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Friedlhube aus 17. Jh. (Graz-Ries): Abriss statt Denkmalschutz

Das alte Mühlenhaus im Stiftingtal im 10. Grazer Bezirk Ries soll in Bälde abgerissen werden. Das Bundesdenkmalamt konnte keine Erhaltungswürdigkeit im Sinne des (strengen) Denkmalschutzgesetzes feststellen. Jetzt soll die alte, so genannte Friedl-Hube, das ehemals zu einer Mühle gehörige Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, einem Wohnprojekt weichen. Der Eigentümer hätte das Gebäude in der Stiftingtalstraße 57 gerne an jemanden verkauft, der das Gebäude erhalten hätte, doch fand sich kein einziger Interessent. Dabei handelt es sich um das einzige erhaltene derartige historische Mühlengebäude an einem Bach in Graz. Die Bauverhandlung für einen Neubau wurde für den 26. November angesetzt. GRAZER-ARTIKEL WEITERLESEN: https://grazer.at/de/Zxktv9HC/wohnprojekt-statt-denkmalschutz-altes-grazer-wird

Jetzt wird befürchtet, dass sich die im selben Besitz stehende 1908 erbaute secessionistesche Villa in der Stiftingtalstraße 65 ebenso abgerissen werde könnte. Siehe: https://baugeschichte.at/Stiftingtalstra%C3%9Fe_65 (vgl. Dehio Graz, Wien 1979, Seite 217)

Tafel beim Eingang Friedlhube in Graz-Ries

Tafel beim Eingang zur Friedlhube (Stiftingtalstraße 57), Foto: Mai 2019, (c) Peter Laukhardt, CC-by-sa 4.0, Baugeschichte.at

Zur Geschichte der ehem. Friedl-Hube (Baugeschichte.at): “Zur Friedlhube soll zu Beginn des 17. Jhs. zunächst eine Mühle, später eine Schmiede des Deutschen Ritterordens gehört haben, sagt eine Tafel beim Eingang. Das gut erhaltene Gebäude ist mit seinem steilen Schopfwalmdach ein typischer Bau des 17. Jahrhunderts. Bei Restaurierungsarbeit[en] wurden 1986 in einem ebenerdigen Raum eine alte Esse freigelegt, in dem sich Schmiedehämmer, ein Amboss und anderes Schmiedehandwerk befanden.” Hier weiterlesen: https://baugeschichte.at/Stiftingtalstra%C3%9Fe_57

Rundgang durch Ober- und Unterlaa (Teil 1) mit anschließendem Heurigenbesuch

Fr., 28. August 2020: Rundgang durch Ober- und Unterlaa (Teil 1) mit anschließendem Heurigenbesuch

Unser diesjähriger Sommerspaziergang führt uns nach Ober- und Unterlaa, wo uns Österreichs letzter Kutschenbauer Florian Staudner die wichtigsten lokalen Bauwerke zeigen wird. Obwohl im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche historische Bauwerke in Ober- und Unterlaa verloren gingen, haben sich andere Zeugnisse der Baukultur und der dörfliche Charakter bis heute erhalten. Doch im Zuge des U1-Ausbaues sind zukünftig wohl größere bauliche Veränderungen zu erwarten.

Treffpunkt: 15:45 Uhr, Freitag, 28. August 2020, Hubert-Blamauer-Park/Eingang Grundäckergasse, 1100 Wien

Anmeldung erbeten bis 21.8.2020

Führungsbeitrag für Mitglieder:
  • freiwillige Spende (kein Fixbeitrag)