung des Areals des Süßenbrunner Schlosses, eines ehemaligen landwirtschaftlichen Gutsbetriebes, als Manufakturbetrieb nicht abzulehnen. Die Frage ist hier die konkrete Umsetzung. Hinsichtlich des nun aufgelegten Entwurfs für die Änderung der Flächenwidmung ergeben sich jedoch einige Problematiken. So erscheint die – hinsichtlich (zusätzlicher und/oder alternativer) Lage von (neuen) Bauten – völlig fehlende Regulierung als bedenklich (keine Festsetzung entsprechender Fluchtlinien). Ebenso bedenklich erscheint auch die Beibehaltung der Widmung als “Spk” ohne nähere Definition der dort zulässigen Nutzungen.

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Bisamberg-Sendegebaeude_InitiativeDenkmalschutz

Bisambergsender

Bisambergsender: Nach Sprengung der Sendemasten nun auch das denkmalgeschützte Sendegebäude gefährdet?

Technische Denkmale in Österreich zumeist auf verlorenem Posten

Auf Unverständnis stößt beim Verein Initiative Denkmalschutz, mit welcher Eile die Sendemasten auf dem Bisamberg gesprengt werden sollen. Erst vor wenigen Wochen wurde die Öffentlichkeit über die geplante Sprengung informiert.

Im Zuge der heutigen Sprengung sollen leider auch die drei Antennenhäuser zerstört werden (eines aus 1933, die aus den 1950ern mit interessanter rundfunktechnischer Einrichtung). Übersehen wird dabei, dass das dazugehörige Sendegebäude unter Denkmalschutz steht und mit der heutigen Sprengung die Möglichkeit seiner ursprünglichen Nutzung beraubt wird. Logisch wäre gewesen, dass zuerst eine Nachnutzung gefunden, und erst dann über das Schicksal der Sendemasten entschieden wird.

Eine private Initiative bemühte sich noch in den letzten Wochen um die Rettung der Anlage und wollte die Sendemasten mieten – siehe: http://fsmat.at/~calm/bisamberg/

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Abbruch der Waisenhauskaserne in Klagenfurt

Waisenhauskaserne in Klagenfurt: Große Aufregung um Abbruch. Initiative Denkmalschutz bedauert Demolierung der städtebaulich so bedeutenden Anlage

Aufgebrachte Klagenfurter Bürger meldeten sich in den letzten Tagen bei der Initiative Denkmalschutz,  um über den Ihrer Meinung nach schändlichen Umgang mit historischer Bausubstanz in Ihrer Stadt zu berichten. Ein für das Klagenfurter Stadtbild wichtiger und historischer Bau wird derzeit in großen Teilen demoliert: Die ehemalige Waisenhauskaserne in der Deutenhofenstraße 1-3.

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Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7900 (Wien-Liesing, Kat. G. Inzersdorf): Stellungnahme ID-Verein

An die
Magistratsabteilung 21 B
Stadtteilplanung und Flächennutzung
Rathausstraße 14-16
1082 Wien

Wien, 17. September 2009

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7900

im 23. Bezirk, Kat. G. Inzersdorf

Draschestraße, Büttnergasse, Kolbegasse, Schwemmingergasse, Beyfusgasse, Pfarrgasse, Linienzug 1-2, Seligmanngasse, Sterngasse, Linienzug 3-7, Pfarrgasse, Linienzug 8-9 und Karl-Krestan-Gasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Es wird vorgeschlagen, die vorgesehene Erweiterung der Schutzzone auszudehnen.

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Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7121E2 (Wien-Liesing, Kat. G. Mauer): Stellungnahme ID-Verein

An die
Magistratsabteilung 21 B
Stadtteilplanung und Flächennutzung
Rathausstraße 14-16
1082 Wien

Wien, 17. September 2009

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7121E2

im 23. Bezirk, Kat. G. Mauer

Heudörfelgasse,
Anton-Strutzenberger-Weg,
Schloßgartenstraße,
Peterlinigasse,
Speisinger Straße,
Maurer Hauptplatz,
Geßlgasse,
Maurer Lange Gasse,
Valentingasse und Endresstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Es wird vorgeschlagen, die Häuser Ölzeltgasse Nr. 1 bis 5 in die Schutzzone aufzunehmen. Diese historischen Gebäude grenzen auch unmittelbar an die Schutzzone an.