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Fertörákos/Neusiedler See (Bgld.): 30 Umweltorganisationen sehen UNESCO-Weltkulturerbe bedroht

Vier-Sterne-Hotelprojekt bei Fertörákos im benachbarten Ungarn am Ufer des Neusiedler Sees bedroht Welterbe “Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See“. Nach Erteilung der Baugenehmigung für das umstrittene Tourismusprojekt schlagen 30 Umweltorganisationen aus 20 Ländern Alarm, u. a. Alliance for Nature. Sie fordern die Eintragung des Sees in die “Rote Liste” des “Gefährdeten Welterbes” der UNESCO. ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (3 MIN, 11.8.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14061211/Welterbestatus-des-Neusiedlersees-gefaehrdet/14743921 +++ ORF-BERICHTE LESEN: “Neusiedler See: Welterbestatus gefährdet” (11.8.2020): https://burgenland.orf.at/stories/3061813; “Fertörakos: Umweltschützer wenden sich an UNESCO” (14.8.2020): https://burgenland.orf.at/stories/3062314 +++ Weitere Medienberichte: “Ungarisches Vier-Sterne-Hotel bedroht Welterbe Neusiedler See” (8.8.2020, Der Standard): https://www.derstandard.at/story/2000119244201/ungarisches-vier-sterne-hotel-bedroht-welterbe-neusiedler-see; “UNESCO-Welterbe: Neusiedler See soll auf rote Liste” (8.8.2020, Krone): https://www.krone.at/2206848; “Neusiedler See: Baubewilligungen in Fertörakos” (6.8.2020, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/c-lokales/baubewilligungen-in-fertoerakos_a4179735; “Fertörakos: Ungarn genehmigt den Bau” (7.8.2020, BVZ): https://www.bvz.at/eisenstadt/bezirk-eisenstadt-ungarn-fertoerakos-ungarn-genehmigt-den-bau-bezirk-eisenstadt-fertoerakos-regina-petrik-bauprojekt-naturschutz-tourismus-217977377; “Keine rechtlichen Möglichkeiten. Großprojekt in Fertörakos fix” (11.8.2020, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/eisenstadt/c-lokales/grossprojekt-in-fertoerakos-fix_a4186842; “Kommt Hafenprojekt in Fertörakos nun doch?” (13.8.2020, BVZ): https://www.bvz.at/eisenstadt/neusiedler-see-kommt-hafenprojekt-in-fertoerakos-nun-doch-fertoerakos-hafen-fertoerakos-218933075; “Überrumpelt: Start für ungarisches Mega-Projekt am Neusiedler See” (5.8.2020, Kurier): https://kurier.at/chronik/burgenland/fertoerakos-ungarn-erteilt-baubewilligung/400992434 +++ Gastkommentar (Gudula Walterskirchen): “Es sind nicht die Ungarn schuld, sondern vor allem wir Österreicher! Umweltschützer protestieren gegen ein ungarisches Bauprojekt am Neusiedler See, während im Burgenland seit Jahrzehnten Raubbau an der Natur betrieben wird.” (16.8.2020, Die Presse): https://www.diepresse.com/5853607/es-sind-nicht-die-ungarn-schuld-sondern-vor-allem-wir-osterreicher +++ Das UNESCO-Weltkulturerbe “Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See” (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturlandschaft_Fert%C5%91/Neusiedler_See.

Siehe auch iD-Bericht (12.7.2020): Neusiedler See (Bgld.): Bauprojekte bedrohen UNESCO-Weltkulturerbe:
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/neusiedler-see-bgld-bauprojekte-bedrohen-unesco-weltkulturerbe/

Gratkorn (Stmk): Gründerzeitvilla Reiter vor Abriss?

Die 1899 erbaute, malerische Villa Reiter in Gratkorn nördlich von Graz könnte bald der Spitzhacke zum Opfer fallen. Die in der Gemeinde auch als Direktionsvilla bekannte Villa in der Bahnhofstraße 10 (Ecke Murweg) wird vom Bundesdenkmalamt nicht unter Schutz gestellt, da sie nicht den strengen Kriterien des Denkmalschutzes erfüllt (vgl. § 1 Abs. 1 und Abs. 2 Denkmalschutzgesetz). Dies ergab eine amtsinterne Prüfung, berichtet der Abteilungsleiter im Bundesdenkmalamt Steiermark, Christian Brugger gegenüber der “Woche”.  In diesem Zusammenhang möchten wir als Verein Initiative Denkmalschutz darauf verweisen, dass die Gemeinden selbst bzw. Bundesländer eigene Schutzbestimmungen für das lokal erhaltenswerte Kulturgut – was diese Villa zweifellos darstellterlassen kann (vgl. unsere vorjährige Presseaussendung: “Ortsbildschutz in der Steiermark sanft entschlafen?” – 7.4.2020). Vermutlich wurde die Gründerzeitvilla für den Werksarzt der Leykam-Josefsthal Aktiengesellschaft für Papier- und Druckindustrie erbaut (die Villa selbst ist erst etwa 40 Jahre später ins Eigentum der Papierfabrik Leykam-Josefsthal gekommen). Laut Recherchen des Denkmalamtes dürfte der Bauwerber ein Herr Josef Hötzl gewesen sein (Im Achleitner-Buch ist als Bauherr “Dr. Hilda Reiter” vermerkt). Derzeit befindet sich die Villa im Eigentum der Leykam Siedlung, einer gemeinnützigen Wohn-, Bau- und SiedlungsgesmbH. Ein Abriss wird aber nicht so bald erfolgen, da noch neun Mieter in der Villa wohnen. WOCHE-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.meinbezirk.at/graz-umgebung/c-lokales/kein-schutzschild-fuer-die-reitervilla_a4554539 (6. April 2021, “Klarheit für Gratkorner Baujuwel: Kein Schutzschild für die Reitervilla”)

Literatur:

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band II: ‘Kärnten, Steiermark, Burgenland’, Salzburg und Wien 1983, Seite 195

Literaturtipp:

Adalbert Sikora, Die Anfänge der Gratkorner Papierfabrik: https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/Z_Jg55_Adalbert-SIKORA-Die-Anf%C3%A4nge-der-Gratkorner-Papierfabrik.pdf (in: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 55 (1964), Seite 193-199)

Nesselwängle (Tirol): Kampf gegen Löcher im Dach des denkmalgeschützten Widums

Wind zerreißt immer wieder Spardachvariante bei Widum. Das Dach des denkmalgeschützten Nesselwängler Hauses ist seit vielen Jahren mit Löchern übersät. Die Diözese arbeitet mit Plastikplanen als Notbehelf. Tiroler Tageszeitung Artikel weiterlesen: https://www.tt.com/artikel/16802356/nesselwaengle-wind-zerreisst-immer-wieder-spardachvariante-bei-widum +++ Beschreibung Widum (Nesselwängle 51): “Der zweigeschoßige Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit einem Satteldach gedeckt und besteht aus einem gemauerten Wohnteil und einem aus Holz errichteten Wirtschaftsteil. Über dem Eingang befindet sich ein Wandbild mit der Darstellung der hl. Notburga, zwischen den Geschoßen ein Gesimsband mit Inschrift aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.” (Quelle: Denkmalliste Wikipedia). +++ Mehr Fotos vom Widum in Nesselwängle (Wikimedia Commons): https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Widum,_Nesselw%C3%A4ngle.

 

Hotel Wörthersee in Klagenfurt (Ktn.): Bleibt nur Schaufassade erhalten?

Der polnische Eigentümer hat einen Antrag auf Abriss (und Wiederaufbau!?) des denkmalgeschützten, 123 Jahre alten Hotel Wörthersees gestellt. So trat der Denkmalbeirat beim Bundesdenkmalamt in Aktion und führte letzte Woche einen Lokalaugenschein durch. Denn vor Erteilung einer Bewilligung zur Zerstörung eines unbeweglichen Denkmals ist der Denkmalbeirat zu hören (gemäß § 5 Abs. 5 Denkmalschutzgesetz). Nun scheint es ein letztes “Rückzugsgefecht” des Denkmalamtes zu geben, denn es soll darum gegangen sein, wie man zumindest noch die prominente Schaufassade nach Süden zum Wörthersee hin erhalten kann (Grundproblem: Es gibt im Denkmalschutzgesetz keine aktive Erhaltungspflicht für den Eigentümer, nur ein Verbot der Zerstörung; vgl. § 4 Denkmalschutzgesetz). Die Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) meint: “Es zeichnet sich eine einvernehmliche Lösung ab”. Es bleibt also spannend. In etwa 14 Tagen soll das Gutachten des Denkmalbeirates vorliegen. Weiters gestritten wird um einen möglichen Seezugang. Das Hotel Wörthersee in der Villacher Straße 338 wurde 1891-1897 im Auftrag von Mitgliedern der Familie Thurn-Valsassina unter dem Architekten Wilhelm Heß errichtet. ORF-BERICHT “Hoffnung für Hotel Wörthersee” (10.9.2020) WEITERLESEN: https://kaernten.orf.at/stories/3066085 +++ Weitere aktuelle Medienberichte: “Hotel Wörthersee: Abriss von Baujuwel vorerst abgewendet” (9.9.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/5864352/Hotel-Woerthersee_Abriss-von-Baujuwel-vorerst-abgewendet; “FPÖ fragt: „Wird das Hotel Wörther­see ab­gerissen?“ (10.9.2020, 5min): https://www.5min.at/202009310706/fpoe-fragt-wird-das-hotel-woerthersee-abgerissen/ +++ Auch Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann (Grüne) betont in Ihrem aktuellen Facebook-Posting, dass Sie sich seit 10 Jahren für die Erhaltung des Hotel Wörthersees einsetzt (18.6.2012: “Denkmalgeschütztes Hotel Wörthersee verfällt!”: https://klagenfurt.gruene.at/denkmalgeschuetztes-hotel-woerthersee-verfaellt; 21.7.2020: “Hotel Wörthersee: Architektur-Juwel in Gefahr”: https://klagenfurt.gruene.at/hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr) +++ Das Hotel Wörthersee auf der Website “Wörthersee Architektur – Villen, Hotels und Badeanstalten der Kaiserzeit”: http://www.woerthersee-architektur.at/?Klagenfurt:Hotel_W%F6rthersee +++ Die Wörthersee-Architektur auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rthersee-Architektur +++ Der Architekt Wilhelm Heß (1846-1916) auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_He%C3%9F_(Architekt)

Älterer Bericht der Initiative Denkmalschutz:
21.7.2020: Klagenfurt (Ktn.): Hotel Wörthersee “Architektur-Juwel” in Gefahr
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/klagenfurt-ktn-hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr/

Bludenz (Vbg): Südtiroler Siedlung vor Abriss?

Ist die Südtiroler Siedlung im Stadtteil Obdorf in Bludenz vor dem Abriss? Der Eigentümer, die Alpenländische Heimstätte hat die Mieter im März darüber informiert, dass keine größeren Investitionen mehr in die Siedlung gesteckt werden sollen, dass die Erhaltung wirtschaftlich nicht mehr vertretbar sei. Das hat zur Verunsicherung der Mieter geführt. Die Siedlung wurde ab 1940 geplant und 1942 bis 1947 erbaut, später bis 1962 erweitert. Gemeinsam mit der Stadt Bludenz möchte der Eigentümer jetzt einen Diskussions- und Planungsprozess starten. Die Siedlung in der St. Antonius-, Bozner und Meraner Straße steht nicht unter Denkmalschutz, soll aber Thema beim Prozess werden.

Bau-Beschreibung (Dehio):
“Südtiroler Siedlung. Wohnhäuser, 2geschossig, zu großem viereckigem Hof zusammengeschlossen, rundbogige Tordurchfahrten (Hauptzugang talseitig von der Sonnenbergstraße her). Erb[aut]. von der Vorarlberger Siedlungsgesellschaft unter Alois Tschabrun, Ludwig Schweizer, H. G. Förnzler, ab 1940″

KRONE-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.krone.at/2387661 (12.4.2021, “Abriss oder Sanierung: Unklare Zukunft der Südtiroler Siedlung in Bludenz”)

Südtiroler Siedlung in Bludenz, Luftbild

Die Südtiroler Siedlung Bludenz, Luftbild, Foto: Jän. 2008, (c) böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5, Wikipedia

Südtiroler Siedlung, Bludenz

Die Südtiroler Siedlung in Bludenz, ab 1942 erbaut, Foto: Jän. 2008, (c) böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5, Wikipedia

Über die “Südtiroler Siedlung” (Bludenz) auf Vorarlberg Online: https://www.vol.at/vor-70-jahren-entstand-die-bludenzer-sudtiroler-siedlung/1605619 (19.10.2010, “Vor 70 Jahren entstand die Bludenzer Südtiroler Siedlung”)

Über “Südtiroler Siedlungen allgemein” auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdtiroler-Siedlung

Weitere Medienberichte:

9. April 2021, Vorarlberg Online
Stadt Bludenz als Fürsprecher für die Südtiroler Siedlung: https://www.vol.at/stadt-bludenz-als-fuersprecher-fuer-die-suedtiroler-siedlung/6952264

31. März 2021, Vorarlberger Nachrichten
Große Verunsicherung bei Siedlungsbewohnern in Bludenz (Bezahlschranke): https://www.vn.at/vorarlberg/2021/03/31/grosse-verunsicherung-bei-siedlungsbewohnern-in-bludenz.vn

27. März 2021, Vorarlberger Nachrichten
Verunsicherung über Zukunft der Südtiroler Siedlung in Bludenz (Bezahlschranke): https://epaper.vn.at/lokal/vorarlberg/2021/03/26/verunsicherung-ueber-zukunft-der-suedtiroler-siedlung-in-bludenz.vn

26. März 2021, Vorarlberg Online
Bludenz: Wirbel um Pläne für die Südtiroler Siedlung: https://www.vol.at/bludenz-wirbel-um-plaene-fuer-die-suedtiroler-siedlung/6940206

Die Südtiroler Siedlung neben dem Galgentobelbach in Bludenz

Die Südtiroler Siedlung mit dem Galgentobelbach, Foto Jän. 2008, (c) böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5, Wikipedia

Literatur / Quellen:

Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Band: Vorarlberg, Topographisches Denkmälerinventar, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Wien 1983, Seite 45

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band 1: ‘Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg’, Salzburg und Wien 1980, Seite 405

Lesetipp:

“Genossenschaftlicher Wohnbau – Gründung der Vogewosi (Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft), ab Seite 98: https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.7767/boehlau.9783205789741.fm (in: Günther Prechter, Architektur als soziale Praxis)

 

Obersteiermark: Irdninger kämpfen für historisches Gebäude

Irdninger kämpfen für historisches Gebäude am Hauptplatz. In der Marktgemeinde Irdning im mittleren Ennstal setzt sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt eines Biedermeierhauses (mit älterem Kern; bis rund 500 Jahre alt?), das vom Abriss bedroht ist, ein. Die Bürgerinitiative hat dazu eine PetitionSchutz des Hauses Nr. 9 vulgo Zinngiesser am Hauptplatz von Irdning” gestartet. HIER UNTERZEICHNEN: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/schutz-des-hauses-nr-9-vulgo-zinngiesser-am-hauptplatz-von-irdning-trafik. Artikel “Liezener Bezirksnachrichten” hier weiterlesen: https://www.liezener-bezirksnachrichten.at/irdninger-kaempfen-fu%CC%88r-historisches-gebaeude. +++ Im Dehio-Handbuch Steiermark (Hrsg. Bundesdenkmalamt, 1982) ist das Gebäude auf Seite 187 beschrieben: “Nr. 9: Biedermeierhaus mit Walmdach, westl. Platzabschluss” (vgl. https://bda.gv.at/publikationen/details/dehio-steiermark-die-kunstdenkmaeler-oesterreichs).

Innsbruck (Tirol): Bauträger will Gründerzeithaus Innrain 21 abreißen

Gründerzeithaus mit Neorenaissancefassade in der Innsbrucker Innenstadt soll Neubau weichen, doch die letzte Mieterin wehrt sich und fühlt sich schikaniert. Gleichzeitig gilt für das Haus Innrain 21 seit Herbst 2019 eine Bausperre, sodass hier mit einer bevorstehenden Umwidmung zu rechnen istTIROLER TAGESZEITUNG WEITERLESEN: https://www.tt.com/artikel/17367815/letzter-mieterin-gas-abgedreht-teppichgeschaeft-in-innsbruck-will-neubau-nicht-weichen

Im Dehio-Handbuch Tirol – Die Kunstdenkmäler Österreichs (Hrsg. Bundesdenkmalamt), Wien 1980, Seite 53 erwähnt: Innrain: “Nr. 21: 5geschossig mit Neorenaissancefassade”

„Innsbruck – Die Landeshauptstadt informiert“ Offizielle Mitteilungszeitung (Nov. 2019):
Rathausmitteilungen: Die Stadtplanung informiert (Seite 56 f.): Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung am 10. Oktober 2019 die Auflage folgender Entwürfe beschlossen: Erlassung einer Bausperre im Bereich Innenstadt, Innrain 21 und 23, Bürger-straße 1 und 3 sowie Colingasse 12″ (Quelle: https://www.ibkinfo.at/media/10708/ibkinfo_ausgabe_1911.pdf)

Linz (OÖ): Wohnsiedlung Sintstraße – Teilabriss trotz Denkmalschutz?

Die Wohnanlage in der Sintstraße im 14. Linzer Bezirk Industriegebiet-Hafen (KG: Lustenau) soll – trotz Denkmalschutz – zum Teil abgerissen werden. Dem Vernehmen nach hat das Bundesdenkmalamt bereits eine grundsätzliche Zusage für den Teilabbruch der nach Plänen des Stadtbaudirektors Curt Kühne (1883-1963) im Jahr 1927 erbauten Arbeiterhäuserkolonie gegeben (für Abriss vorgesehen: Sintstraße 3 und 5 im Norden sowie die Häuser Sintstraße 27, 29, 33, 35 und 37 im Süden). Der Gemeinderat und Stadtentwickler, Lorenz Potocnik, beklagt dies vehement in einer Presseaussendung: Wenn das wirklich so kommt, bleibt von der denkmalgeschützten Arbeitersiedlung in der Sintstraße nur mehr ein Rumpf übrig: Geht es nach der STRABAG () und der GWG (Gemeinnützige Wohnungs­gesellschaft der Stadt Linz GmbH), sollen nur 11 der 18 Gebäude der historisch-städtebaulichen Vision einer ‘Gartenstadt’ des legendären Curt Kühne stehenbleiben. Der Rest soll der Abrissbirne und Neubauten geopfert werden. ‘Statt einem innovativen Konzept rund um das gesamte historische Ensemble geht’s jetzt in Richtung maximalem Profitdenken – leider ein weiterer Sündenfall seitens der stadteigenen GWG vor hemmungslosen Investorenwünschen“. Vertreter von GWG und Strabag erwidern: „Der Denkmalschutz auf dem Areal ist nach wie vor aufrecht.“ Ein Ideenwettbewerb läuft, im Mai sind Verhandlungen mit dem Denkmalamt anberaumt, um die nächsten Schritte zu klären. Vorwurf von Potocnik: “Die GWG hat letztes Jahr die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung in der Sintstraße einfach an den Bestbieter (STRABAG) verkauft. Von den ursprünglichen Plänen, das gesamte Ensemble zu erhalten und durch Sanierung und Verdichtung aufzuwerten, war bereits beim Verkauf keine Rede mehr. Die vom legendären Stadtbaudirektor Curt Kühne von 1927-1931 erbaute Hafenarbeiter-Siedlung hätte enormes Potenzial – jetzt wird das Gelände maximal verwertet, Luxus- oder Anlegerwohnungen, statt der bisher angesiedelte leistbare und soziale Wohnbau werden verwirklicht.” Seit Februar läuft jetzt ein von der STRABAG und der GWG ein ausgeschriebener Architektenwettbewerb. TIPS-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/531574-denkmalgeschuetzte-arbeitersiedlung-am-hafen-soll-ein-ort-der-zukunft-werden (15.4.2021, “Denkmalgeschützte Arbeitersiedlung am Hafen soll ein ‘Ort der Zukunft’ werden”)

Beschreibung “Gartenstadt Sintstraße” (Lorenz Potocnik):
Architekt dieser von 1927-1931 errichteten Hafenarbeiter-Siedlung war der legendäre Stadtbaudirektor Curt Kühne. Das „Rote Linz“ verfolgte damals die Idee einer Gartenstadt – eher kleine, schmucklose Wohnhäuser mit viel Grünraum als Treffpunkt und Kommunikationsraum, die sich an englische Vorbilder anlehnte. Das Viertel umfasst 18 idente, zweigeschossige, freistehende Häuser mit 144 (der damaligen Zeit entsprechenden, sehr kleinen) Wohnungen auf einem knapp 16.000 Quadratmeter großen Grundstück mit einer parkähnlichen Grünanlage als Zentrum. Die ehemalige Arbeitersiedlung ist architektonisch ein historisch wertvolles Beispiel für die bis heute lebendige „Gartenstadt“-Bewegung. Seit 2008 war die Anlage im Besitz der GWG. Diese wollte die Siedlung abreißen und Standard-Wohnungen errichten. Bis auf 4 Einheiten stehen die Häuser etwa seit 2015 leer.

Originale Presseaussendung Lorenz Potocnik (14.4.2021):

Abriss der Sintstraßen-Häuser zur Gewinn-Maximierung von STRABAG und GWG: https://linz.news/2021/04/potocnik-abriss-der-sintstrassen-ha%CC%88user-zur-gewinn-maximierung-von-strabag-und-gwg

Wohnsiedlung Sintstraße, Linz

Die Arbeiterwohnhäuser zeigen am risalitartig ausgebildeten Stiegenhaus einen expressionistischen Dekor in Form von Klinkerverkleidungen an den wesentlichen Bauteilen, Foto: Lorenz Potocnik

Weitere Fotos der ehem. Arbeitersiedlung Sintstraße (Wikimedia Commons): https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=linz+sintstra%C3%9Fe&title=Special:MediaSearch&go=Go&type=image

Weitere Medienberichte:

15. April 2021, Oberösterreichische Nachrichten
Steht historische Arbeiter-Siedlung in Linz jetzt doch vor dem Teilabriss? Gerüchte um Aufhebung des Denkmalschutzes für sieben der 18 Häuser in der Sintstraße (Bezahlschranke): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/steht-historische-arbeiter-siedlung-in-linz-jetzt-doch-vor-dem-teilabriss;art66,3384434

14. Oktober 2020, Tips
GWG verkauft denkmalgeschützte Siedlung in der Sintstraße. Die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung in der Sintstraße gilt als historisch einzigartiges Beispiel einer Linzer Gartenstadt. Nun verkauft die GWG die Siedlung an die Strabag – und erntet Kritik dafür: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/518819-gwg-verkauft-denkmalgeschuetzte-siedlung-in-der-sintstrasse

14. Oktober 2020, Oberösterreichische Nachrichten
GWG will Arbeiter-Siedlung an die Strabag verkaufen. Die denkmalgeschützte Siedlung in der Sintstraße gilt als historisch wertvoll. Die Strabag soll nun um 3,9 Millionen Euro den größten Teil des Areals kaufen (Bezahlschranke): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/gwg-will-arbeiter-siedlung-an-die-strabag-verkaufen;art66,3311855

31. Oktober 2017, Tips
Kreativschmiede belebt denkmalgeschützte Sintstraße. Dank Nadine Müller, Steven Osmanaj und ihrem „Sintwerk“ kehrt wieder Leben in die lange Zeit leerstehenden ehemaligen Arbeiterhäuser in der Linzer Sintstraße ein: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/408103-kreativschmiede-belebt-denkmalgeschuetzte-sintstrasse

23. Jänner 2017, Oberösterreichische Nachrichten
Arbeitersiedlung Sintstraße braucht neuen Schwung. Sie sind denkmalgeschützt und ein Teil der Linzer Stadtgeschichte. Aber was wird mit den von 1927 bis 1931 von Stadtbaudirektor Curt Kühne errichteten Häusern in der Sintstraße? Diese Frage ist weiterhin offen: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Arbeitersiedlung-Sintstrasse-braucht-neuen-Schwung;art66,2463034

18. Jänner 2016, Oberösterreichische Nachrichten
Neos sind für den Verkauf der Arbeitersiedlung Sintstraße. GWG soll zu Fixpreis verkaufen können – Antrag im Gemeinderat: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Neos-sind-fuer-den-Verkauf-der-Arbeitersiedlung-Sintstrasse;art66,2086177

21. August 2012, Oberösterreichische Nachrichten
Denkmalschützer setzen sich gegen Linzer Abriss-Befürworter durch. Nach langem Hin und Her kommt eine 85 Jahre alte Wohnsiedlung im Linzer Hafenviertel unter Denkmalschutz. Die Anlage ist Eigentum der städtischen Linzer Wohnungsgesellschaft GWG. Geschützt werden alle 18 Bauten: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Denkmalschuetzer-setzen-sich-gegen-Linzer-Abriss-Befuerworter-durch;art66,950167

13. August 2012, ORF
Sintstraße bald unter Denkmalschutz. Der lange Konflikt zwischen der Wohnungsgesellschaft GWG und dem Bundesdenkmalamt um die Häuser in der Linzer Sintstraße dürfte ein Ende gefunden haben. Die 18 Häuser sollen jetzt unter Denkmalschutz gestellt werden: https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2545456

26. Jänner 2012, ORF
Konflikt um denkmalgeschützte Bauten. Sie liegt abseits des Geschehens und ist doch Zentrum eines Konflikts, der seit Jahren zwischen Bundesdenkmalamt und der Stadt Linz schwelt: die Sintstraße. Geht es nach der GWG, soll hier abgerissen und neu gebaut werden. Das kommt für das Bundesdenkmalamt nicht in Frage: https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2518595

3. März 2011, ORF
Streit mit Denkmalamt über Linzer Sintstraße. Seit über einem Jahrzehnt ist die Wohnanlage Sintstraße im Linzer Hafen ein Dauerthema. Die Stadt will die völlig heruntergekommenen Wohnhäuser abreißen und neue errichten. Das Denkmalamt sagt kategorisch “Nein”: Eine Sackgasse: https://ooev1.orf.at/stories/502174

14. Jänner 2009, Oberösterreichische Nachrichten
Ende des Behördenstreits um Häuser in Sintstraße in Sicht. Seit mehr als drei Jahren streiten Stadt und Denkmalamt darüber, ob die 18 historischen Wohnhäuser in der Sintstraße abgerissen werden dürfen. Nun scheint endlich ein Ende des Streits in Sicht: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Ende-des-Behoerdenstreits-um-Haeuser-in-Sintstrasse-in-Sicht;art66,94471

Literatur/Quellen:

Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österrreichs: Oberösterreich, Band II: Linz, Topographisches Denkmälerinventar, Hrsg. Bundesdenkmalamt, Horn/Wien 2009, Seite 363

Österreichische Kunsttopographie, Band LV: Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil: ‘Außenbereiche, Urfahr, Ebelsberg’,  Horn 1999, Seite 247

Andrea Bina und Lorenz Potocnik (Hrsg.), Architektur in Linz, 1900-2011, Wien 2012, Seite 75

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band I: ‘Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg’, Salzburg und Wien 1980, Seite 177

Ortsbildschutz in der Steiermark sanft entschlafen? Landesregierung ist aufgefordert wieder eine Ortsbildschutzoffensive zu starten!

APA-Presseaussendung Initiative Denkmalschutz

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200407_OTS0017

Ortsbildschutz in der Steiermark sanft entschlafen? Landesregierung ist aufgefordert wieder eine Ortsbildschutzoffensive zu starten!

Anlass Irdning (Bezirk Liezen): Ein Biedermeierhaus mitten im Ortszentrum soll abgerissen werden. Initiative Denkmalschutz unterstützt örtliche Bürgerinitiative

Wien (OTS) – Große Aufregung herrscht aktuell in der Obersteiermark. Das im Kern mehrere Jahrhunderte alte Haus am Hauptplatz 9 (vulgo Zinngießer) soll abgerissen werden. Es bildet gemeinsam mit dem historischen Haus Nr. 16 einen markanten Platzabschluss im Zentrum des Ortes. Das Problem: Es fehlt ein Ortsbildschutz. Eine Petition wurde gestartet.

Gemeinden verlieren dramatisch ihr historisches Gesicht

Von 1979 bis 1996 hat die steirische Landesregierung 62 Ortbildschutzgebiete verordnet, danach nur noch fünf, und die letzte davon liegt bereits 10 Jahre zurück! Es ist höchst an der Zeit hier wieder aktiv zu werden. Der Druck auf unser Kulturerbe steigt stetig. Das Bundesdenkmalamt kann nur besonders erhaltenswerte Gebäude unter Denkmalschutz stellen. Für die Erhaltung der steirischen Ortsbilder sind im Besonderen die Landesregierung, aber auch die Gemeinden selbst verantwortlich. Die Landespolitik möge den Fall Irdning zum Anlass nehmen, wieder verstärkt Ortsbildschutzgebiete nach dem steirischen Ortsbildschutzgesetz zu verordnen. Und die Gemeinde
Irdning-Donnersbachtal ist aufgefordert, bei der Landesregierung um eine solche Verordnung zu bitten, den Abriss zu verhindern bzw. eine politische Verhandlungslösung im Sinne der Erhaltung zu erwirken.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Landerer 0699/1024 4216 und Claus Süss 0676/740 43 27,
Initiative Denkmalschutz, www.idms.at

Quellen:

– Steirisches Ortsbildgesetz: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000161

Der Orstbildschutz in der Steiermark (Land Steiermark): https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/11679973/74835153/

Die 67 Orte mit Ortsbildschutzgebieten in der Steiermark: https://www.umwelt.steiermark.at/cms/ziel/686638/DE

 

Ältere iD-Meldung:

Irdninger kämpfen für historisches Gebäude am Hauptplatz. In der Marktgemeinde Irdning im mittleren Ennstal setzt sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt eines Biedermeierhauses (mit älterem Kern; bis rund 500 Jahre alt?), das vom Abriss bedroht ist, ein. Die Bürgerinitiative hat dazu eine PetitionSchutz des Hauses Nr. 9 vulgo Zinngiesser am Hauptplatz von Irdning” gestartet. HIER UNTERZEICHNEN: https://www.openpetition.eu/at/petition/online/schutz-des-hauses-nr-9-vulgo-zinngiesser-am-hauptplatz-von-irdning-trafik. Artikel “Liezener Bezirksnachrichten” hier weiterlesen: https://www.liezener-bezirksnachrichten.at/irdninger-kaempfen-fu%CC%88r-historisches-gebaeude. +++ Im Dehio-Handbuch Steiermark (Hrsg. Bundesdenkmalamt, 1982) ist das Gebäude auf Seite 187 beschrieben: “Nr. 9: Biedermeierhaus mit Walmdach, westl. Platzabschluss” (vgl. https://bda.gv.at/publikationen/details/dehio-steiermark-die-kunstdenkmaeler-oesterreichs).

Ungargasse 25 (Wien): Biedermeierhaus in Schutzzone vom Abriss bedroht

Die Kündigung des Mietvertrages einer 88jährigen Frau, die während des Corona-Lockdowns in Deutschland festsaß (sie soll jetzt bis Ende Oktober ausziehen), hat das Spekulationshaus in der Ungargasse 25 wieder in den Fokus gerückt. 2015 wurde ein Ansuchen um Abbruch gestellt. Seitdem liefert sich die Stadt Wien mit dem Eigentümer einen jahrelangen Gerichtsstreit über die Abbruchreife des Hauses in der Ungargasse, da dieses in einer Schutzzone steht. Der Eigentümer will seit vielen Jahren das Grundstück mit dem Vorstadt-Biedermeierhaus gemeinsam mit dem ehemaligen Hotel Roter Hahn in der Parallelstraße Landstraßer Hauptstraße 40 gänzlich neu entwickeln. Der SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana fürchtete 2017, dass vom Roten Hahn nichts als die Fassade übrigbleiben könnte. Siehe: Google Maps. HEUTE-BERICHT WEITERLESEN: https://www.heute.at/s/wienerin-wird-mit-88-jahren-aus-ihrer-wohnung-geworfen-100105042 (“Wienerin wird mit 88 Jahren aus ihrer Wohnung geworfen”; Heute, 1.10.2020)

Weitere aktuelle Medienberichte: “Irre: Miet-Hai will 90-Jährige delogieren” (Oe24, 7.9.2020): https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/irre-miet-hai-will-90-jaehrige-delogieren/445320434; “‘Mafia-Methoden’: Rentnerin sitzt wegen Corona monatelang im Ausland fest – jetzt will Vermieter sie aus Wohnung schmeißen” (Merkur.de, 9.9.2020): https://www.merkur.de/leben/wohnen/corona-rentnerin-deutschland-oesterreich-vermieter-mieter-wohnung-raeumung-zr-90039192.html

Ältere Medienberichte:

7.9.2019: “‘Geisterhotels’ trotz Nächtigungsbooms (ORF): https://wien.orf.at/stories/3011836

16.3.2019: Leerstehende Hotels in Wien: Alter Glanz ohne Gäste: In einigen früheren Wiener Hotels sind die Lichter schon lange aus. Wie es mit ihnen weitergeht, ist meist offen (Der Standard): https://www.derstandard.at/story/2000099588268/leerstehende-hotels-in-wien-alter-glanz-ohne-gaeste

13.8.2018: Abrissgefahr in der Landstraße (MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/landstrasse/c-lokales/abrissgefahr-in-der-landstrasse_a2770352

5.2.2018: “Was passiert mit dem ‘Roten Hahn’ auf der Landstraße?” (MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/landstrasse/c-lokales/was-passiert-mit-dem-roten-hahn-auf-der-landstrasse_a2375499

20.12.2017: Leerstehendes Hotel: Landstraßer Hahn mit bewegter Geschichte. Der Rote Hahn hat in über 330 Jahren viel überstanden. Sogar nach einer Feuersbrunst stand wieder auf. Heute steht er wegen eines Rechtsstreits leer (Der Standard): https://www.derstandard.at/story/2000070700484/leerstehendes-hotel-landstrasser-hahn-mit-bewegter-geschichte

1.7.2010: “Streit wegen Miete: ‘Meinl-Rebell’ im skurrilen Kleinkrieg mit Spenglerin” (Krone): https://www.krone.at/207823