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Neueste Meldungen

Taborstraße 18: Das erste Grand Hotel Wiens darf nicht filetiert werden, 21.7.2017

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Initiative Denkmalschutz: „Das erste Grand Hotel Wiens darf vom Bundesdenkmalamt (BDA) nicht filetiert werden!“ (2., Taborstraße 18)

Für den von Ludwig Förster und Theophil Hansen 1848 erbauten herausragenden Markstein späterer Ringstraßenhotels ist eine Teilunterschutzstellung in potemkinscher Manier zu befürchten.

1020 Wien

Wien (OTS) - Zwischen Wiens allererstem Bahnhof und der Innenstadt entstand das wohl früheste Grand Hotel der Monarchie, eines oder das fortschrittlichste Hotel Europas, Orientierungsbau für spätere Ringstraßenhotels! Dachgarten mit Springbrunnen und Blick über Wien, Hebevorrichtung für Gäste - noch vor Erfindung des Aufzugs, Heiß- und Kaltluft mittles Dampfmaschine sowie Wasserklosetts boten Luxus pur.

Gesamterhalt statt denkmalpflegerische Bankrotterklärung

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder will sich um dieses Gebäude in der Leopoldstadt erweitern, was einer Zerstörung der einzigartigen Innenstruktur mit ihrem ungewöhnlichen Grundriss gleichkäme. In Bälde ist der Schutzbescheid des BDA zu erwarten, jedoch ist zu befürchten, dass wesentliche Teile des Baujuwels vom Schutz ausgenommen werden. Es wäre eine denkmalpflegerische Bankrotterklärung, wenn hier dem Druck von Politik und Eigentümer nachgegeben wird. Der Gesamterhalt wird auch von Denkmalexperten und Architekturhistorikern unterstützt.

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Abriss Gründerzeithaus Webergasse 13: Wann reagiert Politik endlich? 18.7.2017

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Initiative Denkmalschutz: Abriss Gründerzeithaus Webergasse im 20. Bezirk. Wann reagiert Stadt- und Bezirkspoltik endlich?

Laufend werden erhaltenswerte Altbauten in Wien abgerissen und die Entwicklung scheint sich zu beschleunigen

1200 Wien

Dieser Tage wird das Eckhaus Webergasse 13 / Denisgasse 1 in der Brigittenau abgerissen (Foto). Besonders tragisch: Das Gründerzeithaus wurde gemeinsam mit den Häusern Webergasse 9-11 1873 als Einheit erbaut (Fotomontage), das mittlere Gebäude (Nr. 11) wurde revitalisiert, doch jetzt fällt das am besten und am authentischsten erhaltene. Eine Bürgerinitiative hatte sich davor noch gebildet und unlängst gemeinsam vor Ort am 7. Juli Abschied genommen (https://www.facebook.com/AbrissverhindernWebergasse13 ).

Sogar Wallensteinstraße könnte größtenteils abgerissen werden - Neuwidmungen von Schutzzonen dringend erforderlich

Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), 1200 Wien Die letzte Neuwidmung rund um die Webergasse 13 und der Wallensteinstraße stammt aus dem Jahr 2004 (Plandokument 7263 und 7590), doch seit 1996 ist bekannt, dass das Gebiet rund um die Wallensteinstraße und deren Ausläufer mit "hoher Wahrscheinlichkeit" schutzwürdig ist (siehe MA 19 Plan: http://www.idms.at/images/IDMS/x_diverse/MA19-Schutzzone_Ausgangslage_1996.jpg ).

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Heumarkt: UNESCO-Welterbe Wien auf "Roter Liste" - Strafanzeige gegen 51 Gemeinderäte, 7.7.2017

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UNESCO-Welterbe Wien auf "Rote Liste": Strafanzeige gemäß § 302 StGB Dringender Verdacht auf Amtsmissbrauch gegen 51 Wiener Gemeinderäte

Initiative Denkmalschutz: List Rechtsanwalts GmbH reicht heute eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft ein

1010 Wien

Wien (OTS) - Gestern hat das Welterbekomitee in Krakau das Welterbe "Historisches Zentrum von Wien" auf die "Rote Liste" der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Die weitere Folge ist zweifellos die Aberkennung des Welterbeprädikats. Umso erstaunter musste daher die Öffentlichkeit am 1. Juni zur Kenntnis nehmen, dass 51 Gemeinderäte der SPÖ und Grünen für die Umwidmung des Heumarkt-Areals und somit quasi für die Aberkennung des Welterbeprädikats gestimmt haben. Die List Rechtsanwalts GmbH hat im Namen der Initiative Denkmalschutz die Gemeinderäte mehrmals darüber informiert, dass die Welterbekonvention in Österreich im Gesetzesrang steht (BGBl 60/1993) und die Stadt Wien verpflichtet ist, das Weltkulturerbe zu schützen, zu erhalten und an kommende Generationen weiterzugeben. Durch die Abstimmung am 1.6. hat die Mehrheit der Gemeinderäte diese eindeutigen Pflichten verletzt. Dadurch wurde das Recht der Republik Österreich auf Erhaltung des Welterbes in eklatanter Weise geschädigt. Führen hoheitliche Maßnahmen zur Beschädigung von denkmalgeschützten Gebäuden, so sieht der OGH das Delikt des Amtsmissbrauchs (§ 302 StGB) als erfüllt. Jetzt wird die Staatsanwaltschaft zu prüfen haben, ob das Welterbe, ähnlich wie Denkmäler, strafrechtlichem Schutz unterliegt.

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Heumarkt-Demo 30.5. anlässlich Gemeinderat am 1.6., 25.05.2017

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Aviso: Di., 30.5., Heumarkt-Demo anlässlich Wiener Gemeinderat am 1.6.: Für Welterbe und Rechtsstaatlichkeit, gegen Staatsvertragsbruch

Initiativen Stadtbild- und Denkmalschutz sowie Aktion 21

1010 Wien

Wien (OTS) - Am Donnerstag, 1. Juni tagt der Wiener Gemeinderat. Dieser will die Sportfläche des Eislaufvereines zum Teil in Bauland umwidmen. Diese von Maria Vassilakou forcierte Umwidmung würde zugunsten des Hedge Fonds Manager DDr. Michael Tojner erfolgen und die berühmte Sichtachse Belvedere-Innenstadt massiv schädigen.

Stopp Umwidmung bis Welterbe-Sitzung im Juli - Sonst wird es teuer

Wird die Widmung beschlossen, wird Wien auf die "Rote Liste" der gefährdeten Welterbestätten gesetzt, und nach Errichtung des 66 m Hochhauses der Welterbe-Titel aberkannt. Deswegen muss die vom 2.-12. Juli stattfindende Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in Krakau unbedingt abgewartet werden, da die UNESCO bis heute die Bestandshöhe des Hotel InterCont (ca. 40 m) als höchstzulässige Bauhöhe definiert hat. Ein voreiliger Gemeinderatsbeschluss brüskiert nicht nur die UNESCO, sondern kann - ob des dann erfolgten Rechtsanspruchs auf Konsumierung der Widmung - für die Stadt Wien sehr teuer kommen.

Heumarkt-Hochhausprojekt Demonstration: Für Weltkulturerbe und Rechtsstaatlichkeit - Gegen Bruch des UNESCO-Staatsvertrages

Vom Büro des Kulturministers, weiter zur Präsidentschaftskanzlei (Ballhausplatz), über Löwelstraße und Rathausplatz zum Rathaus.

Datum: 30.05.2017, 18:30 - 19:30 Uhr

Ort: Treffpunkt vor Büro des Bundesministers für Kultur, Mag. Thomas Drozda Minoritenplatz 3, 1010 Wien, Österreich

Url: www.stadtbildschutz.at
www.idms.at
www.aktion21.at

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Rasinger, 0664/4197573, Initiative Stadtbildschutz
Markus Landerer, 0699/10244216, Initiative Denkmalschutz
Andrea Willson, 0699/18205372, Aktion 21 pro Bürgerbeteiligung

Originale APA-OTS-Presseaussendung: www.ots.at

 

Café-Restaurant "Schloss" Cobenzl: Originalsubstanz weitgehend unversehrt, 14.03.2017

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Initiative Denkmalschutz: Café-Restaurant "Schloss" Cobenzl muss erhalten bleiben. Originalsubstanz aus 1910 weitgehend unversehrt.

Intensive Recherchen zeigen Denkmalwürdigkeit Am Cobenzl

1190 Wien Wien (OTS) - Nach Räumungsbeginn des Cafe-Restaurants Schloss Cobenzl heute früh fordert die Initiative Denkmalschutz die Erhaltung dieses wichtigen Ausflugslokals, welches 1910 im secessionistisch beeinflussten barockisierenden Heimatstil unter der Leitung des Baurats Josef Pürzl vom Wiener Stadtbauamt errichtet wurde (Planverfasser: Architekt und Stadtbaumeister Rudolf Beck). Nach Brandschäden 1980 und Renovierung blieb die historische Bausubstanz weitgehend erhalten. Durch die veränderten Fenster- und Türöffnungen und den neu ergänzten Dekor an der Schauseite könnte man an einen vereinfachten Wiederaufbau glauben, doch nach Studium zeigt sich: Der gesamte Hauptraum samt originalem Gewölbe in "moderner" Eisenbeton-Bauweise hat sich über den im Inneren eingezogenen, neu errichteten Räumen erhalten. Daher fordert unser Verein von der Stadt Wien die Widmung einer Schutzzone gemäß Bauordnung. Auf Grund der besonderen Bedeutung als Ausflugslokal an dieser markanten Stelle im Wienerwald erachtet unser Verein das Gebäude auch als denkmalschutzwürdig (Denkmalschutzgesetz) und bittet das Bundesdenkmalamt um Prüfung.

 

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Hochhausprojekt Heumarkt: Welterbe-Demo 11.3., Petitionen, Stellungnahmen, 24.02.2017

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Aviso: Demonstration für das Welterbe und gegen das Hochhausprojekt Heumarkt, Sa., 11.3. 15 Uhr, Beethovenplatz gegenüber Eislaufverein

Initiative Stadtbildschutz und Initiative Denkmalschutz sammeln Unterschriften für Stellungnahme Widmungsänderung und Petition

1010 WienWien (OTS) - Anlässlich des noch bis 16. März öffentlich aufgelegten Planentwurfs (Nr. 7984) zur Umwidmung des Areals Eislaufverein - Hotel InterContinental werden am letzten Wochenende vor Fristende Stellungnahmen zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes ( www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/7984.html) gesammelt. Ebenso kann die Petition "Hochhausprojekt Eislaufverein: Für die Erhaltung des UNESCO-Welterbes und des Stadtbildes von Wien" ( www.wien.gv.at/petition/online) unterzeichnet und mit Vertretern der beiden Vereine gesprochen werden. Die Bürger sind herzlich eingeladen die Vielzahl von unterschiedlichen Aufrufen vor Ort zu unterzeichnen (so auch die Online-Petition "Stoppt das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt" der IG Kultur auf https://www.openpetition.eu/at/petition/online/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt) und ein klares Protestzeichen gegen diese gigantische Bauspekulation inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes, die die Präsidentin des Bundesdenkmalamtes gar als "Skandal" bezeichnet. Es wäre nicht nur beschämend, sondern auch eine Bankrotterklärung der Stadt Wien, wenn sie den Wiener Eislaufverein nicht ohne Verlust des Welterbes modernisieren könnte.

Demonstration gegen Hochhausprojekt Heumarkt und Unterschriftenstand

Datum: Samstag, 11.03.2017, 15:00 - 17:00 Uhr

Ort: Beethovenplatz (gegenüber Lothringerstraße 22), 1010 Wien, Österreich

Download: Unterschriftenliste für Petition Wien (für Bürger mit Hauptwohnsitz in Wien)
Download: Werbezettel für internationale Petition:
https://www.openpetition.eu/at/pdf/abrisszettel/stoppt-das-hochhausprojekt-am-wiener-heumarkt
Download: Vorlage für die Abgabe einer Stellungnahme zur Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes

Foto: Blick vom Oberen Belvedere auf des UNESCO-Weltkulturerbe "Historisches Zentrum von Wien" (Rot durchgestrichen der aktuell geplante Hochhausturm). Foto/Visualisierung: Prof. Martin Kupf

Rückfragen & Kontakt:
Herbert Rasinger, Obmann des Vereins Initiative Stadtbildschutz, www.stadtbildschutz.at, mobil: 0664 / 419 75 73
Markus Landerer, Initiative Denkmalschutz, mobil: 0699 / 1024 4216, www.initiative-denkmalschutz.at

Original APA-OTS-Presseaussendung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170224_OTS0020
 

Ensemble in Untersieveriung zerstört. Abriss Weinzingergasse 5, 20.12.2016

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Initiative Denkmalschutz: Weiterer Identitätsverlust in Döbling.
Ein Ensemble in Untersievering wurde zerstört!

Dieser Tage wurde das Haus Weinzingergasse 5 abgerissen. Es bildete mit seinen Nachbarhäusern ein geschlossenes historisches Ensemble. Das Haus zeigte sogar eine frisch restaurierte Fassade, doch das Gewinnstreben des neuen Eigentümers überwiegte, sodass es jetzt abgerissen wurde.

Abbruch: Weinzingergasse 5 ohne Schutzzonenwidmung

Da keine Schutzzone gewidmet war, konnte der neue Besitzer den Abbruch nach Belieben veranlassen, ohne dass irgendeine Behörde zustimmen musste. Besonders tragisch: Nur wenige Häuser daneben befindet sich die Schutzzone Sieveringer Straße (Ecke Weinzingergasse 1), sodass das historische Häuserensemble in der Weinzingerstraße 1-7 zur Gänze als Schutzzone hätte ausgewiesen werden können, ja sogar müssen. Das Haus wird – wie auch die anderen hier genannten in der Weinzingergasse - im Denkmälerinventar des Bundesdenkmalamtes angeführt (Dehio): "Verbauung E[nde]. 19. -A[nfang] 20. Jh. (...) Weinzingergasse 5, altdeutsch mit origineller, durch Risalite und Erker gegliederter Fassade und originalem Türblatt" (S. 602).

Wer verantwortet den Abriss politisch? Der Gemeinderat! Und auch der Bezirk Döbling?

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Gürtel Gesichtsverlust: Abriss Gründerzeithaus Wiedner Gürtel 16, 14.11.2016

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Initiative Denkmalschutz: Der Wiedner Gürtel verliert sein Gesicht. Abriss des Gründerzeithauses Wiedner Gürtel 16 im Gange!

Wieder fordert die Untätigkeit von Gemeinde und Bezirk baukulturelle Opfer, diesmal im 4. Bezirk

1040 Wien Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Vor einem Jahr haben wir die "Abrisswelle", die "über Wien rollt" in einer Presseaussendung beklagt. Nun ist das Befürchtete erneut eingetreten: Nach dem Abriss des erhaltenswerten, 1886 erbauten Gründerzeithauses am Wiedner Gürtel 22 vor bald 2 Jahren, wird dieser Tage das in den etwa 1880er Jahren erbaute, strenghistoristische Zinshaus mit seiner reichen Fassadengliederung am Wiedner Gürtel 16 abgerissen (Fotos anbei).

Spätestens seit 1996 war die Erhaltenswürdigkeit bekannt!

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Grand Hotel National: Initiative Denkmalschutz unterstützt Petition zum Erhalt, 10.11.2016

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Ehem. Grand Hotel National muss erhalten bleiben! Initiative Denkmalschutz unterstützt die soeben gestartete Petition

Ein wichtiges Frühwerk des berühmten Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen am Karmeliterplatz soll - trotz Schutzzone - für die Erweiterung eines Spitals abgerissen werden.

1020 Wien Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Wien (OTS) - Seit in der Bezirksvertretungssitzung am 27.9. die SPÖ den Antrag zur Erweiterung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder eingebracht hat (BV2-776584/2016), gehen nicht nur im 2. Bezirk, sondern auch in Fachkreisen der Kunstgeschichte und Denkmalpflege die Wogen hoch. Denn die geplante Erweiterung würde den Abriss des ehem. Grand Hotel National in der Taborstraße 18 bedeuten. 1849 in der Frühgründerzeit von den beiden Ringstraßenarchitekten Ludwig Förster und Theophil Hansen erbaut, war dieses eines der bedeutendsten Gebäude seiner Zeit in der Leopoldstadt.

Jetzt hat sich eine Bürgerinitiative gegründet (Dr. Stefan Ohrhallinger, Mieter Taborstraße 18, Tel. 0681 / 201 70 567; Mag. Andrea Müller-Schiestl, Miteigentümerin des Nachbarhauses Taborstraße 20), die die Petition "Rettet das Hotel National" eingebracht hat. Die Petition wurde soeben auf der Petitionsplattform der Stadt Wien veröffentlicht: www.wien.gv.at/petition/online. Die Initiative Denkmalschutz unterstützt diese Petition und fordert die Prüfung von Alternativen. Eine Aufhebung der Schutzzone, wie schon einmal in der Lindengasse 62 für einen Abriss 2011 geschehen, darf kein zweites Mal passieren.

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Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten bleiben! 27.09.2016

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Initiative Denkmalschutz: Villa Freudeck/Höll in Bregenz muss erhalten werden!

Die Stadt Bregenz wird aufgefordert ihre Verantwortung für das baukulturelle Erbe wahrzunehmen!

Bregenz Die Villa Freudeck in der Blumenstraße 3 (erbaut ca. 1895; Architekt Georg Baumeister) soll der Spitzhacke zum Opfer fallen. Doch gerade diese Villa ist im Kontext der umgebenden historischen Villen am Ölrain (Stichwort: "Ensemble") eindeutig erhaltenswert. Dies bestätigt auch das aktuell gültige Räumliche Entwicklungskonzept (REK) aus 2008, das sich die Stadt Bregenz selbst verordnet - respektive beschlossen - hat.

Initiative Denkmalschutz: Die Stadt Bregenz ist für Orts- und Stadtbildschutz verantwortlich!

Die Villa Freudeck (oder "Höll") in der Blumenstraße 3 ist Teil des 1892-1906 enstandenen Villenensembles des Architekten Georg Baumeister (1852-1927), zu dem die Villa Fünfland (Wolfeggstraße 15, erb. 1892-95), die Villa Wolfegg oder Klaubert (Blumenstraße 1, erb. 1905; steht sogar als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz), die Villa Säntis oder Wolfrum (Blumenstraße 2, erbaut 1906) sowie die Villa in der Blumenstraße 5 (ehem. evangelisches Pfarrhaus, heute Methodistenkirche, erb. nach 1903) gehört. Dieses Villenensemble am Ölrain ist im Sinne des Orts- und Stadtbildschutzes als Gesamtes unzweifelhaft erhaltenswert. Und auch im REK 2008 wird ausdrücklich die Erhaltungswürdigkeit der Villen am Ölrain und die Wichtigkeit der Erstellung von entsprechenden Bebauungsplänen zu deren Schutz festgehalten (S. 15). So sind im Kapitel B.5 "Identitätsstiftendes Stadtbild" unter Punkt B.5.1. "Alte, wertvolle Ensembles und Einzelobjekte in ihrem Bestand und Erscheinungsbild schützen" im Konkreten als Maßnahme festgelegt, "Villen und die sie umgebenden Gartenanlagen durch Parkschutz und durch die Erstellung von Bebauungsplänen schützen (Ölrain, Josef-Huter-Straße, Belruptstraße)."

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Respekt vor der Karlskirche - keine Aufstockung im Umfeld! 21.09.2016

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Initiative Denkmalschutz: Respekt vor der Karlskirche – keine Aufstockung im Umfeld!

Die Initiative Denkmalschutz unterstützt die heute stattfindende Demonstration der Initiative Stadtbildschutz (18 Uhr, vor der Karlskirche)

Bereits in den 1970er-Jahren stand der Neubau der Versicherung Winterthur am Karlsplatz 9 in heftiger Kritik. Damals wurde das - sogar denkmalgeschützte - biedermeierliche, 1789 errichtete Frühwirth-Haus 1960 u.a. mit der Begründung abgerissen, dass dadurch endlich ein größerer baulicher Abstand zur Karlskirche entstehen kann. Das, was damals schlussendlich doch nicht umgesetzt wurde (der Neubau rückte kaum von der Karlskirch ab) wurde, aus guten städtebaulichen Gründen, zumindest nicht in der Höhenerstreckung überdimensioniert (damals war vom Architekten Georg Lippert ein Neubau in gleicher Höhe wie die Technische Universität am Karlsplatz 13 geplant). Nun soll, über 40 Jahre später, die 2. Bausünde geschehen, in dem man ernsthaft eine Aufstockung des Gebäudes der Winterthur-Versicherung plant. Diesem 3stöckigen Bestandsgebäude sollen weitere 3 Geschoße draufgesetzt werden (2 Vollgeschoße und ein Staffelgeschoß).

Die Initiative Denkmalschutz fordert die zuständigen Politiker auf, einer Umwidmung zur Vergrößerung des Bauvolumens nicht zuzustimmen!

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Hitler Geburtshaus vor Zerstörung? Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! 19.09.2016

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Hitler Geburtshaus: Hohe Politik täuscht Öffentlichkeit! Enteignung als Vorwand für Zerstörung? Initiative Denkmalschutz fordert Erhalt!

Nun ist es ausgesprochen: "Vollständige Beseitigung" des denkmalgeschützten Adolf Hitler Geburtshauses soll durch geplantes "Enteignungsgesetz" ermöglicht werden!

Wien/Braunau (OTS) - Am 12. Juli war Hitlers Geburtshaus Thema im Ministerrat. Nach diesem sprach Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) "von praktischen Problemen, die sich durch den Denkmalschutz ergäben", und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) stellte überhaupt gleich fest, dass "das Gebäude aus diesem Grund nicht abgerissen werden könne" (APA). Wissen die Herren nicht wovon sie reden? Kennen die Vertreter der Bundesregierung den eigenen(!) Gesetzesentwurf nicht? Denn in der aktuellen Regierungsvorlage wurde - im Gegensatz zum Begutachtungsentwurf für die Öffentlichkeit - eine eindeutige juristische Klarstellung getroffen: die "vollständige Beseitigung" ist mitumfasst. War somit von langer Hand geplant, die Öffentlichkeit ganz gezielt zu täuschen? Die Chronologie der Ereignisse lässt dies vermuten! (OTS 27.5.: Bundesministerium für Inneres verschweigt den Denkmalschutz-Aspekt. Parlamentskorrespondenz (17.7.): "Auch ein Abriss des Gebäudes kommt (...) in Frage, auf Belange des Denkmalschutzes muss keine Rücksicht genommen werden".) Die Initiative Denkmalschutz fordert: Würdiges Gedenken an die NS-Schreckensherrschaft und(!) Erhaltung dieses Altstadthauses!

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Abriss Hietzinger Hauptstraße 100-102: Löchrige Schutzzone. 2. September 2016

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Initiative Denkmalschutz: Abriss Hietzinger Hauptstraße 100-102 Schutzzone löchriger als ein Schweizer Käse?

1130 Wien Nachdem das seit vielen Jahren gefährdete Doppel-Gründerzeithaus Hietzinger Hauptstraße 100-102 bereits vor jünf Jahren knapp dem Abriss entkommen war, ist es vorgestern, Mittwoch, überraschend doch noch, und zwar auf besonders rasante Art und Weise dem Erdboden gleich gemacht worden.

Neue Dimension der Abrissbegründung: Nicht schützenswert trotz Erhaltungswürdigkeit?

Die Initiative Denkmalschutz ist es schon fast gewöhnt zu hören, dass erhaltenswerte Gebäude in Schutzzonen wegen "technischer" oder "wirtschaftlicher Abbruchreife" abgerissen werden dürfen. Der aktuelle Fall bekommt jedoch eine neue Dimension: Nach unseren Recherchen hat der Eigentümer – vereinfacht gesagt – gegen die Fachmeinung der Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung, Ressort Vassilakou), die die Erhaltungswürdigkeit beurteilt, Einspruch erhoben. Nachdem der Eigentümer den Instanzenzug gegangen war (Bauoberbehörde, Verwaltungsgericht Wien), wurde ihm schlussendlich Recht gegeben, sodass der Abriss am 31. August über die Bühne gehen konnte. (Fotos vor dem Abriss siehe Erich J. Schimek: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157628998443139/)

Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Vassilakou sind zum x-ten Mal gefordert zu handeln!

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Historische Tischlerei in Spittal/Drau muss erhalten bleiben! 1. August 2016

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Initiative Denkmalschutz: Historische Tischlerei in Spittal an der Drau muss erhalten bleiben!

Kärnten Vergangene Woche wurde unser Verein von besorgten Bürgern informiert, dass die historischen Tischlereigebäude in der Bernhardtgasse 3-3a abgerissen werden sollen. Am Freitag, den 29. Juli, dem letzten Tag der Stellungnahmefrist, hat unser Verein einen Einspruch gegen den vorliegenden Entwurf Teilbebauungsplan Rathausmarkt I und II abgegeben und die Erhaltung des Tischlereiensembles gefordert.

Initiative Denkmalschutz fordert den morgen, Dienstag, tagenden Stadtrat auf, seine Verantwortung für das historische Stadtbild wahrzunehmen und die Umfahrer-Häuser zu erhalten!

Mittlerweile prüft das Bundesdenkmalamt eine mögliche Unterschutzstellung. Nicht nur diese Bundesbehörde trägt Verantwortung im Sinne des Denkmalschutzgesetzes. Im Sinne des Orts- und Stadtbildes ist jedoch vielmehr die Stadtgemeinde Spittal selbst aufgefordert, ihr historisches Stadtbild und damit ihr lokales Kulturerbe zu bewahren. Die ehem. Tischlerei Emmerich Umfahrer (ursprünglich Ferdinand Brunner) aus der Zeit Anfang des 20. Jh. mit seiner detailreichen Bauplastik stellt unzweifelhaft ein schutzwürdiges Ensemble im Sinne der Altstadterhaltung dar. Daher erwarten wir von den verantwortlichen Politikern in der morgigen Stadtratssitzung ein klares Bekenntnis für den Erhalt und ein Abgehen vom bisherigen Teilbebauungsplan.

Vorgehensweise der Stadtgemeinde zu hinterfragen!

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Abbruch Döblinger Hauptstr. 40. Abrisswelle rollt weiter über Wien, 18. Juli 2016

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Abbruch Döblinger Hauptstraße 40
Abrisswelle rollt weiter über Wien. Initiative Denkmalschutz fordert Umsetzung ihres 5 Punkte Programms

Die Stadt Wien und ihre Bezirke müssen endlich Verantwortung übernehmen

Aktuell wird das Haus Döblinger Hauptstraße 40, das Wohn- und Sterbehaus vom Maler Franz Kopallik (1860-1931) abgerissen (siehe Foto; weitere Fotos vor Abriss: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157668674353146/). Das einstöckige Gründerzeitgebäude mit gut erhaltener strenghistoristischer Fassadengliederung (ca. 1860-80) war bereits 1996 Teil des Vorschlages der Magistratsabteilung 19 für eine großzügige Schutzzonenausweitung im Bezirk Döbling (siehe Plan: http://www.idms.at/images/IDMS/x_diverse/Schutzzonenplan.jpg). Doch trotz dieses MA19-Vorschlags fand diese Schutzzonenerweiterung beim Beschluss des jetzt gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (Plandokument 7384) keine Berücksichtigung (Gemeinderatsbeschluss 25. Oktober 2002). Die Gedenktafel für den Maler Kopallik, vom Bezirksmuseum Döbling 1973 gewidmet, wurde vor dem Abriss entfernt.

Versäumnis der Bezirksvertretung Döbling offenkundig

In konkretem Fall ist auch der Bezirk Döbling für den Abriss mitverantwortlich. Dieser hätte vor 14 Jahren entscheidenden Einfluss nehmen und im Rahmen seines Stellungnahmerechts zum Entwurf des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes den Wunsch nach einer Schutzzonenwidmung für dieses unzweifelhaft schützenswerte Grätzel äußern können, doch dies ist – wie leider allzu oft in vielen Bezirken – nicht erfolgt (vgl. Stellungnahme der Bezirksvertretung Döbling in seiner Sitzung am 11. März 2002 gemäß Bauordnung für Wien § 2 Abs. 5; anbei).

Beispiele besonderer Verluste im 4. und 22. Bezirk – Bezirke sind aufgefordert zu handeln

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Hitler Geburtshaus, Braunau: Aufhebung des Denkmalschutzes durch Enteignung? 12. Juli 2016

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Hitler Geburtshaus: Aufhebung des Denkmalschutzes durch die Hintertür?
>Initiative Denkmalschutz kritisiert Enteignungsgesetz

Für ein würdiges Gedenken an die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus ist Abriss weder nötig noch richtig!

Wien (OTS http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160712_OTS0014) - Heute soll im Ministerrat über den Gesetzesentwurf zur Enteignung der Liegenschaft Salzburger Vorstadt Nr. 15 beraten werden. Jetzt stellt sich heraus, dass es bei der geplanten Enteignung des Geburtshauses von Adolf Hitler in Braunau am Inn nicht nur um die Eigentumsübertragung an die Republik geht, sondern auch -verklausuliert formuliert - um die Aufhebung des Denkmalschutzes (§2: "stehen behördliche Anordnungen zur Erhaltung der darauf errichteten Gebäude, die auf bundesgesetzlichen Grundlagen beruhen, nicht entgegen"). Umso erstaunlicher als sich Bundesminister Wolfgang Sobotka zwar "privat" zu einem möglichen Abbruch geäußert hat, "sein" Bundesministerium für Inneres bei der Ankündigung der Begutachtung aber mit keinem Wort die geplante Aufhebung des Denkmalschutzes erwähnt, der einen solchen Abriss erst ermöglicht (OTS, 27.5. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160527_OTS0091).

Zerstörung des Ensembles Salzburger Vorstadt als Ultima Ratio?

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Endresstraße, Klavierfabrik Parttart, Morpurgo, Stellungnahme Planentwurf 8116, 17. Juni 2016

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8116, 23. Bezirk Liesing, Katastralgemeinde Atzgersdorf

Für das Gebiet zwischen Atzgersdorfer Straße, Ziedlergasse, Hödlgasse, Scherbangasse, Kirchenplatz, Endresstraße, Gatterederstraße, Ludwig-Kirschner-Gasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230 Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Endresstraße 2, Haus Morpurgo: "Urkundlich 1411 genannt, gilt das Anwesen als einstiger Sitz der Atzgersdorfer Herrschaft" (Zitat Berger). "Erb. um 1800 vermutlich unter Einbeziehung eines bar[ocken]. Vorgängerbaus. 2geschossiger blockhafter Bau mit Walmdach, schlichte Gliederung durch Ecklisenen, Gesimse und Plattenparapete; im Stiegenhaus nachträglich eingemauertes Büstenrelief des Stauferkaisers Friedrich II. (bez.)., A. 19. Jh. Weitläufiger, A. 19. Jh., angelegter Garten mit Kastanienallee, in Einfriedungsmauer korbbogige Einfahrt zwischen Kantpfeilern mit Vasenaufsätzen [Foto]; Ruine eines neogot. Gartenpavillons" (Zitat Dehio).
Es wird vorgeschlagen für das ebenerdige Gebäude westlich der Einfahrt die Baufluchtlinien exakt dem Bestand anzupassen, sodass die Einfahrtstor unverbaut erhalten bleiben kann. Im aktuellen Planentwurf ist vorgesehen die beiden Gebäudetrakte baulich zu verbinden ("BB3"). Auch wird vorgeschlagen für das 1stöckige Gebäude (Ecke Scherbangasse) die Höhenwidmung exakt dem Bestand anzupassen (scheint mit 9 Meter etwas zu hoch gewidmet).

Endresstraße 16: Im Dehio erwähnt: "2-3 geschossige späthistoristisch-secessionistische Miethäuser und Villen mit Fassadendekor: ... Nr. 16 ..." Soll in der Höhe bestandsgenau gewidmet werden (scheint mit 9 Meter etwas zu hoch gewidmet).

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Inzersdorf: Hochwassergasse, Stellungnahme Planentwurf 7403E, 17. Juni 2016

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7403E, 23. Bezirk Liesing, Katastralgemeinde Inzersdorf

Für das Gebiet zwischen Hochwassergasse, Neilreichgasse und Liesingbach

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230 Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Hochwassergasse 24: Es wird empfohlen für das vor 1820 erbaute, ebenerdige Haus - als eines der wenigen überkommenen Dokumente der dörflichen Siedlung Inzersdorf - bestandsgenau zu widmen um seine Erhaltung zu sichern. (im Dehio erwähnt: "Vereinzelt Restbestände der dörflichen eingeschossigen Verbauung mit Zwerchhöfen M. 18.- M. 19. Jh."). Im Erläuterungsbericht (S. 2) wird das Haus als "seit längerem leerstehend" bezeichnet.

1230 Hochwassergasse 31: Dieses von außen fast unscheinbar wirkende Haus mit kräftigem Kranzgesims und zwei bemerkenswerten blechernen Dachgaupen in (neo)barocker Formensprache weist im Kern ältere Bausubstanz auf (zumindest vor 1820). Hier möge ebenso eine bestandsgenaue Widmung vorgenommen werden, d.h. der Hofbereich möge nicht als Baufläche gewidmet und die Höhenwidmung entsprechend reduziert werden.

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Gaußplatz, Obere Augartenstraße: Stellungnahme Planentwurf 8179, 9. Juni 2016

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8179, 2. Bezirk Leopoldstadt, Katastralgemeinde Leopoldstadt

Für das Gebiet zwischen Gaußplatz (Bezirksgrenze), Obere Augartenstraße, Scholzgasse und Obere Donaustraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1020 Wien Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Einleitung: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso möge die Anzahl der Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand angepasst werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

Empfehlung einer Schutzzonenausweisung

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Hochhausprojekt Eislaufverein: Antwort Stadt Wien auf "Offenen Brief", 6. Juni 2016

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Presseaussendung der List Rechtsanwalts GmbH im Auftrag der Initiative Denkmalschutz

++ Projekt „Hotel Intercontinental/Wiener Eislaufverein“: Äußerung der Stadt Wien zum Offenen Brief 10.05.2016 ++
++ Strategische Umweltprüfung: Wo ist der Umweltbericht? ++
++ Das mangelhafte Hochhauskonzept wird nicht überarbeitet ++

1030

Am 10.05.2016 haben wir im Namen der Initiative Denkmalschutz sowie von Herrn Josef Wick einen Offenen Brief an die Stadt Wien gerichtet [vgl. www.ralist.at/images/bilder/NEU%2009.05.%20Brief%20an%20den%20Wr.%20Gemeinderat%20Endfassung.pdf bzw. Video zur Pressekonferenz www.youtube.com/watch?v=aCbh2p2XWFM], mit dem die Stadt Wien aufgefordert wurde, zur Frage der Gefährdung des „Historischen Zentrums von Wien“ als Weltkulturerbe sachliche Stellungnahme abzugeben, sowie die Wiener Bauordnung an das Unionsrecht anzupassen, indem der Öffentlichkeit eine effektive Beteiligung am Screeningverfahren zur Strategischen Umweltprüfung ermöglicht werden soll.
Heute, am 06.06.2016 hat die Stadt Wien zu den ihr gestellten Fragen Stellung genommen. In der Stellungnahme wird zunächst behauptet, dass für die Aussetzung des Verfahrens zur Festsetzung eines Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes die „festgestellten Auswirkungen auf das Stadtbild“ waren, die im Zuge der gem § 2 Abs 1b Bauordnung für Wien (BO für Wien) durchgeführten Umweltprüfung festgestellt worden seien. § 2 Abs 1c BO für Wien ordnet klar an, dass der Magistrat auf Grund der Ergebnisse der Umweltprüfung nach § 2 Abs 1b BO für Wien einen dem Anhang I der Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Juni 2001 über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme entsprechenden Umweltbericht zu erstellen hat, in dem die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen, die die Verwirklichung der Flächenwidmungspläne und Bebauungspläne hat, einschließlich der Ergebnisse der Prüfung von möglichen, vernünftigen Alternativen, die die Ziele und den geographischen Anwendungsbereich des jeweiligen Flächenwidmungsplanes und Bebauungsplanes berücksichtigen, darzustellen und zu bewerten sind.

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