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AKTUELLE BERICHTE
Grand Hotel National: Initiative Denkmalschutz unterstützt Petition zum Erhalt, 10.11.2016
/ Berichte /Wien 1020, Leopoldstadt von idmsEhem. Grand Hotel National muss erhalten bleiben! Initiative Denkmalschutz unterstützt die soeben gestartete Petition Ein wichtiges Frühwerk des berühmten Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen am Karmeliterplatz soll – trotz Schutzzone – für die Erweiterung eines Spitals abgerissen werden. Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Wien (OTS) – Seit in der Bezirksvertretungssitzung am 27.9. die SPÖ den Antrag zur Erweiterung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder eingebracht hat (BV2-776584/2016), gehen nicht nur im 2. Bezirk, sondern auch in Fachkreisen der Kunstgeschichte und Denkmalpflege die Wogen hoch. Denn die geplante Erweiterung würde den Abriss des ehem. Grand Hotel National in der Taborstraße 18 bedeuten. 1849 in der Frühgründerzeit von den beiden Ringstraßenarchitekten Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut, war dieses eines der bedeutendsten Gebäude seiner Zeit in der Leopoldstadt. Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative gegründet (Dr. Stefan Ohrhallinger, Mieter Taborstraße 18, Tel. 0681 / 201 70 567; Mag. Andrea Müller-Schiestl, Miteigentümerin des Nachbarhauses Taborstraße 20), die die Petition „Rettet das Hotel National“ eingebracht hat. Die Petition wurde soeben auf der Petitionsplattform der Stadt Wien veröffentlicht: www.wien.gv.at/petition/online. Die Initiative Denkmalschutz unterstützt diese Petition und fordert die Prüfung von Alternativen. Eine Aufhebung der Schutzzone, wie schon einmal in der Lindengasse 62 für einen Abriss 2011 geschehen, darf kein zweites Mal passieren.
Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten bleiben! 27.09.2016
/ Presseaussendungen /Vorarlberg / Bregenzvon idmsInitiative Denkmalschutz: Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten werden! Die Stadt Bregenz wird aufgefordert ihre Verantwortung für das baukulturelle Erbe wahrzunehmen! Die Villa Freudeck in der Blumenstraße 3 (erbaut ca. 1895; Architekt Georg Baumeister) soll der Spitzhacke zum Opfer fallen. Doch gerade diese Villa ist im Kontext der umgebenden historischen Villen am Ölrain (Stichwort: „Ensemble“) eindeutig erhaltenswert. Dies bestätigt auch das aktuell gültige Räumliche Entwicklungskonzept (REK) aus 2008, das sich die Stadt Bregenz selbst verordnet – respektive beschlossen – hat. Initiative Denkmalschutz: Die Stadt Bregenz ist für Orts- und Stadtbildschutz verantwortlich! Die Villa Freudeck (oder „Höll“) in der Blumenstraße 3 ist Teil des 1892-1906 enstandenen Villenensembles des Architekten Georg Baumeister (1852-1927), zu dem die Villa Fünfland (Wolfeggstraße 15, erb. 1892-95), die Villa Wolfegg oder Klaubert (Blumenstraße 1, erb. 1905; steht sogar als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz), die Villa Säntis oder Wolfrum (Blumenstraße 2, erbaut 1906) sowie die Villa in der Blumenstraße 5 (ehem. evangelisches Pfarrhaus, heute Methodistenkirche, erb. nach 1903) gehört. Dieses Villenensemble am Ölrain ist im Sinne des Orts- und Stadtbildschutzes als Gesamtes unzweifelhaft erhaltenswert. Und auch im REK 2008 wird ausdrücklich die Erhaltungswürdigkeit der Villen am Ölrain und die Wichtigkeit der Erstellung von entsprechenden Bebauungsplänen zu deren Schutz festgehalten (S. 15). So sind im Kapitel B.5 „Identitätsstiftendes Stadtbild“ unter Punkt B.5.1. „Alte, wertvolle Ensembles und Einzelobjekte in ihrem Bestand und Erscheinungsbild schützen“ im Konkreten als Maßnahme festgelegt, „Villen und die sie umgebenden Gartenanlagen durch Parkschutz und durch die Erstellung von Bebauungsplänen schützen (Ölrain, Josef-Huter-Straße, Belruptstraße).„


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