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AKTUELLE BERICHTE
Heumarkt-Hochhausprojekt (Wien): UNESCO-Managementplan Entwurf weiterer Schritt zum Welterbe-Verlust?
/ Presseaussendungen /Wien, allgemeinvon IDM_adminAPA-OTS-Presseaussendung, 8. November 2021 Heumarkt-Hochhausprojekt: UNESCO-Managementplan Entwurf weiterer Schritt zum Welterbe-Verlust? Morgen, 9.11. im Gemeinderatsausschuss! Initiative Denkmalschutz fordert Vorab-Veröffentlichung und bezweifelt mögliche Akzeptanz durch das UNESCO-Welterbekomitee! Wien (OTS) – Morgen, Dienstag, 9.11. fällt die Entscheidung im Gemeinderatsausschuss für Stadtplanung, ob der vorliegende Managementplan-Entwurf, der seit vielen Jahren von der UNESCO eingefordert wird, in der Gemeinderatssitzung am 25. November in dieser Form beschlossen wird (vgl. OTS 2.11.), dies unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit, kritischer Bürger und vieler NGOs (nur eine kleine kritische Fachöffentlichkeit durfte als Feigenblatt an einer Enquete am 6. Mai teilnehmen). Was langsam durchsickert ist, dass eine eher schwache Hochhaus-Ausschlusszone nur für den 1. Bezirk ‚Innere Stadt‘ vorgesehen ist, aber nicht für die gesamte Kernzone des Weltkulturerbes „Historisches Zentrum von Wien“. Somit wird ein in Höhe und Baumasse überdimensioniertes Heumarktprojekt (3. Bezirk), das den Kriterien des Welterbevertrages widerspricht, offensichtlich weiterhin von der Stadt Wien forciert. Die Initiative Denkmalschutz fordert vor Beschlussfassung im Gemeinderat die Veröffentlichung dieses Managementplan-Entwurfs, eine breite, öffentliche Diskussion, sowie Auskunft, ob dieser von der UNESCO überhaupt akzeptiert werden kann, und schließt sich vollinhaltlich der gestrigen Kritik der Initiative Stadtbildschutz an. Bundesregierung muss endlich rechtliche Schritte ergreifen! Da Wien offensichtlich weiterhin uneinsichtig bleibt und nicht alle Maßnahmen zur Durchsetzung des Welterbeübereinkommens (BGBl.Nr.60/1993) setzt, muss der zuständige grüne Bundesminister für Kultur, Werner Kogler (Staatssekretärin Andrea Mayer) gemäß Bundesverfassungsgesetz Art. 16 Abs. 4, die Zuständigkeit an sich ziehen und selbst die erforderlichen Maßnahmen treffen. Dass dies nicht nur möglich, sondern die ÖVP-Grüne Bundesregierung dazu sogar verpflichtet(!) ist, zeigt die umfassende Rechtsanalyse vom Juristen Dr. Helmut Hofmann im Sonderheft Nr. 2 der Initiative Denkmalschutz: „Wien und sein Welterbe – die rechtliche und verfassungsrechtliche Situation“ (Mai 2019) (sinngemäß äußerte sich auch Verfassungsrechtler em. o. Univ.-Prof. Dr. Theo Öhlinger). Erwartbare UVP-Pflicht: Weiterer Stolperstein für Heumarkt-Projekt Mit dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 15.10.2021 wurde die ao. Revision der WertInvest gegen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 15.7.2021 endgültig zurückgewiesen (GZ: Ra 2021/05/0153). Der ursprüngliche Feststellungsbescheid der Wiener Landesregierung, mit welchem eine UVP-Pflicht verneint wurde, ist damit beseitigt und außer Kraft getreten. Somit bleibt offen, ob das Heumarktprojekt einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss; eine UVP-Pflicht scheint jedoch sehr wahrscheinlich! Rückfragen & Kontakt: Markus Landerer (0699/1024 4216) und Dr. Gerhard Hertenberger (0676/7723433) Verein Initiative Denkmalschutz, www.idms.at Älterer iD-Bericht (26.6.2021): Gefährdetes Welterbe Wien (u. Heumarkt): Streichung von ‘Roter Liste’ 2022? Divergierende Interpretationen gibt es derzeit zur aktuell (22. Juni) veröffentlichten “Draft Decision” der bevorstehenden UNESCO-Welterbe-Komitee Sitzung Gefährdetes Welterbe Wien (u. Heumarkt): Streichung von ‘Roter Liste’ 2022?
Verlorenes Erbe (Wien): Villa Pollak 1968 abgerissen, Breitenfurter Straße 267
/ Berichte /Wien 1230, Liesingvon IDM_adminIn der sehenswerten TV-Serie „Verlorenes Erbe“ (von Rupert Reiter-Kluger) im ORF 2-Vorabendprogramm (“Studio 2”) wurde am 20. Oktober 2021 die Villa Pollak in der Breitenfurter Straße 267 (Ecke Gerbergasse 1) in Wien-Atzgersdorf (23. Bezirk Liesing) behandelt (ehem. Wienerstraße 117). Das 30.000 Quadratmeter große Areal hat Vergangenheit. Auf dem im September 2021 aufgelassenen Campingplatz Wien Süd („Residenz im Schlosspark“) stand bis 1968 die Villa Pollak. Davor stand am weitläufigen Areal die alte Kreuzmühle, die erstmals 1452 erwähnt wurde. 1852 machte daraus Johann Fichtner eine Knochenmühle und Spodiumfabrik für die Seifenerzeugung (bis 1887 in Betrieb) und errichtete daneben ein Herrenhaus. Der böhmisch-jüdische Industrielle Gustav Pollak (* 1860, + 1933) kaufte das Areal 1888 und wandelte die Fabrik in eine Gerberei und Lederfabrik um und baute das neben der Fabriksanlage befindliche Herrenhaus zu einer prunkvollen Wohnvilla um. Das alte Mühlengebäude am Liesingbach wurde 1900 abgerissen. Nach Stilllegung der Fabrik 1926 übersiedelte das Ehepaar Gustav und Anna Pollak von ihrem Palais in der Prinz Eugen-Straße 60 in die Wohnvilla am ehemaligen Fabriksgelände in Atzgersdorf. Die beiden Anrainer Karl Hobiger und Silvia Jelinek erzählen im ORF-Interview über die Geschichte der Pollak-Villa. Die Inneneinrichtung stammte vom berühmten Jugendstilarchitekten Josef Hoffmann, dieser hatte schon sein seit 1916 im Besitz befindliche Wohnpalais Pollak (erbaut 1899-1901 als Palais Landau) in der Prinz Eugen-Straße 60 neben dem Belvedere eingerichtet (seit 1928 Rumänische Botschaft). Das 1909 nach Plänen von Friedrich Schön erbaute Warenhaus Gustav Pollak (Foto) befand sich am Kohlmarkt 2 in der Wiener Innenstadt. Nach dem Tod Gustav Pollak 1933 verkauften die Witwe und Kinder das Palais in der Prinz Eugen-Straße und das Herrenhaus in Atzgersdorf 1938. Unter welchem Druck der Verkauf stattfand, lässt sich nicht mehr eruieren. 1941 begehen Pollaks Witwe, sein Sohn und die Schwiegertochter im 3. Bezirk Selbstmord. Tochter Franziska wird Universalerbin und 1944 in Ausschwitz ermordet. Tochter Vera entkommt gerade noch nach Amerika und meldet sich als Pollak-Erbin in Wien, kann aber keine Rückgabe erreichen, sie stirbt 1990. Die Wiener Restitutionskommission hat den Fall vertragt. Der alte Brunnen hat sich erhalten und verfällt vor sich hin. Er ist alles, was vom einstigen Glanz der Villa übrig blieb, zusammen mit der alten Mauer und dem gußeisernen Zaun. Zaun und Mauer werden im Zuge der bevorstehenden Umwandlung in den Stadtpark Atzgersdorf nicht erhalten. Der Zaun befindet sich in einem so schlechten Zustand, dass es sich nicht auszahlt, er ist auch nicht denkmalwürdig, erklärt Daniel Dutkovski, Projektleiter „Stadtpark Atzgersdorf“. Anrainerin Silvia Jelinek wünscht sich die Erhaltung dieser alten Mauer und Einfriedung und hätte sich die Integration in denen neuen Stadtpark Atzgersdorf gewünscht. ORF-FERNSEHBEITRAG ANSEHEN (5 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14109883/Stadtpark-Atzgersdorf/15019079 (20.10.2021, ORF-Studio 2: „Stadtpark Atzgersdorf“). Quellen / Links: Die alte Kreuzmühle auf Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Kreuzm%C3%BChle Verfolgt- Vertrieben – Ermordet: Zur mahnenden Erinnerung durch Straßenbenennungen in Wien 23. (u.a. Kurzbiographie Gustav Pollak): http://david.juden.at/kulturzeitschrift/44-49/48-verfolgt.htm Restitutionsbericht 2004: Zusammenfassende Darstellung betreffend den Erwerb von Kunstobjekten aus der Sammlung Gustav Pollak durch die Städtischen Sammlungen (in: „Fünfter Bericht des amtsführenden Stadtrates für Kultur und Wissenschaft über die gemäß dem Gemeinderatsbeschluss vom 29. April 1999 erfolgte Übereignung von Kunst- und Kulturgegenständen aus den Sammlungen der Museen der Stadt Wien sowie der Wiener Stadt- und Landesbibliothek“, An den Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft, Stadtsenat sowie Gemeinderat; 22. November 2004): https://www.wienbibliothek.at/sites/default/files/files/wien-restitutionsbericht-2004.pdf Gebietsbetreuung, Stadterneuerung: Ein Stadtpark für Atzgersdorf: Mehr Freiraum für alle! Der Campingplatz „Wien-Süd“ in Atzgersdorf startet im Jahr 2021 in seine letzte Saison. Dann wird der neu gewonnene Freiraum auf Initiative der Bezirksvorstehung Liesing als öffentlicher Park neu gestaltet. Wir laden die Menschen vor Ort zum Dialog und Mitgestalten ein und informieren über die aktuellen Schritte: https://www.gbstern.at/themen-projekte/ein-stadtpark-fuer-atzgersdorf Medienberichte: 17. August 2021, ORF Campingplatz wird öffentlicher Park. In Atzgersdorf in Liesing wird ein 30.000 Quadratmeter großer Campingplatz in einen öffentlichen Park umgestaltet. Bis Mitte September werden die letzten Dauercamper das Areal verlassen. Nun sind die Pläne für die Neugestaltung präsentiert worden: https://wien.orf.at/stories/3117328 (vgl. Stadt Wien-Website: „Neuer Stadtpark für Atzgersdorf“: https://www.wien.gv.at/bezirke/liesing/umwelt/atzgersdorf-park.html) 28. Juli 2020, MeinBezirk Im August und September mitreden: Gestalten Sie den „Stadtpark für Atzgersdorf“. Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung startet jetzt ein Beteiligungsprojekt zur Neugestaltung des Campingplatzes „Wien-Süd“: https://www.meinbezirk.at/liesing/c-lokales/gestalten-sie-den-stadtpark-fuer-atzgersdorf_a4167267 26. Februar 2018, MeinBezirk Wird der Campingplatz zum neuen Park für Liesing? Die Zeichen stehen gut: Eine Umwidmung soll den Liesingern mehr Erholungsraum bringen: https://www.meinbezirk.at/hernals/c-lokales/wird-der-campingplatz-zum-neuen-park-fuer-liesing_a2408840

Andreas Vass
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Wien: Stellungnahme Bauordnungsnovelle
/ Stellungnahmen /Wien, allgemein von IDM_adminWien, 18. Mai 2020 Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum Entwurf eines Gesetzes, mit dem die Bauordnung für Wien geändert wird Die Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab: Allgemein die Initiative Denkmalschutz fordert Transparenz und Informationszugang für alle Bürger sowie Parteistellung für NGOs in allen baurechtlichen Verfahren ein, die das öffentliche Interesse im Sinne der Stadtbilderhaltung und des Kulturgüterschutzes betreffen. Weiters eine bürgerfreundlichere und extensivere Handhabung bzw. allfällige Novellierung des Wiener Auskunftspflichtgesetzes in dieser Hinsicht. Im Zweifel sind die Bestimmungen dieses Gesetzes zu Gunsten des um Auskunft Ersuchenden anzuwenden. (vgl. Petition der Initiative Denkmalschutz: „Wirkungsvoller Schutz für historische Bauten und das Ortsbild in Schutzzonen“, Punkt 2; eingebracht am 21. August 2013). ad Ziel der aktuellen Bauordnungsnovelle, u. a. „Schaffung der Rechtsgrundlage für die elektronische Abwicklung von Bauverfahren“: Grundsätzlich wird die Digitalisierung und die elektronische Abwicklung begrüßt. Hier sollten jedoch im Sinne der Bürgernähe weiter reichende Änderungen vorgenommen werden. So möge auch die öffentliche Auflage „Änderung der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne“ online eine Rechtsverbindlichkeit erhalten (Begründung: Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass wichtige Beilagen (z.B. Unterlagen zur Umweltprüfung) erst verspätet online veröffentlicht wurden). Ebenso möge das Amtsblatt endlich online veröffentlicht werden (wie in vielen anderen Gemeinden, Beispiel: „Elektronisches Amtsblatt der Landeshauptstadt Salzburg“). ad § 2 Abs. 5: Abänderung der Flächenwidmungspläne und der Bebauungspläne Unser Verein Initiative Denkmalschutz – der bekanntermaßen in den letzten 12 Jahren Dutzende Stellungnahmen abgegeben hat – fordert, die Frist für die Abgabe der Stellungnahmen der Bürgerinnen, Bürger und NGOs sowie der jeweiligen örtlichen Bezirksvertretung zu Änderungen der Flächenwidmungs- und Bebauungspläne aufeinander zeitlich abzustimmen. D.h. es wäre zu garantieren, dass die örtliche Bezirksvertretung erst nach Ende der öffentlichen Auflagefrist ihre Stellungnahme beschließt. Dabei wäre zusätzlich darauf zu achten, dass alle im Rahmen der öffentlichen Auflagefrist abgegebenen Stellungnahmen auch den jeweiligen Bauausschussmitgliedern der Bezirke – vor ihrer abschließenden ‚Vorberatung zur Abgabe der Bezirksstellungnahme‘ in ihrer Bauausschusssitzung – zur Kenntnis gebracht werden, um diese ggf. inhaltlich in die Bezirksstellungnahme einfließen lassen zu können. Die Änderung der Bauordnung vom Dezember 2018 (LGBl. Nr. 69/2018 ) hat – mit einer Verkürzung der Frist für die örtlichen Bezirksvertretungen von 3 auf 2 Monate – diese Problematik noch verschärft. Auch die qualitative Unterscheidung zwischen „wesentlichen“ und „unwesentlichen“ Abänderungen von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen – wie damals beschlossen – möge aus oben genannten Gründen ebenso rückgängig gemacht werden. Denn diese Unterscheidung öffnet einer gewissen Willkür, was als „wesentlich“ und „unwesentlich“ zu gelten hat, Tür und Tor (so könnten auch heikle Gebiete in mehrere kleine „unwesentliche“ Änderungen aufgesplittet werden), sondern auch die Rechte der Bürger noch mehr reduzieren (Fristverkürzung für die Bürgerinnen und Bürger auf vier Wochen, Verkürzung der Frist für die Bezirke auf einen Monat; keine Möglichkeit mehr des Studiums der Stellungnahme des Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung, weil nicht mehr vorgesehen). Begründung: Die in die Bezirksvertretung gewählten Mandatare sollen die politischen Interessen der Bevölkerung im Bezirk nach bestem Wissen und Gewissen vertreten. Sie sind mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut und können die Stellungnahmen der Bürger und NGOs besonders gut beurteilen. Daher wäre es zielführender, wenn die Bezirksvertreter diese Stellungnahmen in ihren eigenen Stellungnahmen berücksichtigen könnten. Dies ist aber nur dann gewährleistet, wenn die öffentliche Auflagefrist abgewartet wird. Die Stellungnahme der Bezirksvertretung bildet eine sehr wichtige Grundlage für den Gemeinderatsbeschluss und hat wesentlichen Einfluss auf das Abstimmungsverhalten der Gemeinderäte. Stellungnahmen der Bürger haben, wenn sie in die Bezirksstellungnahme einfließen, viel größere Aussichten, im Gemeinderatsbeschluss indirekt berücksichtigt zu werden. Dies wäre ein erster Schritt, die Beteiligung der Öffentlichkeit in Wien ernster zu nehmen, zumal sich die Stadt Wien 1996 mit dem Beitritt zur Charta von Aalborg sogar verpflichtet(!) hat, die Bürger „an den lokalen Entscheidungsprozessen“ zu beteiligen. Die zum Teil vorherrschende Praxis in den Bezirken, vor Ende der öffentlichen Auflagefrist Stellungnahmen der Bezirksvertretung abschließend zu beraten und zu beschließen, stößt hingegen viele Bürger vor den Kopf. Wenn nicht einmal die Bezirkspolitiker Interesse an der Meinung der Bürgerinnen und Bürger haben, warum sollte dann der Gemeinderat größeres Interesse an einzelnen Stellungnahmen zeigen? ad § 3: Fachbeirat Neben der im Gesetzesentwurf vorgesehenen Ergänzung des Fachbeirats um eine Expertenperson auf dem Gebiet des Klimaschutzes und Energiewesens, wäre es auch Sicht der Initiative Denkmalschutz unbedingt notwendig, dass auch entsprechende Ersatzmitglieder der einzelnen Fachbereiche bestellt werden. Begründung: Es kommt immer wieder vor, dass sich einzelne Fachexperten für Befangen erklären, sodass das entsprechende Fachgebiet in der Fachbeiratsstellungnahme keinerlei Berücksichtigung finden kann. So geschehen schon mehrfach beim Experten auf dem Gebiet des Denkmalwesens (Beispiel: Planentwurf Nr. 8139, 1. Fachbeiratsstellungnahme aus 2016; denkmalgeschütztes, ehemaliges Otto Wagner Spital Areal am Steinhof im 14. Bezirk; Plandokument Nr. 8048 aus 2017, denkmalgeschütztes Spital beim Elisabethinenkloster an der Landstraßer Hauptstraße 4a im 3. Bezirk), aber auch auf dem Gebiet der Raumplanung (Beispiel: Plandokument 8177 aus 2016, Laxenburger Straße 244-256 im 23. Bezirk). ad § 60 Abs. 1 lit. d: Abbruch von Bauwerken Notwendige Adaptierung/Verbesserung im Hinblick auf den Stadtbildschutz bzgl. Begründungen für Abbruchbewilligungen von Bauwerken trotz Feststellung der Erhaltungswürdigkeit durch die Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung). Derzeitige Formulierung: „Für Bauwerke in Schutzzonen und Gebäude (…) darf die Abbruchbewilligung nur erteilt werden, wenn (…) sein Bauzustand derart schlecht ist, dass eine Instandsetzung technisch unmöglich ist oder nur durch wirtschaftlich unzumutbare Aufwendungen bewirkt werden kann.“ Insbesondere wie die Kriterien der „wirtschaftlich unzumutbare Aufwendungen“ definiert werden, liegen in der Bauordnung im Dunkeln. Beispiel: In der Stadt Salzburg konnte bisher in einem Wirtschaftlichkeitsgutachten der Vergleich der Nutzfläche des Altbaus zum Neubau hinzugerechnet werden, sodass eine in seiner Nutzfläche deutlich vergrößerte Neubauplanung sehr rasch zu einer „Unwirtschaftlichkeit“ gegenüber der Erhaltung des Altbaus führte. In Hinkunft sollen die Kriterien in Salzburg dahingehend geändert werden, dass nur mehr die gleiche Nutzfläche von Alt- und Neubau verglichen werden darf, so das Vorhaben der Salzburger Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler (in: Salzburger Nachrichten vom 8. Mai 2020, Beilage Lokalausgabe: „Erhaltungsgebot wird durch Weisung gestärkt. Strengere Richtlinien sollen weitere Abrisse der Häuser in der Stadt Salzburg verhindern“). Begründung: Allzu oft werden Bewilligungen für erhaltenswürdige, historisch bedeutende Gebäude erteilt, obwohl die zuständige MA 19 die Erhaltungswürdigkeit festgestellt hat (z.B. unlängst die Bewilligung zum Abbruch des historischen Klinikgebäudes der ehemaligen 1. Medizinischen Klinik in der Lazarettgasse 14 bzw. am Lazarettgassenweg im 9. Bezirk). Hier müsste – wie schon von unserem Verein in der Petition „Wirkungsvoller Schutz für historische Bauten und das Ortsbild in Schutzzonen“ (eingebracht am 21. August 2013; Punkt 3: „Vorrang bei Feststellung ‚öffentliches Interesse‘ durch die Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung) vor der Entscheidung der Magistratsabteilung […]
Wien: Hundert Jahre alter Paternoster in Mariannengasse entdeckt
/ Berichte /Wien 1090, Alsergrund von IDM_adminIn der Mariannengasse 4-6, Ecke Höfergasse 2-12, wo der neue MedUni Campus entstehen soll, hat ein Aufzugsammler in einem alten Verwaltungsgebäude der Wiener Stadtwerke-Elektrizitätswerke eine besondere Entdeckung gemacht: ein Paternoster aus dem Jahr 1914. Er soll zumindest teilweise für die Nachwelt erhalten bleiben. Nur die Erhaltung der Fassade der straßen- und hofseitigen Fassade in der Höfergasse 8-10 (mit den vier kantig vorspringenden Erkern) steht seit 2010 unter Denkmalschutz (Foto), die restlichen Fassadenfronten stehen in einer Schutzzone der Stadt Wien. Der originale Unterschutzstellungsbescheid liegt der Initiative Denkmalschutz vor. Darin wird auch „festgestellt, dass an der Erhaltung der übrigen Teile des Gebäudes Mariannengasse 4 / Höfergasse (…) kein öffentliches Interesse besteht.“ ORF-FERNSEHBERICHT (2 min): https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14052082/Hundert-Jahre-alter-Paternoster-entdeckt/14698280 +++ ORF-BERICHT LESEN: https://wien.orf.at/stories/3049027 +++ Dehio-Handbuch (Hrsg. Bundesdenkmalamt, Seite 419): Mariannengasse 4-6: Verwaltungsgebäude der Wiener Stadtwerke-Elektrizitätswerke, erbaut 1906-07, zur Höfergasse 2-12 1914 erweitert. Aufwendiges Foyer mit Oberlichte (Zopfornament), Marmorverkleidung und figurale Bronzetafeln von M. Böck, Die für den Dienst ihr Leben ließen (Opfer des Faschismus). ++++ Linktipps: Das Wiener Aufzugmuseum: www.aufzugmuseum.at ; Das Baukarussell (Verwertung von Altbauteilen): www.baukarussell.at. +++ Fotos Mariannengasse 4-6, Höfergasse 2-12 von Erich J. Schimek für die Initiative Denkmalschutz: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157666837800775 +++ Denkmalliste 9. Bezirk Alsergrund (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Wien/Alsergrund +++ Älterer Bericht der Initiative Denkmalschutz (24.2.2020): https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/ehem-elekrizitaetswerk-aus-1906-ausweiden-und-rescyclen-in-der-mariannengasse.
Wiener Neustadt (NÖ): Statuen aus Dom gestohlen. Kunstdiebstahl in Österreich leicht rückläufig
/ Berichte /Niederösterreich / Wiener Neustadt-Stadtvon IDM_adminDie Corona-Zeit wurde offenbar genutzt Statuen aus dem Wiener Neustädter Dom zu stehlen. Vom Dreifaltigkeitsaltar wurde das so genannte „Prager Jesulein“ entwendet, eine Statue im Stil des Rokoko (aus den 1750er-Jahren). In Österreich ist die Zahl der Kunstdiebstähle leicht rückläufig. 144 Fälle wurden 2019 angezeigt. Kurier-Artikel weiterlesen: https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/statuen-aus-wiener-neustaedter-dom-gestohlen/400843451 +++ Der Dom von Wiener Neustadt auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_von_Wiener_Neustadt.
Sophienspital (Wien): Siegerprojekt für Um- und Ausbau präsentiert
/ Berichte /Wien 1070, Neubau von IDM_adminDas denkmalgeschützte, 2017 geschlossene Sophienspital in der Apollogasse 19 – direkt gegenüber dem Westbahnhof gelegen – wird Wohnquartier mit Park. Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Kaiserstraße, Apollogasse, Stollgasse und Neubaugürtel entstehen rund 180 geförderte Wohnungen. Bis 2024 soll alles fertig sein. Bis dahin ist eine kulturelle Zwischennutzung angedacht. KURIER-Artikel weiterlesen: https://kurier.at/chronik/wien/wiener-sophienspital-so-sieht-das-siegerprojekt-aus/400840052 +++ Luftbild des Areals auf Google Maps: https://www.google.at/maps/@48.1997126,16.3401543,211a,35y,180h,39.4t/data=!3m1!1e3 +++ Gute Fotovisualisierung der Umgestaltung im Standard: https://www.derstandard.at/story/2000117461661/180-gefoerderte-wohnungen-am-wiener-sophienspital-areal-bis-2024; +++ Kurzbeschreibung in der Denkmalliste Wikipedia: „Der Kenyon-Kranken-Pavillon wurde zwischen 1879 und 1881 errichtet, das Verwaltungsgebäude, der Karl-Ludwig-Pavillon und das Prosekturgebäude von 1901 bis 1906.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Wien/Neubau) +++ Ausführlicher Wikipedia-Eintrag Sophienspital: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialmedizinisches_Zentrum_Sophienspital +++ Weitere Medienberichte: ORF: https://wien.orf.at/stories/3048369; MeinBezirk: https://www.meinbezirk.at/neubau/c-lokales/so-gehts-mit-dem-ehemaligen-sophienspital-weiter_a4056756; Vienna.at: https://www.vienna.at/ehemaliges-wiener-sophienspital-areal-wird-zur-wohnanlage/6616582 ; Wiener Zeitung (7.5.2020): https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2059821-Zwischennutzung-fuer-das-Sophienspital.html +++ Offizielle APA-OTS-Presseaussendung: „Wohnbaustadträtin Gaal: Aus Sophienspital wird urbane Oase mit 100 Prozent gefördertem Wohnbau. Ergebnis der 2. Stufe des Bauträgerwettbewerbs: 180 geförderte Wohnungen, öffentlicher Grünraum und modernste Infrastruktur in bester Lage“ (13.5.2020): https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200513_OTS0033.
Neulengbach (NÖ): Abrissgerüchte um Egon-Schiele Haus. Denkmalamt prüft
/ Berichte /Niederösterreich / St. Pölten Landvon IDM_adminDer berühmte Maler Egon Schiele (1890-1918) schuf 1911-1912 bedeutende Werke in Neulengbach. In dieser Zeit bewohnte er im Ortsteil Au, das Haus Au 48. Jetzt machen Gerüchte die Runde, dass das Wohnhaus und Atelier von Egon Schiele abgerissen werden soll. Das Bundesdenkmalamt prüft jetzt eine mögliche Unterschutzstellung. (In diesem Haus wohnte Egon Schiele mit seinem Modell „Wally“ Neuzil. Als er im Verdacht stand, ein 14-jähriges Mädchen entführt und geschändet zu haben und wegen Verletzung der öffentlichen Sichtlichkeit durch seine Bildwerke, wurde er verhaftet und in Neulengbach ins Gefängnis gesperrt, siehe: https://sabitzer.wordpress.com/2012/12/30/die-affare-egon-schiele). NÖN-Artikel weiterlesen: https://www.noen.at/neulengbach/denkmalamt-prueft-abriss-geruechte-um-schiele-haus-in-neulengbach-neulengbach-schiele-haus-egon-schiele-204243049 +++ Weitere Infos: „Damals und Heute: Haus von Egon Schiele“ (MeinBezirk, 7.11.2018): https://www.meinbezirk.at/wienerwaldneulengbach/c-lokales/damals-und-heute-haus-von-egon-schiele_a3019914; Egon Schiele Rundweg in Neulengbach (Folder mit Haus Au 48): https://stadtgemeinde.neulengbach.gv.at/Egon_Schiele_Rundweg; „Letzter Schiele-Zeitzeuge zeigt Sammlung [in Neulengbach]“ (ORF; 3.10.2018): https://noe.orf.at/v2/news/stories/2939592; Egon Schiele auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Schiele.
Weyregg (OÖ): Größtes römische Fußbodenmosaik Oberösterreichs freigelegt
/ Berichte /Oberösterreich / Vöcklabruckvon IDM_adminDas bisher größte Römermosaik Oberösterreichs haben Archäologen in der Gemeinde Weyregg am Attersee entdeckt. Es zierte auf 110 Quadratmetern den Boden einer 31 Meter langen Wandelhalle in einer Luxusvilla. Der Fund werde nun dokumentiert, aber nicht weiter freigelegt. Er soll unterirdisch erhalten bleiben und werde zugeschüttet. Standard-Artikel WEITERLESEN: https://www.derstandard.at/story/2000117340787/mosaik-aus-der-roemerzeit-in-oberoesterreich-entdeckt +++ „So residierten die alten Römer am Attersee“ (OÖN; 8.5.2020): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/so-residierten-die-alten-roemer-am-attersee;art4,3256520 +++ Weitere Medienberichte: ORF: https://ooe.orf.at/stories/3047558; MeinBezirk: https://www.meinbezirk.at/voecklabruck/c-lokales/groesstes-roemermosaik-des-landes-in-weyregg-freigelegt_a4060515; TIPS: https://www.tips.at/nachrichten/weyregg/land-leute/506654-neueste-funde-in-weyregg-belegen-weitaus-groesstes-bekanntes-roemermosaik-in-oberoesterreich; Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/geschichte/2059735-Bisher-groesstes-Roemermosaik-Oberoesterreichs-entdeckt.html; Kurier: https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/bisher-groesstes-roemermosaik-in-weyregg-entdeckt/400835147. +++ Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weyregg am Attersee (Wikipedia; mit römischer Villa und römischer Hafenanlage): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Weyregg_am_Attersee.
Krems-Stein (NÖ): Protest gegen ‚Verschandelung‘ der Alten Schmiede
/ Berichte /Niederösterreich / Krems-Stadtvon IDM_adminDer große Um- und Ausbau der denkmalgeschützten Alten Schmiede aus dem 16. Jh. in der Steiner Altstadt entsetzt Steiner Bürger. Es wird das gesamte Ensemble zerstört, meint eine Steinerin. „Es sei alles in Ordnung“ heißt es in der Bauabteilung der Stadt Krems. Auch der nicht umumstrittene Gestaltungsbeirat segnete das Projekt ab. NÖN-Artikel weiterlesen (6.5.2020): https://www.noen.at/krems/stein-proteste-gegen-verschandelung-von-alter-schmiede-krems-stein-alte-schmiede-bauvorhaben-umbau-proteste-204290071 +++ Kommentar „Tauschgeschäft mit Bausünden?“ (NÖN; 6.5.2018): https://www.noen.at/krems/kommentar/tauschgeschaeft-mit-bausuenden-krems-stein-kommentar-lokal-204290295 +++ Beschreibung des Gebäudes (Steiner Landstraße 94) in der Denkmalliste (Wikipedia): „Das Haus in der Steiner Landstraße 94 hat einen Baukern aus dem 16. Jahrhundert. Es entstand aus ursprünglich zwei Gebäuden, die durch eine hochgezogene Giebelmauer zusammengefasst wurden und durch ein Doppelwalmdach gedeckt sind. Die Fassade wurde um 1715 mit Eckquaderung und einem Kordonband gestaltet. Im Obergeschoß befinden sich Steingewändefenster aus dem 17. Jahrhundert. Die Erdgeschoßräume sind durch Stichkappentonnen des 16./17. Jahrhunderts gewölbt. Das ehemalige Hinterhaus hat einen hohen Doppelgiebel und eine angebaute offene Hufschmiede aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, in Holzständerbauweise ausgeführt, mit Zahnschnittprofil an den gebauchten Ständern und Kerbschnittgesims.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Krems-Stein).
Weltmuseum Wien: Kulturgüter problematischer Herkunft
/ Berichte /Wien 1010, Innere Stadt von IDM_adminWeltmuseum Wien: Kulturgüter problematischer Herkunft. ORF-FERNSEHBERICHT (6 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Hohes-Haus/1264/Hohes-Haus/14050379/Kulturgueter-problematischer-Herkunft/14690519. Als Österreich noch ein großes Reich war, wurden Kunstgegenstände und Kulturgüter aus der ganzen Welt in der Residenzstadt Wien zusammengetragen und bildeten den Grundstock der heute weltweit berühmten Museen und Sammlungen. Doch viele dieser Gegenstände wurde geraubt, geplündert, oder haben eine andere problematische Erwerbsgeschichte. Seit längerem gibt es eine Diskussion, wie die Republik mit diesen Kunstgegenständen umgehen soll. Sollen etwa Museen Erwerbe aus der afrikanischen Kolonialzeit zurückgeben? +++ Weitere Medienberichte: „Geben ist schwieriger denn nehmen: Sollen Museen Erwerbe aus der afrikanischen Kolonialzeit zurückgeben? Die Debatte ist auch in Österreich entbrannt.“ (Wiener Zeitung, 26.2.2020): https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/kunst/2052078-Geben-ist-schwieriger-denn-nehmen.html; Kuratorin will Debatten über Raubkunst fördern (Standard, 31.12.2020): https://www.derstandard.at/story/2000112771454/kuratorin-will-debatten-ueber-raubkunst-foerdern; „Als Mäzen unterstützte Nathaniel Rothschild den Ankauf der Benin-Bronzen“ (Standard, 9.2.2020): https://www.derstandard.at/story/2000114295661/als-maezen-unterstuetzte-nathaniel-rothschild-den-ankauf-der-benin-bronzen; „Projekt Digital Benin: Als die Briten den Palast plünderten. Vor gut 120 Jahren erbeuteten britische Truppen bei einem militärischen Schlag gegen das Königreich Benin Tausende von Kunstobjekten“ (Berliner Zeitung, 24.4.2020): https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/kolonialismus-digital-benin-als-die-briten-den-palast-pluenderten-li.81918; „Das Erbe kann wiederkommen: Afrikas neue Museen. Die Debatte um die Rückgabe von Kunst aus einstigen Kolonien befeuert ambitionierte Bauprojekte.“ (Kurier, 20.6.2019): https://kurier.at/kultur/das-erbe-kann-wiederkommen-afrikas-neue-museen/400528561.
Prigglitz (NÖ): Denkmalgeschützter Pfarrhof stand in Flammen
/ Berichte /Niederösterreich / Neunkirchenvon IDM_adminVollbrand in denkmalgeschütztem Pfarrhof in Prigglitz im südlichen Industrieviertel. Großeinsatz für die Feuerwehren Samstagfrüh am 2. Mai gleich neben der Pfarrkirche. Der Pfarrhof weist im Kern eine spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Bausubstanz auf und wurde im 18.-20. Jahrhundert um einen trapezförmigen Hof verändert. ORF-FERNSEHBERICHT: https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14050337/Historischer-Pfarrhof-in-Flammen/14690261; ORF-BERICHT LESEN: https://noe.orf.at/stories/3046752. Brandursache soll ein technischer Defekt an einem Akkubetriebenen Gartengerät sein: MeinBezirk: https://www.meinbezirk.at/neunkirchen/c-lokales/bewohner-sprangen-bei-brand-aus-erstem-stock_a4053450; (NÖN; 3.5.): https://www.heute.at/s/meterhohe-flammen-ndash-brand-im-pfarrhof-prigglitz-58176717 +++ Weitere Medienberichte: NÖN: https://www.noen.at/neunkirchen/feuerwehr-grosseinsatz-brand-auf-pfarrhof-in-prigglitz-prigglitz-braende-niederoesterreich-feuerwehreinsatz-203792162; KURIER: https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/brand-in-pfarrhof-familie-rettete-sich-durch-sprung/400830209; KRONE: https://www.krone.at/2147207; HEUTE: https://www.heute.at/s/meterhohe-flammen-ndash-brand-im-pfarrhof-prigglitz-58176717. +++ Der per Verordnung (§ 2a Denkmalschutzgesetz) denkmalgeschützte Pfarrhof in der Denkmalliste (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Prigglitz; Primärquelle Denkmalliste Bundesdenkmalamt: https://bda.gv.at/denkmalverzeichnis/#denkmalliste-gemaess-3-dmsg.