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Stammersdorfer Friedhof (Wien): Der ‘verlorene’ Glockenturm

Vor über zehn Jahren wurde bei einem Sturm der Glockenturm auf dem Kapellengiebel einfach aus der Verankerung gerissen und stürzte von der Spitze der Aufbahrungskapelle am – im Jahr 1903 erbauten – Stammersdorfer Friedhof (Stammersdorfer Straße 244–260). Dann wurde in Aussicht gestellt, dass der Glockenturm bei der nächsten Kapellensanierung wieder aufgesetzt wird. Die denkmalgeschützte Aufbahrungskapelle ist längst saniert, doch der Glockenturm fehlt weiterhin. Begründung: Bereits 2011 war klar, dass der Glockenturm zu desolat sei für ein Wiederaufsetzen, sodass auch in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt auf den Glockenturm verzichtet wurde. Die Kapelle (Aufbahrungshalle) bleibt jetzt offenbar endgültig ohne Glockenturm. DIE FLORIDSDORFER ZEITUNG (DFZ) WEITERLESEN (21.4.2020): http://www.dfz21.at/dfz/stammersdorfer-friedhof-glockenturm-zu-grabe-getragen +++ Der Stammersdorfer Zentralfriedhof (auch: Friedhof Stammersdorf Zentral) auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammersdorfer_Zentralfriedhof +++ Älterer Medienbericht: “Nach WIFF – Kritik: Neuer Zaun für Stammersdorfer Friedhof. ‘Jetzt fehlt nur noch der Glockenturm…’ (28.7.2016): http://www.wiff21.at/nach-wiff-kritik-neuer-zaun-fuer-stammersdorfer-friedhof-jetzt-fehlt-nur-noch-der-glockenturm.

 

 

Klagenfurt (Ktn.): Alter Platz soll als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden

Selten aber doch stellt das Bundesdenkmalamt ganze Häuserensembles unter Denkmalschutz. Nun erachtet das Denkmalamt den “Alten Platz” in der Altstadt von Klagenfurt als ein solches kulturhistorisch erhaltenswertes Ensemble. Der Alte Platz ist umgeben von 34 Bürgerhäusern, die zumeist auf das 16. Jahrhundert zurückgehen. 12 dieser Häuser sowie die Dreifaltigkeitssäule stehen bereits als Einzelobjekte unter Denkmalschutz, nun sollen auch die anderen Gebäude unter Schutz gestellt werden. Die Eigentümer wurden soeben von diesem Vorhaben informiert, sie können nun innerhalb von vier Wochen eine Stellungnahme abgeben und gegebenenfalls dagegen Einspruch erheben.  Laut dem Medium “5 Min.at” steigen bereits Händler und Eigentümer auf die Barrikaden, denn Wertverlust und Leerstände werden befürchtet. Das Bundesdenkmalamt ist jetzt um Beruhigung bemüht. Auch der Chef der Klagenfurter Stadtplanung, Robert Piechl, beruhigt: Das wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht.” In Österreich gibt es derzeit rund 80 denkmalgeschützte Ensembles von unterschiedlicher Größe. In Kärnten wurden zuletzt die Ensembles Gmünd und Friesach unter Denkmalschutz gestellt. PS: Ein Ensembleschutz in der Innenstadt von Wien – wie der Kurier berichtet- ist unserem Verein nicht bekannt! (nur eine Schutzzone der Stadt Wien). KURIER-ARTIKEL WEITERLESEN (17.8.2020): https://kurier.at/chronik/oesterreich/der-alte-platz-wird-unter-denkmalschutz-gestellt/401002424 +++ Offizielle APA-OTS-Presseaussendung BUNDESDENKMALAMT (12.11.2019): “Unterschutzstellung des Ensembles „Klagenfurt – Alter Platz“ in Prüfung“: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191112_OTS0115 +++ Weitere Medienberichte: Eigentümer steigen auf die Barrikaden. Alter Platz: Haus­besitzer fürchten Zu­griff durch Denk­mal­schutz (5 min, 16.8.2020): https://www.5min.at/202008305091/alter-platz-hausbesitzer-fuerchten-zugriff-durch-denkmalschutz; Leserbrief: Die Auswahl des Alten Platzes alleine wäre diskriminierend” (17.8.2020): https://www.5min.at/202008305179/die-auswahl-des-alten-platzes-bedeutet-eine-diskriminierung +++ Ältere Medienberichte: “Alter Platz soll unter Schutz gestellt werden” (12.11.2019, ORF): https://kaernten.orf.at/stories/3021327; “Alter Platz in Klagenfurt soll zum Denkmal werden” (19.11.2019, Kurier): https://kurier.at/lifestyle/wohnen/alter-platz-in-klagenfurt-soll-zum-denkmal-werden/400678088; “Alter Platz unter Denkmalschutz” (13.11.2019, Ö24): https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/kaernten/alter-platz-unter-denkmalschutz/405754796 +++ Der Alte Platz in Klagenfurt auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Platz_(Klagenfurt_am_W%C3%B6rthersee) +++ Denkmalliste Wikipedia (mit den 13 Einzelobjekten am Alten Platz, die bereits unter Denkmalschutz stehen): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Klagenfurt_am_W%C3%B6rthersee-Klagenfurt.

Hotel Europa, Innsbruck (Tirol): Nach Barocksaal-Zerstörung Suche nach Verantwortliche

Bürgermeister Georg Willi (Grüne) zeigt sich in einer aktuellen Pressemitteilung (2.2.2021) weiterhin empört über die mutwillige Zerstörung des Barocksaals im Hotel Europa in Innsbruck (Südtiroler Platz 2). “Was wir aber tun müssen, ist für vollständige Aufklärung zu sorgen, Fehlinformationen aufzudecken und die Verantwortlichen auszumachen. Eine solche Tat darf keinesfalls ohne ernsthafte Folgen bleiben“, sind sich Bürgermeister Georg Willi und die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte einig. Der neue Eigentümer des baulich nicht geschützten Hotel Europas, die Carl Ludwig Immobilien GmbH hat die Immobilie Ende November übernommen (Kaufvertrag: 26.11.2020), verzögerte jedoch erfolgreich – so wie der Vorbesitzer, die PIMM Hotel Europa Tyrol Besitzgesellschaft m.b.H. – eine erste Begehung durch das Bundesdenkmalamt, das sich seit Oktober bemühte einen Lokalaugenschein des 1888 erbauten, neobarocken Saales vorzunehmen.

Barocksaal, Hotel Europa, Innsbruck

Der 1888 errichtete ‘Barocksaal’ im Hotel Europa vor seiner Zerstörung, (c) Gerechtes Innsbruck

So blieb schließlich genug Zeit vollendete Tatsachen zu schaffen und einer möglichen Unterschutzstellung zuvorzukommen. Hintergrund: Der Verkäufer hat im Kaufvertrag die Zusicherung gegeben, dass hinsichtlich des gesamten Kaufgegenstandes keine Unterschutzstellung nach dem Denkmalschutzgesetz oder sonstiger behördlicher Objektschutz zur verpflichtenden Erhaltung des Gebäudes besteht (bereits 2019 hatte der damalige Eigentümer vorsichtig beim Denkmalamt den Denkmalstatus abgefragt). Zutritt bekam das Bundesdenkmalamt erst am 22. Dezember, da war der Saal schon zerstört (alle Stuckelemente wurden abgeschlagen und deren Reste offensichtlich über das Fenster in den Innenhof geworfen). Diese und weitere Fakten wurden im Rahmen eines Fragenkataloges, den Lucas Krackl (Obmann des Bauausschusses, Liste Für Innsbruck) initiiert hatte, nun beantwortet. Nach Angaben der Baupolizei waren diese Zerstörungen weder anzeige- noch bewilligungspflichtig. Zuvor geisterte immer wieder in der Öffentlichkeit herum, dass der Barocksaal unter Denkmalschutz stehe, (vgl. z.B. Hotel Europa Werbefilm aus 2004, ab Minute 5:27), doch das war falsch. Somit war der Abbruch rechtlich korrekt. Bürgermeister Willi: „In der nächsten Ausschusssitzung werden wir die weiteren Schritte beraten.“ Am 11. Dezember 2020 trat eine Bausperre in Kraft, da eine Umwidmung vorgesehen ist. In den nächsten ein bis drei Jahren wird es wohl spannend, ob im Zuge der bevorstehenden Umwidmung der neue Eigentümer noch einen möglichen Widmungsgewinn einstreichen kann. Es bleibt zu hoffen, dass der neue Eigentümer für diesen Kulturfrevel nicht auch noch belohnt wird. MEINBEZIRK-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/aufklaerung-fehlinformationen-aufdecken-und-verantwortlichen-ausmachen_a4464933 (2.2.2021, “Hotel Europa: Aufklärung, Fehlinformationen aufdecken und Verantwortlichen ausmachen”) STANDARD-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.derstandard.de/story/2000123702729/innsbrucker-architekturjuwel-abgerissen-ohne-ernsthafte-folgen (28.1.2021, “Innsbrucker Architekturjuwel abgerissen – ohne ernsthafte Folgen. Nach der mutwilligen Zerstörung eines neobarocken Festsaals gehen in Innsbruck die Wogen hoch”)

Älterer iD-Bericht (17. Jänner 2020, Initiative Denkmalschutz):

Hotel Europa / Innsbruck (Tirol): Entsetzen über Barocksaal-Zerstörung: https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/hotel-europa-innsbruck-tirol-entsetzen-ueber-barocksaal-zerstoerung

Grand Hotel Innsbruck

Das Grand Hotel Innsbruck am Südtiroler Platz 2. Hinter der Nachkriegsfassade verbarg sich bis vor kurzem ein ‘Barocksaal’ aus dem Jahr 1888. Foto: September 2018, (c) Simon Legner, CC BY-SA 4.0, Wikipedia

Weitere Medienberichte / Presseaussendungen:

3. Februar 2021, Tiroler Tageszeitung
Zerstörung im Hotel Europa: Willi strebt „vollständige Aufklärung” an. Die Tat dürfe “keinesfalls ohne ernsthafte Folgen bleiben”, betonte der Innsbrucker Bürgermeister in einer Aussendung. Eine Prüfung sei im Gange: https://www.tt.com/artikel/30777125/zerstoerung-im-hotel-europa-willi-strebt-vollstaendige-aufklaerung-an

3. Februar 2021, Krone
Stadt will Aufklärung. Hotel Europa: Die Hintergründe des Kunstfrevels: https://www.krone.at/2333191

2. Februar 2021, Presseaussendung Büro Bürgermeister Georg Willi
Prüfung zu Abbrucharbeiten im Hotel Europa läuft. Die Beantwortung eines Fragenkatalogs hilft bei der Aufklärung und sorgt für mehr Transparenz: https://www.ibkinfo.at/pruefung-abbrucharbeiten-hotel-europa

2. Februar 2021, MeinBezirk
Hotel Europa: Aufklärung, Fehlinformationen aufdecken und Verantwortlichen ausmachen: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/aufklaerung-fehlinformationen-aufdecken-und-verantwortlichen-ausmachen_a4464933

28. Jänner 2021, Standard
Innsbrucker Architekturjuwel abgerissen – ohne ernsthafte Folgen. Nach der mutwilligen Zerstörung eines neobarocken Festsaals gehen in Innsbruck die Wogen hoch: https://www.derstandard.de/story/2000123702729/innsbrucker-architekturjuwel-abgerissen-ohne-ernsthafte-folgen

26. Jänner 2021, Mein Bezirk
Hintergrund: So läuft die Hotel Europa-Insolvenz: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/so-laeuft-die-hotel-europa-insolvenz_a4445466

24. Jänner 2021, Tiroler Tageszeitung
Zerstörung im Hotel Europa: Nach der Übergabe „Hilti“ aktiviert. Die neuen Eigentümer des Hotels „Europa“ schweigen. Doch die Zerstörung des Neo-Barocksaals erfolgte nach Austausch der Schlösser: https://www.tt.com/artikel/17769542/zerstoerung-im-hotel-europa-nach-der-uebergabe-hilti-aktiviert

22. Jänner 2021, Krone
Über Entwicklungen: Hotel Europa: Ex-Chefin „unendlich erschüttert“: https://www.krone.at/2323880

20. Jänner 2021, Tiroler Tageszeitung
Wirbel um Hotel Europa: Bereits 2019 beim Denkmalamt angefragt. Schon bei ersten Verkaufsgesprächen war Denkmalschutz des Neo-Barocksaals im „Europa“ in Innsbruck Thema: https://www.tt.com/artikel/17755089/wirbel-um-hotel-europa-bereits-2019-beim-denkmalamt-angefragt

19. Jänner 2021, Krone
Wilde Gerüchte: Bizarre Ungereimtheiten rund um das Hotel Europa: https://www.krone.at/2321812

18. Jänner 2021, Kurier
Grand Hotel Europa Innsbruck: Inventar kommt unter den Hammer: https://kurier.at/wirtschaft/grand-hotel-europa-innsbruck-inventar-kommt-unter-den-hammer/401159181

18. Jänner 2021, MeinBezirk
Hotel Europa: Insolvenzversteigerung mit mehr als 3.500 Positionen: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/insolvenzversteigerung-mit-mehr-als-3500-positionen_a4439694

Video / Literatur:

Hotel Europa Werbefilm (2004), ab Minute 5:27 der ‘denkmalgeschützte’ (sic) Barocksaal: https://www.youtube.com/watch?v=h9zTiLZylIY

Christoph Hölz, Klaus Tragbar, Veronika Weiss (Hrsg. / eds.), Architekturführer Innsbruck, Schriftenreihe des Archivs für Baukunst, Band 10, Innsbruck – Wien, 2017, Seite 61

Großwarasdorf (Bgld.): Unmut über Denkmalschutz für Brutalismus-Schule

Die Neue Mittelschule in Großwarasdorf steht jetzt rechtskräftig unter Denkmalschutz. Das als Hauptschule 1968-72 geplante und errichtete Gebäude in der Schulstraße 3 wurde vom bekannten burgenländischen Architekten Matthias Szauer im Stil des Brutalismus geplant. Dem Einspruch der Gemeinde gegen die Unterschutzstellung wurde nicht statt gegeben. Das sorgt jetzt für Unmut in der Gemeindepolitik, denn es werden hohe Sanierungskosten befürchtet. Doch die Wirtschaftlichkeit spielt im Unterschutzstellungsverfahren gemäß Denkmalschutzgesetz keine Rolle, allein die geschichtlichen, künstlerische oder kulturelle Bedeutung kommt im Unterschutzstellungsverfahren zu tragen, sagt Dr. Paul Mahringer vom Bundesdenkmalamt. ORF-FERNSEHBERICHT ZUM NACHSEHEN (3 MIN, 29.8.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14063055/NMS-Grosswarasdorf-unter-Denkmalschutz/14752797 +++ ORF-BERICHT LESEN: https://burgenland.orf.at/stories/3064398 +++ Älterer Medienbericht: “Großwarasdorf:Denkmalschutz für die Schule? Bundesdenkmalamt will einige Brutalismus-Gebäude unter Schutz stellen, auch die NMS Großwarasdorf. Gemeinde schaltet Anwalt ein.” (7.7.2020, Kurier): https://kurier.at/chronik/burgenland/grosswarasdorfdenkmalschutz-fuer-die-schule/400963514

19-seitiger “FULL DOCUMENTATION FISH” mit ausführlichen Infos/Fotos vom Gebäude (DOCOMOMO Austria): https://www.docomomo.at/cms/wp-content/uploads/2019/02/2018_grosswarasdorf_hauptschule.pdf

Älterer iD-Bericht (4.7.2020):  Großwarasdorf (Bgld.): Gemeinderat protestiert gegen geplanten Denkmalschutz für Brutalismus-Schule:
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/grosswarasdorf-bgld-gemeinderat-protestiert-gegen-geplanten-denkmalschutz-fuer-schule/

Cafe Feurstein, Feldkirch (Vbg.): Stadt bekämpft Denkmalschutz vor Gericht

Das Bundesdenkmalamt (BDA) will das legendäre Café Feurstein in der Feldkircher Innenstadt als ‘einzigartiges Kaffeehaus’ unter Denkmalschutz stellen, doch es gibt Widerstand durch die Stadt Feldkirch. Mittlerweile liegt der Fall bei Gericht. 1949 wurde das Cafe Feurstein in der Schlossergasse 1 (Ecke Schmiedgasse) gegründet und war jahrzehntelang kultureller Treffpunkt der Stadt (gemeinsam mit dem Stone Club), zuvor war die Lokalität (seit 1933) von der Familie Feurstein als Konditorei genutzt. Ende Dezember 2019 wurde es geschlossen, der ehemalige Inhaber Klaus Feurstein starb im Dezember 2020. Geblieben ist das unverwechselbare Inventar. Das Bundesdenkmalamt hat ein Unterschutzstellungsverfahren für diese Cafeausstattung eingeleitet, doch die Stadt Feldkirch will dagegen berufen. Da die Stadtgemeinde den ehemaligen Pächter und Eigentümer der Einrichtung, Klaus Feurstein, während des laufenden Unterschutzstellungsverfahrens (Ermittlungsverfahrens) aufgefordert hatte, das Café unverzüglich zu räumen, sah das Bundesdenkmalamt “Gefahr in Verzug” gegeben und sprach am 18. September 2020 eine sofortige Not-Unterschutzstellung aus (gemäß § 57 Abs. 1 AVG), d.h. dieser wurde sofort rechtswirksam. Das einstige Handelskammerhaus bzw. Bürgerhaus selbst (im Kern 16. Jh.) stand bereits unter Denkmalschutz, jedoch nicht das Inventar im Erdgeschoß. Barbara Keiler, Abteilungsleiterin im Bundesdenkmalamt Vorarlberg. Das Inventar des Kaffeehauses (ohne dem angeschlossenen Stone Club) stellt für den Westen Österreichs eine große Besonderheit dar und ist seit den 1950er Jahren unverändert. Das Objekt ist ein Juwel und sollte unbedingt seiner ursprünglichen Nutzung als Kaffeehaus wieder zugeführt werden. Das ‘Feurstein’ (von den Einheimischen liebevoll auch “Feuerle” genannt) ist ein seltenes Zeugnis Wiener Kaffeehaustradition im Westen Österreichs.

Cafe Feurstein in Feldkirch

Das Cafe Feurstein in Feldkirch, Foto: ca. 2016, (c) ‘Marc Lins Photography’ (https://marclins.com)

Der Feldkircher Bürgermeister Wolfgang Matt (ÖVP) sprach noch im Herbst von „kalter Enteignung“ und kündigte an, „Fenster und Türen verbarrikadieren zu wollen, sollte das Denkmalamt vor Gericht gewinnen“, denn seitens der Stadt besteht die Absicht das Lokal ohne Inventar zu vermieten, um größere Flexibilität für mögliche Nachmieter garantieren zu können. Gerüchten, wonach Feldkirch aus dem Kaffeehaus ein Kaufhaus machen möchte, trat Bürgermeister Wolfgang Matt entgegen. Das sei „aus der Luft gegriffen“. Die offizielle Stellungnahme des Bürgermeisters vom 5. Jänner klingt bereits deutlich versöhnlicher. Betont wird folgendes Problem: Das Komplizierte an der Sache ist, dass hier Mobiliar unter Schutz gestellt werden soll, das gar nicht der Stadt Feldkirch gehört, sich aber in deren Räumlichkeiten befindet und so die Möglichkeiten einer künftigen Nutzung massiv eingeschränkt würden.”

Cafe Feurstein in Feldkirch

Das Cafe Feurstein in Feldkirch, Foto: ca. 2016, (c) ‘Marc Lins Photography’ (https://marclins.com)

Eigentümerin des Inventars ist die Verlassenschaft nach Klaus Feurstein, diese würde größte Bereitschaft zeigen, das Inventar herzugeben, damit das Cafe weitergeführt werden kann. Nicht ganz ausgeschlossen ist allerdings, dass das Feurstein-Mobiliar hinkünftig in ganz anderen Räumlichkeiten zugänglich gemacht werden könnte. Zumindest laufen seitens der Stadt Überlegungen, das Inventar ins Palais Liechtenstein zu verpflanzen. „Wenn es der große Wurf ist“, wäre BDA-Leiterin Keiler hier unter Umständen kompromissbereit. Ehemalige Stammgäste und Fachleute halten diese Idee jedoch für absurd. Bis zu einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung können allerdings noch viele Monate, wenn nicht Jahre vergehen. Auch haben sich bei der Schließung des Cafes knapp 500 Feldkirchner rund um Werner Miller sich in einer Petition ebenso für die Erhaltung des Traditionscafé ausgesprochen. ORF-FERNSEHBERICHT (3 MIN): https://www.youtube.com/watch?v=Z5-uzN6YknI (29.1.2021, ORF “Vorarlberg Heute”, “Möbelstreit in Feldkirch”) ORF-BERICHT LESEN: https://vorarlberg.orf.at/tv/stories/3087459 (29.1.2021, “Streit um Café Feurstein landet vor Gericht”).

Offizielle Website des Cafe Feurstein (oder ‘Feuerstein’):
http://www.cafe-feurstein.at (Stone Club: http://www.stoneclub.at).

Politische Stellungnahme der Grünen Feldkirch (14. Jänner 2021):
Schluss mit Leerstand: Laura Fetz, Markus Gächter – Café Feurstein endlich wiedereröffnen! https://vorarlberg.gruene.at/themen/sonstiges/schluss-mit-leerstand

Ältere Medienberichte:

27. Jänner 2021, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Café Feurstein soll bald zu mieten sein: https://epaper.neue.at/vorarlberg/2021/01/26/cafe-feurstein-soll-bald-zu-mieten-sein.neue

17. Jänner 2021, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Kontroversen statt Kaffee und Kuchen: Denkmalschutzverfahren könnte sich ziehen: https://epaper.neue.at/vorarlberg/2021/01/16/kontroversen-statt-kaffee-und-kuchen.neue?fbclid=IwAR33zdbPwh8KXIsEGF66WXMLE5lI_fTjn76Eqm5je5IEZ2hLiRCT3DGvZmM

11. Jänner 2021, Krone
Ländle-Kaffeehaus: Fragezeichen zu Gast im Café Feurstein: https://www.krone.at/2315048

7. Jänner 2021, ORF
Denkmalschutz-Streit um Traditionscafé: https://vorarlberg.orf.at/stories/3083788

5. Jänner 2021, MeinBezirk
Kaffeehaussterben bedeutet Kultursterben: Ein kleines Kaffeehaus in Feldkirch wirbelt großen Staub auf: https://www.meinbezirk.at/vorarlberg/c-leute/ein-kleines-kaffeehaus-in-feldkirch-wirbelt-grossen-staub-auf_a4423110

2. Oktober 2020, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Denkmalamt stellt Café Feurstein unter Schutz: https://epaper.neue.at/vorarlberg/2020/10/01/denkmalamt-stellt-cafe-feurstein-unter-schutz.neue

6. Juni 2020, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Zukunft von Kaffeehaus-Institution ungewiss: https://epaper.neue.at/vorarlberg/2020/06/05/zukunft-von-kaffeehaus-institution-ungewiss.neue

25. Februar 2020, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Café Feurstein soll unter Denkmalschutz (mit Auszügen aus dem Amtssachverständigengutachtens des Bundesdenkmalamtes): https://epaper.neue.at/lokal/2020/02/24/cafe-feurstein-soll-unter-denkmalschutz.neue

12. November 2019, Neue Vorarlberger Tageszeitung
Feldkirch verliert eine Institution: https://epaper.neue.at/lokal/2019/11/11/feldkirch-verliert-eine-institution.neue

11. November 2019, Vorarlberg Online
Nach 41 Jahren: Schluss für den Stone Club in Feldkirch (mit Video-Interview Klaus Feurstein): https://www.vol.at/nach-41-jahren-schluss-fuer-den-stone-club-in-feldkirch/6417711

Quelle / Linktipp:

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirch (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Feldkirch

Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Band: Vorarlberg, Topographisches Denkmälerinventar, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt,  Wien, 1983, Seite 207 (Eintrag zum Haus ohne Café)

Beschreibung des Hauses (Dehio): Schlossergasse 1: Kern 16. Jh., Umbauten 18. und E(nde). 19. Jh. Seitl. Korbbogenportal mit Pilastern und Architravverdachung, breiter Zwerchgiebel mit Tympanon. +++ Fassadenbild von A. Scheel 1926 (Quelle: Wikipedia-Foto)

Cafe Feurstein in Feldkirch

Das Cafe Feurstein in Feldkirch, Foto: ca. 2016, (c) ‘Marc Lins Photography’ (https://marclins.com)

Großwarasdorf (Bgld.): Gemeinderat protestiert gegen geplanten Denkmalschutz für Brutalismus-Schule

Das Bundesdenkmalamt will die Neue Mittelschule (NMS) Großwarasdorf unter Denkmalschutz stellen. Die Gemeinde Großwarasdorf lehnt dies aber ab und schaltet jetzt Rechtsanwalt ein. Wäre die finanzielle Zuwendung für denkmalgeschützte Gebäude besser, hätte die Gemeinde nichts dagegen, meint der Bürgermeister. Ein neuerlicher Bescheid des Denkmalamtes erklärte den Einspruch der Gemeinde allerdings für nicht zulässig, da dies rein wirtschaftliche Interessen betreffe. Das als Hauptschule 1968-72 geplante und errichtete Gebäude in der Schulstraße 3 wurde vom bekannten burgenländischen Architekten Matthias Szauer im Stil des Brutalismus geplant: BVZ-Artikel WEITERLESEN: https://www.bvz.at/oberpullendorf/grosswarasdorf-gemeinderat-protestiert-wegen-denkmalschutz-fuer-nms-grosswarasdorf-gemeinderat-grosswarasdorf-nms-grosswarasdorf-rudolf-berlakovich-bundesdenkmalamt-212686044 +++ 19-seitiger “FULL DOCUMENTATION FISH” mit ausführlichen Infos/Fotos vom Gebäude (DOCOMOMO Austria): https://www.docomomo.at/cms/wp-content/uploads/2019/02/2018_grosswarasdorf_hauptschule.pdf (Kurzfassung: https://www.docomomo.at/gebaeude/hauptschule-grosswarasdorf).

 

Hirm (Bgld.): Park der Direktorenvilla soll verbaut werden

Der Park der Direktorenvilla der ehemaligen Siegendorfer Zuckerfabrik (FOTO) soll verbaut werden. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) hat das Areal in der Gemeinde Hirm (Villagasse) gekauft. Das Bundesdenkmalamt überlegt offenbar, die im Heimastil 1909/10 erbaute Villa unter Denkmalschutz zu stellen, doch ein Vertreter der OSG meint, man hätte sich schon geeinigt, man schütze die Villa selber. KURIER-ARTIKEL WEITERLESEN (26.8.2020): https://kurier.at/chronik/burgenland/doppelhaeuser-im-park-der-hirmer-direktorenvilla/401011361 +++ Über die Zuckerfabrik Siegendorf auf “Burgenland History Blog”: https://www.brettl.at/blog/schliessung-der-zuckerfabrik-hirme (Die Siegendorfer Zuckerfabrik liegt im benachbarten Gemeindegebiet von Siegendorf im Politischen Bezirk Eisenstadt-Umgebung). +++ Die Siegendorfer Zuckerfabrik in der Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Siegendorf

Apropos Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG):
Ebenso eine Parkverbauung plant die OSG im Südburgenland (Pol. Bez. Oberwart), siehe:

8. Juli 2020: Jormannsdorf (Bgld.): Schlosspark vor Verbauung?
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/jormannsdorf-bgld-schlosspark-vor-verbauung

Unter Purkersdorf (NÖ): Gegen Bahnhof-Abriss regt sich Widerstand

Im Jänner präsentierten die ÖBB gemeinsam mit dem planenden Architekturbüro Pfeil eine Entwurfstudie für ein Stadtquartier am  Bahnhofsareal südlich des Bahnhofs Unter-Purkersdorf bei Wien. Doch dabei wurde auch klar, dass das Bahnhofsgebäude mittelfristig ebenso abgerissen werden soll. Aus Anlass dieser großen städtebaulichen Änderungen luden die Purkersdorfer Grünen unlängst (9.2.) zu einem Kamingespräch. Von vielen (virtuellen) Teilnehmern kam der Wunsch, dass das historische Bahnhofsgebäude erhalten bleiben soll. Unter anderem hieß es: Das Bahnhofsgebäude ist eines der letzten dieser Bauart, die es noch gibt. Das ist wert, erhalten zu werden. Jetzt soll sowohl ein Brief an den Purkersdorfer Bürgermeister als auch an das Bundesdenkmalamt selbst gerichtet werden, um dieses Anliegen auch offiziell vorzubringen. Der Bürgermeister Stefan Steinbichler (SPÖ) scheint sich aber schon für einen Abriss entschieden zu haben, denn er meinte, das Gebäude sei nicht mehr erhaltenswert, weil es auch nicht mehr im Originalzustand erhalten ist. Der Abriss des historischen Fußgängerstegs ist jedoch schon fixiert und vielleicht auch schon vollzogen worden. Er war laut Alpenverein der letzte original erhaltene Fußgängersteg der Westbahn (zumindest in Niederösterreich)”. NÖN-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.noen.at/purkersdorf/unterpurkersdorf-rettungsaktion-fuer-bahnhofsgebaeude-purkersdorf-bahnhof-unterpurkersdorf-print-249488016 (17.2.2021, “Unterpurkersdorf: Rettungsaktion für Bahnhofsgebäude”, Niederösterreichische Nachrichten)

Bahnhof Unter Purkersdorf

Der Bahnhof Unterpurkersdorf mit Fußgängerübergang 2013, (c) Priwo, public domain, Wikipedia

Politische/NGO Reaktionen:

3. Februar 2021: Statement der Grünen Purkersdorf zum Areal Unterpurkersdorf
Susi Klinser, Sabina Kellner, Die intransparente Vorgangsweise und Planung rund um das Areal Unterpurkersdorf sowie die vorläufigen Ergebnisse sind nicht im Sinne der Purkersdorfer Bevölkerung: https://bezirkstpoelten.gruene.at/themen/umwelt-energie/areal-unterpurkersdorf

2019 (ca), Statement Verein Pro Purkersdorf – sozialökologische Plattform
Bahnhof Unterpurkersdorf: Droht folgenschwere Fehlentscheidung der Gemeinde? https://www.pro-purkersdorf.at/unterpurkersdorf

Ältere Medienberichte:

20. Jänner 2021, NÖN
Konzept präsentiert: Stadtquartier bei Bahnhof Unterpurkersdorf in Planung: https://www.noen.at/purkersdorf/konzept-praesentiert-stadtquartier-bei-bahnhof-unterpurkersdorf-in-planung-purkersdorf-bahnhof-unterpurkersdorf-stadtquartier-purkersdorf-oebb-print-244053936

1. Oktober 2020, NÖN
Purkersdorf: Kritik an Vergabe für Bebauungskonzept bei Bahnhof: https://www.noen.at/purkersdorf/purkersdorf-kritik-an-vergabe-fuer-bebauungskonzept-bei-bahnhof-purkersdorf-print-bahnhof-unterpurkersdorf-226265820

3. Juli 2019, NÖN
Bahnhof Unterpurkersdorf: Purkersdorf legt sich bei ÖBB-Umbauplänen quer: https://www.noen.at/purkersdorf/bahnhof-unterpurkersdorf-purkersdorf-legt-sich-bei-oebb-umbauplaenen-quer-purkersdorf-sanatorium-purkersdorf-bahnhof-unterpurkersdorf-153261985

11. Februar 2019, MeinBezirk
Der alte unpraktische Steg über die Geleise muss weg: Bahnhof Unterpurkersdorf: Metall-Monster ade! https://www.meinbezirk.at/purkersdorf/c-lokales/bahnhof-unterpurkersdorf-metall-monster-ade_a3190482

7. Februar 2019, NÖN
Bahnhof Unterpurkersdorf: Der Steg kommt weg. Metall-Ungetüm soll durch moderne Variante mit Aufzügen ersetzt werden: https://www.noen.at/purkersdorf/purkersdorf-bahnhof-unterpurkersdorf-der-steg-kommt-weg-purkersdorf-bahnhof-unterpurkersdorf-barrierefreiheit-134932379

Der historische Fußgängersteg in Unter Purkersdorf

Der historische Fußgänger-Übergang beim Bahnhof Unter-Purkersdorf, Foto: Sept. 2017, (c) GT1976 CC BY-SA 4.0, Wikipedia

 

Ö1-Radio: Geschütztes Erbe (“Journal Panorama”; 7.7.2020)

Ö1 Radio – Journal Panorama, Di., 7. Juli 2020, 18:25 bis 18:55 Uhr

Geschütztes Erbe – Anforderungen an den Denkmalschutz im 21. Jahrhundert

Gestaltung: Uschi Mürling-Darrer

Mit Interview INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: ab 18:47 Uhr bis 18:49 (ab Minute 22)

BIS Di.. 14.7.2020, ca. 18 Uhr: HIER  NACHHÖRBAR: https://oe1.orf.at/programm/20200707/604240/Geschuetztes-Erbe

Was bedeutet Denkmalschutz heutzutage? Geht es darum, das zu bewahren, an das wir uns erinnern sollen? Oder ist es die Befürchtung, ein Stück Identität zu verlieren, wenn Relikte vergangener Epochen nicht mehr existieren?

Nach dem Ersten Weltkrieg wollte man mit einem Ausfuhrverbot von Kunstgegenständen vermeiden, dass die hungernde Bevölkerung Kulturgüter verscherbelt. Daraus entstand 1923 das erste Denkmalschutzgesetz, auf das unser jetziges noch immer aufbaut – freilich nicht ohne einige Male novelliert zu werden. So wurde etwa klargestellt, dass es keine Erhaltungs- oder Instandsetzungspflicht gibt. Für Kritiker ist damit der Denkmalschutz in Österreich ein schwaches, wenn nicht gar zahnloses Gesetz. Immer wieder sei man auf Bürgerinitiativen oder Medien angewiesen, um Denkmalschutz durchzusetzen, sagen Kritiker. Hinzu kommen neue Anforderungen und Herausforderungen, die sich zum Beispiel durch die Vergangenheitsbewältigung ergeben, Stichwort Hitler-Geburtshaus. Oder, dass es auch in denkmalgeschützten Bauten inzwischen den Anspruch auf Barrierefreiheit gibt und man Gebäude für eine sinnvolle Nutzung modernisieren muss.

 

 

Eichgraben (NÖ): Werden Römergräber wegen Forststraße zerstört?

Aufregung in der Gemeinde Eichgraben. Bei der Errichtung einer Forststraße nach Rekawinkel am Höhenwanderweg sollen Gräber aus der Römerzeit zerstört worden sein. Von den ehemals sieben Grabhügeln würden ohnehin nur noch vier verstreut erkennbare Hügel existieren. Die Bundesforste verteidigen sich und betonen, dass man die Arbeiten unter Einbindung des Bundesdenkmalamtes durchgeführt hat. NÖN-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.noen.at/neulengbach/eichgraben-pressbaum-arbeiten-fuer-forststrasse-werden-roemergraeber-zerstoert-eichgraben-pressbaum-rekawinkel-archaeologie-strassenbau-bundesforste-oesterreichische-bundesforste-220767918 +++ Wandertipp: “Cultura Trail Römerweg Eichgraben”: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/wienerwald/cultura-trail-roemerweg-eichgraben/1534968 bzw. https://www.bergfex.at/sommer/niederoesterreich/touren/wanderung/19307,cultura-trail-roemerweg-eichgraben +++ Die Marktgemeinde Eichgraben auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Eichgraben