Soweit auf unserer Homepage durch Links der Zugang zu fremden Informationen ermöglicht wird, übernehmen wir für die inhaltliche Richtigkeit dieser Informationen keine Gewähr; zum Zeitpunkt der Linksetzung haben wir von rechtswidrigen Tätigkeit oder Informationen keine Kenntnis und sind uns auch keiner Tatsachen oder Umstände bewusst, aus denen eine rechtswidrige Tätigkeit oder Information offensichtlich wird; wir sind jederzeit bereit, elektronische Verweise zu entfernen, wenn uns entsprechende Mitteilungen über rechtswidrige Inhalte der verlinkten sites zukommen (§ 17 ECG).

AKTUELLE BERICHTE

Linz (OÖ): Scharfe Kritik an Umwidmung des Bergschlössl-Parks

Das Bergschlössel nahe des Linzer Hauptbahnhofes wurde in den Jahren 1717 bis 1718 unter der Leitung des Barockbaumeisters Johann Michael Prunner errichtet. Es besitzt den ältesten Park von Linz (Bergschlößlgasse 1) und befindet sich seit 1986 im Eigentum der Stadt. Nun soll dieser Park im Volksgartenviertel  verbaut werden. Entsprechend heftige Kritik gibt es jetzt für die Umwidmung, die am 24. September im Gemeinderat von SPÖ und FPÖ beschlossen wurde. „Mit der heute beschlossenen Umwidmung des teilweise denkmalgeschützten Bergschlösslareals auf ‚Kerngebiet‘ werden Tür und Tor für die Zerstörung der Grünfläche geöffnet. Somit ist es nun möglich, dass Büroflächen oder sogar ein Supermarkt in der wertvollen Grünanlage Platz finden„, kritisiert die Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne), „da jetzt einen historischen Park, der schon einmal durch das Engagement von BürgerInnen gerettet wurde, auch nur anzutasten, zeigt, dass man immer noch nicht verstanden hat, worum es geht.“ Dies wurde 1985 durch die Initiative „Rettet das Bergschlössl“, zu der auch Maler Christian Ludwig Attersee gehörte, verhindert. TIPS-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/517194-bergschloessl-park-umgewidmet-scharfe-kritik-von-umweltstadtraetin +++ Originale Stellungnahme Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne): https://linz.gruene.at/themen/umwelt-naturschutz/schutz-des-bergschloesslparks-muss-an-erster-stelle-stehen-stadt-soll-liegenschaft-selbst-nutzen +++ Stellungnahme Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ): „Bergschlösselpark bleibt unberührt“ (9.9.2020): https://linz.news/2020/09/hein-bergschloesselpark-bleibt-unberuehrt +++ Auch Lorenz Potocnik (NEOS) kritisiert im Februar 2020: Ein möglicher Verkauf des Bergschlössls und somit Teilen des Parks – beide bilden seit jeder eine schlüssige Einheit – ist aus historischer, volkswirtschaftlicher sowie aus städtebaulicher Sicht abzulehnen. +++ Noch im Jahr 2005 erstellte die Landschaftsarchitektin DIin Elisabeth Lehner ein Parkpflegewerk als Grundlage für die weitere Entwicklung, siehe: „Vom Barock bis ins Heute – 300 Jahre Bergschlößlpark“ (2018, Linz.at): https://botanischergarten.linz.at/8069.php Über die Geschichte des Bergschlössls samt Garten: „Bergschlösslpark blieb lange im Verborgenen“ (Oberösterreichische Nachrichten, 23.9.2020): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/bergschloesslpark-blieb-lange-im-verborgenen;art66,3304234 Das Bergschlössl und Park auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bergschl%C3%B6ssl sowie auf Linz Wiki: https://www.linzwiki.at/wiki/Bergschl%C3%B6sslpark Ältere Medienberichte: 10.9.2020: „Bergschlössl: Debatte um Umwidmung“ (Oberösterr. Nachrichten): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/bergschloessl-debatte-um-umwidmung;art66,3292044 10.9.2020: „Grüne warnen vor Garage unter dem Bergschlössl“ (Krone): https://www.krone.at/2227005 9.9.2020: „Aufregung um geplante Umwidmung des Bergschlösslparks“ (TIPS): https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/515870-aufregung-um-geplante-umwidmung-des-bergschloesslparks 28.2.2020: „Bergschlössl-Zukunft wird zum Thema im Gemeinderat“: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/500355-bergschloessl-zukunft-wird-zum-thema-im-gemeinderat 25.2.2020: „Wird jetzt auch noch das Linzer Bergschlössl verkauft?“ (Linza): https://www.linza.at/bergschloessllinz 6.12.2019: „Tiefgarage unter dem Bergschlösslpark? „Das wird es sicher nicht spielen“(Oberösterr. Nachrichten; Bezahlartikel): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/tiefgarage-unter-dem-bergschloesslpark-das-wird-es-sicher-nicht-spielen;art66,3196774 Literaturtipp: Eva Berger, „Linz Schloßpark, Bergschlößl“ in: Historische Gärten Österreichs, Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930, Band 2 (Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Tirol), Wien Köln Weimar 2003, Seite 80 f.

Mozarteum Salzburg: Trotz Denkmalschutz-Protest Umbaustart mit Teilabriss

Die Stiftung Mozarteum startet mit dem großen Umbau beim Mozarteum Salzburg Gebäude: Hauptstück ist der Neubau eines modernen Glasfoyers, das künftig die beiden Hauptgebäude miteinander verbinden soll. Entstanden ist das denkmalgeschützte Gebäudeensemble in der Schwarzstraße 26-28 aus der Verbindung der 1910-11 um- bzw. ausgebauten ehemaligen Villa Lasser mit dem 1912 bis 1914 realisierten Jugendstilneubau des Münchner Architekten Richard Berndl. Da dafür der denkmalgeschützte, historische Verbindungstrakt abgerissen werden muss, sorgte das Projekt im Vorfeld für zum Teil heftige Proteste. Auch das Bundesdenkmalamt kam scharf in Kritik. Diesen Montag, 21.9.2020, ist der erste Bagger aufgefahren. ORF-FERNSEHBERICHT (3 MIN; 23.9.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Salzburg-heute/70019/Salzburg-heute/14065740/Neun-Millionen-fuer-Verbindungsbau/14766286; ORF-BERICHT LESEN: https://salzburg.orf.at/stories/3068231 +++ Weitere aktuelle Medienberichte (23.9.2020): „Altes Mozarteum erhält neues Gesicht“ (Salzburger Nachrichten): https://www.sn.at/salzburg/politik/altes-mozarteum-erhaelt-neues-gesicht-93236239; „Nach einem Jahrhundert: Baustart für Umbau des Mozarteums“ (Krone): https://www.krone.at/2236195; „Ein gläsernes ‚Nichts‘ für Mozart“ (DrehPunktKultur): http://www.drehpunktkultur.at/index.php/178-meldungen/14496-ein-glaesernes-nichts-fuer-mozart; „Stiftung Mozarteum Salzburg erhält ein ‚Facelifting’“ (Oberösterreichisches Volksblatt): https://volksblatt.at/stiftung-mozarteum-salzburg-erhaelt-ein-facelifting Älterer iD-Bericht mit vertiefenden Infos und Fotos: 24.7.2020: Mozarteum Salzburg: Bürgerinitiative gegen Foyer-Neubau https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/mozarteum-salzburg-buergerinitiative-gegen-foyer-neubau Das Mozarteum Salzburg Gebäude auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Mozarteum_(Geb%C3%A4ude) sowie auf Salzburg Wiki: https://www.sn.at/wiki/Mozarteum_(Geb%C3%A4ude) Literaturtipp: Hannes P. Schneilinger, “Dem Salzburger Gesamtkunstwerk ‘Mozarteum’ droht Gefahr”, in der Zeitschrift: Denkma[i]l, Nachrichten der Initiative Denkmalschutz, Nr. 25, September 2019, Seite 24-27, siehe: https://www.initiative-denkmalschutz.at/zeitschrift

Eisenstadt (Bgld.): Altes Lagerhaus soll erhalten bleiben

Das imposante alte Lagerhaus in Eisenstadt, erbaut in den 1950er-Jahren, soll abgerissen werden. Für Norbert Pingitzer, Landesobservator unseres Vereins „Initiative Denkmalschutz“ ist das Gebäude erhaltenswert. Zumindest über die Erhaltung der Außenhülle (mit Entkernung des Gebäudes) sollte nachgedacht werden. Das alte Lagerhaus liegt neben dem Bahnübergang auf der Ruster Straße 79 (?; vor Nr. 81). Das alte Lagerhaus in Eisenstadt auf Google Maps. KRONEN-ZEITUNG WEITERLESEN: https://www.krone.at/2233821 Älterer Medienbericht: 18.9.2019: „Lagerhaus geht, Büros kommen: Nachruf auf ein Haus„ https://www.bvz.at/eisenstadt/neubau-in-eisenstadt-lagerhaus-geht-bueros-kommen-nachruf-auf-ein-haus-eisenstadt-lagerhaus-lagerhaus-eisenstadt-geschichte-osg-162855943

Dianabad (Wien): Abriss des legendären Bades 1965

Vier Dianabäder gab es in der Oberen Donaustraße 93-95 am Donaukanal im 2. Bezirk. Legendär war das imposante zweite Bad, das 1913–1917 nach den Plänen des Architekten Peter Paul Brang erbaut wurde. In der Vorabend-Sendung „Studio 2“ (14.9.2020): ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (6 min: https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14064632/Wiens-Dianabad-wird-geschlossen/14761147. Es war eine luxuriöse fünfstöckige Anlage und besaß zwei Schwimmhallen, Dampf- und Wannenbäder, Sonnenbäder und ein Hotel, das den ganzen Straßentrakt an der Oberen Donaustraße einnahm. Mosaike wurden 1914 von Leopold Forstner geschaffen und der Skulpturenschmuck in der Eingangshalle von Georg Leisek 1914/15. Die Keramiken stammen von den Gebrüder Schwadron. Der Hoteltrakt am Donaukanal wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt (durch Bombentreffer und letzte Kriegshandlungen in Wien), das Bad dahinter blieb fast unbeschädigt erhalten. Die Hotelruine wurde 1963 demoliert, das danach noch 20 Jahre benutzte Bad (bis 30.4.1965) wurde erst 1965/66 abgerissen. Das 3. und 4. Dianabad wurde ums Eck in der Lilienbrunngasse 7-9 erbaut. Noch im Oktober 2020 wird das im Jahr 2000 errichtete 4. Dianabad endgültig geschlossen, darin die fünf großen Jugendstilmosaike und eine Brunnenfigur aus dem 2. Bad. Nun harren diese alten Ausstattungsstücke einer ungewissen Zukunft. Das Dianabad auf Geschichte Wien Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Dianabad sowie auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dianabad_(Wien) Fotogalerie historischer Aufnahmen („Das rote Wien“): http://www.dasrotewien.at/seite/baeder-oeffentliche/galerie/hallenbaeder

Mönchhof (Bgld.): 30 Jahre Rettung alter Häuser im Dorfmuseum

Josef Haubenwallner ist gelernter Steinmetz und Maurer. Vor 30 Jahren begann er Häuser aus seiner Umgebung, die abgerissen worden wären, „kostenlos zu entsorgen“ bzw. zu retten. So entstand in ehrenamtlicher Arbeit ein Dorfmuseum, das mittlerweile bis zu 50.000 Besucher im Jahr verzeichnet. Sehr unterstützt hat ihn auch seine Frau Christine Haubenwallner bei der Aufbauarbeit. Ganz wichtig für Herrn Haubenwallner war noch eine Kirche. Da es keine Kirche zum Abtragen gab, baute er vor 20 Jahren ganz einfach mit einigen Helfern seine eigene neue Kirche. ORF-FERNSEHBEITRAG ZU NACHSEHEN (12.9.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14064496/30-Jahre-Dorfmuseum-Moenchhof/14759956 ++ ORF-BEITRAG LESEN: https://burgenland.orf.at/stories/3066503 Das Dorfmuseum Mönchhof, offizielle Website: https://www.dorfmuseum.at und auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dorfmuseum_M%C3%B6nchhof Ältere Medienberichte: 7.6.2020 (BVZ): „Dorfmuseum Mönchhof: Josef Haubenwallner: ‚Das Sammeln lässt mich nicht los’“: https://www.bvz.at/neusiedl/dorfmuseum-moenchhof-josef-haubenwallner-das-sammeln-laesst-mich-nicht-los-moenchhof-dorfmuseum-moenchhof-jubilaeum-208583343 10.14.2018 (BVZ): „Ein Lager im Museum: Mahnmal für kommende Generationen“: https://www.bvz.at/neusiedl/moenchhof-ein-lager-im-museum-mahnmal-fuer-kommende-generationen-beppo-haubenwallner-dorfmuseum-moenchhof-119069043 23.9.2017 (ORF): „Nordburgenland: Dorfmuseum Mönchhof“: https://burgenland.orf.at/v2/tv/stories/2867221 5.5.2016 (ORF): „Dorfmuseum Mönchhof baut weiter aus“: https://burgenland.orf.at/v2/tv/stories/2867221 25.5.2013 (Kurier): „Eine gelungene Welt aus Kitsch und Kult: Eisenstadt. Dorfmuseum Mönchhof ist zu Gast“: https://kurier.at/chronik/burgenland/eine-gelungene-welt-aus-kitsch-und-kult/13.751.298

Müllendorf (Bgld.): Sensationsfund römische Kleinstadt wird untersucht

Voriges Jahr wurde beim Bau von neuen Wohnhäusern bei der Hauptstraße 39 in Müllendorf ein einzigartiger Fund gemacht: eine römische Siedlung in dieser Größe wurde im Burgenland noch nie entdeckt. Jetzt wurden die denkmalgeschützten Überreste dieser römischen Kleinstadt von einem Team der Universität Wien hat untersucht. Noch zwei Jahre wird weitergegraben, was danach mit dem Grundstück passiert, steht noch nicht fest. Der Grund gehört der Neuen Eisenstädter Siedlungsgenossenschaft und ist aktuell vom Land Burgenland gepachtet. ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (3 min, 13.9.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14064496/Muellendorf-steht-auf-roemischer-Kleinstadt/14759952 +++ ORF-Bericht lesen: https://burgenland.orf.at/stories/3066502. +++ Das Ausgrabungsgelände bei der Haupstraße 39 siehe Google Maps. +++ Weitere Medienberichte: „‚Tag der offenen Grabung‘: Auf den Spuren der Römer in Müllendorf“ (8.9.2020, BVZ): https://www.bvz.at/eisenstadt/tag-der-offenen-grabung-auf-den-spuren-der-roemer-in-muellendorf-muellendorf-roemer-archaeologie-222863337; „Auf den Spuren der Römer: ‚Tag der offenen Grabung‘ am 11.9. in Müllendorf“ (9.9.2020, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/c-lokales/tag-der-offenen-grabung-am-119-in-muellendorf_a4228308 Historische Entdeckung: Burgenland als Fundgrube für Archäologen (13.9.2020, Krone): https://www.krone.at/2228941 Ältere Medienberichte: 20.3.2019 (BVZ): „Sensationsfund: Verhindert Römerfund Wohnbauanlage in Müllendorf?„: https://www.bvz.at/eisenstadt/sensationsfund-verhindert-roemerfund-wohnbauanlage-in-muellendorf-muellendorf-wohnbau-archaeologie-baustopp-ausgrabungen-neue-eisenstaedter-siedlungsgesellschaft-140596371 10.7.2019 (BVZ): „Gespräche: Was passiert mit Bau in Müllendorf ?„: https://www.bvz.at/eisenstadt/gespraeche-was-passiert-mit-bau-in-muellendorf-muellendorf-neue-eisenstaedter-siedlungsgesellschaft-roemerzeit-archaeologische-funde-154178025 Denkmalliste in Müllendorf (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_M%C3%BCllendorf.    

Franzensbrückenstraße (Wien): Vorläufige Stellungnahme Planentwurf 8319

Vorläufige (!) Stellungnahme zum Planentwurf 8319, 7.9.2020 Für das Gebiet zwischen Franzensbrückenstraße, Praterstern, Stoffellagasse und Vivariumstraße im 2. Bezirk, Katastralgemeinde Leopoldstadt Grundsätzliches Unser Verein erachtet es als eine Unsitte der Bezirksvertretung noch während der öffentlichen Auflage abschließende Beratungen im Bauausschuss zu tätigen, oder womöglich gar die Stellungnahme noch während der öffentlichen Auflage in der Bezirksvertretung zu beschließen. Vgl. unseren Bericht dazu: „Bezirkspolitik in Wien: Kein Interesse an Stellungnahmen der eigenen Bürger!“: https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/bezirkspolitik-in-wien-kein-interesse-an-stellungnahmen-der-eigenen-buerger/. Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone – der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Anmerkung: Wir beziehen uns in dieser Stellungnahme für Schutzzonenerweiterungen primär auf die Außenerscheinung der Gebäude. Im Wissen, dass so manche Objekte eine unscheinbare bzw. im Verlauf von Jahrzehnten stark vereinfachte Fassade haben, im Inneren aber durchaus erhaltenswerte Bausubstanz aufweisen können, ist immer eine eingehende Untersuchung des Objektes notwendig. Da uns ein solcher Befund mangels Zutritt zu vielen Objekten und aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, empfehlen wir den Verantwortlichen, immer auch die innere Bausubstanz bei Schutzzonenerweiterungen zu berücksichtigen. Die Stellungnahme im Detail: Franzensbrückenstraße 9 Die neu im Planentwurf vorgesehene Schutzzonenwidmung war bereits mehr als überfällig und wird daher sehr begrüßt. Ergänzend wird vorgeschlagen das ehemalige Hotel Cristall in der Franzensbrückenstraße 9 in die Schutzzone aufzunehmen (Foto Google Maps). Das zweistöckige Haus wurde 1822 erbaut (biedermeierliches Lünettenrelief im 1. Stock erhalten) und die Fassade wurde – dem Anschein nach – später in Art Deco Formen adaptiert. (Baualter Quelle: Kulturgüterkataster der Stadt Wien: https://www.wien.gv.at/kulturportal/public). (bez. Foto anbei). Franzensbrückenstraße 13 und Helenengasse 14 Begrüßt wird die Aufnahme des vorgründerzeitlichen Gebäudes Franzensbrückenstraße 13 in die Schutzzone. Recht unmotiviert/undifferenziert erfolgt jedoch unserer Meinung nach die Schutzzonenabgrenzung zum Hof hin. Warum nur die vordere Hälfte des Hofbereiches (in Richtung Franzensbrückenstraße) als Schutzzone ausgewiesen werden soll, nicht jedoch die hintere, erschließt sich kulturhistorisch nicht. Die Begründung im Erläuterungsbericht zielt darauf ab, dass ein Neubau in der Helenengasse 14 ermöglicht werden soll. Denn auf Seite 10 des Erläuterungsberichts heißt es: „Da insbesondere der Straßentrakt dieses Objekts [Franzensbrückenstraße 13] schützenswert ist, wird der Hofbereich nur bis zur hinteren Baufluchtlinie an der Helenengasse [Nr. 14] mit in die Schutzzone aufgenommen. Damit soll auch die Herstellung eines Straßentraktes an der Helenengasse, entsprechend der vorgeschlagenen Widmung, ermöglicht werden.“ (Foto Google Maps). Wir empfehlen, auch die hintere Hofhälfte, also die Helenengasse 14 auch als Schutzzone zu widmen. Ob das für den Abriss vorgesehene Gründerzeithaus Stoffellagasse 7 mit offenbar abgeschlagener(?) Gründerzeitfassade erhaltenswert ist, können wir nicht abschließend beurteilen. Hier fehlen uns Informationen über die innere Gestaltung des Hauses. Foto Google Maps. Markus Landerer und Dr. Gerhard Hertenberger Initiative Denkmalschutz

Hotel Wörthersee in Klagenfurt (Ktn.): Bleibt nur Schaufassade erhalten?

Der polnische Eigentümer hat einen Antrag auf Abriss (und Wiederaufbau!?) des denkmalgeschützten, 123 Jahre alten Hotel Wörthersees gestellt. So trat der Denkmalbeirat beim Bundesdenkmalamt in Aktion und führte letzte Woche einen Lokalaugenschein durch. Denn vor Erteilung einer Bewilligung zur Zerstörung eines unbeweglichen Denkmals ist der Denkmalbeirat zu hören (gemäß § 5 Abs. 5 Denkmalschutzgesetz). Nun scheint es ein letztes „Rückzugsgefecht“ des Denkmalamtes zu geben, denn es soll darum gegangen sein, wie man zumindest noch die prominente Schaufassade nach Süden zum Wörthersee hin erhalten kann (Grundproblem: Es gibt im Denkmalschutzgesetz keine aktive Erhaltungspflicht für den Eigentümer, nur ein Verbot der Zerstörung; vgl. § 4 Denkmalschutzgesetz). Die Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) meint: „Es zeichnet sich eine einvernehmliche Lösung ab“. Es bleibt also spannend. In etwa 14 Tagen soll das Gutachten des Denkmalbeirates vorliegen. Weiters gestritten wird um einen möglichen Seezugang. Das Hotel Wörthersee in der Villacher Straße 338 wurde 1891-1897 im Auftrag von Mitgliedern der Familie Thurn-Valsassina unter dem Architekten Wilhelm Heß errichtet. ORF-BERICHT „Hoffnung für Hotel Wörthersee“ (10.9.2020) WEITERLESEN: https://kaernten.orf.at/stories/3066085 +++ Weitere aktuelle Medienberichte: „Hotel Wörthersee: Abriss von Baujuwel vorerst abgewendet“ (9.9.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/5864352/Hotel-Woerthersee_Abriss-von-Baujuwel-vorerst-abgewendet; „FPÖ fragt: „Wird das Hotel Wörther­see ab­gerissen?“ (10.9.2020, 5min): https://www.5min.at/202009310706/fpoe-fragt-wird-das-hotel-woerthersee-abgerissen/ +++ Auch Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann (Grüne) betont in Ihrem aktuellen Facebook-Posting, dass Sie sich seit 10 Jahren für die Erhaltung des Hotel Wörthersees einsetzt (18.6.2012: „Denkmalgeschütztes Hotel Wörthersee verfällt!“: https://klagenfurt.gruene.at/denkmalgeschuetztes-hotel-woerthersee-verfaellt; 21.7.2020: „Hotel Wörthersee: Architektur-Juwel in Gefahr“: https://klagenfurt.gruene.at/hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr) +++ Das Hotel Wörthersee auf der Website “Wörthersee Architektur – Villen, Hotels und Badeanstalten der Kaiserzeit”: http://www.woerthersee-architektur.at/?Klagenfurt:Hotel_W%F6rthersee +++ Die Wörthersee-Architektur auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rthersee-Architektur +++ Der Architekt Wilhelm Heß (1846-1916) auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_He%C3%9F_(Architekt) Älterer Bericht der Initiative Denkmalschutz: 21.7.2020: Klagenfurt (Ktn.): Hotel Wörthersee “Architektur-Juwel” in Gefahr https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/klagenfurt-ktn-hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr/

Verlorenes Erbe (Wien): Abriss des Lederer-Schlössels 1972

Im Rahmen der ORF Serie „Verlorenes Erbe“ in der Vorabendsendung „Studio 2“ wurde diesmal das Lederer-Schlössel in der Mühlberggasse 9 in Weidlingau (ganz im Westen des 14. Wiener Bezirks Penzing) präsentiert. ORF-FERNSEHSENDUNG (6 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14102571/Verlorenes-Erbe-Lederer-Schloessl/14982242 (19.8.2021 Wiederholung; Erst-Ausstrahlung 4.9.2020: https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14063572/Verlorenes-Erbe-Lederer-Schloessel/14755622. Es trug seinen Namen nach seinem letzten Besitzer, dem Industriellen August Lederer, einem bekannten Kunstmäzen und Förderer der Wiener Secession, besonders von Gustav Klimt. Dieses 1715 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaute Palais, damals als Gartenpalais Huldenberg bezeichnet, wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet (Mittelrisalit bekam säulengestützten Altan sowie einen Dreicksgiebel). Am Gelände daneben wurde Anfang der 1970er-Jahre die Stadt des Kindes nach Plänen des Architekten Anton Schweighofer errichtet. Obwohl das Palais mit seinem prächtigen Neo-Rokoko Stuck dem Neubau nicht im Weg stand, wurde es 1972 mutwillig zerstört. +++ Das Lederer-Schlössl auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ledererschl%C3%B6ssel +++ Die „Huldenbergvilla“ auf Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Huldenbergvilla Literaturtipp: Dieter Klein, Martin Kupf, Robert Schediwy, Stadtbildverluste Wien – ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte, Wien 2004, Seite 184

Initiative Denkmalschutz: Angekündigte große Bauordnungsnovelle für Wien ist überfällig. Aktuell Umwidmung Oberlaa

Initiative Denkmalschutz: Die angekündigte große Bauordnungsnovelle für Wien ist überfällig, um laufende Kulturgutverluste zu verhindern! Am 9./10. November soll in einer großen Fachenquete über die Änderung der Bauordnung für Wien beraten werden. Das aktuelle Umwidmungsverfahren Oberlaa zeigt den Handlungsbedarf Wien (OTS) – Die Bauordnungsnovelle vom Frühsommer 2018 war ein wichtiger Meilenstein. Damals sind endlich auch erhaltenswerte historische Gebäude außerhalb von Schutzzonen vor dem Abriss geschützt worden (nachdem jahrzehntelang Schutzzonenerweiterungen sträflich vernachlässigt worden waren; vgl. MA19-Studie aus 1996). Erschwerung der „wirtschaftlichen Abbruchreife“ ein Muss! Das Problem verlagert sich jetzt jedoch immer mehr auf die „Umgehung“ dieser Erhaltungspflicht, durch Nachweis eines angeblich so schlechten Bauzustandes, sodass dann – belegt durch ein Privatgutachten – trotzdem abgerissen werden darf (gemäß § 60 Abs. 1 lit. d Bauordnung für Wien), auch wenn – wie unlängst in Meidling in der Hohenbergstraße 18 – das Haus wenige Jahre zuvor sogar renoviert wurde. Eine zentrale Rolle bei der Berechnung der „wirtschaftlichen Abbruchreife“ spielt auch der Wiener Altstadterhaltungsfonds, denn sind zu geringe Fördersummen vorhanden, wird ein Altbau allein deswegen quasi als in seinem Bauzustand zu schlecht deklariert. Pflicht zum guten Bauzustand in Bauordnung nur Makulatur? Dabei wären die Eigentümer gemäß Gesetz sogar dazu verpflichtet (gemäß § 129 Abs. 2), dass die Bauwerke „in gutem (…) Zustand erhalten werden“. Wie es sein kann, dass dann viel zu oft der schlechte Bauzustand die Begründung für eine Abbruchbewilligung bildet, ist aufklärungs- und auf jeden Fall reformbedürftig. Kulturerbe braucht Schutz im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Zentral für die Erhaltung historischer Gebäude ist auch eine entsprechende, weitgehend bestandsgenaue Flächenwidmung für den Altbau (Ausweisung im Bebauungsplan). Kann größer und höher gebaut werden als das historische Bestandsgebäude, wird der Anreiz es abzureißen deutlich erhöht, und die Geldstrafe für illegale Abrisse wird durch den Widmungsgewinn mehr als kompensiert. Bürgerbeteiligung/-anhörung bei Flächenumwidmungen ein Witz! Im Rahmen von Umwidmungsverfahren können Bürger:innen und NGOs, genauso wie die politischen Bezirksvertretungen, Stellungnahmen abgeben („Anhörungsrecht“). Wer glaubt, der Bezirk vertritt die Interessen der Bürger:innen, der hat sich geirrt. Dies ist in der Bauordnung nicht vorgesehen. So wird jetzt in Oberlaa (10. Bezirk) der Bauausschuss abschließend über den Inhalt der Stellungnahme der Bezirksvertretung Favoriten beraten, ohne alle Stellungnahmen der Bürger:innen kennen zu können (der Bauausschuss tagt, wie so oft, noch vor dem Ende der Stellungnahmefrist am 3.11., 24 Uhr). Dabei hätte die Stellungnahme des Bezirks wesentlichen Einfluss auf den rechtsgültigen Beschluss im Gemeinderat. Auch spannend dabei: Fünf Planentwürfe sind gleichzeitig in öffentlicher Auflage, also über ein Gebiet, das mehr als doppelt so groß ist (3,64 km2) wie der 4. Bezirk Wieden. Wie die Bezirksräte ob der schieren Größe der 5 Plangebiete eine fundierte Stellungnahme abgeben können, muss ein Rätsel bleiben. Der Fachbeirat für Stadtplanung benötigt Ersatzmitglieder Im Rahmen von Umwidmungsverfahren gibt der „Fachbeirat für Stadtplanung und Stadtgestaltung“ seine Stellungnahme ab. Doch deklarieren sich immer wieder einzelne Fachbeiratsmitglieder als befangen, sodass ihr Fachbereich (z.B. Raumplanung, Denkmal- oder Verkehrswesen), dann im Umwidmungsverfahren vollkommen fehlt. So geschehen aktuell im Planentwurf Nr. 8262 beim Kurpark Oberlaa. Die Rahmenbedingungen für den Erhalt historischer Bauten müssen endlich verbessert werden. Das Mietrechtsgesetz diskriminiert Eigentümer von Altbauten (erbaut vor 1945), die denkmalgerechte Restaurierung ist aufwendiger, und schlussendlich können allzu oft die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne Abrisse „fördern“. Rückfragen & Kontakt: Markus Landerer (0699/1024 4216) und Dr. Gerhard Hertenberger (0676/7723433) Verein Initiative Denkmalschutz, www.idms.at Aktueller Bericht im Standard (30.9.2022):  Wohnbau in Österreich: Stadt Wien will Abbrüche weiter erschweren. Die anstehende Wiener Bauordnungsnovelle war das große Thema des 5. Stadtentwicklungstags des ÖVI (Österreichischer Verbands der Immobilienwirtschaft). Der „Schutz der Gründerzeit“ soll verstärkt werden: https://www.derstandard.at/story/2000139543107/stadt-wien-will-abbrueche-weiter-erschweren Weitere Infos/Links: Offzielle OTS-Presseaussendung der Stadt Wien zu den Umwidmungen in Oberlaa (9.9.2022): Südraum Favoriten: Entwicklungskonzept kommt in Umsetzung. Schutz der alten Ortskerne rechtlich fixiert, klimagerechte Entwicklung an Kurbadstraße in öffentlicher Auflage – Zusätzliches Service durch Bürger*innenveranstaltungen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220909_OTS0074 Initiative Denkmalschutz (21.8.2020): Bezirkspolitik in Wien: Kein Interesse an Stellungnahmen der eigenen Bürger! https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/bezirkspolitik-in-wien-kein-interesse-an-stellungnahmen-der-eigenen-buerger/ Ausführliche Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zur Bauordnungsnovelle 2021 (20.9.2021): Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum Entwurf eines Gesetzes, mit dem die Bauordnung für Wien geändert wird: https://www.initiative-denkmalschutz.at/stellungnahme/wien-stellungnahme-bauordnungsnovelle-2021-initiative-denkmalschutz  

Grünbach (OÖ): Vor Abriss. Große Scheitern OÖ bei Kulturerbe-Erhaltung

APA-OTS-Presseaussendung, Initiative Denkmalschutz, 1. August 2022 Initiative Denkmalschutz: Vor Abriss in Grünbach. Das große Scheitern oberösterreichischer Gemeinden bei der Kulturerbe-Erhaltung! Besonders pikanter Fall im Mühlviertel: Trotz ausdrücklichem Wunsch des Erblassers beschloss Gemeinde Grünbach, das älteste Gebäude und damit seine eigene Ortsgeschichte auszulöschen. Wien (OTS) – Im guten Glauben hat Nikolaus Neuhauser der Gemeinde Grünbach bei Freistadt seinen Einspringer-Hof 2020 vererbt, samt neun Hektar Grund und einem sechsstelligen Sparguthaben, dies jedoch mit „ausdrücklichem Wunsch“, dass sein Hof (Am Bach 5) erhalten bleibt. Bürgermeister Stefan Weißenböck (ÖVP) sprach selbst vom „ältesten Gebäude in Grünbach“, das 1699 urkundlich erwähnt wird. Das Bundesdenkmalamt hat den Neuhauser-Hof besonders gewürdigt als „bemerkenswerter, historisch erhaltener (…) Einspringer“ (Dehio-Handbuch; ehemals ‚Grünbach Nr. 31‘). Doch im Juni hat der Gemeinderat mit den Stimmen der ÖVP gegen die gesamte Opposition für den baldigen Abriss gestimmt. Eine vor kurzem initiierte Petition „Stopp! Kein Abriss des 320 Jahre alten Erbhofes in Grünbach!“ hat innerhalb weniger Tage fast 900 Unterschriften erzielt, und auch unser Verein fordert die Erhaltung. Gemeinden in Oberösterreich tragen Verantwortung für Kulturerbe Erst letzten Mai hatte der Abriss der gründerzeitlichen Hüfner-Villa in Grieskirchen große Aufregung verursacht. Jetzt soll in Kürze das älteste Haus in Grünbach der Spitzhacke zum Opfer fallen. Kaum eine Gemeinde kommt auf den Gedanken, dass ihr selbst Verantwortung bei der Kulturgut-Erhaltung zukommt, insbesondere im Zusammenhang mit Raumordnung und Flächenwidmung. In Grünbach bekommt man sogar ein Kulturerbe samt Grund und Geld geschenkt und ignoriert jedoch – moralisch höchst zweifelhaft – den Wunsch des Erblassers. Forderung nach Rundem Tisch zwischen Land OÖ und Gemeinden Unser Verein Initiative Denkmalschutz fordert einen Runden Tisch vom Land Oberösterreich, um zu analysieren, was hier alles schief läuft. Gibt es zu wenige (oder zu viele falsche) Förderungen? Das Land Oberösterreich ist aufgefordert, hier Lösungsstrategien zu entwickeln, denn das Bundesdenkmalamt kann gesetzmäßig nicht alle erhaltenswerten Kulturgüter unter Schutz stellen, hier tragen Land OÖ und Gemeinden ebenso Verantwortung beim Schutz des Kulturerbes. Rückfragen & Kontakt: Markus Landerer (0699/1024 4216) und DI Dr. Alexander Schmiderer (0664/750 545 42) Initiative Denkmalschutz, Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter, www.idms.at Online Petition: STOPP! KEIN ABRISS DES 320 JAHRE ALTEN ERBHOFES IN GRÜNBACH! https://www.openpetition.eu/at/petition/online/stopp-kein-abriss-des-320-jahre-alten-erbhofes-in-gruenbach Älterer iD-Bericht (28.7.2022):  Grünbach (OÖ): Neuhauserhof vor Abriss. Wunsch Erblasser ignoriert! Petition gestartet: https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/gruenbach-ooe-neuhauserhof-vor-abriss-wunsch-erblasser-ignoriert-petition-gestartet   Literatur: Dehio-Handbuch Oberösterreich, Band I Mühlviertel, Topographisches Denkmälerinventar (Hrsg. Bundesdenkmalamt), Horn/Wien 2003, Seite 237 f.