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AKTUELLE BERICHTE

1200 Wien

Abriss Gründerzeithaus Webergasse 13: Wann reagiert Politik endlich? 18.7.2017

Initiative Denkmalschutz: Abriss Gründerzeithaus Webergasse im 20. Bezirk. Wann reagiert Stadt- und Bezirkspoltik endlich? Laufend werden erhaltenswerte Altbauten in Wien abgerissen und die Entwicklung scheint sich zu beschleunigen Dieser Tage wird das Eckhaus Webergasse 13 / Denisgasse 1 in der Brigittenau abgerissen (Foto). Besonders tragisch: Das Gründerzeithaus wurde gemeinsam mit den Häusern Webergasse 9-11 1873 als Einheit erbaut (Fotomontage), das mittlere Gebäude (Nr. 11) wurde revitalisiert, doch jetzt fällt das am besten und am authentischsten erhaltene. Eine Bürgerinitiative hatte sich davor noch gebildet und unlängst gemeinsam vor Ort am 7. Juli Abschied genommen (https://www.facebook.com/AbrissverhindernWebergasse13 ). Sogar Wallensteinstraße könnte größtenteils abgerissen werden – Neuwidmungen von Schutzzonen dringend erforderlich Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), doch seit 1996 ist bekannt, dass das Gebiet rund um die Wallensteinstraße und deren Ausläufer mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ schutzwürdig ist (siehe MA 19 Plan: http://www.idms.at/images/IDMS/x_diverse/MA19-Schutzzone_Ausgangslage_1996.jpg ).

1010 Wien

Heumarkt: UNESCO-Welterbe Wien auf „Roter Liste“ – Strafanzeige gegen 51 Gemeinderäte, 7.7.2017

UNESCO-Welterbe Wien auf „Rote Liste“: Strafanzeige gemäß § 302 StGB Dringender Verdacht auf Amtsmissbrauch gegen 51 Wiener Gemeinderäte Initiative Denkmalschutz: List Rechtsanwalts GmbH reicht heute eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft ein Wien (OTS) – Gestern hat das Welterbekomitee in Krakau das Welterbe „Historisches Zentrum von Wien“ auf die „Rote Liste“ der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Die weitere Folge ist zweifellos die Aberkennung des Welterbeprädikats. Umso erstaunter musste daher die Öffentlichkeit am 1. Juni zur Kenntnis nehmen, dass 51 Gemeinderäte der SPÖ und Grünen für die Umwidmung des Heumarkt-Areals und somit quasi für die Aberkennung des Welterbeprädikats gestimmt haben. Die List Rechtsanwalts GmbH hat im Namen der Initiative Denkmalschutz die Gemeinderäte mehrmals darüber informiert, dass die Welterbekonvention in Österreich im Gesetzesrang steht (BGBl 60/1993) und die Stadt Wien verpflichtet ist, das Weltkulturerbe zu schützen, zu erhalten und an kommende Generationen weiterzugeben. Durch die Abstimmung am 1.6. hat die Mehrheit der Gemeinderäte diese eindeutigen Pflichten verletzt. Dadurch wurde das Recht der Republik Österreich auf Erhaltung des Welterbes in eklatanter Weise geschädigt. Führen hoheitliche Maßnahmen zur Beschädigung von denkmalgeschützten Gebäuden, so sieht der OGH das Delikt des Amtsmissbrauchs (§ 302 StGB) als erfüllt. Jetzt wird die Staatsanwaltschaft zu prüfen haben, ob das Welterbe, ähnlich wie Denkmäler, strafrechtlichem Schutz unterliegt.

Heumarkt: UNESCO-Welterbe Wien auf „Roter Liste“ – Strafanzeige gegen 51 Gemeinderäte, 7.7.2017

UNESCO-Welterbe Wien auf „Rote Liste“: Strafanzeige gemäß § 302 StGB Dringender Verdacht auf Amtsmissbrauch gegen 51 Wiener Gemeinderäte Initiative Denkmalschutz: List Rechtsanwalts GmbH reicht heute eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft ein Wien (OTS) – Gestern hat das Welterbekomitee in Krakau das Welterbe „Historisches Zentrum von Wien“ auf die „Rote Liste“ der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Die weitere Folge ist zweifellos die Aberkennung des Welterbeprädikats. Umso erstaunter musste daher die Öffentlichkeit am 1. Juni zur Kenntnis nehmen, dass 51 Gemeinderäte der SPÖ und Grünen für die Umwidmung des Heumarkt-Areals und somit quasi für die Aberkennung des Welterbeprädikats gestimmt haben. Die List Rechtsanwalts GmbH hat im Namen der Initiative Denkmalschutz die Gemeinderäte mehrmals darüber informiert, dass die Welterbekonvention in Österreich im Gesetzesrang steht (BGBl 60/1993) und die Stadt Wien verpflichtet ist, das Weltkulturerbe zu schützen, zu erhalten und an kommende Generationen weiterzugeben. Durch die Abstimmung am 1.6. hat die Mehrheit der Gemeinderäte diese eindeutigen Pflichten verletzt. Dadurch wurde das Recht der Republik Österreich auf Erhaltung des Welterbes in eklatanter Weise geschädigt. Führen hoheitliche Maßnahmen zur Beschädigung von denkmalgeschützten Gebäuden, so sieht der OGH das Delikt des Amtsmissbrauchs (§ 302 StGB) als erfüllt. Jetzt wird die Staatsanwaltschaft zu prüfen haben, ob das Welterbe, ähnlich wie Denkmäler, strafrechtlichem Schutz unterliegt.

Heumarkt-Demo 30.5. anlässlich Gemeinderat am 1.6., 25.05.2017

Aviso: Di., 30.5., Heumarkt-Demo anlässlich Wiener Gemeinderat am 1.6.: Für Welterbe und Rechtsstaatlichkeit, gegen Staatsvertragsbruch Initiativen Stadtbild- und Denkmalschutz sowie Aktion 21 Wien (OTS) – Am Donnerstag, 1. Juni tagt der Wiener Gemeinderat. Dieser will die Sportfläche des Eislaufvereines zum Teil in Bauland umwidmen. Diese von Maria Vassilakou forcierte Umwidmung würde zugunsten des Hedge Fonds Manager DDr. Michael Tojner erfolgen und die berühmte Sichtachse Belvedere-Innenstadt massiv schädigen. Stopp Umwidmung bis Welterbe-Sitzung im Juli – Sonst wird es teuer Wird die Widmung beschlossen, wird Wien auf die „Rote Liste“ der gefährdeten Welterbestätten gesetzt, und nach Errichtung des 66 m Hochhauses der Welterbe-Titel aberkannt. Deswegen muss die vom 2.-12. Juli stattfindende Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in Krakau unbedingt abgewartet werden, da die UNESCO bis heute die Bestandshöhe des Hotel InterCont (ca. 40 m) als höchstzulässige Bauhöhe definiert hat. Ein voreiliger Gemeinderatsbeschluss brüskiert nicht nur die UNESCO, sondern kann – ob des dann erfolgten Rechtsanspruchs auf Konsumierung der Widmung – für die Stadt Wien sehr teuer kommen. Heumarkt-Hochhausprojekt Demonstration: Für Weltkulturerbe und Rechtsstaatlichkeit – Gegen Bruch des UNESCO-Staatsvertrages Vom Büro des Kulturministers, weiter zur Präsidentschaftskanzlei (Ballhausplatz), über Löwelstraße und Rathausplatz zum Rathaus. Datum: 30.05.2017, 18:30 – 19:30 Uhr Ort: Treffpunkt vor Büro des Bundesministers für Kultur, Mag. Thomas Drozda Minoritenplatz 3, 1010 Wien, Österreich Url: www.stadtbildschutz.at www.idms.at www.aktion21.at Rückfragen & Kontakt: Herbert Rasinger, 0664/4197573, Initiative Stadtbildschutz Markus Landerer, 0699/10244216, Initiative Denkmalschutz Andrea Willson, 0699/18205372, Aktion 21 pro Bürgerbeteiligung Originale APA-OTS-Presseaussendung: www.ots.at

Heumarkt-Demo 30.5. anlässlich Gemeinderat am 1.6., 25.05.2017

Aviso: Di., 30.5., Heumarkt-Demo anlässlich Wiener Gemeinderat am 1.6.: Für Welterbe und Rechtsstaatlichkeit, gegen Staatsvertragsbruch Initiativen Stadtbild- und Denkmalschutz sowie Aktion 21 Wien (OTS) – Am Donnerstag, 1. Juni tagt der Wiener Gemeinderat. Dieser will die Sportfläche des Eislaufvereines zum Teil in Bauland umwidmen. Diese von Maria Vassilakou forcierte Umwidmung würde zugunsten des Hedge Fonds Manager DDr. Michael Tojner erfolgen und die berühmte Sichtachse Belvedere-Innenstadt massiv schädigen. Stopp Umwidmung bis Welterbe-Sitzung im Juli – Sonst wird es teuer Wird die Widmung beschlossen, wird Wien auf die „Rote Liste“ der gefährdeten Welterbestätten gesetzt, und nach Errichtung des 66 m Hochhauses der Welterbe-Titel aberkannt. Deswegen muss die vom 2.-12. Juli stattfindende Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in Krakau unbedingt abgewartet werden, da die UNESCO bis heute die Bestandshöhe des Hotel InterCont (ca. 40 m) als höchstzulässige Bauhöhe definiert hat. Ein voreiliger Gemeinderatsbeschluss brüskiert nicht nur die UNESCO, sondern kann – ob des dann erfolgten Rechtsanspruchs auf Konsumierung der Widmung – für die Stadt Wien sehr teuer kommen. Heumarkt-Hochhausprojekt Demonstration: Für Weltkulturerbe und Rechtsstaatlichkeit – Gegen Bruch des UNESCO-Staatsvertrages Vom Büro des Kulturministers, weiter zur Präsidentschaftskanzlei (Ballhausplatz), über Löwelstraße und Rathausplatz zum Rathaus. Datum: 30.05.2017, 18:30 – 19:30 Uhr Ort: Treffpunkt vor Büro des Bundesministers für Kultur, Mag. Thomas Drozda Minoritenplatz 3, 1010 Wien, Österreich Url: www.stadtbildschutz.at www.idms.at www.aktion21.at Rückfragen & Kontakt: Herbert Rasinger, 0664/4197573, Initiative Stadtbildschutz Markus Landerer, 0699/10244216, Initiative Denkmalschutz Andrea Willson, 0699/18205372, Aktion 21 pro Bürgerbeteiligung Originale APA-OTS-Presseaussendung: www.ots.at

1190 Wien

Café-Restaurant „Schloss“ Cobenzl: Originalsubstanz weitgehend unversehrt, 14.03.2017

Initiative Denkmalschutz: Café-Restaurant „Schloss“ Cobenzl muss erhalten bleiben. Originalsubstanz aus 1910 weitgehend unversehrt. Intensive Recherchen zeigen Denkmalwürdigkeit Am Cobenzl Wien (OTS) – Nach Räumungsbeginn des Cafe-Restaurants Schloss Cobenzl heute früh fordert die Initiative Denkmalschutz die Erhaltung dieses wichtigen Ausflugslokals, welches 1910 im secessionistisch beeinflussten barockisierenden Heimatstil unter der Leitung des Baurats Josef Pürzl vom Wiener Stadtbauamt errichtet wurde (Planverfasser: Architekt und Stadtbaumeister Rudolf Beck). Nach Brandschäden 1980 und Renovierung blieb die historische Bausubstanz weitgehend erhalten. Durch die veränderten Fenster- und Türöffnungen und den neu ergänzten Dekor an der Schauseite könnte man an einen vereinfachten Wiederaufbau glauben, doch nach Studium zeigt sich: Der gesamte Hauptraum samt originalem Gewölbe in „moderner“ Eisenbeton-Bauweise hat sich über den im Inneren eingezogenen, neu errichteten Räumen erhalten. Daher fordert unser Verein von der Stadt Wien die Widmung einer Schutzzone gemäß Bauordnung. Auf Grund der besonderen Bedeutung als Ausflugslokal an dieser markanten Stelle im Wienerwald erachtet unser Verein das Gebäude auch als denkmalschutzwürdig (Denkmalschutzgesetz) und bittet das Bundesdenkmalamt um Prüfung.  

1170 Wien

Stellungnahme Planentwurf 8180, Ottakringer Str., Helblingg., Bergsteigg., 09.03.2017

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8180, 17. Bezirk Hernals, Katastralgemeinde Hernals Für das Gebiet zwischen Ottakringer Straße, Bergsteiggasse, Geblergasse und Helblinggasse Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone – der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Konkret wird vorgeschlagen die Gründerzeithäuser Helblinggasse 5-11, Geblergasse 41 (Ecke Bergsteiggasse 20) sowie das Doppelhaus Bergsteiggasse 14-16 als Schutzzone zu widmen. (Auch der Fachbeirat schlägt in seiner Stellungnahme die Erhaltung des Gründerzeithauses Helblinggasse 5 vor („soll überprüft werden“), nachdem der Abbruch dieses Objekts auf Grund der geplanten Änderungen der Bebauungsbestimmungen zu erwarten ist; vgl. auch Erläuterungsbericht Seite 5.) Ebenso schutzzonenwürdig ist das Gründerzeit-Eckhaus Ottakringer Straße 48 (Ecke Bergsteiggasse 2). Diese Objekte finden alle im Dehio-Handbuch des Bundesdenkmalamtes Erwähnung. Nach den Abbrüchen der ebenso im Dehio-Handbuch (aus 1996) erwähnten Häusern Bergsteiggasse 4, 6, 18 sowie Helblinggasse 13 wäre dies ein notwendiger und moderater Vorschlag einer Schutzzonenausweisung, auch im Sinne des „Schutzzonenplan Wien“ des Magistrats (MA 19?; Grundlagen für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete, Stand 1996), die das gesamte Plangebiet als „Schutzwürdigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ausgewiesen hat.

1010 Wien

Hochhausprojekt Heumarkt: Welterbe-Demo 11.3., Petitionen, Stellungnahmen, 24.02.2017

Aviso: Demonstration für das Welterbe und gegen das Hochhausprojekt Heumarkt, Sa., 11.3. 15 Uhr, Beethovenplatz gegenüber Eislaufverein Initiative Stadtbildschutz und Initiative Denkmalschutz sammeln Unterschriften für Stellungnahme Widmungsänderung und Petition Wien (OTS) – Anlässlich des noch bis 16. März öffentlich aufgelegten Planentwurfs (Nr. 7984) zur Umwidmung des Areals Eislaufverein – Hotel InterContinental werden am letzten Wochenende vor Fristende Stellungnahmen zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes ( www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/7984.html) gesammelt. Ebenso kann die Petition „Hochhausprojekt Eislaufverein: Für die Erhaltung des UNESCO-Welterbes und des Stadtbildes von Wien“ ( www.wien.gv.at/petition/online) unterzeichnet und mit Vertretern der beiden Vereine gesprochen werden. Die Bürger sind herzlich eingeladen die Vielzahl von unterschiedlichen Aufrufen vor Ort zu unterzeichnen (so auch die Online-Petition „Stoppt das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt“ der IG Kultur auf https://www.openpetition.eu/at/petition/online/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt) und ein klares Protestzeichen gegen diese gigantische Bauspekulation inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes, die die Präsidentin des Bundesdenkmalamtes gar als „Skandal“ bezeichnet. Es wäre nicht nur beschämend, sondern auch eine Bankrotterklärung der Stadt Wien, wenn sie den Wiener Eislaufverein nicht ohne Verlust des Welterbes modernisieren könnte. Demonstration gegen Hochhausprojekt Heumarkt und Unterschriftenstand Datum: Samstag, 11.03.2017, 15:00 – 17:00 Uhr Ort: Beethovenplatz (gegenüber Lothringerstraße 22), 1010 Wien, Österreich Download: Unterschriftenliste für Petition Wien (für Bürger mit Hauptwohnsitz in Wien) Download: Werbezettel für internationale Petition: https://www.openpetition.eu/at/pdf/abrisszettel/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt Download: Vorlage für die Abgabe einer Stellungnahme zur Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes Foto: Blick vom Oberen Belvedere auf des UNESCO-Weltkulturerbe „Historisches Zentrum von Wien“ (Rot durchgestrichen der aktuell geplante Hochhausturm). Foto/Visualisierung: Prof. Martin Kupf Rückfragen & Kontakt: Herbert Rasinger, Obmann des Vereins Initiative Stadtbildschutz, www.stadtbildschutz.at, mobil: 0664 / 419 75 73 Markus Landerer, Initiative Denkmalschutz, mobil: 0699 / 1024 4216, www.initiative-denkmalschutz.at Original APA-OTS-Presseaussendung: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170224_OTS0020

1010 Wien

Hochhausprojekt Heumarkt: Welterbe-Demo 11.3., Petitionen, Stellungnahmen, 24.02.2017

Aviso: Demonstration für das Welterbe und gegen das Hochhausprojekt Heumarkt, Sa., 11.3. 15 Uhr, Beethovenplatz gegenüber Eislaufverein Initiative Stadtbildschutz und Initiative Denkmalschutz sammeln Unterschriften für Stellungnahme Widmungsänderung und Petition Wien (OTS) – Anlässlich des noch bis 16. März öffentlich aufgelegten Planentwurfs (Nr. 7984) zur Umwidmung des Areals Eislaufverein – Hotel InterContinental werden am letzten Wochenende vor Fristende Stellungnahmen zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/7984.html) gesammelt. Ebenso kann die Petition „Hochhausprojekt Eislaufverein: Für die Erhaltung des UNESCO-Welterbes und des Stadtbildes von Wien“ ( www.wien.gv.at/petition/online) unterzeichnet und mit Vertretern der beiden Vereine gesprochen werden. Die Bürger sind herzlich eingeladen die Vielzahl von unterschiedlichen Aufrufen vor Ort zu unterzeichnen (so auch die Online-Petition „Stoppt das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt“ der IG Kultur auf https://www.openpetition.eu/at/petition/online/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt) und ein klares Protestzeichen gegen diese gigantische Bauspekulation inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes, die die Präsidentin des Bundesdenkmalamtes gar als „Skandal“ bezeichnet. Es wäre nicht nur beschämend, sondern auch eine Bankrotterklärung der Stadt Wien, wenn sie den Wiener Eislaufverein nicht ohne Verlust des Welterbes modernisieren könnte. Demonstration gegen Hochhausprojekt Heumarkt und Unterschriftenstand Datum: Samstag, 11.03.2017, 15:00 – 17:00 Uhr Ort: Beethovenplatz (gegenüber Lothringerstraße 22), 1010 Wien, Österreich Download: Unterschriftenliste für Petition Wien (für Bürger mit Hauptwohnsitz in Wien) Download: Werbezettel für internationale Petition: https://www.openpetition.eu/at/pdf/abrisszettel/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt Download: Vorlage für die Abgabe einer Stellungnahme zur Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes Foto: Blick vom Oberen Belvedere auf des UNESCO-Weltkulturerbe „Historisches Zentrum von Wien“ (Rot durchgestrichen der aktuell geplante Hochhausturm). Foto/Visualisierung: Prof. Martin Kupf Rückfragen & Kontakt: Herbert Rasinger, Obmann des Vereins Initiative Stadtbildschutz, www.stadtbildschutz.at, mobil: 0664 / 419 75 73 Markus Landerer, Initiative Denkmalschutz, mobil: 0699 / 1024 4216, www.initiative-denkmalschutz.at Original APA-OTS-Presseaussendung: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170224_OTS0020

Mölbling (Ktn.): Funder-Villa Verkauf: zuerst Inventar, dann Gebäude

Die gut 100 Jahre alte Villa der Industriellenfamilie Funder in der Gemeinde Mölbling steht zum Verkauf, zuvor soll das Inventar versteigert werden. Manche betrachten die Villa nahe Althofen (Adresse: Mölbling 2) als eines der schönsten Herrschaftshäuser des Landes. Die Originaleinrichtung wird jetzt am Samstag, den 3. Juli im Auftrag des Eigentümers versteigert, der Kunsthistoriker Constantin Staus-Rausch organisiert die Auktion. Gemäß aktueller Denkmalliste des Bundesdenkmalamtes (Stand: 2020) steht die Villa nicht unter Denkmalschutz. Ein Kuriosum befindet sich im 1,5 Hektar großen Garten: ein oberirdischer Atombunker aus den 1980er-Jahren, der bis zu sechs Personen aufnehmen kann. ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (3 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/14096692/Versteigerung-des-Inventars-der-Funder-Villa/14945932 (23.6.2021, ORF ‚Kärnten Heute‘, „Versteigerung des Inventars der Funder-Villa“) Offizielle Website der Auktion: https://auktion-alte-fundervilla.jimdosite.com Auktion auf Facebook (‚Inventarauktion Alte Funder Villa, Mölbling‘): https://www.facebook.com/events/842895102967036 bzw. https://www.facebook.com/Auktion-Alte-Fundervilla-M%C3%B6lbling-100611725508110 Medienberichte: 28. Juni 2021, ORF Versteigerung von Villen-Inventar. Ein Stück Industriegeschichte steht in Mölbling (Bezirk St. Veit) zum Verkauf. Die Villa der Unternehmerfamilie Funder soll den Besitzer wechseln. Es ist eines der schönsten Herrschaftshäuser des Landes. Das Inventar soll am 3. Juli versteigert werden: https://kaernten.orf.at/stories/3109040 28. Juni 2021, Kleine Zeitung Komplett ausgestattet: Atombunker in Kärnten zum Verkauf angeboten. Im Park der alten Funder-Villa in Mölbling steht ein 15 Meter langer Atombunker aus den 1980er-Jahren. Sechs Personen könnten darin im Ernstfall überleben. Jetzt wird ein Käufer gesucht (Bezahlschranke): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/5999482/Komplett-ausgestattet_Atombunker-in-Kaernten-zum-Verkauf-angeboten 26. Juni 2021, Kleine Zeitung Villa in KärntenVom Zimmerklosett bis zur Skelettuhr: Diese Versteigerung ist einzigartig. 300 geschichtsträchtige Exponate aus der alten Funder-Villa in Mölbling, einem der schönsten Herrenhäuser Kärntens, kommen jetzt unter den Hammer. Man darf durchaus auf Schnäppchen hoffen (Bezahlschranke): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/5998921/Villa-in-Kaernten_Vom-Zimmerklosett-bis-zur-Skelettuhr_Diese 18. April 2021, Kleine Zeitung Inventar wird versteigert: Eines der schönsten Herrenhäuser Kärntens steht zum Verkauf. Die alte Funder-Villa in Mölbling, eines der schönsten Herrenhäuser Kärntens, wird verkauft. Das gesamte Inventar wird demnächst versteigert – da ist für jeden etwas dabei (Bezahlschranke): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/5967479/Inventar-wird-versteigert_Eines-der-schoensten-Herrenhaeuser 23. März 2013, Kleine Zeitung (Pressreader) Einbrecher zogen in Villa Spur der Verwüstung. Über 50.000 Euro Schaden. Zwei Täter gefasst: https://www.pressreader.com/austria/kleine-zeitung-kaernten/20130322/282260957911125

Gefährdetes Welterbe Wien (u. Heumarkt): Streichung von ‚Roter Liste‘ 2022?

Divergierende Interpretationen gibt es derzeit zur aktuell (22. Juni) veröffentlichten „Draft Decision“ der bevorstehenden UNESCO-Welterbe-Komitee Sitzung (32. Historic Centre of Vienna (Austria) (C 1033) , Seite 32 bis 49). Die „Draft Decision“ ist der Beschluss-Entwurf, der beschreibt, wie voraussichtlich das UNESCO-Welterbekomitee bei seiner nächsten Sitzung im Juli abstimmen wird (Extended 44th session of the World Heritage Committee. Fuzhou (China)/Online meeting , 16-31 July 2021). Während der UNESCO-Welterbebeauftragte der Stadt Wien, Landtagspräsident Ernst Woller auf Grund dieser „Draft Decision“ starke Hoffnungen hegt, dass Wien zumindest im Folgejahr 2022 von der Roten Liste der gefährdeten Welterbestätten gestrichen wird (vgl. Presseaussendung der Stadt Wien), sehen das kritische Architekturexperten gänzlich anders. Andreas Vass, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA) und Teilnehmer  der Politischen Enquete zum Managementplan am 6. Mai  gegenüber Ö1-Radio letzten Freitag (25.6.) betreffend des umstrittenen Hochhausprojekts am Heumarkt: „Das kann die UNESCO sicherlich nie akzeptieren so etwas“, und auch der Architekturkritiker und Univ. Prof. an der TU Wien, Christian Kühn: „Es ist praktisch ausgeschlossen, dass Wien bei der nächsten UNESCO-Sitzung von der Roten Liste runterkommt. Und die Vorgaben von der UNESCO sind bisher unverändert strikt.„ In China soll im Juli zumindest wieder entschieden werden, wie es weiter geht. Die UNESCO fordert bzgl. Heumarkt-Areal beim Wiener Eislaufverein weiterhin: „nicht höher als Bestand“ d.h. gemäß Bauordnung etwa 38 m Bauhöhe. Dies wäre deutlich niedriger als der Letzt-Entwurf des Heumarkt-Bauprojekts. Auf jeden Fall ist im aktuellen UNESCO-Beschlussentwurf zu lesen, dass das „Historische Zentrum von Wien“ weiterhin auf der Roten Liste der gefährdeten Welterbestätten bleiben soll (‚Draft Decision‘ Seite 49, Punkt 11: „Decides to retain Historic Centre of Vienna (Austria) on the List of World Heritage in Danger.“). Weiters in Kritik bzw. Beobachtung in der ‚Draft Decision‘ sind die Verbauung in der historischen Gartenanlage des Palais Schwarzenberg sowie das Wien Museum (Karlsplatz 8) und das benachbarte Winterthur Haus (Karlsplatz 9) bzgl. visueller Auswirkungen auf die barocke Karlskirche. Alles wird sich jetzt wohl entscheiden, wie es mit dem Hochhausprojekt am Heumarkt konkret weitergeht. Eigentlich hätte schon im Mai ein neuer Projektentwurf der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Dieser soll jetzt laut Woller im Spätherbst präsentiert werden. Dass man sich dann strikt an die UNESCO-Vorgaben „nicht höher als Bestand“ (ca. 38 m) halten wird, ist stark zu bezweifeln, zumal Ernst Woller von einem „Kompromiss mit mildernden Maßnahmen (mitigation measures) beim Projekt Heumarkt-Eislaufverein“ spricht (also höher als Bestand?), das in den nächsten Monaten entwickelt werden soll (wobei hier Bezug genommen wird auf die Advisory Mission von UNESCO und ICOMOS; vgl. OTS)). Ebenso im Herbst soll nun endlich der von der UNESCO eingeforderte, längst überfällige Managementplan für das Weltkulturerbe „Historisches Zentrum von Wien“ im Gemeinderat beschlossen werden. Linktipps: Die „Draft Decision“ der UNESCO-Welterbesitzung im Juli 2021 in China (Wien: Seite 32 bis 49): https://whc.unesco.org/archive/2021/whc21-44com-7A.Add-en.pdf Extended 44th session of the World Heritage Committee. Fuzhou (China)/Online meeting. 16-31 July 2021: https://whc.unesco.org/en/sessions/44com/documents/WHC/21/44.COM Politische Enquete „Managementplan Welterbe Historisches Zentrum von Wien“ vom 6. Mai 2021. Damaliger Live-Stream nun online zum Nachsehen/hören: https://vimeo.com/547929950/4a9ea508a2 Weitere Infos siehe: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/strategien/managementplan-welterbe.html. Damalige offizelle Ankündigung der Enquete: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210429_OTS0051 sowie https://www.wien.gv.at/presse/2021/04/29/aviso-politische-enquete-managementplan-welterbe-historisches-zentrum-von-wien Medienberichte: 25. Juni 2021, ORF, Ö1-Radio (Morgenjournal, 7:00 Uhr) Wien und die rote Liste der UNESCO: https://oe1.orf.at/player/20210625/641920/1624598750000 23. Juni 2021, Österreich-Zeitung UNESCO-Antragsentwurf gibt Hoffnung: Weltkultur-Erbe: Wien wird von Roter Liste gestrichen. Siehe: https://epaper-oesterreich.at, Seite 17 22. Juni 2021, ORF Heumarkt: Hoffen auf Streichung von roter Liste. 2022 könnte Wien wieder von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen werden. Hoffnung gebe eine von der UNESCO positiv formulierte „Draft Decision“, so Landtagspräsident Ernst Woller (SPÖ): https://wien.orf.at/stories/3109511 22. Juni 2021, Kurier Wien bleibt vorerst auf Roter Liste der UNESCO. Das geht aus einer sogenannten „Draft Decision“ für die Sitzung des Welterbe-Komitees hervor. Die Stadt rechnet mit einer Streichung im Jahr 2022: https://kurier.at/chronik/wien/wien-bleibt-vorerst-auf-roter-liste-der-unesco/401421039 22. Juni 2021, Heute Weltkulturerbe: Stadt hofft von roter Liste zu kommen. Seit 2017 steht Wien wegen dem umstrittenen Heumarkt-Projekt auf der roten Liste der UNESCO. Eine Vorentscheidung lässt nun auf Streichung hoffen: https://www.heute.at/s/weltkulturerbe-stadt-hofft-von-roter-liste-zu-kommen-100148610 22. Juni 2021, Salzburger Nachrichten / APA Wien sieht Weg frei für Streichung von Roter Welterbe-Liste. Im Zuge des wackelnden Welterbestatus für die Wiener Innere Stadt infolge des Heumarktprojekts zeigt sich die Stadt nun zuversichtlich, dass Wien 2022 wieder von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen wird: https://www.sn.at/kultur/allgemein/wien-sieht-weg-frei-fuer-streichung-von-roter-welterbe-liste-105573973 22.  Juni 2021, Vienna.at Heumarkt: Wien könnte Welterbe-Status doch nicht verlieren. Eine positiv formulierte „Draft Decision“ der UNESCO gibt der Stadt Wien Hoffnung, nächstes Jahr wieder von der Roten Welterbe-Liste gestrichen zu werden: https://www.vienna.at/heumarkt-wien-koennte-welterbe-status-doch-nicht-verlieren/7029740 21. Juni 2021, Der Standard Plan B zum Heumarkt ohne Turm wird erst im Spätherbst präsentiert. Das umstrittene Hochhaus am Wiener Heumarkt kommt nicht. Es wird aber ein anderes Gebäude am Areal geben. Die Präsentation der Details wurde um einige Monate verschoben: https://www.derstandard.at/story/2000127590698/plan-b-zum-heumarkt-ohne-turm-wird-erst-im-spaetherbst Politische Reaktionen (APA-OTS): 23. Juni 2021, Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz Kulturausschuss: Rolle des Bundes beim Schutz des Welterbes soll genauer geregelt werden. Anträge der Opposition mit den Stimmen von ÖVP und der Grünen vertagt: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210623_OTS0236 22. Juni 2021, 13:48 Uhr, ÖVP VP-Wölbitsch/Olischar ad Weltkulturerbe: Ein weiteres Jahr steht Wien auf der Roten Liste: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210622_OTS0150 22. Juni 2021, 11:01 Uhr, PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien UNESCO signalisiert: Wien könnte 2022 von der Roten Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen werden. Woller: „Beschluss-Entwurf zum ‚Historischen Zentrum Wien‘ für die 44. Welterbe-Komitee Sitzung bestätigt positive Entwicklung und Korrekturkurs zur Streichung von der ‚Roten Liste’“: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210622_OTS0088 22. Juni 2021, 10:38 Uhr, FPÖ FP-Nepp zu Heumarkt: Welche „Planspiele“ erwarten Wien und das Welterbe diesmal? Heumarkt-Projekt muss gänzlich neu aufgerollt werden. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210622_OTS0073 16. Juni 2021, FPÖ FP-Grebner: MD-Wien misst in Sachen Baubescheid beim Hochhausprojekt am Heumarkt mit zweierlei Maß. In der Sitzung der Bezirksvertretung Landstraße vom 17. Juni 2021 sollte der Antrag der FPÖ-Landstraße behandelt werden, mit dem sich der 3. Bezirk dafür ausspricht, dass vorerst kein Baubescheid für das Heumarkt Projekt erlassen wird: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210616_OTS0182 Presseaussendungen der Initiative Denkmalschutz (Auswahl) 9. Jänner 2020, APA-OTS-Presseaussendung Initiative Denkmalschutz zu Heumarkt-Gefeilsche ums Weltkulturerbe: Ein unmoralisches Angebot der Stadt Wien an die UNESCO! Neuer Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler ist jetzt verpflichtet Recht im Sinne des Regierungsprogrammes umzusetzen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200109_OTS0013 7. Mai 2019, APA-OTS-Pressseaussendung Aviso PK Heumarkt: Kulturminister Blümel und Bundesregierung müssen(!) rechtliche Schritte zur Erhaltung des Welterbes einleiten! Präsentation der neuen, vertiefenden Rechtsanalyse von Dr. Helmut Hofmann durch Initiative Denkmalschutz, Initiative Stadtbildschutz und Aktion 21 – pro Bürgerbeteiligung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190507_OTS0017 26. März 2018, APA-OTS-Presseaussendung UNESCO-Welterbe Wien: Ohne Reduktion des Heumarkt-Hochhausprojekts zielsicher zur Aberkennung. Initiative Denkmalschutz zeigt die Fakten Die ÖVP-FPÖ Bundesregierung muss den Flächenwidmungsplan […]