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Flächenwidmungsplan Nr. 7870, Tivoli-Park und Fiat-Gründe: Stellungnahme iD-Verein

Flächenwidmungs- und Bebauungsplan: Stellungnahme einer juristischen Person [Initiative Denkmalschutz] zum Entwurf 7870

Das Planungsgebiet liegt in der Pufferzone und im unmittelbaren Nahbereich des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss und Garten Schönbrunn. Aus diesem Grund sollte ein besonders sensibler und behutsamer Umgang gepflegt werden.

Fiat Gründe
(Grünbergstraße – Schönbrunner Straße – Rosasgasse)

Schon der realisierte Baukörper im nördlichen Bereich des Fiat-Areals ist vom Schlosspark Schönbrunn aus deutlich sichtbar und beeinträchtigt nachhaltig das Sichtachsenkonzept der barocken Parkanlage. Umso besorgniserregender scheint nun die vorgesehene Widmung entlang der Grünbergstraße mit derselben Bauklasse V bis 26 Meter Gebäudehöhe), da die gesamte Längsseite  – und nicht nur die Stirnseite wie am verwirklichten nördlichen Baukörper – von der Schlosspark-Seite aus sichtbar sein wird. Nicht bekannt ist, ob Sichtachsenuntersuchungen im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild vom Schlosspark Schönbrunn existieren und ob die Widmung mit ICOMOS Österreich bzw. ICOMOS International, dem Fachbeirat für Weltkulturerbefragen der UNESCO, abgestimmt ist. Es wird daher eine wesentlich niedrigere Bauklassenwidmung vorgeschlagen.

Tivoli-Park, Springer-Schlössl
(Grünbergstraße – Tivoligasse – Schwenkgasse – Hohenbergstraße)

Historische Gärten gehören zur Gattung der besonders gefährdeten Kulturdenkmäler in Österreich. Vor allem in den dicht verbauten Städten sind diese einem großen Verwertungsdruck ausgesetzt.

Flächenwidmungsplan Nr. 7866, Naschmarkt / Rechte Wienzeile: Stellungnahme iD-Verein

Flächenwidmungs- und Bebauungsplan: Stellungnahme einer juristischen Person zum Entwurf ‘7866’

Der Verein Initiative Denkmalschutz schließt sich der Meinung der Expertin auf dem Gebiet des Denkmalwesens (Frau Mag. arch. Elisabeth Hudritsch) an und gibt folgende Stellungnahme ab: “Auf Grund der homogenen städtebaulichen Situation mit gleichmäßiger vier- bis fünfgeschoßiger gründerzeitlicher Bebauung erscheint die vorgesehene Überhöhung am Ende der verlängerten Gebäudezeile nicht nachvollziehbar. Aus stadtgestalterischer Sicht wäre die Gebäudehöhe an die umliegende Bebauung anzugleichen.”

 

2009-09-26 Fotostrecke Sofiensäle

Die folgenden Bilder zeigen die Sofiensäle vor und nach dem Brand.
(c) 2001-2005 Mladek, Stockinger, Landerer, Kiss, Zdrachal

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Megakahn im Weinlaubmeer, Wiener Zeitung 186

Wiener Zeitung 186 vom 2009-09-25, Seite 21 / KUL Kultur Überdimensionierte Neubauten belasten in Dürnstein das Weltkulturerbe Wachau – Weitere Projekte geplant

Ein Megakahn im Weinlaubmeer

Dürnsteins bekannteste Ansicht strebt steil in die Höhe: vom Donauufer über das Schloss, das Stift mit dem blauen Turm und mittelalterlichen Bürgerhäusern hinauf zur Ruine der Kuenringer Burg. Dürnsteins Attraktion liegt auch in der Breite, im Stadtteil Loiben, der größten Flussebene der Wachau an einem Donaubogen, mit einem schier grenzenlosen Weingarten und mit uralten Steinterrassen im Sonnenhang als Krönung.

Fast unsichtbar zieht die alte Landstraße von Dürnstein nach Stein – heute der Donauradweg – ihre Linie durch die Rebenspaliere. Der Thronfolger Franz Ferdinand ließ vor 100 Jahren, als Protektor der Denkmalpflege, die Wachaubahn mit größter Rücksicht auf die Weinkulturen trassieren. Einzig das “Franzosendenkmal” erhebt sich am Höhereckberg aus der Grünzone. Hier, in der Loibener Ebene, gewann ein russischer General 1805 für Kaiser Franz eine Schlacht.

Im Kampf gegen ein geplantes Donaukraftwerk gründeten Bürgermeister und Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft 1971 den “Arbeitskreis Wachau”. 2001 wurde die Wachau in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco aufgenommen: Pflege und Schutz schienen gesichert. Doch während die emsige Restaurierung alter Gebäude (wie des Dürnsteiner “Kellerschlössls”) nie zu einem Ende kommt, schiebt sich manch grober Neubau ins Bild.

So in Weißenkirchen die Einfahrtsrampe einer neuen Tiefgarage beim Rathaus. Am westlichen Ortseingang baut der Geschäftsführer der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft ein Villen-Agglomerat aus fünf Kuben mit Flachdächern. Begrenzungs bänder aus nacktem Beton begleiten ab sofort die Wachaustraße, wo für den neuen “mobilen Hochwasserschutz” die Ufer aufgegraben werden mussten.

Loibens Spitzenwinzer F. X. Pichler verminderte seine beachtliche Anbaufläche um eine Kellerei neuen Typs, mit Produktionstanks in der Halle, Degustation und Verkauf. Er hätte seinen Neubau auch unaufdringlich an den Rand seiner Weinlatifundie rücken können. Die Wachau-Schützer aus der Unesco-Mannschaft konnten die ärgsten Auswüchse wegverhandeln, etwa das blendend helle “gebürstete Aluminium” von den Außenwänden. Der Kremser Architekt Thomas Tauber griff zuletzt, nicht ungeschickt, zu rauem Beton, anthrazit eingefärbt. Doch mit seiner Länge (45 Meter) und Höhe (über 7 Meter) ragt das Gebäude plump wie ein Megakahn aus dem Weinlaubmeer. Beachtliche Kulturflächen werden Zufahrtsstraßen und Parkplätzen geopfert.

Weitere Bauwerber sind im Anflug auf den einzigartigen Loibener Weingarten. Am Westrand, am Prälatenweg, plant die 1939 gegründete Donau-Ennsthaler-Siedlungs-AG Wohnhäuser. Beim Franzosendenkmal warfen die Feuerwehr und andere Katastrophen-Einsatzkräfte ihr Auge auf ausgedehnte Rebenflächen.

Die Barrieren bröckeln

Am Ostrand der rund 800 Meter breiten Weinebene stehen, auf einer leichten Anhöhe, Hallen und Keller der vor drei Jahren eingegangenen Winzergenossenschaft “Dinstlgut” leer. Dort fänden die Kameraden im feuerfesten Rock einen die Landschaft schonenden Bauplatz. Vorerst machte dort die niederländisch-deutsche European Investment Group (EIG) mit Sitz in London den Stadtoberen von Dürnstein ein Luxushotelprojekt schmackhaft. Doch seit vor zwei Monaten die EIG-Zweigniederlassung in Wien Konkurs anmeldete, ist der Appetit vergangen.

Die Welterbe-Region Wachau verlor im Februar 2008 ihren tatkräftigen, geschmackssicheren Motor: Der Bürgermeister von Spitz, Hannes Hirtzberger, fiel einem Giftattentat zum Opfer. Das Motiv des zu lebenslanger Haft verurteilten Täters war Rache. Weil der Bürgermeister das Ortsbild seiner Stadt gegen ein zerstörerisches Einzelinteresse verteidigt hat.

Eine Pflicht und eine Last für alle Bürgermeister! Als erste Instanz entscheiden sie in Bausachen, nicht wenige sind fachlich völlig überfordert. Wird Hirtzbergers Schicksal (er liegt im Wachkoma) als ein Märtyrer bewahrender Beharrlichkeit seine Kollegen und Nachfolger nicht nur zu Beileidsbezeugungen ermutigen, sondern auch im künftigen Widerstand gegen maßlose Immobilienspekulanten, Architekten, Bauherrn bestärken? Die Barrieren, die Hirtzberger seit 1991 als Leiter des “Arbeitskreises Wachau” aufgebaut hat, scheinen in Dürnstein und Weißenkirchen zu bröckeln.

Bild: Kellerei (Bildmitte) als Fremdkörper in der Ebene von Dürnstein-Loiben. Hans Haider
Quelle: Wiener Zeitung 186 vom 2009-09-25, Seite 21
Ressort: KUL Kultur
Dokumentnummer: 087090095200909250110090097


Augarten: Projekt Konzerthalle der Wiener Sängerknaben rechtswidrig?

Initiative Denkmalschutz fordert Prüfung des BDA-Bescheides

(OTS) – Am 5. März 2009 hat das Bundesdenkmalamt (BDA) einen Bescheid erlassen, der die Verbauung des Augartenspitzes ermöglicht. Die Gesetzmäßigkeit des Bescheides ist jedoch stark zu bezweifeln: Neben einer in jeder Hinsicht unzulänglichen Interessensabwägung kann wohl auch die von den Wiener Sängerknaben aufgestellte Behauptung, dass der Konzertsaal genau nur an dem angegebenen Ort möglich ist, kaum als erwiesen gelten. Im Bescheid wird diese Behauptung einfach ungeprüft übernommen.

Trotz möglicher Rechtswidrigkeit keine Einspruchsmöglichkeit!

Leider können nur der Landeshauptmann und Bürgermeister (in Wien ident) sowie der Eigentümer respektive Projektwerber den Bescheid anfechten.
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ID fordert Erweiterung der Schutzzone in Neuwaldegg

Neuer Flächenwidmungsentwurf ignoriert Schutzzonenwürdigkeit aus 1996

Im Jahr 1996 hat die Stadt Wien eine Grundlage zur Erweiterung von Schutzzonen im gesamten Stadtgebiet erstellt. Darin wird u. a. der Bereich Neuwaldegger Straße (zw. Nr. 16-40 bzw. 17-41) in Hernals als schutzwürdig „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ eingestuft. Der Verein Initiative Denkmalschutz hat im Zuge der öffentlichen Auflage des Flächenwidmungsentwurfs das Gebiet untersucht und tatsächlich bedeutende historische Objekte in diesem Bereich festgestellt, die unerklärlicherweise nicht für eine Schutzzonenerweiterung vorgesehen sind. So werden Objekte wie eine bemerkenswerte Villa mit reichem Dekor in Formen der Tudorgotik (Neuwaldegger Straße 33), ein spätbiedermeierliches, repräsentatives Landhaus (Neuwaldegger Straße 36), oder auch der ehem. Lindenhof, eine große romantische Villa, erbaut vom Architekten Karl Hasenauer (Geroldgasse 7), neben weiteren ortsbildprägenden historischen Gebäuden nicht für eine Schutzzonenerweiterung vorgeschlagen.

Initiative Denkmalschutz fordert vom Bezirk Stellungnahme pro Schutzzone

Recherchen des Vereins haben überdies ergeben, dass diese Gebäude auch nicht unter Denkmalschutz stehen. Somit können diese Gebäude leider – nach der Liberalisierung der Wiener Bauordnung aus dem Jahr 1996/97 – jederzeit ohne Bewilligung abgebrochen werden. Es bleibt unverständlich, dass die Stadt Wien im Zuge der Erarbeitung des Flächenwidmungsentwurfs keine Schutzzonenerweiterung vorgesehen hat. In seiner nächsten Sitzung am 16. September hat der Bezirk Gelegenheit, sich für die Erweiterung der Schutzzone auszusprechen. Eine sachliche Grundlage dafür hat die Initiative Denkmalschutz in ihrer Stellungnahme vom 5. August geliefert. Um einen wirkungsvollen Schutz zu gewährleisten, wird darüber hinaus eine bestandsbezogene Widmung sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen.

Rückfragehinweis:

Markus Landerer, Mobil: 0699 1024 4216
Claus Süss, Mobil: 0676 740 43 27
Verein Initiative Denkmalschutz
ZVR-Zl 049832110

Link: Schutzzonengrundlage 1996
http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/architektur/planungen/schutzzone/images/ausgangslage-b.jpg

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Sofiensäle

Lage: 1030 Wien, Marxergasse 17

Baugeschichte: Errichtet 1832, Umbauten und Erweiterungen 1848, 1871, 1899 (Fassade), 1948 Generalrenovierung. Erster Wiener Bau mit Deckenkonstruktion aus Stahl, nach Plänen von Siccardsburg und van der Nüll.

Bedeutung: Seit 1832 einer der bedeutendsten Veranstaltungsorte Wiens, mit herausragender musikhistorischer Bedeutung.

Gefährdung: Seit 1986, aber besonders seit 2001, drohender Totalabriss.

Link: Bürgerinitiative Rettet die Sofiensäle



Eine Fotostrecke zu den Sofiensälen finden sie hier.

 

http://wien.orf.at/stories/432323/
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Historische Straßenmöblierung in Wien vor dem Aus?

Wunsch nach mehr Sensibilität im UNESCO-Weltkulturerbe Historisches Zentrum von Wien

1991 bis 1993 wurde in einem Arbeitskreis der Stadt Wien (MA19, „Möblierung im städtischen Raum“) ein Leitbild für die Straßen- und Platzgestaltung erarbeitet, das die Erhaltung des historischen Charakters zum Ziel hatte. Nicht passende Elemente sollten entfernt werden. Nur dort, wo keine historischen Vorbilder gegeben waren, sollte das Mobiliar durch zeitgemäße Elemente ersetzt werden.

Originale Straßenmöblierung der Wiener Ringstraße in den letzten Jahren verschrottet

Die Stadt Wien scheint sich nun von dieser ursprünglichen Absicht gänzlich abgewandt zu haben, wie es sich aktuell am Disput um die Beleuchtung in der Kärntner Straße zeigt. Nach der Umgestaltung des Schwarzenbergplatzes 2002, der bis vor kurzem der einzige Bereich der Ringstraße war, innerhalb dessen die (veränderten) Lichtmaste von 1904 noch in größerer Zahl vorhanden waren, wurde und wird auch die historische Straßenmöblierung im gesamten Ringstraßenbereich sukzessive entfernt. So wurden insbesondere im Jahr 2005 die originalen Gusseisensockel samt originaler Beleuchtungsmaste der Ringstraße entsorgt. Auch und vor allem die originalen Gaslaternenkandelaber, ca. 100 Stück, sind zumeist in den Schrott gewandert, wohl einmalig im internationalen Vergleich. Nur mehr kümmerliche Reste lagern in einem Depot der Stadt (MA33).

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Innsbruck: Bürgerinitiative für die Erhaltung eines unersetzlichen Denkmals

Eines der letzten im Originalzustand erhaltenen und leuchtenden Zeugnisse der Panoramakunst des 19. Jahrhunderts, das 1896 von Zeno Diemer, Franz Burger u.a. gemalte, 1000 m² große Innsbrucker Riesenrundgemälde, „Die Schlacht am Bergisel“ ist in höchstem Maße gefährdet. Es soll seinem angestammten Platz entrissen und in ein neues noch zu bauendes, teilweise unterirdisches Museum übersiedelt werden.

Man kann sich vorzustellen, wie gefährlich allein schon die Abnahme, dann der Transport und die Wiederaufhängung einer so riesigen Leinwand für dieses seltene Denkmal sein kann – da mögen noch so fundierte Expertenmeinungen für die Übersiedlung aufgefahren werden.

Auch besitzt dieses gewaltige, weltweit bekannte Leinwandbild durch seinen singulären Charakter besondere kulturhistorische Bedeutung. Es steht seit 1974 als Einheit von Gemälde und Gebäude unter Denkmalschutz und ist mit drei anderen Panoramen weltweit das letzte nahezu im Originalzustand in seiner Orginalrotunde erhaltene Panorama. Der helle, sonnige Rundbau am Rennweg wurde 1907 eigens für das Gemälde nach dem klassischen seit dem 18. Jahrhundert patentierten Panoramamuster errichtet und ermöglicht eine optimale Tageslichtführung von oben.

Die Tiroler Landesregierung will das Gemälde seinem angestammten Platz entreißen und hat hierfür die Genehmigung des Bundesdenkmalamtes beantragt. Dieses hat sich am 7. November d. J. in einem neuerlichen Bescheid gegen die Trennung von Gemälde und Rotunde ausgesprochen.

Gegen diesen Bescheid hat der Landeshauptmann von Tirol nun bei Bundesministerin Dr. Claudia Schmied Berufung eingelegt und behauptet, er habe das Wort der Ministerin, dass sie die Translozierung genehmigen werde, was von der Ministerin dementiert wurde. Der Beschluss der Ministerin wird für Ende des Jahres erwartet.

Der Verein FÜR UNSER PANORAMA setzt sich seit einem Jahr mit einer Bürgerinitiative für die Erhaltung der Einheit dieses seltenen Denkmals ein. Er wird dabei von allen führenden internationalen Denkmalschutzorganisationen unterstützt.

Mehr Informationen und die Möglichkeit, durch Unterstützungserklärungen oder Unterschrift die dringende Petition dieser Bürgerinitiative zu unterstützen unter www.innsbruck-panorama.eu

Verein FÜR UNSER PANORAMA
Fr. Dr. R. Gautron
Mobil: 0650/ 366 088 1
e-mail:

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Initiative Denkmalschutz: Die Stadt Wien entledigt sich ihrer Verantwortung für das einzigartige Welterbe Schönbrunn

Wien (OTS) – Entgegen den Empfehlungen von ICOMOS und UNESCO auf den so genannten Komet-Gründen auf ein Hochhaus zu verzichten und anstatt dessen die Pufferzone zu erweitern, wurde nun auch die für den Ausnahmefall mit der UNESCO getroffene Vereinbarung missachtet, dass ein Hochhaus in diesem Bereich maximal 60 Meter sein sollte. Der morgen im Gemeinderat zur Abstimmung vorliegende Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sieht nämlich ein 73 Meter Hochhaus mit einer nahezu 100 Meter langen und 42 Meter hohen Sockelzone (Randverbauung) vor.

Mit der Beschlussfassung dieses von SPÖ und FPÖ forcierten Projektes würde nicht nur das barocke Sichtachsenkonzept der meistbesuchten Sehenswürdigkeit Österreichs massiv beeinträchtigt, sondern auch das öffentliche Interesse am unversehrten Erhalt des barocken Konzeptes von Schloss und Park Schönbrunn für kommende Generationen verraten werden. Denn der neue Bebauungsplan bringt nicht nur einen millionenschweren Widmungsgewinn für den Bauwerber mit sich, sondern auch einen Rechtsanspruch, der weiterführende Gespräche mit der UNESCO zur Rettung Schönbrunns ad absurdum führt.

Rückfragehinweis:    Claus Süss, Mobil-Tel.: 0676 740 43 27   
Verein ‘Initiative Denkmalschutz’