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Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft? 6.9.2011

Konzerthalle der Wiener Sängerknaben am Augartenspitz: Wo bleibt die kollegiale Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft? Schwerwiegende Rechtsmängel des Denkmalamtsbescheides sollen transparent gemacht und mögliche brisante politische Interventionen aufgedeckt werden Wien (OTS) – Bei der heutigen Kundgebung vor der Volksanwaltschaft übergaben vier Bürgerinitiativen die Forderung nach einer kollegialen Missstandsfeststellung zur rechtswidrig zustande gekommenen Bewilligung des Bundesdenkmalamtes, in einer denkmalgeschützten historischen Gartenanlage bauen zu dürfen. Volksanwältin Stoisits hat bereits im Frühjahr 2010 Missstände festgestellt, wo bleibt die umfassende kollegiale Missstandsfeststellung? Diese müsste die Vorgänge im Denkmalamt offen legen und könnte so mögliche brisante politische Interventionen aufdecken, die zu diesem rechtswidrig zustande gekommenen Bescheid geführt haben. In einem anderen Fall (Seebahnhof Gmunden, 2008) konnten in der dem Nationalrat vorzulegenden kollegialen Missstandsfeststellung solche Interventionen in allen Details aufgezeigt werden.

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„Kein Film für Untertanen!“ 5.9.2011

„Kein Film für Untertanen!“ Österreichischer Dokumentarfilm wird über „Crowdfunding“ finanziert Schon die Entstehung des Dokumentarfilms Auf den Barockaden ist eine österreichische Premiere. Die Produzenten des Filmprojektes wenden sich direkt an das Publikum: Durch eine persönliche, finanzielle Beteiligung – sogenanntes „Crowdfunding“ – kann es selbst dafür sorgen, dass der Film entsteht. Die Idee dahinter ist einfach: Das Publikum ermöglicht vor der Herstellung des Filmes durch finanzielle Beteiligung die Entstehung des Projektes. Viele erwarten, dass „Crowdfunding“ zur Demokratisierung jener Entscheidungsprozesse führt, die bestimmen, welche Projekte realisiert werden. Durch „Schwarmfinanzierung“ bekommen auch als politisch sensibel oder wirtschaftlich riskant eingestufte Filmprojekte ihre berechtigte und notwendige Chance. Der Dokumentarfilm Auf den Barockaden beschäftigt sich mit ähnlichen Themen: Wie demokratisch sind Entscheidungsprozesse im politischen Leben? Eine ungewöhnliche Wiener Bürgerbewegung kämpft jahrelang mit kreativen Mitteln für den öffentlichen, denkmalgeschützten Augarten um ihn vor der Verbauung durch eine Konzerthalle zu bewahren und deckt mit Humor skandalöse Vorgänge auf. Prominente Kulturschaffende wie Peter Huemer, Doron Rabinovici, Anne Bennent, Robert Menasse und Otto Lechner unterstützen das Projekt. Letzterer schreibt: „Das ist kein Film für Untertanen. Andererseits: Für Untertanen gibt es Filme genug!“ Nähere Infos: www.auf-den-barockaden.at Rückfragehinweis: Tel. 0699 / 1064 5276