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Respekt vor der Karlskirche – keine Aufstockung im Umfeld! 21.09.2016

Initiative Denkmalschutz: Respekt vor der Karlskirche – keine Aufstockung im Umfeld! Die Initiative Denkmalschutz unterstützt die heute stattfindende Demonstration der Initiative Stadtbildschutz (18 Uhr, vor der Karlskirche) Bereits in den 1970er-Jahren stand der Neubau der Versicherung Winterthur am Karlsplatz 9 in heftiger Kritik. Damals wurde das – sogar denkmalgeschützte – biedermeierliche, 1789 errichtete Frühwirth-Haus 1960 u.a. mit der Begründung abgerissen, dass dadurch endlich ein größerer baulicher Abstand zur Karlskirche entstehen kann. Das, was damals schlussendlich doch nicht umgesetzt wurde (der Neubau rückte kaum von der Karlskirch ab) wurde, aus guten städtebaulichen Gründen, zumindest nicht in der Höhenerstreckung überdimensioniert (damals war vom Architekten Georg Lippert ein Neubau in gleicher Höhe wie die Technische Universität am Karlsplatz 13 geplant). Nun soll, über 40 Jahre später, die 2. Bausünde geschehen, in dem man ernsthaft eine Aufstockung des Gebäudes der Winterthur-Versicherung plant. Diesem 3stöckigen Bestandsgebäude sollen weitere 3 Geschoße draufgesetzt werden (2 Vollgeschoße und ein Staffelgeschoß). Die Initiative Denkmalschutz fordert die zuständigen Politiker auf, einer Umwidmung zur Vergrößerung des Bauvolumens nicht zuzustimmen!

Hitler Geburtshaus vor Zerstörung? Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! 19.09.2016

Hitler Geburtshaus: Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! Enteignung als Vorwand für Zerstörung? Initiative Denkmalschutz fordert Erhalt! Nun ist es ausgesprochen: „Vollständige Beseitigung“ des denkmalgeschützten Adolf Hitler Geburtshauses soll durch geplantes „Enteignungsgesetz“ ermöglicht werden! Wien/Braunau (OTS) – Am 12. Juli war Hitlers Geburtshaus Thema im Ministerrat. Nach diesem sprach Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) „von praktischen Problemen, die sich durch den Denkmalschutz ergäben“, und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) stellte überhaupt gleich fest, dass „das Gebäude aus diesem Grund nicht abgerissen werden könne“ (APA). Wissen die Herren nicht wovon sie reden? Kennen die Vertreter der Bundesregierung den eigenen(!) Gesetzesentwurf nicht? Denn in der aktuellen Regierungsvorlage wurde – im Gegensatz zum Begutachtungsentwurf für die Öffentlichkeit – eine eindeutige juristische Klarstellung getroffen: die „vollständige Beseitigung“ ist mitumfasst. War somit von langer Hand geplant, die Öffentlichkeit ganz gezielt zu täuschen? Die Chronologie der Ereignisse lässt dies vermuten! (OTS 27.5.: Bundesministerium für Inneres verschweigt den Denkmalschutz-Aspekt. Parlamentskorrespondenz (17.7.): „Auch ein Abriss des Gebäudes kommt (…) in Frage, auf Belange des Denkmalschutzes muss keine Rücksicht genommen werden“.) Die Initiative Denkmalschutz fordert: Würdiges Gedenken an die NS-Schreckensherrschaft und(!) Erhaltung dieses Altstadthauses!