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AKTUELLE BERICHTE
Ternberg (OÖ): Säule aus denkmalgeschütztem Gasthaus Glocker verschwunden. Jetzt Weg frei für Komplettabriss?
/ Berichte /Oberösterreich / Steyr Landvon IDM_adminAuf dem Grundstück des ehemaligen Gasthaus Glocker (Bauernhaus, ursprünglich Gasthaus Urfahrgut in Ebenboden) in der Gemeinde Ternberg soll ein Neubau errichtet werden. Ein Teil des Hauses in der Grünburger Straße 5 (Google Maps) ist bereits vor Monaten abgerissen worden. Das Problem: Der übrig gebliebene Bauteil ist denkmalgeschützt, zumindest ein Gewölbe im Vorhaus sei schützenswert, heißt es. Das Neubauprojekt hätte das Gewölbe in den Neubau integriert, doch die Zustimmung des Bundesdenkmalamtes blieb aus. Jetzt ist plötzlich eine tragende 300-Kilo-Granitsäule aus dem Gebäude verschunden. Am Mittwoch, 28. Juli war die Säule noch da, erklärt Miteigentümer und ÖVP-Vizebürgermeister Jürgen Felberbauer, und rätselt, wer die gestohlen haben könnte. Aber jetzt wird der Vollabbruch beantragt. Laut Grundbuch ist die CETE GmbH, Eigentümer des Grundstücks, wobei der alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer gleichzeitig der ÖVP-Vizebürgermeister Jürgen Felberbauer ist und laut Firmenabc.at mit 44,5 % auch als ihr Gesellschafter beteiligt ist. KRONE-ARTIKEL WEITERLESEN (mit Foto): https://www.krone.at/2479589 (Krone, 7.8.2021, „In Ternberg: Rätsel um verschwundene Säule: Wer ist der Dieb?“) Medienberichte: 7. August 2021, Krone In Ternberg: Rätsel um verschwundene Säule: Wer ist der Dieb? „Am Mittwoch der Vorwoche war die Säule noch da“, wundert sich Vizebürgermeister Jürgen Felberbauer über das Verschwinden einer tragenden 300-Kilo-Granitsäule aus einem ehemaligen Gasthaus in Ternberg (Oberösterreich). Er ist Besitzer des denkmalgeschützten Objektes, das aber abgerissen werden soll, und rätselt, wer der Dieb ist: https://www.krone.at/2479589 6. August 2021, Oberösterreichische Nachrichten 300 Kilo schwere Granitsäule in Ternberg gestohlen. Im denkmalgeschützten Teil eines ehemaligen Gasthauses in Ternberg (Bezirk Steyr-Land) waren offenbar Diebe am Werk: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/300-kilo-schwere-granitsaeule-in-ternberg-gestohlen;art68,3439408 6. August 2021, ORF Tragende Säule aus Gasthaus gestohlen. Auf eine ungewöhnliche Beute hatten es Diebe in einem ehemaligen Gasthaus in Ternberg (Bezirk Steyr-Land) abgesehen. Sie stahlen eine 300 Kilogramm schwere Granitsäule, die als tragendes Element für die Decke eingebaut wurde: https://ooe.orf.at/stories/3115838 Quellen: – Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ternberg (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Ternberg – Grundbuchauszug vom 8. August 2021, Grünburger Straße 5, Urfahrgut in Ebenboden, Grundstücksnummer .212, Katastralgemeinde 49202 Bäckengraben, Einlagezahl 60. Urkunde 2805/2001 Denkmalschutz hins Gst .212 (hakenförmiger Hausstock des Urfahrgutes) gem Bescheid 2.5.2001, GZ.36.609/1/2001 – Firmenabc.at – „CETE GmbH“ (Abfrage vom 9.8.2021): https://www.firmenabc.at/cete-gmbh_KQVc – Wirtschaftskammer Österreich. Firmen A-Z, „CETE GmbH“ (Abfrage vom 9.8.2021): https://firmen.wko.at/cete-gmbh/ober%C3%B6sterreich/?firmaid=f65ec2ff-03ce-40d5-9471-590911a666d1
Jormannsdorf (Bgld.): Schlosspark vor Rodung und Verbauung?
/ Berichte /Burgenland / Oberwartvon IDM_adminIn der Kurgemeinde Bad Tatzmannsdorf befindet sich das Schloss Jormannsdorf samt verwilderten, historischen Schlosspark. Einige der uralten Bäume stammen vermutlich noch aus der Zeit der Entstehung des Schlossparks, als die Batthyánys die Parkanlage 1790 anlegten. Letztes Jahr sind Pläne publik geworden, dass der Schlosspark verbaut werden soll. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) hatte bereits eine Kaufoption und wartete noch auf die dafür nötige Umwidmung. Doch eine neu gegründete Bürgerinitiative rund um Peter Halper, Gernot Nicka und Gerhard Unger machten die Pläne vorerst zunichte. Diese sammelte nämlich in kürzester Zeit 600 Unterschriften für die Erhaltung des Schlossparks. Dies beeindruckte offensichtlich nicht nur die Bad Tatzmannsdorfer Gemeindepolitiker, sonder auch die OSG, denn diese ließ jetzt die Kaufoption ungenutzt verstreichen. Ein wichtiger, zumindest zeitlicher Teilerfolg für die Bürgerinitiative. Jedoch droht weiterhin die Rodung des Schlossparks. Und auch die geplante Verbauung ist noch lange nicht endgültig vom Tisch. Derzeit läuft zwischen dem Grundstückseigentümer und der Behörde ein Verfahren über die Rodung von etwa zwei Hektar des Schlossparks. Ein erstes Ansuchen ist von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft abgelehnt worden. Jetzt liegt es in zweiter Instanz beim Landesverwaltungsgericht. Die Bürgerinitiative befürchtet nun, dass die Rodungsbewilligung doch noch durchgehen könnte und hofft jetzt auf Unterschütztung von Land und Gemeinde. Medienberichte: 30. Juli 2021, Kurier Der Schlosspark im Kurort bleibt im Dornröschenschlaf – noch. Teilerfolg für Projektgegner, aber Antrag auf Rodung läuft: https://kurier.at/chronik/burgenland/der-schlosspark-im-kurort-bleibt-im-dornroeschenschlaf-noch/401459380 30. Juli 2021, Krone Baumrodung droht: Initiative will „grüne Lunge“ erhalten. Auf eine Lösung zum Erhalt des Schlossparks in Jormanndorf drängt nun eine Bürgerinitiative. Wie berichtet, tritt diese für die Bewahrung des privaten Waldstücks ein und hat 600 Unterschriften gesammelt. Dennoch könnte das Grundstück gerodet werden. Nun werden Gemeinde und Land zum Handeln aufgefordert: https://www.krone.at/2473343 20. September 2020, BVZ Bad Tatzmannsdorf: „Schlosspark Jormannsdorf“: Noch kein Beschluss. Bei der letzten Sitzung wurde unter anderem beraten, wie im Punkt „Schlosspark Jormannsdorf“ weiter verfahren wird: https://www.bvz.at/oberwart/bad-tatzmannsdorf-schlosspark-jormannsdorf-noch-kein-beschluss-bad-tatzmannsdorf-gemeinderat-schlosspark-jormannsdorf-224185941 16. Juli 2020, BVZ Bad Tatzmannsdorf: Bürgerinitiative : „Es geht uns rein um die Rodung“. Eine Initiative rund um Peter Halper setzt sich dafür ein, dass im Ortsteil Jormannsdorf keine Verbauung stattfinden soll: https://www.bvz.at/oberwart/bad-tatzmannsdorf-buergerinitiative-es-geht-uns-rein-um-die-rodung-bad-tatzmannsdorf-buergerinitiative-schlosspark-jormannsdorf-peter-halper-214720669 Das Schloss Jormannsdorf auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Jormannsdorf sowie Eintrag in der Denkmalliste Bad Tatzmannsdorf (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Bad_Tatzmannsdorf. Älterer iD-Bericht 8. Juli 2020, Jormannsdorf (Bgld.): Schlosspark vor Verbauung? https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/jormannsdorf-bgld-schlosspark-vor-verbauung

Bodory Thomas CC BY-SA 3.0
Ufoao (talk) CC BY-SA 3.0 at, Wikimedia Commons
NIEDERÖSTERREICH – KORNEUBURG (Pol. Bez.)
/ Berichte /Niederösterreich / Korneuburg von IDM_adminStockerau (Stadt). Profanierte Sebastianikirche wieder auf Willhaben zum Verkauf, gemeinsam mit dem daneben liegendem, ebenso denkmalgeschützten ehemaligen Bürgerspitalsgebäude (Hauptstraße 52). Hier weiterlesen (NÖN). +++ Weitere Medienberichte im Kurier sowie in der Heute-Zeitung. +++ Beschreibung der Sebastianikirche: „Die ehemalige Bürgerspitalskapelle hl. Sebastian ist eine von Mathias Gimbeness ausgeführte schlichte Saalkirche mit leicht vorspringender Turmfassade. Vor 1636 begonnen und 1639 geweiht, wurde die Kirche 1783 geschlossen und für militärische Zwecke adaptiert. Nach einer Renovierung im Jahr 1892 wurde sie als evangelische Kirche genutzt und 1941 erneut profaniert.“ sowie des ehem. Bürgerspitals, sog. Stöckelkaserne: „Das ehemalige Bürgerspitalsgebäude stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert. 1780 wurde es aufgestockt und 1798 bis 1870 als Kaserne genutzt. 1843/1844 wurde es wegen Baufälligkeit durch Georg Stöger fast zur Gänze neu erbaut. Heute wird der einfache und schmucklose Bau als Wohnhaus genutzt.“ (Quelle: Denkmalliste Stockerau auf Wikipedia). +++ Älterer Medienbericht: Sebastianikirche wechselt Besitzer Stadt hat Kündigung des Mietvertrags besiegelt, Kirche und Zinshaus gehören nun Privaten, in: NÖN 29.05.2019
WIEN – 14. Bez. PENZING
/ Berichte /Wien 1140, Penzing von IDM_adminSteinhof Veranstaltung – Urenkel Otto Wagner warnt vor „Zerstörung der weißen Stadt“ (Krone). Die Bürgerinitiative „Steinhof erhalten“ resümiert über die Info-Veranstaltung der Stadt Wien am 30. Jänner 2020: „Zur Informationsveranstaltung in das Allianz-Stadion sind viele Menschen gekommen, denen das weitere Vorgehen am Otto-Wagner-Areal ein großes Anliegen ist. Nach den Vorträgen der einzelnen politischen Fraktionen und den verschiedensten Mag.Abteilungen, KAV und GESIBA sind auch Vertreter der Bürgerinitiativen zu Wort gekommen [u.a. Initiative Denkmalschutz], wobei in unmißverständlichen Weise auch die falsche Verbreitung der Gemeinde Wien, dass die neue Flächenwidmung nach den Ergebnissen der Mediationsverhandlungen geändert wurde, widerlegt wurde Aufgrund der lautstarken Äußerungen der Besucher war eindeutig die Ablehnung der Verbauung des OWS-Ostareals durch die Gemeinde Wien, mit Wohnhäusern zuzubetonieren, herauszuhören. Doch wie auch in den vergangenen Jahren wurde dieser Aufschrei der Wiener Bevölkerung von den zuständigen Stellen geflissentlich wieder einmal überhört. Hauptsache die gemeindeeigene Baufirma GESIBA wurde mit lukrativen Bauauafträgen versorgt.“ (weitere Infos und Fotos der Info-Veranstaltung: http://www.steinhof-erhalten.at). Die Bürgerinitiative „Steinhof als Gemeingut erhalten und gestalten“ zur aktuell stattfindenden Verbauung im Ostareal des ehemaligen Otto Wagner Spitals: „Diese architektonische Kulturlosigkeit muss gestoppt werden. Der Schaden ist angerichtet, weiterer Schaden ist vorbereitet: Die denkmalgeschützte Gärtnerei mit ihren Glashäusern muss als solche erhalten bleiben. Am höchsten Punkt (derzeit ein in den Berg hinein gebautes Lager) darf nicht ein hohes Beton- und Styroporhaus gebaut werden. Die für diesen Bereich vorgesehene Widmung Parkschutzgebiet ist gut, aber sie darf nicht mit dem Zusatz BB7, dass Wohngebäude errichtet werden können, versehen werden. Das wäre Täuschung! All diese Untaten wurden durch die sog. ‚Entwicklungsplanung‘ vorbereitet. Entgegen der Behauptung im Antragsentwurf wurde diese nicht in Kooperation mit der Bürgerinitiative entwickelt. Was jetzt noch geschehen muss ! +++ PETITION betreffend „Nominierung des Otto-Wagner-Spitals am Steinhof als UNESCO-Weltkulturerbestätte“ hier unterzeichnen. +++ Das ehemalige Otto Wagner Spital Steinhof auf Wikipedia ++ Politische Reaktionen: ÖVP nennt Forderungen für Zustimmung zur neuen Flächenwidmung. SPÖ: „Keine Wahlkampf-Spielchen mit dem Otto-Wagner-Areal“. BürgerInnen-Informationsveranstaltung in Penzing wird für Wahlkampf-Hick-Hack missbraucht. +++ Öffentliche Auflage Planentwurf Nr. 8139 ehem. Otto Wagner Spital Steinhof (bis 20. Februar 2020 kann jeder Bürger/in eine Stellungnahme abgeben). +++ Ältere Presseaussendungen: Aktion 21 mit INITIATIVE DENKMALSCHUTZ und den Steinhof-BIs: „Otto Wagner Spital Steinhof: Mit Start des Wohnungsbaus bricht Stadt Wien Mediationsvereinbarung! Bürgerinitiativen fordern Baustopp! (April 2017): https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170419_OTS0023 sowie „Stadt Wien ignoriert Mediationsergebnis“ (Nov. 2014): http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141125_OTS0018 sowie „Steinhof: Initiative Denkmalschutz steigt aus der Mediation aus“ (Juli 2012): http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120711_OTS0010.
NIEDERÖSTERREICH – ST. PÖLTEN STADT
/ Berichte /Niederösterreich / St. Pölten Stadt von IDM_adminDie Signa-Gruppe plant ein neues Stadtquartier auf dem Areal des Leiner-Stammhauses am Rathausplatz, dazu soll das denkmalgeschützte Haus Rathausplatz 7 mit seinem „weitgehend original erhaltenen Grabendach“ (Zitat ÖKT) bis auf die Fassade abgerissen werden (in originaler SIGNA-Presseaussendung heißt es: „die denkmalgeschützten Bauteile entlang des Rathausplatzes bleiben erhalten“: https://noe.orf.at/stories/3032527/ +++ Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Leiner.jpg). ORF-FERNSEHBEITRAG (2 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14039888/St-Poelten-bekommt-Stadtquartier/14635186 +++ Beschreibung Rathausplatz 7 ( = Roßmarkt 14): „Das Haus geht im Kern auf einen Umbau eines bestehenden Gebäudes im frühen 17. Jahrhundert zurück, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts barockisiert wurde. Seit spätestens 1838 befand sich ein Bettfedernhändler im Gebäude. 1910 erwarb Rudolf Leiner Senior das Gebäude, es ist somit das Stammhaus der Leinerkette. Die letzten Jahre seines Lebens diente es Rudolf Leiner als Wohngebäude.“ (Quelle: Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_St._P%C3%B6lten_(Stadtteil)). +++ In der Österreichischen Kunsttopographie (ÖKT) über St. Pölten (Hrsg. Bundesdenkmalamt; 1999) ist das Gebäude auf Seite 206 f. ausführlich beschrieben (vgl. https://bda.gv.at/publikationen/details/oesterreichische-kunsttopographie-band-liv-st-poelten/). +++ Originale Meldung der Stadt St. Pölten: https://www.st-poelten.at/news/14195-leiner-hotel-kommt-moebelhaus-bleibt sowie ORIGINALE SIGNA-PRESSEAUSSENDUNG: https://www.signa.at/de/news/st-poelten-neues-stadtquartier-mit-leiner-stammhaus-geplant/ +++ Weitere Medienberichte: Der Standard: https://www.derstandard.at/story/2000113971020/st-poelten-signa-plant-stadtquartier-beim-leiner-stammhaus; NÖN: https://www.noen.at/st-poelten/plaene-fuer-leiner-gebaeude-neue-wohnungen-und-hotel-am-st-poeltner-rathausplatz-st-poelten-rene-benko-signa-leiner-rathausplatz-st-poelten-christoph-schwarz-hotelbau-wohnungsbau-188456781; Bezirksblätter: https://www.meinbezirk.at/st-poelten/c-wirtschaft/leiner-stammhaus-wird-verkleinert-neues-lifestyle-hotel-mit-konferenzzentrum-geplant_a3898755.
Initiative Denkmalschutz: Rettung für alten Gutshof in Mutters in letzter Sekunde?
/ Presseaussendungen /Tirol / Innsbruck Landvon idmsInitiative Denkmalschutz: Rettung für alten Gutshof in Mutters in letzter Sekunde? Bundesdenkmalamt Tirol hat dieser Tage eine Not-Unterschutzstellung ausgesprochen! Ein altes Bauernhaus mit Kern bis in die frühe Neuzeit hätte in Kürze abgerissen werden sollen! Vom „Schandfleck schnellstmöglich beseitigen“ spricht der Bürgermeister am 17. Jänner auf Facebook* und zeigt sich erfreut, dass am Vortag der Gemeinderat den Ankauf des alten Gutshofs in der Gemeinde Mutters (oberhalb von Innsbruck), einstimmig beschlossen hat, um die Grundstücksfläche „in eine Wiese umzugestalten“. Doch das alte Bauernhaus, prominent am Eingang ins Ortszentrum gelegen (Kirchplatz 1), wurde nach einem Brand des alten Mesnerhauses 1905 als „Holer Lies‘n Luis Gutshof“ bis 1912 auf der teilweisen Brandruine des Mesnerhauses wiederaufgebaut. Das Gebäude – im Kunstkataster Tirol als „Holerlies Hof“ bezeichnet – geht im Kern vermutlich bis in die frühe Neuzeit zurück (erkennbar u. a. am Torgewände; 15./16. Jh.?). Unser Verein Initiative Denkmalschutz, der sich für den Erhalt gefährdeter Kulturgüter in Österreich einsetzt, hat noch am Sonntag, 19. Jänner das Bundesdenkmalamt vom drohenden Abbruch verständigt, sodass das Denkmalamt Tirol wenige Tage später eine Not-Unterschutzstellung per Mandatsbescheid ausgesprochen hat (gemäß § 57 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG) sowie § 1 und § 3 Denkmalschutzgesetz). Initiative Denkmalschutz: Gemeinde Mutters trägt Verantwortung für historisches Ortsbild Die Gemeinde Mutters hat selbst eine kulturelle Verantwortung für das baukulturelle Erbe wahrzunehmen (gemäß „SOG“, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz). Wir bitten die Gemeinde Mutters – insbesondere den Bürgermeister Hansjörg Peer – nach dem vom Bundesdenkmalamt ausgesprochenen Abbruchverbot – von den Plänen der Zerstörung endgültig Abstand zu nehmen, die baukulturelle Verantwortung für den alten Gutshof am Kirchplatz zu übernehmen und diesen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu erhalten. Die Enkelin von Alois Pfurtscheller, des Erbauers des neuen „Holer Lies‘n Luis Gutshof“ (sowie dessen Sohn Alois), Notburga Pfurtscheller hat größte dankbare Freude, dass das Denkmalamt tätig geworden ist. Eine Sanierung wäre wohl nicht nur für die Familien Pfurtscheller, sondern auch für alle Mutterer eine positive Ortsaufwertung für das alte Dorfzentrum. Außerdem empfiehlt die Initiative Denkmalschutz bei künftigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen im Gemeindegebiet von Mutters besondere Rücksicht auf erhaltenswerte Altgebäude zu nehmen und dabei verstärkt das Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz in Bezug auf „Schutzzonen“ (§ 8) und Erklärung zu charakteristischen Gebäuden“ (§ 3) anzuwenden. Rückfragehinweis: Markus Landerer und Claus Süss Initiative Denkmalschutz Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter mobil: 0699 / 1024 4216 sowie 0676 / 740 43 27 www.initiative-denkmalschutz.at Kontakt Notburga Pfurtscheller, mobil: 0699 / 1117 7933 Foto: „Holer Lies’n Luis Gutshof“ (im Kunstkataster Tirol als „Holerlies Hof“ bezeichnet), Kirchplatz 1, 6162 Mutters (Pol. Bez. Innsbruck-Land), November 2017, Fotograf: Simon Legner, CC BY-SA 4.0, Wikipedia; Direktlink zum Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mutters_Kirchplatz_1.jpg * Facebook-Seite der Bürgermeister-Partei „Wir Mutterer“, Posting vom 17.1.2020, 18:05 Uhr, siehe: https://www.facebook.com/wirmutterer Siehe auch: Bezirksblätter Tirol vom 17. Jänner 2020: „Lösung eines alten Problems in Mutters“: https://www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge/c-lokales/loesung-eines-alten-problems-in-mutters_a3873483
Initiative Denkmalschutz zu Heumarkt-Gefeilsche ums Weltkulturerbe: Ein unmoralisches Angebot der Stadt Wien an die UNESCO!
/ Presseaussendungen /Wien 1030, Landstraße von IDM_adminInitiative Denkmalschutz zu Heumarkt-Gefeilsche ums Weltkulturerbe: Ein unmoralisches Angebot der Stadt Wien an die UNESCO! Neuer Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler ist jetzt verpflichtet Recht im Sinne des Regierungsprogrammes umzusetzen Wien (OTS) – Ein echtes Danaergeschenk: Wenn ICOMOS und UNESCO jetzt nachgeben, haben sie gänzlich ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Der vom Heumarkt-Koordinator Ernst Woller (SPÖ) am 20.12. im Gemeinderat überraschend vorgestellte „Kompromiss“, um den gefährdeten Welterbe-Titel doch noch zu retten, lautet vereinfacht zusammengefasst so: Entweder stimmt die UNESCO einer Höherentwicklung der Heumarkt Hotelscheibe zu (was die UNESCO seit 2012/13 ausschließt, vgl.: http://www.idms.at/unesco/unesco-heumarkt.pdf), oder die Stadt Wien bewilligt das bereits gewidmete, noch größere Hochhausprojekt mit 66,3 Meter. Die Stadt hat mit dem Beschluss des Flächenwidmungsplanes 2017, im Wissen, dass dieser gegen die UNESCO Welterbe-Richtlinien verstößt, nicht nur einen eklatanten Rechtsbruch begangen, sondern sich dem Investor gänzlich ausgeliefert. Stadt Wien muss UNESCO-Vorgaben ohne Wenn und Aber umsetzen! Liegt es daran, dass Investor Tojner vielleicht 2014 die Wahrheit gesprochen und damals zum möglichen Verlust des Weltkulturerbe-Status gemeint hat: „Die UNESCO wird sich aufregen, ja. Aber die Stadt Wien hat das Commitment gegeben, das umzusetzen“ (Wirtschaftsblatt, 4.6.2014). Tojner scheint nun den Widmungsgewinn ins Trockene gebracht zu haben, wenn Woller erklärt, dass Tojner nach der Bauverhandlung am 18.12. jetzt „Rechtssicherheit hat, dass er innerhalb der nächsten vier Jahre dieses Projekt realisieren kann oder könnte. Und mit diesem Ergebnis in der Tasche ist der Projektentwickler Michael Tojner bereit ein alternatives Projekt auszuarbeiten gemeinsam mit der Stadt Wien, gemeinsam mit der UNESCO und ICOMOS“. Die Initiative Denkmalschutz fordert die Stadt Wien auf, die UNESCO-Vorgabe „nicht höher als Bestand“ umzusetzen, zumal sie bereits 2006 den Ausschluss von Hochhäusern im Welterbe akzeptierte. Kulturminister Werner Kogler ist jetzt verpflichtet zu handeln! „Verbindlichmachung ausgewiesener Objekte und Regionen des UNESCO-Weltkulturerbes im österreichischen Rechtskanon“ (S.47), „Klares Bekenntnis zum und Einsatz für das österreichische UNESCO-Weltkulturerbe“ (S.183)“, heißt es im Regierungsprogramm. Dieser schaurigen Schmierenkomödie müsste nun die Bundesregierung endlich ein Ende setzen und einschreiten, denn sie hat nicht nur die Möglichkeit, sondern sogar die Verpflichtung(!) zu handeln, um das UNESCO‐Welterbe „Historisches Zentrum von Wien“ vor Verunstaltung und Verlust des Prädikates zu retten. Der als UNESCO-Vertragspartner zuständige Kulturminister Werner Kogler muss(!) jetzt gemeinsam mit Staatssekretärin Ulrike Lunacek die erforderlichen Maßnahmen treffen (gemäß Bundesverfassungs-Gesetz Art. 16 Abs. 4). Rückfragen & Kontakt: Markus Landerer 0699/1024 4216 und Claus Süss 0676/740 43 27 Initiative Denkmalschutz, www.initiative-denkmalschutz.at APA-OTS-Presseaussendung im Original: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200109_OTS0013 OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DES0001
Initiative Denkmalschutz: Kulturgutverlust in Horner Tuchmachersiedlung. Abriss in der wahrscheinlich ältesten Arbeitersiedlung Österreichs
/ Presseaussendungen /Niederösterreich / Wien, allgemein von IDM_adminDieses Wochenende wurde mit dem Abriss eines der originärsten Gebäude in der „ältesten Tuchmachersiedlung Niederösterreichs“ begonnen [Anm. 1]. Nach Bau der Tuchmanufaktur 1647 ließ der Herrschaftsbesitzer Ferdinand Sigmund Graf Kurz 1652 bis 1658 im Norden der mittelalterlichen Horner Altstadt für die Tuchmacherfamilien dreißig Kleinhäuser samt Wallfahrtskapelle in der Raabser Straße errichten. Es sind eingeschoßige giebelständige Kleinhäuser mit Satteldach, die durch ein Portal mit dem Nachbarhaus verbunden sind. Die meisten Häuser, teils umgebaut und verändert, gehen auch heute noch im Kern auf diese Kurz‘sche Gründung zurück. Nun wurde gerade eines der weitgehend original erhaltenen Gebäude begonnen abzureißen, das Haus Raabser Straße 3. Denn keines dieser Häuser steht unter Denkmalschutz, nur die Kapelle ist geschützt. Initiative Denkmalschutz: Wertvolles Dokument aus Frühzeit der Industriealisierung verloren Oliver Fries bezeichnet die Tuchmachersiedlung als „wahrscheinlich erste Industriesiedlung Österreichs“. Sie ist damit sogar um 100 Jahre älter als die Industriegeschichtlich hochbedeutende niederösterreichische Arbeitersiedlung Nadelburg in Lichtenwörth (1747-1756), die laut Wehdorn/Georgeacopol-Winischhofer „zweifellos zu den ältesten, noch weitgehend einheitlich erhaltenen Anlagen dieser Art in Europa“ zählt. [Anm. 2] Stadt Horn und Bundesdenkmalamt sind gefordert Nachdem bereits 2017 das gut erhaltene Haus Raabser Straße 25 abgerissen wurde [Anm. 3], ist nicht nur das Bundesdenkmalamt gefordert jetzt rasch dieses besonders alte und seltene Industriezeugnis unter Denkmalschutz zu stellen, sondern auch die Stadt Horn muss handeln und hat dabei die wahrscheinlich noch größere kulturelle Verantwortung zu tragen. Denn die Stadt ist gemäß Niederösterreichischem Raumordnungsgesetz 2014 auch für denjenigen „historisch erhaltungswürdigen Baubestand“ verantwortlich (vgl. § 30 Abs. 2 Z. 1 sowie § 31 Abs. 8 NÖ ROG 2014), den das Bundesdenkmalamt gemäß strengen Vorgaben im Denkmalschutzgesetz vielleicht nicht unter Denkmalschutz stellen kann (aus diesen Gründen hat beispielsweise die Stadt Wien bereits seit 1972 Schutzzonen gewidmet). Die Stadt Horn kann also gemäß NÖ ROG eigene Schutzzonenwidmungen verordnen, die einen Abbruch untersagen können, gleichzeitig wären aber auch maßgeschneiderte und möglichst bestandsgenaue Bebauungspläne notwendig. Gerade in den letzten Jahren haben nicht wenige niederösterreichische Gemeinden erkannt, dass sie selbst im Sinne des Ortsbildschutzes aktiv werden müssen und haben eigene Schutzzonenverordnungen erlassen (z.B. Baden bei Wien, Klosterneuburg) oder bereiten solche vor (St. Pölten). Rückfragen & Kontakt: Markus Landerer und Claus Süss Initiative Denkmalschutz Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter mobil: 0699 / 1024 4216 oder 0676 / 740 43 27 [1] Zitat Stadler, Seite 369 [2] Zitat, Wehdorn/Georgeacopol-Winischhofer, Seite 188 [3] Oliver Fries, Seite 142 FOTOS: Oliver Fries, 1.12.2019 sowie 29.09.2018 HISTORISCHE ANSICHT der Tuchmachersiedlung siehe: https://www.meinbezirk.at/horn/c-lokales/die-horner-tuchmachersiedlung_a3445683#gallery=default&pid=19603626 FOTO Wallfahrtskapelle (Altöttinger Kapelle, unter Denkmalschutz), siehe: http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/57458/size/big/cat/ (vgl. Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Horn_(Nieder%C3%B6sterreich)). Quellen: – Gerhard Stadler, Das industrielle Erbe Niederösterreichs. Geschichte- Technik – Architektur. Wien – Köln – Weimar 2006, Seite 369f. – Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Band: Niederösterreich nördlich der Donau, Wien, 1990, Seite 461 – Oliver Fries, Die Tuchmachersiedlung in Horn (Niederösterreich) – Wohnen und Verlagsarbeit in der Öttinger Vorstadt, in: Jahrbuch für Hausforschung, Band 69: Die neuen Häuser in den neuen Städten und Dörfern. Neuerungen im Hausbau unter dem Einfluss der Landesherren und ihrer Baumeister zwischen 1650 und 1830 (Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung e. V. in Schwerin vom 3. bis 7. Oktober 2018), Arbeitskreis für Hausforschung e. V., Petersberg 2019, Seite 139-146 – Manfred Wehdorn, Ute Georgeacopol-Winischhofer, Baudenkmäler der Technik und Industrie in Österreich, Band 1: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Wien – Köln- Weimar 1984, S. 188f. (Nadelburg in Lichtenwörth)
St. Pölten (NÖ): Abriss Arbeiterwohnhaus – schwerer Verlust für Stadtbild
/ Presseaussendungen /Niederösterreich / St. Pölten Stadtvon IDM_adminPresseaussendung, 4. Oktober 2019 Initiative Denkmalschutz: Abriss des Arbeiterwohnhauses in St. Pölten – Schwerer Verlust für historisches Stadtbild. In wenigen Tagen ist die „Eierspeisburg“ am Kardinal Franz König-Platz endgültig Geschichte. Vom 1907 von der Stadt St. Pölten erbauten, großen, späthistoristischen, markant am Kardinal Franz König-Platz gelegenen Eckwohnhaus mit Arbeiterwohnungen wird dieser Tage die Stadtbild prägende Straßenfassade abgerissen (Neugebäudeplatz 5, Ecke Rennbahnstraße 18). Erstaunlich, welches für das St. Pöltner Stadtbild so wichtige historische Gebäude (mit seinen Risaliten, überhöhten Dreiecksgiebeln, attikaartigen Aufbauten sowie zahlreichen kleinen Ecktürmchen) nun endgültig verschwindet. In Wien wäre dieses Objekt – egal ob in einer Schutzzone gelegen oder nicht – mit Sicherheit als Erhaltenswert eingestuft worden und hätte (grundsätzlich) erhalten werden müssen, nicht so in St. Pölten. Die Initiative Denkmalschutz unterstützt die überparteiliche Bürgerplattform Pro St. Pölten, die vor der „Eierspeisburg“ im September letzten Jahres für deren Erhaltung demonstriert hat [Foto], in ihren Bemühungen das St. Pöltner Kulturerbe zu bewahren (www.buergerplattformprostp.at). Initiative Denkmalschutz: Großzügige Schutzzonenwidmungen in St. Pölten ein Gebot der Stunde Nach dem bedauerlichen Verlust der 1885/86 im Neorenaissance-Stil erbauten Maderna-Villa 2010 in der Josefstraße 2 (während eines laufenden Unterschutzstellungsverfahrens durch das Bundesdenkmalamt(!) abgerissen), dem Abbruch des wertvollen, 1898 erbauten ehem. „Hotel Bahnhof“, einem neoklassizistischen Gründerzeithauses am Bahnhofplatz 14 im Jahr 2011 oder dem Abriss des im Kern auf das 17. Jh. zurückgehende, biedermeierlich fassadierten „Kohn-Hauses“ in der Linzer Straße 20 im letzten Jahr, ist es nun dringend an der Zeit, dass umfassende Schutzzonenverordnungen seitens der Stadt St. Pölten erlassen werden. Ansonsten kann die Stadt St. Pölten nur durch den Erwerb von Gebäuden diese kurzfristig vor dem Abbruch bewahren (wie seitens der Stadt St. Pölten 2018 beim „Rotkreuz“-Haus, der ehem. Villa Schatzl in der Julius-Raab-Promenade 16 dankenswerter Weise geschehen). Erfreulicherweise gibt es mittlerweile eine Bausperre für einen großen Teil der Innenstadt, um in Folge eine solche Schutzzone zu widmen, doch ebenso dringlich sind künftige Schutzzonen auch außerhalb des Stadtzentrums. So scheinen die beiden 1903 erbauten, erhaltenswerten historistischen Villen in der Maria Theresia-Straße 12 und der Dr. Theodor Körner-Straße 1 (Ecke Johann Gasser-Straße 18) auf Grund der Jahre langen Vernachlässigung ebenso vom Abbruch bedroht. Initiative Denkmalschutz: Plädoyer an das Land Niederösterreich einen umfassenden Schutz historischer Gebäude in der NÖ Bauordnung zu verankern! Niederösterreich ist reich an baukulturellem Erbe. Das Land möge daher seiner Verantwortung dafür auch gerecht werden. Das Land Wien hat letztes Jahr den Weg vorgezeigt, wie man ohne aufwändige Schutzzonenverordnungen, sein Stadt- und Ortsbild besser und nachhaltiger schützen kann. Im Frühsommer 2018 wurde eine neue Baurechtsnovelle beschlossen. Seitdem muss jedes Gebäude, welches vor 1945 errichtet wurde, von der Magistratsabteilung 19 (MA 19; Architektur und Stadtgestaltung) auf seine kulturhistorische Erhaltenswürdigkeit überprüft werden. Bei einer positiven Prüfung durch die MA 19 muss das Gebäude erhalten bleiben.* Rückfragehinweis: Markus Landerer und Claus Süss Initiative Denkmalschutz – Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter mobil: 0699 / 1024 4216 oder 0676 / 740 43 27 www.initiative-denkmalschutz.at (ZVR-Nr.: 049 832 110) * Ausnahme: Nachweis eines sehr schlechten Bauzustands gemäß § 60 Abs. 1 lit. d Bauordnung für Wien (BOfW), wobei es gleichzeitig die gesetzliche Verpflichtung gibt, die Gebäude in einem guten baulichen Zustand zu erhalten (§ 129 Abs. 2 BOfW). Die Bauordnung für Wien im vollen Wortlaut: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000006 Literatur / Quellen: Österreichische Kunsttopographie (ÖKT) Band LIV – Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten (Hrsg. Bundesdenkmalamt), Horn 1999 (https://bda.gv.at/publikationen/details/oesterreichische-kunsttopographie-band-liv-st-poelten) – Arbeiterwohnhaus (Kardinal Franz König-Platz), Neugebäudeplatz 5, Seite 408f. (mit Abb.) – Bahnhofplatz 14, Seite 284f. (mit Abb.) – Dr.-Theodor-Körner-Straße 1, Seite 301 (mit Abb.) – Josefstraße 2, Schulring 5 (Maderna-Villa), Seite 345 (mit Abb.) – Julius Raab-Promenade 16, Ludwig Stöhr-Straße 7 (Villa Schatzl), Seite 355f. (mit Abb.) – Linzerstraße 20, Julius Raab-Promenade 41 („Kohn-Haus“), Seite 179f. – Maria Theresia-Straße 12, Seite 386
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SALZBURG – STADT SALZBURG
/ Berichte /Salzburg / Stadt Salzburg von IDM_adminSeit fast 30 Jahren Dauerbaustelle: Residenz-Sanierung schreitet voran. ORF-FERNSEHBEITRAG (3 MIN): https://tvthek.orf.at/…/14022044/Baustelle-Residenz/14538850. Seit im großen Carabinieri-Saal während eines Konzerts der Stuck von der Decke gefallen ist, wird mehr oder weniger permanent saniert und restauriert. Am Montag ist wieder ein wichtiger Abschnitt fertig geworden: Der historische Innenhof der Jahrhunderte alten Anlage. +++ Weiterer Medienbericht (SN) inklusive Video: https://www.sn.at/…/video-herkules-rueckt-dem-drachen-im-in…. +++ Die Salzburger Residenz auf Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Residenz.https://salzburg.orf.at/stories/3007404/
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OBERÖSTERREICH – BRAUNAU (Pol Bez.)
/ Berichte /Oberösterreich / Braunau von IDM_adminBraunau (Stadt). Hitler-Geburtshaus: Höchstgericht lehnt höhere Entschädigung ab. Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs geht es nun um die Frage, wie das Haus künftig genutzt werden soll. Jetzt soll ein Architektenwettbewerb starten (Primärquelle, originale OTS: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190805_OTS0056) +++ Kommentar INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: Sehr spannend werden die Vorgaben sein, die den Architekten für ihre Wettbewerbsplanungen gemacht werden, denn mit dem Enteignungsgesetz wurde quasi auch der Denkmalschutz aufgehoben hat (starke Veränderungen in die Bausubstanz bis hin zum Abriss sind jetzt möglich, wenn diese „der dauerhaften Unterbindung der Pflege, Förderung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts oder eines bejahenden Gedenkens an den Nationalsozialismus“ dienen (vgl. unsere APA-OTS-Presseaussendung (April 2018): „Hitlers Geburtshaus in Braunau: Initiative Denkmalschutz fordert Erhaltung des Altstadthauses statt tiefgreifende Veränderung. Keine denkmalbehördliche Bewilligung für baulichen Eingriff mehr nötig. Denkmalamt mittels Enteignungsgesetz ausgeschaltet“: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180410_OTS0006 +++ Das Hitler Geburtshaus auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf-Hitler-Geburtshaus. https://www.nachrichten.at/…/hitler-haus-hoechstgericht-leh…
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