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AKTUELLE BERICHTE
Eggenberg (Graz): Sophienhof in Baierdorf vom Abriss bedroht
/ Berichte /Steiermark / Grazvon IDM_adminDie Bürgerinitiative Gritzenweg fürchtet um den Verlust der historischen Villen im Ortsteil Baierdorf im 14. Grazer Bezirk Eggenberg. Der aus einem Winzerhaus hervorgegangene ehemalige „Sophienhof“ (Gritzenweg 22) wurde bereits im Franziszeischen Katastervon 1829 (Baierdorf) dokumentiert und stellt gemeinsam mit dem für die Zufahrt errichteten, gemauerten Brückerl ein einzigartiges vorstädtisches Ensemble dar. Der Sophienhof wurde vor kurzem gemeinsam mit dem Brückerl an einen Bauträger verkauft. Jetzt wurde um Abbruch angesucht. Der Sprecher der Bürgerinitiative, Klaus Scheiber, fürchtet um weitere zwei Gebäude in der Nachbarschaft. PRESSREADER (Kleine Zeitung) WEITERLESEN: https://www.pressreader.com/austria/kleine-zeitung-steiermark/20201017/282136408891365 Der Gritzenweg 22 (Sophienhof) auf Baugeschichte.at (bzw. GrazWiki.at): https://baugeschichte.at/Gritzenweg_22 Facebook-Tipp: „Initiative für ein unverwechselbares Graz“: https://www.facebook.com/groups/unverwechselbares.graz (bzw. http://www.unverwechselbaresgraz.at) Online Petition „Rettet den Grüngürtel – Graz ist gefährdet“: https://www.openpetition.eu/petition/online/rettet-den-gruenguertel-graz-ist-gefaehrdet
Hainburg (NÖ): Ehem. Tuchfabrik wird Kindergarten
/ Berichte /Niederösterreich / Bruck/Leithavon IDM_adminDer ehemalige Götzenhof – an der Stadtmauer von Hainburg an der Donau gelegen – war Pontonierkaserne und danach seit 1702 eine k.k. Tuchfabrik (laut Stadler: seit 1725/27). Sie „ist das einzige in Österreich noch erhaltene Gebäude aus der Frühzeit des Merkantilismus in Österreich“ (Zitat NÖN). In dem auch als ‚Wasserkaserne‘ bezeichneten langgestreckten Gebäude mit Korbbogenportal (bez. 1702) und 25 Fensterachsen wurden im 20. Jahrhundert im 1. Stock Wohnungen errichtet. Jetzt wird ab Oktober das seit 2016 denkmalgeschützte Gebäude in der Oppitzgasse 9 revitalisiert und ein Kindergarten eingerichtet. Die Sparkasse Hainburg Privatstiftung hat für das insgesamt 6.800 Quadratmeter große Areal den Architekten Rainhardt Gallister beauftragt. NÖN-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.noen.at/bruck/grossprojekt-hainburg-stiftung-saniert-wasserkaserne-fuer-kinder-hainburg-a-d-donau-sanierung-kindergarten-wasserkaserne-print-227347179 (12.10.2020, „Großprojekt: Hainburg: Stiftung saniert Wasserkaserne für Kinder“) Kurzbeschreibung: „Ehem. Tuchfärberei und Tuchfabrik, Wasserkaserne und Götzenhof„, Oppitzgasse 9: Der Götzenhof, auch Wasserkaserne, war wohl ein Ministerialenhof der Röthelstein-Haslauer. Er wurde urkundlich 1411 als herzogliches Lehen erwähnt, fiel aber bereits 1590 öde. 1702 wurde eine k. k. Tuchfabrik errichtet, von 1829 bis 1845 Kaserne des k. k. Mineurcorps. Aktuell befindet sich eine städtische Wohnhausanlage auf dem Gelände, die zweigeschoßige Anlage erstreckt sich um einen weitläufigen, im Norden und Osten von der Stadtmauer begrenzten Hof, die Einfahrt hat ein Kreuzgratgewölbe und ein Korbbogenportal.“ (Quelle: Denkmalliste Wikipedia). +++ Vgl. auch Eintrag im Buch von Gerhard A. Stadler. Fotos vom ehem. Götzenhof auf Wikipedia: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:G%C3%B6tzenhof_Hainburg_an_der_Donau?uselang=de Älterer Medienbericht: Dez. 2008, NÖN (Nr. 52/2018): Grabungen geplant / Die Stiftung will der Gemeinde die Wasserkaserne abkaufen und archäologische Grabungen veranlassen. Privatstiftung will die Wasserkaserne kaufen: https://www.stiftung-hainburg.at/wp-content/uploads/2017/03/noen_52_2008.pdf Literatur: Gerhard A. Stadler, Das industrielle Erbe Österreichs, Geschichte – Technik – Architektur, Wien-Köln, Weimar 2006, Seite 296, Eintrag „Tuchmanufaktur in der Pontonierkaserne, Oppitzgasse 9, Hainburg an der Donau“ Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Band: Niederösterreich südlich der Donau, Teil 1: A bis L (Hrsg. Bundesdenkmalamt), Horn/Wien 2003, Seite 692

Peter Laukhardt, CC-by-sa 4.0
Herzi Pinki CC BY-SA 4.0
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