Soweit auf unserer Homepage durch Links der Zugang zu fremden Informationen ermöglicht wird, übernehmen wir für die inhaltliche Richtigkeit dieser Informationen keine Gewähr; zum Zeitpunkt der Linksetzung haben wir von rechtswidrigen Tätigkeit oder Informationen keine Kenntnis und sind uns auch keiner Tatsachen oder Umstände bewusst, aus denen eine rechtswidrige Tätigkeit oder Information offensichtlich wird; wir sind jederzeit bereit, elektronische Verweise zu entfernen, wenn uns entsprechende Mitteilungen über rechtswidrige Inhalte der verlinkten sites zukommen (§ 17 ECG).
AKTUELLE BERICHTE
Verlorenes Erbe (Wien): Abriss des Lederer-Schlössels 1972
/ Berichte /Wien 1140, Penzingvon IDM_adminIm Rahmen der ORF Serie „Verlorenes Erbe“ in der Vorabendsendung „Studio 2“ wurde diesmal das Lederer-Schlössel in der Mühlberggasse 9 in Weidlingau (ganz im Westen des 14. Wiener Bezirks Penzing) präsentiert. ORF-FERNSEHSENDUNG (6 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14102571/Verlorenes-Erbe-Lederer-Schloessl/14982242 (19.8.2021 Wiederholung; Erst-Ausstrahlung 4.9.2020: https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14063572/Verlorenes-Erbe-Lederer-Schloessel/14755622. Es trug seinen Namen nach seinem letzten Besitzer, dem Industriellen August Lederer, einem bekannten Kunstmäzen und Förderer der Wiener Secession, besonders von Gustav Klimt. Dieses 1715 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaute Palais, damals als Gartenpalais Huldenberg bezeichnet, wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet (Mittelrisalit bekam säulengestützten Altan sowie einen Dreicksgiebel). Am Gelände daneben wurde Anfang der 1970er-Jahre die Stadt des Kindes nach Plänen des Architekten Anton Schweighofer errichtet. Obwohl das Palais mit seinem prächtigen Neo-Rokoko Stuck dem Neubau nicht im Weg stand, wurde es 1972 mutwillig zerstört. +++ Das Lederer-Schlössl auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ledererschl%C3%B6ssel +++ Die „Huldenbergvilla“ auf Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Huldenbergvilla Literaturtipp: Dieter Klein, Martin Kupf, Robert Schediwy, Stadtbildverluste Wien – ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte, Wien 2004, Seite 184
Fasanviertel (Wien): Vorläufige (unvollständige!) Stellungnahme Planentwurf 8254
/ Stellungnahmen /Wien 1030, Landstraßevon IDM_adminInitiative Denkmalschutz Vorläufige (unvollständige!) Stellungnahme zum Planentwurf 8254 (Fasanviertel), 7.9.2020 Für das Gebiet zwischen Aspangstraße, Josef-Schmid-Platz, Adolf-Blamauer-Gasse, Landstraßer Gürtel, Jacquingasse, Mechelgasse, Magazingasse, Rennweg im 3. Bezirk, Katastralgemeinde Landstraße. Öffentliche Auflage (Alle Unterlagen): https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/8254.html Grundsätzliches Unser Verein erachtet es als eine Unsitte der Bezirksvertretung noch während der öffentlichen Auflage [hier bis 1. Oktober] abschließende Beratungen im Bauausschuss zu tätigen, oder womöglich gar die Stellungnahme noch während der öffentlichen Auflage in der Bezirksvertretung zu beschließen. Vgl. unseren Bericht dazu: „Bezirkspolitik in Wien: Kein Interesse an Stellungnahmen der eigenen Bürger!“: https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/bezirkspolitik-in-wien-kein-interesse-an-stellungnahmen-der-eigenen-buerger/. Da auch noch andere Planentwürfe gleichzeitig in öffentlichen Auflage sind, war es uns bis dato in dieser kurzen Zeit nicht möglich einen Lokalaugenschein über das gesamte Plangebiet zu machen. [Anmerkung: der Bauausschuss tagte heute, 9. September, Beschlussfassung war bereits für die nächste Bezirksvertretungssitzung am 17. September vorgesehen, wurde aber jetzt verschoben, laut heutigem Telefonat einer Bezirksrätin mit unserem Verein] Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone – der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Anmerkung: Wir beziehen uns in dieser Stellungnahme für Schutzzonenerweiterungen primär auf die Außenerscheinung der Gebäude. Im Wissen, dass so manche Objekte eine unscheinbare bzw. im Verlauf von Jahrzehnten stark vereinfachte Fassade haben, im Inneren aber durchaus erhaltenswerte Bausubstanz aufweisen können, ist immer eine eingehende Untersuchung des Objektes notwendig. Da uns ein solcher Befund mangels Zutritt zu vielen Objekten und aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, empfehlen wir den Verantwortlichen, immer auch die innere Bausubstanz bei Schutzzonenerweiterungen zu berücksichtigen. Die Stellungnahme im Detail: Es wird empfohlen die Wohnhausanlage Khunngasse 20 in die Schutzzone aufzunehmen. „Volkswohnhaus 3., Khunngasse 20, städtisches Wohnhaus, erbaut 1928/1929 nach Plänen von Rudolf Scherer (16 Wohnungen). Die äußeren beiden Achsen der Fassade sind durch spitze Erker vorgezogen, was den expressionistischen Einfluss auf den kommunalen Wohnbau der 1920er Jahre unterstreicht. An der Eingangstür ist der zierende Charakter der Schraubenköpfe auffallend.“ (Quelle: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Volkswohnhaus_Khunngasse_20). Weitere ausführliche Beschreibung des Hauses siehe Eintrag „Khunngasse 20“ auf Wiener Wohnen (mit Foto): https://www.wienerwohnen.at/hof/438/Khunngasse-20.html +++ Über den Architekten Rudolf Scherer (im Architektenlexikon): http://www.architektenlexikon.at/de/537.htm Ebenso wird empfohlen das Gründerzeithaus Mohsgasse 31 mit seiner gut erhaltenen Gründerzeitfassade in die Schutzzone aufzunehmen (Foto anbei) Markus Landerer und Dr. Gerhard Hertenberger Initiative Denkmalschutz

Johann Adam Delsenbach, gemeinfrei
Markus Landerer, Initiative Denkmalschutz
Es konnte leider nichts gefunden werden
Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien