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AKTUELLE BERICHTE

1030 Wien

Stellungnahme Planentwurf 8175, Rennweg u. Metternichg., 12.01.2017

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8175, 3. Bezirk Landstraße, Katastralgemeinde Landstraße Für das Gebiet zwischen Rennweg, Metternichgasse, Strohgasse, Reisnerstraße, Jaurèsgasse und Rechte Bahngasse Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone – der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. (Anmerkung: Da in den gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen sowie im aktuellen Planentwurf keine Bestandshöhen angegeben sind, kann in dieser Stellungnahme nur auf augenfällige Differenzen zwischen Bestandshöhe und Widmungshöhe hingewiesen werden.) Jaurèsgasse 3 (ehem. Palais Redlich): Das 1900 in Neorenaissance-Formen mit secessionistischen Anklängen erbaute, denkmalgeschützte Palais gilt als ein Hauptwerk des bekannten Architekten Carl König. Begrüßt wird die im Planentwurf vorgesehene niedrigere Höhenwidmung (Bauklasse III) als die im aktuell gültigen Plandokument (Bauklasse IV 18 m). Jaurègasse 9 (Reisnerstraße 49; ehem. Palais Sigray): Das 1872 von Architekt Viktor Rumpelmayer erbaute, denkmalgeschützte Palais in den Stilformen der „Neu Wiener Renaissance“ (1880 adaptiert) möge in seiner Höhenwidmung bestandsgenau gewidmet werden. Die (wieder) geplante und aktuell gültige Bauklasse IV 18 m scheint für das 2stöckige Gebäude zu hoch. Metternichgasse 3 (Reisnerstraße 44; Deutsche Botschaft): Die 1959-1965 erbaute Deutsche Botschaft von Architekt Rolf Gutbrod (1910-1999) stellt – laut der Fachorganisation DOCOMOMO Austria (NGO für die Erhaltung moderner Architektur) – „in seiner richtungsweisenden Moderne ein Dokument der baulichen Aufbruchsstimmung der europäischen Nachkriegsarchitektur dar“ und ist daher eindeutig erhaltenswert. Auch für DOCOMOMO Deutschland wird dieser Nachkriegsbau als „unbedingt schutzwürdig“ eingestuft. Dietmar Steiner, bis Ende 2016 Leiter des Architekturzentrum Wiens, setzt sich ebenso für den Erhalt ein wie auch Klaus Jan Philipp, Leiter des Instituts für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart in seinem Gutachten zur Deutschen Botschaft 2007. In diesem Sinne plädiert der Verein Initiative Denkmalschutz – neben einer ernsthaften Prüfung einer Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamt abseits möglicher diplomatischer Zurückhaltungen – für eine maßvolle Anpassung der Widmung an den Bestand. Auch muss klar die Vorgehensweise, zuerst einen Wettbewerb auszuschreiben, und danach den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan zu ändern, kritisiert werden. Bei einer solchen Vorgehensweise müssten die Bürger und NGOs schon im Vorfeld eingebunden werden (vor allem bei der Definition der Wettbewerbsziele), was aber nicht geschehen ist. Ansonsten ist die Gefahr sehr groß, dass die Abgabe einer Stellungnahme zum aktuellen Planentwurf zur Farce verkommt. Metternichgasse 9: Das 1868 von Ferdinand Dehm erbaute, 3stöckige Gründerzeithaus mit seinen korinthischen Ädikulenfenstern scheint etwas zu hoch gewidmet. Hier wird empfohlen die Bauklasse IV mit einer bestandsgenauen Höhenbeschränkung festzusetzen. Rechte Bahngasse 52: Der 3stöckige Gebäudetrakt steht in funktionaler Verbindung mit dem Sacre Coeur Schulcampus bzw. Gebäude Rennweg 31. Die im Planentwurf vorgesehene Höherwidmung dieses Gebäudetraktes von Bauklasse III auf Bauklasse IV 18 m wird auf Grund der historischen Bedeutung dieses Traktes abgelehnt. Reisnerstraße 44: siehe Metternichgasse 3 Reisnerstraße 48: Das 1stöckige Palais wurde 1881 vom Architekt Viktor Luntz für A. Glück-Krussitz erbaut und stellt einen wichtigen Profanbau des sonst als Kirchenarchitekten bekannten Friedrich Schmidt Schülers dar. Besonders hervorzuheben ist die feingliedrige Dachzone mit den 3 Fenstererkern und dem dekorativen Firstkamm. Umso begrüßenswerter ist daher auch die hier geplante niedrigere Höhenwidmung des nicht denkmalgeschützten Gebäudes. Jedoch möge überprüft werden, ob die geplante Bauklasse II (ohne Beschränkung) der Bestandshöhe entspricht. Falls dies nicht der Fall ist, möge die Bauklasse der Bestandshöhe genau angepasst werden. Reisnerstraße 49: siehe Jaurèsgasse 9 Reisnerstraße 50 (ehem. Palais Sybel): Das Palais Seybel, erbaut 1889 „gehört zu den wichtigsten Schöpfungen des Ateliers Fellner & Helmer“ (Zitat ÖKT, S.129). Daher ist die beabsichtige Abzonung von der derzeit gültigen Bauklasse IV beim 1stöckigen Verbindungstrakt zwischen dem Palais und dem Gründerzeithaus Reisnerstraße 48 zu begrüßen, wiewohl empfohlen wird – im Sinne der Bestandserhaltung – die Bebaubarkeit auf Bauklasse I mit zusätzlicher Gebäudehöhenbeschränkung zu reduzieren – anstelle der im Planentwurf vorgesehenen Bauklasse II. Reisnerstraße 50 u. 52: siehe Rennweg 27 Reisnerstraße 55-57 (ehem. Palais Hohenberg): Die geplante, niedrigere Höhenwidmung des 3geschoßigen, monumentalen, strenghistoristischen und unter Denkmalschutz stehenden Doppelhauses in Neorenaissanceformen (erbaut 1873, Architekt Wilhelm Fraenkel) auf Bauklasse IV mit Gebäudehöhenbeschränkung auf 18 m wird sehr begrüßt (im aktuell gültigen Plan Bauklasse IV ohne Höhenbeschränkung) Rennweg 27 (Italienische Botschaft; ehem. Palais Metternich): Der dem Planentwurf beiliegenden Stellungnahme des Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung: „Es wird um Überprüfung der Position des Neubaus bei der italienischen Botschaft gebeten. Die Distanz des Neubaus zur repräsentativen Seitenfront des benachbarten nördlichen Palais Reisnerstraße 50 soll überprüft werden. Diese Seitenfront sollte auch mit einem Neubau noch stadträumlich wirksam bleiben“ in Bezug auf das 1stöckige Nebengebäude in der Reisnerstraße 52, das für diesen Neubau weichen soll, schließt sich der Verein Initiative Denkmalschutz vollinhaltlich an. Ebenso möge bei diesem im äußeren Erscheinungsbild eher unscheinbarem Nebengebäude noch die allfällige historische Bedeutung respektive Erhaltungswürdigkeit überprüft werden.

Ensemble in Untersieveriung zerstört. Abriss Weinzingergasse 5, 20.12.2016

Initiative Denkmalschutz: Weiterer Identitätsverlust in Döbling. Ein Ensemble in Untersievering wurde zerstört! Dieser Tage wurde das Haus Weinzingergasse 5 abgerissen. Es bildete mit seinen Nachbarhäusern ein geschlossenes historisches Ensemble. Das Haus zeigte sogar eine frisch restaurierte Fassade, doch das Gewinnstreben des neuen Eigentümers überwiegte, sodass es jetzt abgerissen wurde. Abbruch: Weinzingergasse 5 ohne Schutzzonenwidmung Da keine Schutzzone gewidmet war, konnte der neue Besitzer den Abbruch nach Belieben veranlassen, ohne dass irgendeine Behörde zustimmen musste. Besonders tragisch: Nur wenige Häuser daneben befindet sich die Schutzzone Sieveringer Straße (Ecke Weinzingergasse 1), sodass das historische Häuserensemble in der Weinzingerstraße 1-7 zur Gänze als Schutzzone hätte ausgewiesen werden können, ja sogar müssen. Das Haus wird – wie auch die anderen hier genannten in der Weinzingergasse – im Denkmälerinventar des Bundesdenkmalamtes angeführt (Dehio): „Verbauung E[nde]. 19. -A[nfang] 20. Jh. (…) Weinzingergasse 5, altdeutsch mit origineller, durch Risalite und Erker gegliederter Fassade und originalem Türblatt“ (S. 602). Wer verantwortet den Abriss politisch? Der Gemeinderat! Und auch der Bezirk Döbling?

1130 Wien

Stellungnahme Planentwurf 7564E, St. Josefsheim-Kloster, Stock im Weg, 01.12.2016

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7564E, 13. Bezirk Hietzing, Katastralgemeinde Ober St. Veit Für das Gebiet Adolfstorgasse, Erzbischofgasse, Schweizertalstraße, Hentschelgasse, Einsiedeleigasse, Gemeindeberggasse, Schweizertalstraße, Karl-Schallhas-Gasse, Josef-Pommer-Gasse, Am Meisenbühel, Veitlissengasse, Adolfstorgasse Im Plangebiet befindet sich das St. Josefsheim-Kloster der Franziskannerinnen auf dem ehemaligen Areal der Einsiedelei. Der große, erhaltenswerte Gebäudekomplex wurde ab 1910 erbaut und u. a. 1926 um die Kapelle vom Kostbaren Blut Christi erweitert. Der vorliegende Planentwurf lässt den vollständigen Abriss dieses Josefsheim befürchten. Im Erläuterungsbericht (S. 5) heißt es dazu: „Für den Neubau eines Pflegewohnheimes auf der Liegenschaft Stock im Weg 1A-11 (Josefsheim) wurde ein Wettbewerb durchgeführt, die Parameter des Siegerprojekts sollen in die Abänderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes einfließen.“ Da das Josefsheim als erhaltenswert eingestuft werden kann (vgl. u.a. auch der ausführliche Eintrag im Dehio-Handbuch (S.250) sowie die umfassende Würdigung im Buch „In Hietzing gebaut“ (S. 218ff.), wird die Änderung der Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes in diesem Bereich abgelehnt.

1040 Wien

Gürtel Gesichtsverlust: Abriss Gründerzeithaus Wiedner Gürtel 16, 14.11.2016

Initiative Denkmalschutz: Der Wiedner Gürtel verliert sein Gesicht. Abriss des Gründerzeithauses Wiedner Gürtel 16 im Gange! Wieder fordert die Untätigkeit von Gemeinde und Bezirk baukulturelle Opfer, diesmal im 4. Bezirk Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Vor einem Jahr haben wir die „Abrisswelle“, die „über Wien rollt“ in einer Presseaussendung beklagt. Nun ist das Befürchtete erneut eingetreten: Nach dem Abriss des erhaltenswerten, 1886 erbauten Gründerzeithauses am Wiedner Gürtel 22 vor bald 2 Jahren, wird dieser Tage das in den etwa 1880er Jahren erbaute, strenghistoristische Zinshaus mit seiner reichen Fassadengliederung am Wiedner Gürtel 16 abgerissen (Fotos anbei). Spätestens seit 1996 war die Erhaltenswürdigkeit bekannt!

1020 Wien

Grand Hotel National: Initiative Denkmalschutz unterstützt Petition zum Erhalt, 10.11.2016

Ehem. Grand Hotel National muss erhalten bleiben! Initiative Denkmalschutz unterstützt die soeben gestartete Petition Ein wichtiges Frühwerk des berühmten Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen am Karmeliterplatz soll – trotz Schutzzone – für die Erweiterung eines Spitals abgerissen werden. Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Wien (OTS) – Seit in der Bezirksvertretungssitzung am 27.9. die SPÖ den Antrag zur Erweiterung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder eingebracht hat (BV2-776584/2016), gehen nicht nur im 2. Bezirk, sondern auch in Fachkreisen der Kunstgeschichte und Denkmalpflege die Wogen hoch. Denn die geplante Erweiterung würde den Abriss des ehem. Grand Hotel National in der Taborstraße 18 bedeuten. 1849 in der Frühgründerzeit von den beiden Ringstraßenarchitekten Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut, war dieses eines der bedeutendsten Gebäude seiner Zeit in der Leopoldstadt. Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative gegründet (Dr. Stefan Ohrhallinger, Mieter Taborstraße 18, Tel. 0681 / 201 70 567; Mag. Andrea Müller-Schiestl, Miteigentümerin des Nachbarhauses Taborstraße 20), die die Petition „Rettet das Hotel National“ eingebracht hat. Die Petition wurde soeben auf der Petitionsplattform der Stadt Wien veröffentlicht: www.wien.gv.at/petition/online. Die Initiative Denkmalschutz unterstützt diese Petition und fordert die Prüfung von Alternativen. Eine Aufhebung der Schutzzone, wie schon einmal in der Lindengasse 62 für einen Abriss 2011 geschehen, darf kein zweites Mal passieren.

Bregenz

Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten bleiben! 27.09.2016

Initiative Denkmalschutz: Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten werden! Die Stadt Bregenz wird aufgefordert ihre Verantwortung für das baukulturelle Erbe wahrzunehmen! Die Villa Freudeck in der Blumenstraße 3 (erbaut ca. 1895; Architekt Georg Baumeister) soll der Spitzhacke zum Opfer fallen. Doch gerade diese Villa ist im Kontext der umgebenden historischen Villen am Ölrain (Stichwort: „Ensemble“) eindeutig erhaltenswert. Dies bestätigt auch das aktuell gültige Räumliche Entwicklungskonzept (REK) aus 2008, das sich die Stadt Bregenz selbst verordnet – respektive beschlossen – hat. Initiative Denkmalschutz: Die Stadt Bregenz ist für Orts- und Stadtbildschutz verantwortlich! Die Villa Freudeck (oder „Höll“) in der Blumenstraße 3 ist Teil des 1892-1906 enstandenen Villenensembles des Architekten Georg Baumeister (1852-1927), zu dem die Villa Fünfland (Wolfeggstraße 15, erb. 1892-95), die Villa Wolfegg oder Klaubert (Blumenstraße 1, erb. 1905; steht sogar als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz), die Villa Säntis oder Wolfrum (Blumenstraße 2, erbaut 1906) sowie die Villa in der Blumenstraße 5 (ehem. evangelisches Pfarrhaus, heute Methodistenkirche, erb. nach 1903) gehört. Dieses Villenensemble am Ölrain ist im Sinne des Orts- und Stadtbildschutzes als Gesamtes unzweifelhaft erhaltenswert. Und auch im REK 2008 wird ausdrücklich die Erhaltungswürdigkeit der Villen am Ölrain und die Wichtigkeit der Erstellung von entsprechenden Bebauungsplänen zu deren Schutz festgehalten (S. 15). So sind im Kapitel B.5 „Identitätsstiftendes Stadtbild“ unter Punkt B.5.1. „Alte, wertvolle Ensembles und Einzelobjekte in ihrem Bestand und Erscheinungsbild schützen“ im Konkreten als Maßnahme festgelegt, „Villen und die sie umgebenden Gartenanlagen durch Parkschutz und durch die Erstellung von Bebauungsplänen schützen (Ölrain, Josef-Huter-Straße, Belruptstraße).„

Respekt vor der Karlskirche – keine Aufstockung im Umfeld! 21.09.2016

Initiative Denkmalschutz: Respekt vor der Karlskirche – keine Aufstockung im Umfeld! Die Initiative Denkmalschutz unterstützt die heute stattfindende Demonstration der Initiative Stadtbildschutz (18 Uhr, vor der Karlskirche) Bereits in den 1970er-Jahren stand der Neubau der Versicherung Winterthur am Karlsplatz 9 in heftiger Kritik. Damals wurde das – sogar denkmalgeschützte – biedermeierliche, 1789 errichtete Frühwirth-Haus 1960 u.a. mit der Begründung abgerissen, dass dadurch endlich ein größerer baulicher Abstand zur Karlskirche entstehen kann. Das, was damals schlussendlich doch nicht umgesetzt wurde (der Neubau rückte kaum von der Karlskirch ab) wurde, aus guten städtebaulichen Gründen, zumindest nicht in der Höhenerstreckung überdimensioniert (damals war vom Architekten Georg Lippert ein Neubau in gleicher Höhe wie die Technische Universität am Karlsplatz 13 geplant). Nun soll, über 40 Jahre später, die 2. Bausünde geschehen, in dem man ernsthaft eine Aufstockung des Gebäudes der Winterthur-Versicherung plant. Diesem 3stöckigen Bestandsgebäude sollen weitere 3 Geschoße draufgesetzt werden (2 Vollgeschoße und ein Staffelgeschoß). Die Initiative Denkmalschutz fordert die zuständigen Politiker auf, einer Umwidmung zur Vergrößerung des Bauvolumens nicht zuzustimmen!

Hitler Geburtshaus vor Zerstörung? Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! 19.09.2016

Hitler Geburtshaus: Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! Enteignung als Vorwand für Zerstörung? Initiative Denkmalschutz fordert Erhalt! Nun ist es ausgesprochen: „Vollständige Beseitigung“ des denkmalgeschützten Adolf Hitler Geburtshauses soll durch geplantes „Enteignungsgesetz“ ermöglicht werden! Wien/Braunau (OTS) – Am 12. Juli war Hitlers Geburtshaus Thema im Ministerrat. Nach diesem sprach Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) „von praktischen Problemen, die sich durch den Denkmalschutz ergäben“, und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) stellte überhaupt gleich fest, dass „das Gebäude aus diesem Grund nicht abgerissen werden könne“ (APA). Wissen die Herren nicht wovon sie reden? Kennen die Vertreter der Bundesregierung den eigenen(!) Gesetzesentwurf nicht? Denn in der aktuellen Regierungsvorlage wurde – im Gegensatz zum Begutachtungsentwurf für die Öffentlichkeit – eine eindeutige juristische Klarstellung getroffen: die „vollständige Beseitigung“ ist mitumfasst. War somit von langer Hand geplant, die Öffentlichkeit ganz gezielt zu täuschen? Die Chronologie der Ereignisse lässt dies vermuten! (OTS 27.5.: Bundesministerium für Inneres verschweigt den Denkmalschutz-Aspekt. Parlamentskorrespondenz (17.7.): „Auch ein Abriss des Gebäudes kommt (…) in Frage, auf Belange des Denkmalschutzes muss keine Rücksicht genommen werden“.) Die Initiative Denkmalschutz fordert: Würdiges Gedenken an die NS-Schreckensherrschaft und(!) Erhaltung dieses Altstadthauses!

1130 Wien

Abriss Hietzinger Hauptstraße 100-102: Löchrige Schutzzone. 2. September 2016

Initiative Denkmalschutz: Abriss Hietzinger Hauptstraße 100-102 Schutzzone löchriger als ein Schweizer Käse? Nachdem das seit vielen Jahren gefährdete Doppel-Gründerzeithaus Hietzinger Hauptstraße 100-102 bereits vor jünf Jahren knapp dem Abriss entkommen war, ist es vorgestern, Mittwoch, überraschend doch noch, und zwar auf besonders rasante Art und Weise dem Erdboden gleich gemacht worden. Neue Dimension der Abrissbegründung: Nicht schützenswert trotz Erhaltungswürdigkeit? Die Initiative Denkmalschutz ist es schon fast gewöhnt zu hören, dass erhaltenswerte Gebäude in Schutzzonen wegen „technischer“ oder „wirtschaftlicher Abbruchreife“ abgerissen werden dürfen. Der aktuelle Fall bekommt jedoch eine neue Dimension: Nach unseren Recherchen hat der Eigentümer – vereinfacht gesagt – gegen die Fachmeinung der Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung, Ressort Vassilakou), die die Erhaltungswürdigkeit beurteilt, Einspruch erhoben. Nachdem der Eigentümer den Instanzenzug gegangen war (Bauoberbehörde, Verwaltungsgericht Wien), wurde ihm schlussendlich Recht gegeben, sodass der Abriss am 31. August über die Bühne gehen konnte. (Fotos vor dem Abriss siehe Erich J. Schimek: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157628998443139/) Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Vassilakou sind zum x-ten Mal gefordert zu handeln!

Krankenhaus Oberwart (Bgld): Denkmalamt prüft Schutz, Landeshauptmann will Abriss

Das Landeskrankenhaus Oberwart, ein Gebäude im Stil des Brutalismus, wurde 1971 bis 1988/93 von den Architekten Matthias Szauer und Gottfried Fickl erbaut. Beim Bundesdenkmalamt läuft gerade ein Unterschutzstellungsverfahren, doch bei der Fragestunde am 10. Juni 2021 im Burgenländischen Landtag glaubt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bereits jetzt schon zu wissen, dass das Haus nicht geschützt werden wird, denn er sagte: „Aller Voraussicht nach wird dieses Krankenhaus [Anm.: das alte Krankenhaus] nicht unter Denkmalschutz gestellt. Das eröffnet uns natürlich die Möglichkeit in weiterer Folge – und das sage ich auch ganz klar – dieses Krankenhaus abzureißen“ (Quelle: ORF). In Fachkreisen herrschte ob dieses Vorgriffs Verwunderung und gleichzeitig auch die Befürchtung, dass damit der politische Druck auf das Bundesdenkmalamt steigt, damit es das Krankenhaus in der Dornburggasse 80 doch noch für den Abriss freigibt. Begonnen hat alles mit dem NEOS Landessprecher Eduard Posch, der 2019 meinte: „Dieser Bau ist eine Ikone der Architektur des Brutalismus,“ sodass er das Bundesdenkmalamtes bat, eine mögliche Unterschutzstellung zu prüfen. Das Denkmalamt ist dieser Anregung gefolgt und hat den Krankenhausbau mittlerweile als „bedeutsam“ eingestuft, sodass ein Prüfverfahren eingeleitet wurde, das bis heute nicht abgeschlossen ist. Bereits im Mai 2020 meinte Doskozil anlässlich der Grundsteinlegung zum Krankenhausneubau in Oberwart: „Es wird schwierig aufgrund der Bausubstanz das bestehende Gebäude weiter zu verwerten. Gemeinsam mit der TU Wien wird die BELIG ein Projekt starten, um Möglichkeiten zu erarbeiten, wie es weiter gehen kann. Ich gehe aber eher davon aus, dass ein Gutteil des Gebäudes abgerissen werden wird“ [Anm.: die BELIG (Beteiligungs- und Liegenschafts GmbH) wurde 2020 in LIB Landesimmobilien Burgenland GmbH umbenannt]. NEOS Landessprecher Eduard Posch fordert die zeitgerechte Erarbeitung eines Nachnutzungskonzeptes des Altbaues. Von Seiten der KRAGES, der Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H. heißt es, dass erst nach der Vollinbetriebnahme des Krankenhausneubaues, voraussichtlich 2024, über die Nachnutzung des bestehenden Krankenhauses entschieden wird. Linktipps: #SOSBrutalism: Matthias Szauer / Gottfried Fickl: Hospital Oberwart, 1971D–1988: https://www.sosbrutalism.org/cms/16412891 Landeskrankenhaus Oberwart, Full Documentation Fiche 2020 (Docomomo Austria – Documentation and Conservation of buildings, sites and neighbourhoods of the Modern Movement): https://www.docomomo.at/cms/wp-content/uploads/2020/10/7400_szauer-fickl_lkh-oberwart.pdf Liste brutalistischer Bauwerke in Österreich (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_brutalistischer_Bauwerke_in_%C3%96sterreich Medienberichte: 20. Juni 2021, BVZ Krankenhaus Oberwart: Poker um Denkmalschutz. Der Neubau liegt — so Landeshauptmann Doskozil — im Zeit- und Kostenplan. Altbestand könnte abgerissen werden: https://www.bvz.at/oberwart/neubau-krankenhaus-oberwart-poker-um-denkmalschutz-oberwart-krankenhaus-oberwart-hans-peter-doskozil-denkmalschutz-ilse-benkoe-print-277864957 10. Juni 2021, ORF Landtag: Schlagabtausch zu BELIG. In der Landtagssitzung ist Donnerstagnachmittag der Bericht des Landesrechnungshofes zur Landesgesellschaft BELIG neuerlich Thema gewesen. (mit Doskozil Zitat: „Aller Voraussicht nach wird dieses Krankenhaus nicht unter Denkmalschutz gestellt.“ : https://burgenland.orf.at/stories/3107724 8. Oktober 2020, BVZ Krankenhaus Oberwart. Corona: Denkmalamt muss jetzt warten. Aufgrund der strengen Zugangsbeschränkungen kann das Denkmalamt das Verfahren im Krankenhaus Oberwart derzeit nicht abschließen: https://www.bvz.at/oberwart/krankenhaus-oberwart-corona-denkmalamt-muss-jetzt-warten-oberwart-denkmalamt-krankenhaus-oberwart-zugangsbeschraenkungen-print-227574068 21. Mai 2020, BVZ Neubau KH Oberwart: Spatenstich von historischer Bedeutung. 235 Millionen Euro — die größte Investition in der Geschichte des Landes — werden bis zum Jahr 2024 investiert: https://www.bvz.at/oberwart/neubau-kh-oberwart-spatenstich-von-historischer-bedeutung-oberwart-spatenstich-krankenhaus-oberwart-investition-206485672 19. Mai 2020, MeinBezirk Krankenhaus Oberwart: 235 Millionen Euro für größtes Bauprojekt im Burgenland. Der Spatenstich fürs neue Krankenhaus Oberwart ist erfolgt. Bis 2024 werden maximal 235 Millionen Euro investiert: https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-lokales/235-millionen-euro-fuer-groesstes-bauprojekt-im-burgenland_a4072521 7. November 2019, ORF KH Oberwart: Grüne wollen Dialog über Nachnutzung. Die Krankenanstaltengesellschaft KRAGES ist derzeit mit der Ausschreibung für den Neubau des Krankenhauses Oberwart beschäftigt. Was mit dem bestehenden Krankenhaus geschehen soll, ist unklar. Die Grünen fordern einen breit geführten Partizipationsprozess: https://burgenland.orf.at/stories/3020649 11. September 2019, BVZ Krankenhaus Oberwart. Denkmalschutz prüft: Grünes Licht für Bau. Stadtgemeinde erteilt Baubewilligung für Neubau. Das Denkmalamt kündigt für das bestehende Spital nähere Erhebungen an: https://www.bvz.at/oberwart/krankenhaus-oberwart-denkmalschutz-prueft-gruenes-licht-fuer-bau-oberwart-krankenhaus-oberwart-krages-denkmalschutz-161952160 5. September 2019, BVZ Spitalbau. Denkmalamt prüft Oberwarter Krankenhaus. Auf Antrag der NEOS prüft das Bundesdenkmalamt das Oberwarter Spital. Aktuell wird das Gebäude als „bedeutsam“ eingestuft: https://www.bvz.at/burgenland/politik/spitalbau-denkmalamt-prueft-oberwarter-krankenhaus-oberwart-redaktionsfeed-bundesdenkmalamt-neos-krankenhaus-oberwart-krages-161244976 4. September 2019, Kleine Zeitung Soll Neubau weichen. Denkmalschutz für Oberwarter Krankenhaus wird geprüft. Das im Architekturstil des Brutalismus in den 1970er-Jahren geplante Krankenhaus Oberwart sollte nach dem Neubau des Spitals abgerissen werden. Nun hat es das Bundesdenkmalamt als bedeutsam eingestuft und in sein Prüfprogramm aufgenommen (Bezahlschranke): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/oststeier/5684586/Soll-Neubau-weichen_Denkmalschutz-fuer-Oberwarter-Krankenhaus-wird 15. August 2019, BVZ Vorschlag der NEOS: Denkmalschutz für Krankenhaus Oberwart? Die NEOS fordern die Prüfung der Denkmaleigenschaften des Krankenhauses in Oberwart und haben das Bundesdenkmalamt eingeschaltet: https://www.bvz.at/oberwart/vorschlag-der-neos-denkmalschutz-fuer-krankenhaus-oberwart-oberwart-krankenhaus-oberwart-brutalismus-eduard-posch-158391170 9. August 2019, MeinBezirk Krankenhaus Oberwart: NEOS wollen Denkmaleigenschaften prüfen: https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-politik/neos-wollen-denkmaleigenschaften-pruefen_a3560649 7. August 2019, Prima Magazin Krankenhaus unter Denkmalschutz? Das bestehende Krankenhaus in Oberwart soll durch einen Neubau ersetzt werden. Jetzt haben die NEOS Burgenland einen Antrag an das Bundesdenkmalamt gestellt, zu überprüfen, ob das alte Gebäude schützenswert ist: https://www.prima-magazin.at/lokalnachrichten/krankenhaus-unter-denkmalschutz

Liezen (Stmk): Jagdschloss Dumba 1960 abgerissen – Verlorenes Erbe

In der sehenswerten TV-Serie „Verlorenes Erbe“ (von Rupert Reiter-Kluger) im ORF 2-Vorabendprogramm (“Studio 2”) wurde am 21.6.2021 das Jagdschloss Dumba in Liezen behandelt. Der Industrielle und Politiker und Förderer des Wiener Musiklebens Nikolaus Dumba (*1830 +1900) kam 1870 als Jagdherr und zur Sommerfrische in die Obersteiermark. Er erbaute sich dort ein Jagdschloss (große Villa) sowie ein Herrenhaus (kleine Villa). Sein Wiener Palais Dumba (Parkring 4) wurde von den berühmten Malern Hans Makart und Gustav Klimt ausgestattet. Das Liezener Jagdschloss war prächtig ausgestattet und reich mit Trophäen, berichtet Ernst Gaigg, Musiker und Zeitzeuge gegenüber dem ORF. Architekt des 1874-76 erbauten Jagdschlosses auf einem rund 15.000 m2 großen Areal im heutigen Bereich Döllacher Straße, Ausseer Straße, Siedlungsstraße und Grimminggasse war August Krumholz, einem Friedrich-von-Schmidt Schüler. Bald nach der Fertigstellung wurde eine bauliche Erweiterung vorgenommen, bei der der Ringstraßenarchitekt Heinrich von Ferstel seine Ideen eingebracht haben soll. Damals befanden sich westlich der Villa schon zwei weitere Gebäude, die heute noch bestehende „Kleine Dumba-Villa“ und ein weiteres Gebäude, das als Wirtschaftsgebäude mit Gästezimmern gedient hat und 2016 für den „Dumbapark“ abgerissen wurde. Weiters standen am Grundstück noch ein kleines Gartenhäuschen und ein einstöckiges Stallgebäude, das später Gesindehaus wurde. Auf dieses Haus (Ausseer Straße 29) wurde anlässlich seiner Renovierung im Jahr 1990 eine Gedenktafel angebracht, die an den ehemaligen Dumba-Park erinnert. Das Jagdschloss war ein asymmetrischer Bau mit seitlichem Turm mit Fachwerkaufsatz. Für das äußere Erscheinungsbild charakteristisch war die Verwendung hölzerner Laubengänge, die dem Bauwerk einen landhausartigen Charakter geben sollten. Auf die Bestimmung des Hauses verwies ein umlaufender Sgraffito-Fries mit Jagdszenen. In der reich ausgestatteten Jagdschloss war ein Teil der umfangreichen Kunstsammlung der Familie Dumba untergebracht. Das Jagdschloss entwickelte sich im letzten Viertel des 19. Jh. zu einem kulturellen Anziehungspunkt (zu Gast waren u. a. der Musikkritiker Eduard Hanslick und der Maler Rudolf von Alt). 1940 wurde im Park der Dumba-Villa eine Südtiroler-Siedlung errichtet. Die Erben Dumbas ließen 1950 den Park in Liezen parzellieren und verkauften diesen. 1953 wird zum ersten mal des Areal an die Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal übergeben, die für das zuletzt als Musikschule genutzte Jagdschloss einen Antrag auf Abbruch stellte. Der Antrag wird seitens der Stadt Liezen zunächst abgelehnt, weil das Gebäude sich in einem guten Zustand befinde. 1960 wird dieser Antrag wiederholt, und seitens der Stadt Liezen dann sogar eine Abbruchverfügung erteilt, weil es einen katastrophal schlechten Bauzustand aufwies, sodass das Gebäude innerhalb eines halben Jahres abzureißen sei. „Die Enntsal“ erbaute danach vier fünfgeschoßige Wohnhäuser (Ausseer Straße 37, 39, 41 und 43) für Voest Alpine Arbeiter . In der Mitte des Parks errichtete die Stadtgemeinde Liezen 1963 den städtischen Kindergarten und benannte die Aufschließungsstraße „Nikolaus-Dumba-Straße“. Erhalten hat sich bis heute das teilweise in Fachwerk errichtete Herrenhaus der zugehörigen Gutsanlage, aber ohne deren, 2016 zugunsten des „Dumbaparks“ abgebrochenen und bereits stark überformten, Wirtschaftstrakte an der Döllacher Straße. Diese sogenannte Kleine Dumba-Villa (Herrenhaus) in der Ausseer Straße 31 (hinter Nr. 33) wurde vor acht Jahren zum Verkauf angeboten, und Johann Josef Böker schlug sofort zu, obwohl die Villa in den 1960er-Jahren bis zur Unkenntlichkeit verändert wurde (u.a. durch Unterteilungen in Kleinstwohnungen). Der neue Eigentümer Johann Josef Böker, Professor für Architekturgeschichte, entfernte die Zwischendecken und -wände. In allen Räumen waren die originalen Wandausmalungen noch unter den späteren Bemalungen erhalten. Seit 2014 wurde die kleine Villa mit seiner beeindruckenden ornamentalen Innenausmalung umfassend restauriert (steht jedoch nicht unter Denkmalschutz). Der heutige Eigentümer des Herrenhauses, Johann Josef Böker, im Interview mit dem ORF zum Verlust des prächtigen Jagdschlosses: „Heute bedauert in Liezen jeder, einschließlich der Stadtverwaltung, dass das Gebäude [= Jagdschloss] nicht mehr steht.“ (Im ORF zu Wort kommt auch die Liezener Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner). ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (6 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14096317/Jagdschloss-Dumba-in-Liezen/14943950 (21.6.2021, ORF ‚Studio 2‘, „Jagdschloss Dumba in Liezen“) Linktipps: Die Dumba Villa in Liezen auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dumba-Villa „Nikolaus Dumba, Jagdherr und Mäzen“ (inkl. viele Fotos des Jagdschlosses), in „Liezen im Zeitenwandel“ (Arbeitskreis „Stadtmuseum“; Folge 7, September 2002, Autoren: Rudolf Polzer und Wolfgang Flecker): https://www.liezen.at/images/picdb/35/beilagesept02.pdf Dumba-Villa (#Liezen Bewegt; Liezen.at): https://www.liezen.at/de/stadtarchiv/gebaeude/dumba-villa.html Nikolaus Dumba und (große) Dumba-Villa in „Geschichte der Stadt Liezen“ (Erhard Gaube): http://www.gaube.at/liezen.php Das Dumbapark-Areal im Wandel der Zeit (Raritäten aus dem Stadtarchiv): https://www.liezener-bezirksnachrichten.at/das-dumbapark-areal-im-wandel-der-zeit Medienbericht: 17. November 2019, Krone Steiermark History: Die Geheimnisse der Liezener „Dumba-Villa“. Ein reicher Industrieller aus Wien trat als Gönner des Ennstals im 19. Jahrhundert auf – der repräsentative Wohnsitz von Nikolaus Dumba wurde nun renoviert. Dabei kam Erstaunliches zutage! https://www.krone.at/2043876