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Eisenstadt (Bgld.): Altes Lagerhaus soll erhalten bleiben

Das imposante alte Lagerhaus in Eisenstadt, erbaut in den 1950er-Jahren, soll abgerissen werden. Für Norbert Pingitzer, Landesobservator unseres Vereins „Initiative Denkmalschutz“ ist das Gebäude erhaltenswert. Zumindest über die Erhaltung der Außenhülle (mit Entkernung des Gebäudes) sollte nachgedacht werden. Das alte Lagerhaus liegt neben dem Bahnübergang auf der Ruster Straße 79 (?; vor Nr. 81). Das alte Lagerhaus in Eisenstadt auf Google Maps. KRONEN-ZEITUNG WEITERLESEN: https://www.krone.at/2233821

Älterer Medienbericht:
18.9.2019: Lagerhaus geht, Büros kommen: Nachruf auf ein Haus
https://www.bvz.at/eisenstadt/neubau-in-eisenstadt-lagerhaus-geht-bueros-kommen-nachruf-auf-ein-haus-eisenstadt-lagerhaus-lagerhaus-eisenstadt-geschichte-osg-162855943

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Augarten: Runder Tisch ohne vertrauensbildende Maßnahmen zwecklos

Augarten-Initiativen fordern Baustopp während Gesprächen

Wien (OTS) – Erst heute Abend soll unter Beteiligung der Bürgerinitiativen ein Runder Tisch auf Einladung von Frau Mag. Vassilakou zum Thema Augarten stattfinden. Die Bürgerinitiativen haben ihre Bereitschaft zum Runden Tisch bekundet, jedoch Ergebnisoffenheit und Baustopp für die Konzerthalle der Wiener Sängerknaben gefordert. Zwar soll es Ergebnisoffenheit geben, doch ist dazu eine …

Begleitende vertrauensbildende Maßnahme notwendig

Ein echter, ergebnisoffener Dialog setzt voraus, dass durch weitere Baumaßnahmen keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden. Stimmt der Bauwerber dem nicht zu, gibt er von vorneherein zu erkennen, dass er nicht bereit ist, auch nur einen Zentimeter von dem auf mehr als fragwürdige Grundlagen gestützten Bau abzurücken.

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WienerWahrzeichen

Buchpräsentation Wiener Wahrzeichen, Donnerstag, 9. Dezember 2010

! auf unbestimmte Zeit verschoben !

3. Buchpräsentation Wiener Wahrzeichen

Das Buch behandelt verchwundene oder bedrohte Wiener Bau­werke.
Autoren: Markus Landerer, Claus Süss und Robert Schediwy

Zeit: 18:30 Uhr

Ort: Bezirksmuseum Penzing, Penzinger Straße 59, 1140 Wien

Eintritt frei – keine Mitgliedschaft erforderlich

Zum Bestellen des Buches können Sie nachstehendes .pdf-Formular ausdrucken und faxen oder an die angegebene Adresse schicken: “Wiener Wahrzeichen” Bestellformularpdfreaders.org

Auf dieser Seite können Sie online bestellen: LIT-Verlag

 

 

 

 


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Weihnachtsfeier, Freitag, 26. November 2010

Weihnachtsfeier der Initiative Denkmalschutz – im Anschluß an die Besichtigung der Kahlenbergerdorfer Pfarrkirche und die Führung durch das Kahlenbergerdorf (siehe vorhergehende Veranstaltung).

Zeit: ab 19:00

Ort: Schimankos Winzerhaus, Blosch­gasse 7, Kahlenbergerdorf, 1190 Wien

Anmeldung erforderlich! Teilnahme nur für Mitglieder möglich.

 

 

 

 

 

 

 


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Karmeliterviertel, Leopoldstadt, Samstag, 6. November 2010

Ein kulturhistorischer Streifzug durch das Karmeliterviertel in der Leopoldstadt.

“Von Bädern, Tanzsälen, Gasthöfen, Klöstern, Ghetto, Komponisten und Kinos”

Führung von Frau Cornelia Madl; angesprochen wird auch die aktuelle Abbruchproblematik in der Schutzzone, vgl. Denkma[i]l­ Nr. 4, S. 4.

Zeit: 10:00 Uhr (Treffpunkt)

Ort: vor der Schwedenapotheke, Schwedenplatz 2, 1010 Wien

Anmeldung erbeten; Teilnahme nur für Mitglieder möglich; Führungsbeitrag (Spende) 8.- Euro (für neue Mitglieder gratis)

 

 

 

 


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Alter Nordbahnhof, Dienstag, 2. November 2010

Auf den Spuren des Alten Nordbahnhofes

Lichtbildervortrag des Bezirks­museumsleiter Leopoldstadt, Franz Haas. Mit seltenen Fotodokumenten des alten Nordbahnhofes. Eine exklusive Veranstaltung für den Verein Initiative Denkmalschutz (Gäste willkommen).

Vortragsbeitrag (Spende):  5 Euro

Ort: Bezirksmuseum Leopoldstadt, Karmelitergasse 9, 1020 Wien

Zeit: 19:00 Uhr –  im Anschluss Mitgliedertreffen ­ statt wie sonst im “Zur Reblaus”

Hallstatt

Welterbekongress Hallstatt, Donnerstag, 7. – 9. Oktober 2010

Welterbekongress Hallstatt Welterbe: Deines? Meines? Unseres!

Keine iD-Mitgliedschaft erforderlich !
Externe Veranstaltung.

Das Institut L&R Sozialforschung in Wien wurde vom BMASK (Arbeits- und Sozialministerium) mit der Durchführung des 2. Welterbekongresses in Hallstatt, Oberösterreich, betraut. Die Teilnahme am Kongress ist für alle InteressentInnen kostenlos und soll nach der Denkmaldebatte in Hallstatt das Bewusstsein für materielles, aber auch immaterielles Erbe auf allen Ebenen schärfen. Erst im Juni kündigte Bundesministerin Dr. Claudia Schmied ein Pilotprojekt in Hallstatt an, welches nebst verstärktem Dialog durchaus auch Fördermöglichkeiten des Denkmalschutzes beinhalten wird. Ein weiterer wichtiger Schritt wird die in Kürze stattfindende Erarbeitung eines Leitbildes für die Welterberegion sein, das gemeinsam mit den BewohnerInnen den Weg zwischen Schutz und Weiterentwicklung definieren soll. Hochkarätiges Programm und internationale TeilnehmerInnen.

Details und Anmeldung unter: dachstein-salzkammergut.at

 


Wiener Landtagswahlen 2010 – Antworten der Parteien auf unsere Fragen, 4.10.2010

Fragen zum Thema Denkmalschutz und Stadtbildschutz im Zuge der Landtags- und Gemeinderatswahlen am 10. Oktober 2010

Der folgende Fragenkatalog wurde am 11. August 2010 von der Initiative Denkmalschutz an die bei der Wiener Landtagswahl voraussichtlich kandidierenden politischen Parteien geschickt. Antworten: siehe unten (update 08.10.2010: auch die SPÖ hat noch geantwortet)

1/ Schutzzonen

Leider bieten Schutzzonen oftmals keinen ausreichenden Schutz, um schützenswerte Gebäude vor negativen Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes bzw. vor einem Abriss zu bewahren. Insbesondere voluminöse Dachgeschoßausbauten, aufgesetzte Staffelgeschoße und die Veränderung von historischen Dachaufbauten (Giebeln, Kuppeln, etc.) sowie der Fenstertausch von Kasten- in Isolierfenster haben sich in den letzen Jahren sehr negativ auf das historische Stadtbild innerhalb dieser Zonen ausgewirkt. Auch finden vermehrt Abbrüche in Schutzzonen statt, die mit der Begründung der „technischen“ bzw. „wirtschaftlichen Abbruchreife“ seitens der Baupolizei (MA 37) bewilligt werden, obwohl die Behörde den Nachweis des Vorliegens der technischen / wirtschaftlichen Abbruchreife teils völlig unzureichend prüft (z.B. Sigmundsgasse 5). Und auch die Konsequenzen bei illegalen Abbrüchen scheinen eher für den Abbruch förderlich als abschreckend zu sein.

Fragen:

– Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um Gebäude, die sich in Schutzzonen befinden, besser zu schützen?

– Sind Sie für eine Ausweitung der Schutzzonen, wie sie die Stadt Wien 1996 angedacht, aber bis heute nur in geringem Ausmaß umgesetzt hat?

Pressekonferenz der Aktion 21 zu Stadtplanung und Flächenwidmungen, 14.9.2010

Am 14. September 2010 fand eine Pressekonferenz der Aktion 21 (www.aktion21.at) mit dem Titel “Bürger wollen mitreden! – Stadtplanung und Flächenwidmungen” statt, auch unser Verein Initiative Denkmalschutz war aktiv beteiligt.

Bei der von der Journalistin Annette Scheiner moderierten Veranstaltung berichteten Vertreter verschiedener Bürgerinitiativen sowie der Stadtplaner Reinhard Seiß über spektakuläre Fehlplanungen.

Die Aktion 21 fordert schon lange im Namen von über 40 Bürgerinitiativen (und die Zahl steigt weiter) von der Wiener Stadtregierung mehr Mitspracherecht bei der Planung von Projekten.

Die Reaktion von Planungsstadtrat Schicker war leider alles andere als konstruktiv (www.aktion21.at/themen).

Die ORF-Sendung Kulturmontag ging einen Tag vor der Pressekonferenz auf das Thema ein (tv.ORF.at).


Wien (OTS) – Beim heutigen Pressefrühstück von Aktion 21 – proBürgerbeteiligung zum Thema Widmungen wurde an den aktuellen Projekten Monte Laa und Kometgründe in Meidling, aber auch an früheren Verfahren (Wien Mitte) aufgezeigt, wie die Stadtverwaltung nicht nur ihr eigenes Hochhaus-Konzept willkürlich und zum Schaden der Bewohner ad absurdum führt, sondern auch Empfehlungen der Umweltanwaltschaft, ja selbst der UNESCO, ignoriert und eigenmächtig gegen Landesgesetze verstößt.

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Revi-Fonds Steiermark: Initiative Denkmalschutz fordert Beibehaltung direkter Fördermittel

 

Revitalisierungsfonds für Kulturdenkmäler essentiell wichtig. – Initiative Denkmalschutz fordert die Beibehaltung der direkten Fördermittel

Der Verein ‚Initiative Denkmalschutz’ fordert die verantwortlichen Landespolitiker eindringlich auf, den steirischen Revitalisierungsfonds nicht zu kürzen.

Es ist erfreulich, dass die Darlehen, die bis vor kurzem ebenso gefährdet waren, jetzt wieder zugesichert wurden. Doch auch die direkten Fördermittel müssen in Hinkunft gesichert sein. Wir fordern daher Landesrat Seitinger auf, auch diese Förder(ungs)mittel, wie in der Vergangenheit geschehen, in Zukunft zur Verfügung zu stellen. Insbesondere für die vielen privaten Eigentümer von Denkmalen, die auf kein Vermögen zurückgreifen können und regelmäßig einen hohen Anteil ihrer Freizeit für den Erhalt von Kulturgut des Landes investieren, sind die direkten Fördermittel des Revitalisierungsfonds unverzichtbar!

Markus Landerer
Verein ‚Initiative Denkmalschutz’
Mobil: 0699 1024 4216

Presseaussendung, 6. Dezember 2008