Neusiedler See (Bgld.): Bauprojekte bedrohen UNESCO-Weltkulturerbe

Das geplante Tourismusprojekt bei Fertörákos am Ufer des Neusiedler Sees im benachbarten Ungarn stößt auf heftigen Widerstand. Die UNESCO fordert als Hüterin der Welterbestätten Stellungnahme Ungarns zum Tourismusprojekt im UNESCO Weltkulturerbe Neusiedler See. „Sowohl Ungarn als auch Österreich scheuen sich davor, Tourismusprojekte gegenüber der Unesco bekanntzugeben und neue Bauprojekte zu melden, obwohl es laut Paragraf 172 der Welterbe-Richtlinien vorgeschrieben ist“, kritisiert Christian Schuhböck von Alliance for Nature und fordert die burgenländische Landesregierung auf, den angekündigten Managementplan für die Region vorzulegen. Es scheint, dass auch die burgenländische Landesregierung keinen zu lauten Protest formulieren will, denn auf burgenländischer Seite sind ähnlich bedrohliche Projekte in Planung. KURIER-ARTIKEL WEITERLESEN (“Fertörákos: Appelle der Gegner”, 28.6.2020): https://kurier.at/chronik/burgenland/fertoerakos-appelle-der-gegner/400954748 +++ Gastkommentar von Christian Schuhböck (Wiener Zeitung, 8.7.2020): “Baustellen im Unesco-Welterbe. Die zunehmende Verbauung rund um den Neusiedler See stellt eine Gefahr für die grenzüberschreitende Kulturlandschaft dar”: https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2067112-Baustellen-im-Unesco-Welterbe.html +++ Das UNESCO-Weltkulturerbe “Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See” (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturlandschaft_Fert%C5%91/Neusiedler_See.

Trautson (Tirol): Auf den Spuren der 1945 zur Ruine gebombten Burg

Im April 1945 haben amerikanische B-52-Bomber das Schloss Trautson bei Matrei (Gemeinde Mühlbachl) bei einem Luftangriff weitgehend zerstört, das eigentliche Ziel war vermutlich die Brenner-Eisenbahn bzw. die unter der Burg liegenden Brücke. 1947/1948 wurde der Burgplatz abgeräumt und aus den Ruinen-Resten wurde ein neues Wohngebäude errichtet, die Kaplanei. Der Eigentümer DI Gobert Auersberg-Trautson möchte jetzt den hoch auf einem Felsen über der Sill liegenden, denkmalgeschützten Burgplatz gemeinsam mit dem Verein Schloss Matrei Trautson aufarbeiten und revitalisieren. Geplant ist, mit gezielten archäologischen Sondagen die Entwicklung der Burg vom 13. Jh. bis 1945 unter der Einwirkung der Bombentreffer zu untersuchen. TIROLER TAGESZEITUNG WEITERLESEN: https://www.tt.com/artikel/17190091/den-geheimnissen-von-schloss-trautson-im-wipptal-auf-der-spur +++UPDATE ORF: Beim Bombenangriff wurde auch die prunkvolle Kapelle aus dem 17. Jahrhundert zerstört. Archäologen finden jetzt Reste davon auf dem gesamten Burghügel verteilt, WEITERLESEN: https://tirol.orf.at/stories/3060023 +++  Bericht mit vielen HISTORISCHEN FOTOS: “Schloss Trautson – Perle des Wipptals” (Wipptal Blog, 26.9.2019): https://wipptalblog.tirol/de/schloss-trautson-perle-des-wipptals +++ KURZBESCHREIBUNG BURG TRAUTSON (Adresse: Zieglstadl 22): “Die Burg Trautson an wirtschaftlich und verkehrsmäßig bedeutender Stelle erbaut, 1221 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1360 war sie bis 1778 im Besitz der Grafen Trautson, heute gehört sie den Fürsten Auersperg. Bis zu ihrer Zerstörung war Trautson eine der besterhaltenen Burgen Tirols. Erhalten hat sich auf dem isolierten Hügelrückem mit schroff abfallender Seite zur Sill das innere Burgtor, Teile der östlichen Umfassungsmauer mit Schießscharten (zweite Hälfte 16. Jahrhundert) und das 1947 wieder errichtete Kaplaneigebäude, das in seiner Form an einen Palas erinnert. Lang gestreckte Burganlage mit diversen Mauerresten und burgenkundlich hochinteressanten Details.” (Quelle: Datenblatt Burg Trautson – Tiroler Kunstkataster) +++ Burgruine Trautson (Projekt 2017-19, Architektur:lokal): https://www.architektur-lokal.at/schloss-trautson-matrei +++ Ältere Medienberichte: “Hängebrücke im Wipptal nimmt Form an. Sie ist Teil eines Revitalisierungsprojekts des Areals von Schloss Matrei-Trautson” (28.3.2020, ORF): https://tirol.orf.at/stories/3041388; “Baubeginn für Hängebrücke im Wipptal” (6.11.2019, ORF): https://tirol.orf.at/stories/3020352; “Schloss Trautson: Per Hängebrücke zum Schlosserlebnis” (16.5.2019, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/stubai-wipptal/c-lokales/per-haengebruecke-zum-schlosserlebnis_a3382821“Viel Geld und Liebe für Schloss Trautson” (27.9.2018, Tiroler Tageszeitung): https://www.tt.com/artikel/14852580/viel-geld-und-liebe-fuer-schloss-trautson; “‘Revitalisierung’ von Schloss Trautson gestartet” (18.5.2018, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/stubai-wipptal/c-lokales/revitalisierung-von-schloss-trautson-gestartet_a2622152; “Schloss Trautson: Große Pläne und viel Enthusiasmus” (14.12.2017, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/stubai-wipptal/c-lokales/schloss-trautson-grosse-plaene-und-viel-enthusiasmus_a2351253 +++ Die Burg Trautson auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Trautson. +++ Die Burg Trautson im Tiroler Kunstkataster: https://gis.tirol.gv.at/kunstkatasterpdf/pdf/52820.pdf +++ Schloss Trautson, Eintrag auf “Wehrbauten in Österreich”: http://www.wehrbauten.at/trl/tirol.html?/trl/trautson/trautson.html +++ Das Schloss Trautson (Regionalmanagement Wipptal): https://www.rm-tirol.at/regionen/wipptal/unsere-region/news-detail/news/schloss-matrei-trautson.

Prunnerkreuz am Zollfeld (Ktn): Römische Büstenköpfe gestohlen

Das Prunnerkreuz am Zollfeld in der Gemeinde Maria Saal ist eine 1692 erbaute Nischenkapelle, an der zahlreiche Inschrift- und Reliefsteine, die aus der Römerzeit bis zum 19. Jahrhundert stammen, angebracht wurden. In der Nacht von Sonntag auf Montag (23./24.8.2020) wurde jetzt die Medaillonstele „Büsten zweier Knaben“ auf der Südseite der denkmalgeschützten Kapelle (rechts der Nische) gewaltsam herausgemeißelt und gestohlen. Der Scharzmarktwert des antiken Römersteins ist beträchtlich. Sieben weitere Römersteine wurden beschädigt, doch hier misslang der versuchte Diebstahl. Das Prunnerkreuz war mit seinen Reliefs und Inschriften lange Zeit eines der wenigen sichtbaren Zeichen zur Geschichte der damaligen römischen Provinzhauptstadt Virunum. KRONE-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.krone.at/2217270. +++ Das Prunnerkreuz am Zollfeld auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Prunnerkreuz; auf Kleindenkmaeler.at: http://www.kleindenkmaeler.at/detail/prunnerkreuz; MyHeimat.de: https://www.myheimat.de/igling/kultur/roemische-zeugnisse-prunner-kreuz-marktgemeinde-maria-saal-am-zollfeld-d556391.html +++ Das Prunnerkreuz als Vorzeichnung zum “Kronprinzenwerk” (Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, Wien 1886-1902), Bd. Kärnten, 1891, S. 60, siehe: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=12953659 +++ Älterer Medienbericht: “‘Forscherglück’ am Wegesrand: Schon in der Antike gab es regen Handel im Alpen-Adria-Raum. Daher wollen Historiker in Kärnten, Slowenien und Italien grenzübergreifend römische Steindenkmäler erforschen. Diese sind oft erst auf den zweiten Blick entlang von alten Römerstraßen zu finden” (1.4.2017, ORF): https://kaernten.orf.at/v2/tv/stories/2833422.

Römische Büstenköpfe am Prunnerkreuz am Zollfeld

Die gestohlene römische Medaillongrabstele mit den Büsten zweier Knaben an der Südseite des Prunnerkreuzes am Zollfeld, Foto: Sept. 2010, (c) Johann Jaritz, CC BY-SA 3.0 at, Wikipedia

Ein ähnlicher Diebstahl ereignete sich 2018 beim Schloss Guggenthal in der Gemeinde Koppl bei Salzburg. Damals wurde das barocke Wappen herausgeschlagen und gestohlen und 2014 ein weiteres Wappen, siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Guggenthal, Salzburg-Wiki: https://www.sn.at/wiki/Kunstgut-Diebstahl bzw. Meldung der Landespolizeidirektion Salzburg (2018): https://www.regionews.at/newsdetail/Wappen_von_ehemaligen_Schloss_im_Flachgau_gestohlen-175664.

Eisenstadt (Bgld.): Altes Lagerhaus soll erhalten bleiben

Das imposante alte Lagerhaus in Eisenstadt, erbaut in den 1950er-Jahren, soll abgerissen werden. Für Norbert Pingitzer, Landesobservator unseres Vereins „Initiative Denkmalschutz“ ist das Gebäude erhaltenswert. Zumindest über die Erhaltung der Außenhülle (mit Entkernung des Gebäudes) sollte nachgedacht werden. Das alte Lagerhaus liegt neben dem Bahnübergang auf der Ruster Straße 79 (?; vor Nr. 81). Das alte Lagerhaus in Eisenstadt auf Google Maps. KRONEN-ZEITUNG WEITERLESEN: https://www.krone.at/2233821

Älterer Medienbericht:
18.9.2019: Lagerhaus geht, Büros kommen: Nachruf auf ein Haus
https://www.bvz.at/eisenstadt/neubau-in-eisenstadt-lagerhaus-geht-bueros-kommen-nachruf-auf-ein-haus-eisenstadt-lagerhaus-lagerhaus-eisenstadt-geschichte-osg-162855943

Nordbahnhof (Wien): 1860 erbaut, Kriegsruine 1965 gesprengt

ORF-SERIE “Verlorenes Erbe” – Folge 1: Der Wiener Nordbahnhof: In der Zeit der k.u.k. Monarchie (bis 1918) war der Nordbahnhof einer der bedeutendsten Bahnhöfe in Europa und der wichtigste Bahnhof Wiens und galt auch als prunkvollster. Dieser 2. Nordbahnhof wurde 1859–1865 erbaut (der erste Bahnhof stammt aus 1837/38). Das Bahnhofsgebäude wurde nach Entwürfen des Direktionspräsidenten Josef Stummer von Theodor Hoffmann im Stil des romantischen Historismus erbaut (maurische sowie toskanische Einflüsse erkennbar). Das Empfangsgebäude war, wie bei anderen großen Bahnhöfen dieser Zeit, ein ausgesprochenes Repräsentationsgebäude und war z. B. mit einem Hofwartesalon für den kaiserlichen Hof ausgestattet. Für die Züge gab es eine geräumige, dreischiffige Halle in Hochlage und war 137 Meter lang und über 32 Meter breit. Im Vestibül stand eine Statue des Gründers und Hauptfinanziers der Nordbahn, Anselm Salomon Freiherr von Rothschild, die 1869/1870 von Johann Meixner angefertigt worden war. Sie wurde 1938 von den Nationalsozialisten abmontiert und ist heute als Leihgabe des Technischen Museums Wien im Jüdischen Museum Wien zu sehen. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde der Bahnhof am 12. März 1945 durch Bombentreffer und Anfang April 1945 durch Artillerie schwer beschädigt. Nach 1945 in Folge des Kalten Krieges verlor die Nordbahnstrecke ihre überregionale Bedeutung, sodass der Bahnhofsbau dem Verfall preisgegeben und schließlich am 21. Mai 1965 gesprengt wurde. ORF-FERNSEHBERICHT ZUM NACHSEHEN (4 MIN): https://tvthek.orf.at/history/Geschichte/13557883/Der-Wiener-Nordbahnhof-als-Aushaengeschild/14067639/Der-Wiener-Nordbahnhof-als-Aushaengeschild/14775047 (4.2.2020, ORF-Studio 2 “Verlorenes Erbe: Der Wiener Nordbahnhof als Aushängeschild”)

Der Wiener Nordbahnhof auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wien_Nordbahnhof sowie auf Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Nordbahnhof

Girardihaus (Graz): Auftrag für Abriss trotz Denkmalschutz!

Laut aktuellen Medienberichten hat die Stadt Graz einen “Beseitigungsauftrag” für das denkmalgeschützte Girardihaus in der Leonhardstraße 28 (2. Grazer Bezirk St. Leonhard) erlassen (Google Maps). Das ist deswegen besonders brisant, weil bei einem Abbruchauftrag (§ 39 Abs. 6 Steiermärkisches Baugesetz) – zum Unterschied einer Abbruchbewilligung (§ 32) – der Eigentümer zum Abriss verpflichtet wird! Doch noch steht das Bundesdenkmalamt dem entgegen, da es gleichzeitig auch das Denkmalschutzgesetz zu beachten gilt. Solange das Denkmalamt dem Abbruch nicht zustimmt oder alternativ kein “Gefahr im Verzug” festgestellt wird, wäre ein Abbruch rechtswidrig (vgl. § 5 Abs. 1 Denkmalschutzgesetz). Das Gutachten, das zu dem Bescheid der Stadt Graz führte, wurde vor allem vom Verein „Rettet das Girardihaus“ heftig bekämpft. Bereits im November hatte der Verein angekündigt, eine Anzeige im Grazer Bauamt und beim Bundesdenkmalamt zu erstatten, weil damals die Türen und Fenster sperrangelweit offen standen und somit die große Gefahr bestand, dass Regen und Kälte den Verfall des „Girardihauses“ beschleunigen könnten. Grünen-Klubchef Karl Dreisiebner warnt vor einem zweiten Fall Kommod-Haus, denn mit den gleichen Vorzeichen (Abbruchauftrag) wurde 2003 dieses damals denkmalgeschützte Innenstadthaus (Burggasse 15, Ecke Einspinnergasse) unter heftigem Bürgerprotest abgerissen. Und KPÖ-Gemeinderätin Christine Braunersreuther wirft der Politik (ÖVP und FPÖ) untätiges Zuschauen vor. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) hat jetzt angekündigt, einen mutwilligen Verfall nicht dulden zu wollen und auch Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ) – politisch zuständig für das Bauamt – betont, dass “der Abbruchbescheid [gemeint wohl der Beseitigungsauftrag!?] durch die Behörde im Vorfeld rechtlich notwendig war, um nicht in Gefahr zu kommen einen Amtsmissbrauch zu begehen.” Bereits 2017 hat die Altstadtkommission beteuert, sehr entgegenkommend gewesen zu sein, man habe das Objekt sogar aus der Schutzzone herausgenommen, es also als nicht mehr schützenswert im Altstadtensemble bewertet (vgl. Standard-Artikel (27.8.2017): “Ein Geburtshaus und Ex-Beisl mit ungewisser Zukunft in Graz”).  Jetzt verhandeln die Stadt Graz gemeinsam mit Christian Brugger, Abteilungsleiter des Bundesdenkmalamts Steiermark um einen endgültigen Abriss abzuwenden. GRAZER-ARTIKEL WEITERLESEN: https://grazer.at/de/Kuhwy6sh/beseitigungsauftrag-fuer-girardihaus-stadt-graz-in (3.12.2020, “Beseitigungsauftrag für Girardihaus: Stadt Graz in Verhandlungen mit Eigentümer”) sowie GRAZER-ARTIKEL: https://grazer.at/de/x8I8JYtM/grazer-girardihaus-verfallen-lassen-wird-die-stadt (22.11.2020: “Grazer Girardihaus: Verfallen-Lassen wird die Stadt nicht dulden!”) +++ Weitere Medienberichte in “Kleine Zeitung” (Bezahlschranke): “Showdown zum 170. Geburtstag: Girardihaus: Behörde verfügt die Beseitigung” (3.12.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5906513/Showdown-zum-170-Geburtstag_Girardihaus_Behoerde-verfuegt-die; “Polit-Reaktionen: Girardi-Haus: “Ein zweites Kommod verhindern” (3.12.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5906697/PolitReaktionen_GirardiHaus_Ein-zweites-Kommod-verhindern;“Kommentar: Es ist Zeit, aufeinander zuzugehen – und das Girardihaus zu retten” (3.12.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5906763/Kommentar_Es-ist-Zeit-aufeinander-zuzugehen-und-das-Girardihaus; “Breite Front für Rettung: Jetzt kämpft auch Schauspiel-Legende Heltau fürs Girardi-Haus” (4.12.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5906781/Breite-Front-fuer-Rettung_Jetzt-kaempft-auch-SchauspielLegende

Politische Reaktionen:

4.12.2020, Tagesstimme: FPÖ Graz will Girardihaus vor Abriss bewahren:
https://www.tagesstimme.com/2020/12/04/fpoe-graz-will-girardihaus-vor-abriss-bewahren

3.12.2020, KPÖ: Girardihaus: Rathauskoalition hat Verfall sehenden Auges geduldet!
https://www.kpoe-graz.at/girardihaus-rathauskoalition-hat-verfall-sehenden-auges-geduldet.phtml

Ältere iD-Berichte:

3.8.2020, Girardihaus (Graz): Aktivisten besetzen gefährdetes Altstadthaus
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/girardihaus-graz-aktivisten-besetzen-gefaehrdetes-altstadthaus

12. Juni 2020, Girardihaus (Graz): Trotz Denkmalschutz nicht ‘schützenswert’?
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/girardihaus-graz-trotz-denkmalschutz-nicht-schuetzenswert

Linktipps:

Verein “Rettet das Girardihaus”: http://www.girardihaus.at
Das Girardihaus auf Baugeschichte.at: https://baugeschichte.at/Leonhardstra%C3%9Fe_28

Kommod-Haus (2003 abgerissen):
– auf Baugeschichte.at: https://baugeschichte.at/Burggasse_15
– auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kommod-Haus

Verlorenes Erbe (OÖ): Semmelturm in Wels, abgerissen 1959

In der ORF-Reihe “Verlorenes Erbe” (“Studio 2”) ging es diesmal um einen Streit um das historische Kulturerbe. Einige Welser möchten den barocken, sogenannten Semmelturm, der 1959 abgerissen wurde, wieder aufbauen. Der Turm war Teil des Ensembles der berühmten Pferdeeisenbahn Gmunden – Linz – Budweis. Andere Welser halten den Wiederaufbau des Turms für eine Schnapsidee. Und der Eigentümer des alten Denksteinhauses, das ebenso Teil des Pferdeeisenbahn war und neben dem Semmelturm stand, will gar den Abriss. Ein Abbruchbescheid liegt schon vor. Mit Interview von Albert Neugebauer, Zweigstellenleiter unserer Initiative Denkmalschutz in Wels. ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (5 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14079125/Verlorenes-Erbe-Welser-Semmelturm/14841458 (21.1.2021, “Verlorenes Erbe: Welser Semmelturm”)

Die Initiative “Ja zum Semmelturm” auf Facebook: https://www.facebook.com/semmelturm

Youtube-Video “Der Welser Semmelturm” (17.12.2020): https://www.youtube.com/watch?v=f8nm2FhMDf0

APA-OTS-Presseaussendung Initiative Denkmalschutz (3.12.2020):
Stadt Wels muss endlich Verantwortung für ihr historisches Stadtbild wahrnehmen! Anlass ‘Denksteinhaus’:
https://www.initiative-denkmalschutz.at/presseaussendungen/initiative-denkmalschutz-ooe-stadt-wels-muss-endlich-verantwortung-fuer-ihr-historisches-stadtbild-wahrnehmen-anlass-denksteinhaus

'Denksteinhaus', Bahnhofstraße 6, Wels (Foto Nov. 2020)

Das Denksteinhaus, ehemals Teil des Bahnhofs der Pferdeeisenbahn 1836, Foto: 30.11.2020, (c) Albert Neugebauer / Zweigstelle Wels der Initiative Denkmalschutz

Ältere Medienberichte:

13. Jänner 2021, Oberösterreichische Nachrichten
Ist es sinnvoll, historische Bauten zu rekonstruieren? Geistesblitz oder Schnapsidee: Um Aufbau des Semmelturms lässt sich trefflich streiten (Bezahlschranke): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ist-es-sinnvoll-historische-bauten-zu-rekonstruieren;art67,3339539

2. Dezember 2020, Die Monatliche
Grüne unterstützen Initiative „Ja zum Semmelturm“
https://monatliche.at/gruene-fordern-runden-tisch-zum-thema-denkmalschutz

1. Dezember 2020, Die Monatliche
SPÖ-Chef Klaus Schinninger für Wiederaufbau des Semmelturms
https://monatliche.at/spoe-chef-klaus-schinninger-fuer-wiederaufbau-des-semmelturms

Heumarkt: Gefährdetes Welterbe (Wien) – Warten auf UNESCO-Entscheidung

Das UNESCO-Welterbe-Komitee kann wegen der Corona-Pandemie nicht tagen. Die Stadt Wien setzt weiter alles daran, sowohl das geänderte Heumarkt-Projekt umzusetzen als auch  den Weltkulturerbe-Titel zu behalten. Seite 2017 steht das UNESCO-Welterbe “Historisches Zentrum von Wien” auf der “Roten Liste des gefährdeten Welterbes” (List of World Heritage in Danger). Der Weltkulturerbe-Beauftragte der Stadt Wien sowie Erster Präsident des Wiener Landtages, Ernst Woller (SPÖ) glaubt, mit der “abgespeckten” Hochhausvariante dieses Ziel zu erreichen, obwohl dies klar im Widerspruch der bisherigen UNESCO/ICOMOS-Beschlüsse stehen würde (“nicht höher als Bestand”). Die “abgespeckte” Version sieht das Weglassen des Hochhausturmes vor, jedoch – um keine Baukubatur zu verlieren – eine Höherzonung der Hotelscheibe. Florian Meixner, der stellvertretende Generalsekretär der Österreichischen UNESCO-Kommission hoffe, dass das Welterbekomitee noch in diesem Jahr tagen werde, betont aber auch, dass sich der Prozess noch über Jahre ziehen könnte, weil u. a. auch noch der neue Managementplan zum Schutz des Wiener Welterbes erstellt werden muss. Sollte die UNESCO – entgegen ihrer eigenen, bisherigen Aussagen – doch der abgespeckten Variante zustimmen, so wäre wohl auch die von der Alliance for Nature beantragte und für das Projekt sehr kritische Umweltverträglichkeitsprüfung vom Tisch. ORF-FERNSEHBERICHT (2 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14083991/Heumarkt-Projekt-in-der-Warteschleife/14871995 (3.3.2021 ORF “Wien Heute”: “Heumarkt-Projekt in der Warteschleife”)

Medienbericht:

3. März 2021, ORF
Heumarkt: Warten auf Urteil über Plan B. Das umstrittene Heumarkt-Projekt ruht. Das entscheidende Welterbe-Komitee kann wegen der Corona-Pandemie nicht tagen. Ziel der Stadt Wien ist aber nach wie vor, Welterbe zu bleiben und trotzdem am Heumarkt zu bauen: https://wien.orf.at/stories/3093192

Presseaussendungen der Initiative Denkmalschutz (Auswahl)

9. Jänner 2020, APA-OTS-Presseaussendung
Initiative Denkmalschutz zu Heumarkt-Gefeilsche ums Weltkulturerbe: Ein unmoralisches Angebot der Stadt Wien an die UNESCO!
Neuer Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler ist jetzt verpflichtet Recht im Sinne des Regierungsprogrammes umzusetzen: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200109_OTS0013

7. Mai 2019, APA-OTS-Pressseaussendung
Aviso PK Heumarkt: Kulturminister Blümel und Bundesregierung müssen(!) rechtliche Schritte zur Erhaltung des Welterbes einleiten!
Präsentation der neuen, vertiefenden Rechtsanalyse von Dr. Helmut Hofmann durch Initiative Denkmalschutz, Initiative Stadtbildschutz und Aktion 21 – pro Bürgerbeteiligung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190507_OTS0017

26. März 2018, APA-OTS-Presseaussendung
UNESCO-Welterbe Wien: Ohne Reduktion des Heumarkt-Hochhausprojekts zielsicher zur Aberkennung. Initiative Denkmalschutz zeigt die Fakten
Die ÖVP-FPÖ Bundesregierung muss den Flächenwidmungsplan beeinspruchen und den Turm reduzieren. Aktuelle Aussagen des Kulturministers Blümel lassen jedoch anderes befürchten: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180326_OTS0021
Die Fakten: https://www.initiative-denkmalschutz.at/images/2020/02/UNESCO-Beschluesse-Heumarkt_2012-17_Initiative-Denkmalschutz.pdf

Gratkorn (Stmk): Gründerzeitvilla Reiter vor Abriss?

Die 1899 erbaute, malerische Villa Reiter in Gratkorn nördlich von Graz könnte bald der Spitzhacke zum Opfer fallen. Die in der Gemeinde auch als Direktionsvilla bekannte Villa in der Bahnhofstraße 10 (Ecke Murweg) wird vom Bundesdenkmalamt nicht unter Schutz gestellt, da sie nicht den strengen Kriterien des Denkmalschutzes erfüllt (vgl. § 1 Abs. 1 und Abs. 2 Denkmalschutzgesetz). Dies ergab eine amtsinterne Prüfung, berichtet der Abteilungsleiter im Bundesdenkmalamt Steiermark, Christian Brugger gegenüber der “Woche”.  In diesem Zusammenhang möchten wir als Verein Initiative Denkmalschutz darauf verweisen, dass die Gemeinden selbst bzw. Bundesländer eigene Schutzbestimmungen für das lokal erhaltenswerte Kulturgut – was diese Villa zweifellos darstellterlassen kann (vgl. unsere vorjährige Presseaussendung: “Ortsbildschutz in der Steiermark sanft entschlafen?” – 7.4.2020). Vermutlich wurde die Gründerzeitvilla für den Werksarzt der Leykam-Josefsthal Aktiengesellschaft für Papier- und Druckindustrie erbaut (die Villa selbst ist erst etwa 40 Jahre später ins Eigentum der Papierfabrik Leykam-Josefsthal gekommen). Laut Recherchen des Denkmalamtes dürfte der Bauwerber ein Herr Josef Hötzl gewesen sein (Im Achleitner-Buch ist als Bauherr “Dr. Hilda Reiter” vermerkt). Derzeit befindet sich die Villa im Eigentum der Leykam Siedlung, einer gemeinnützigen Wohn-, Bau- und SiedlungsgesmbH. Ein Abriss wird aber nicht so bald erfolgen, da noch neun Mieter in der Villa wohnen. WOCHE-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.meinbezirk.at/graz-umgebung/c-lokales/kein-schutzschild-fuer-die-reitervilla_a4554539 (6. April 2021, “Klarheit für Gratkorner Baujuwel: Kein Schutzschild für die Reitervilla”)

Literatur:

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band II: ‘Kärnten, Steiermark, Burgenland’, Salzburg und Wien 1983, Seite 195

Literaturtipp:

Adalbert Sikora, Die Anfänge der Gratkorner Papierfabrik: https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/Z_Jg55_Adalbert-SIKORA-Die-Anf%C3%A4nge-der-Gratkorner-Papierfabrik.pdf (in: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 55 (1964), Seite 193-199)

Schloss Arenberg (Salzburg): Umstrittenes Neubauprojekt im historischen Garten

Im historischen Garten des Schloss Arenberg (Arenbergstraße 10) innerhalb der Salzburger Altstadt – im Äußeren Stein – am Fuße des Kapuzinerbergs gelegen, soll ein vom Star-Architekten Coop-Himmelb(l)au entworfener, spektakulärer Neubau errichtet werden. Das Besondere daran: Der Neubau soll gleich einer Gebäudeskulptur, sich wie eine Schnecke um eine alte, große Eiche legen (Visualisierung). Eigentümer und Bauherr ist die Salzburg-Stiftung der American Austrian Foundation (AAF) mit ihrem Open Medical Institute (OMI), das eine Erweiterung des medizinischen Ausbildungszentrums im Schloss benötigt. Auch wenn das Projekt modern und innovativ wirken mag, sprechen viele Faktoren gegen eine solchen Neubau. Das Projekt befindet sich nicht nur in einer historischen Gartenanlage und einer besonderen Kulturlandschaft zwischen Kapuzinerberg und dem so genannten Bürglstein, einem vorgelagerten, kleinen Stadtberg, sondern auch in der Altstadtschutzzone I der Stadt Salzburg sowie in der Kernzone des UNESCO-Weltkulturerbes “Historisches Zentrum der Stadt Salzburg. Der Boden selbst ist ebenso geschichtsträchtig, hier lag einst ein römischer Friedhof. Jetzt hofft man auf eine Baubewilligung von Seiten der Stadt Salzburg, muss jedoch noch einige Hürden überwinden, insbesondere die Zustimmung der Sachverständigenkommission für Altstadterhaltung (SVK). In einem Leserbrief des Denkmalpflege-Experten Dr. Bruno Maldoner wird dieses Projekt scharf kritisiert und als “Akt des Vandalismus” bezeichnet. Das denkmalpflegerische Hauptproblem: Kaum ein historischer Garten steht in Österreich unter Denkmalschutz, und dem Bundesdenkmalamt sind diesbezüglich die Hände gebunden, denn die wenigen wirklich geschützten Gartenanlagen stehen im Verfassungsrang. LESERBRIEF WEITERLESEN:  https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/wir-sollten-unser-kulturgut-erhalten-103333336 (4.5.2021, “Wir sollten unser Kulturgut erhalten”, zum Artikel “Rund um die Eiche soll ein Bauwerk wachsen” (SN vom 20. April 2021) von Daniele Pabinger zum Projekt im Garten des Schlosses Arenberg)

Medienberichte:

20. April 2021, Salzburger Nachrichten
Bauwerk soll Eiche in Salzburger Welterbezone umwachsen – Wiener Stararchitekten warten auf grünes Licht. Coop Himmelb(l)au arbeiten an einer “Gebäudeskulptur” für den Salzburger Arenbergpark. Die Visualisierung des Projekts liegt erstmals auf dem Tisch. Am Zug sind nun die Hüter der Altstadt (Bezahlschranke): https://www.sn.at/salzburg/kultur/bauwerk-soll-eiche-in-salzburger-welterbezone-umwachsen-wiener-stararchitekten-warten-auf-gruenes-licht-102664327

11. April 2021, Krone
Projekt von Wolf Prix: Stararchitekt plant Neubau beim Arenberg (nicht online)

1. Oktober 2020, Salzburger Nachrichten
Prestigeprojekt im Arenbergpark: Stararchitekten Coop Himmelb(l)au planen ersten Bau in der Stadt Salzburg. Einen neuen Anlauf nimmt die Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation für ihren Schlosszubau in der Welterbezone. Der Standort im Arenbergpark ist sensibel, liegt auf geschichtsträchtigem Boden und wird dominiert von einer Eiche (Bezahlschranke): https://www.sn.at/salzburg/kultur/prestigeprojekt-im-arenbergpark-stararchitekten-coop-himmelblau-planen-ersten-bau-in-der-stadt-salzburg-93541054

15. Oktober 2019, Salzburger Nachrichten
Stararchitekten Coop Himmelb(l)au planen in Salzburger Welterbezone. Die Eigentümer von Schloss Arenberg wollen ihr medizinisches Ausbildungszentrum in Salzburg erweitern. Der Bauplatz ist sensibel, in der Altstadtschutzzone und auf geschichtsträchtigem Boden. Messen müssen sich die Architekten aber auch mit einer mächtigen Eiche (Bezahlschranke): https://www.sn.at/salzburg/chronik/stararchitekten-coop-himmelblau-planen-in-salzburger-welterbezone-77728222

Das Schloss Arenberg (Arenbergstraße 10)
– auf Salzburg Wiki: https://www.sn.at/wiki/Schloss_Arenberg
– auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Arenberg_(Salzburg)

Literatur:

Eva Berger, Historische Gärten Österreichs, Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930, Band 2: “Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Tirol”, Wien – Köln- Weimar 2003, Seite 232

Ältere Medienberichte:

11. April 2012, ORF
Streit um Schlosspark Arenberg. Über den Park von Schloss Arenberg in der Stadt Salzburg ist ein Streit entbrannt. Das Anwesen gehört der American Austrian Foundation, die dort einen Skulpturenpark aufbaut. Mittlerweile sei der Park aber verriegelt, ärgert sich die Bürgerliste: https://sbgv1.orf.at/stories/334976

3. Jänner 2012, ORF
Spitzenmediziner lehren in Schloss Arenberg. Spitzenärzte führender amerikanischer Universitäten geben im Schloss Arenberg in Salzburg-Parsch ihr Wissen unentgeltlich an Ärzte aus dem ehemaligen Ostblock weiter. Das historische Schloss war 2009 bei einem Brand fast vollständig zerstört und wiederaufgebaut worden: https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2515501

25. Mai 2010, Krone
Wieder freier Blick: Hässlicher Erdwall beim Schloss Arenberg soll weg. Ein Jahr nach dem Großbrand steht Schloss Arenberg schöner da denn je. Nur eines stört noch viele Salzburger: der hässliche Erdwall an der Bürglsteinstraße! Der soll, so die Planungsabteilung der Stadt, aber noch heuer wieder abgebaut werden: https://www.krone.at/201443

23. Mai 2010, ORF
Erdwall beim Schloss Arenberg soll weg. Der umstrittene meterhohe Erdwall zwischen Park von Schloss Arenberg und der Bürglsteinstraße in der Stadt Salzburg soll noch heuer verschwinden. Das ist zumindest das Ziel der Planungsabteilung: https://sbgv1.orf.at/stories/444720

12. April 2010, Krone
Nach nur 8 Monaten: Schloss Arenberg nach Großbrand 2009 wieder saniert. (…). Die Baukosten von rund acht Millionen Euro seien zudem durch eine Versicherung völlig gedeckt gewesen. Im Sommer soll dann auch der Skulpturenpark wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein (…): https://www.krone.at/194677

12. April 2010, ORF
Schloss Arenberg nach Brand komplett saniert. Nach dem Großbrand vor einem Jahr steht das Schloss Arenberg in der Stadt Salzburg wieder im alten Glanz da. Die Renovierung des Schlosses aus dem Jahr 1820 kostete acht Millionen Euro: https://sbgv1.orf.at/stories/435582

11. Juni 2009, Krone
Brandmauer fehlte: Versicherung will bei Schloss Arenberg aussteigen. Der Großbrand auf Schloss Arenberg vom 20. April hat ein Nachspiel: Die American Austrian Foundation hat das abgebrannte Dachgeschoß illegal als Hotel genutzt. Weil eine Brandmauer fehlte, will die Feuerversicherung nun aussteigen. Nach dem Brand kam es zu schweren Wasserschäden – weil ein Notdach fehlte: https://www.krone.at/148483

21. April 2009, ORF
Schloss-Sanierung wird ein Jahr dauern. Am Tag nach dem Großbrand in Schloss Arenberg in der Stadt Salzburg ist die Feuerwehr immer noch mit dem Löschen von Glutnestern beschäftigt (…). Zwei Stockwerke müssen abgetragen werden: https://sbgv1.orf.at/stories/356788

21. April 2009, ORF
Schloss Arenberg: Brand aus um 4.17 Uhr. Nach mehr als zwölf Stunden Löscharbeiten hieß es erst Dienstag in den frühen Morgenstunden Brand aus im Schloss Arenberg in der Stadt Salzburg: Der Dachstuhl des Biedermeier-Gebäudes war ausgebrannt: https://sbgv1.orf.at/stories/356659

21. April 2009, Krone
Brand in Salzburger Schloss Arenberg gelöscht. Insgesamt forderte der Brand im Biedermeier-Gebäude, dessen Dachstuhl völlig ausbrannte, sieben Verletzte (…). Ersten Ermittlungen zufolge haben Schweißarbeiten auf dem Kupferdach den Brand ausgelöst: https://www.krone.at/141944

20. April 2009, ORF
Schloss-Großbrand in der Stadt Salzburg. In der Stadt Salzburg ist das Schloss Arenberg in Brand geraten. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz und versucht, das Gebäude zu retten: https://sbgv1.orf.at/stories/356575

20. April 2009, Welt
Großbrand in Salzburgs Schloss Arenberg. (…) Der Dachstuhl des aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gebäudes stand innerhalb kurzer Zeit in Flammen: https://www.welt.de/vermischtes/article3592389/Grossbrand-in-Salzburgs-Schloss-Arenberg.html