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Rankweil (Vbg.): Denkmalgeschützte Häusle-Villa abgebrannt

Denkmalgeschütztes Häusle-Villa ausgebrannt. In der Gemeinde Rankweil ist in der Nacht auf Sonntag (14./15.3.2020) in der 1902 erbauten Heimatstil-Villa ein Feuer ausgebrochen (St.-Peter-Gässele 1). Das seit Jahren unbewohnte Gebäude  – vom erfolgreichen Rankweiler Sticker Johann Marte erbaut – war erst vor kurzem von der Gemeinde erworben worden. +++ Brandeinsatz-Bericht (Fireworld.at): https://www.fireworld.at/2020/03/15/vbg-denkmalgeschuetzte-haeusle-villa-in-rankweil-in-vollbrand +++ Älterer Bericht (2016): Lange hat das Bundesdenkmalamt mit dem Eigentümer der denkmalgeschützten Villa Häusle über eine dringend notwendige Bestandssicherung verhandelt. Laut Denkmalamt mussten das Dach und mehrere Fenster der 1902 im Heimatstil erbauten Villa (Dehio) abgedichtet werden, um weitere Schäden zu verhindern. Nachdem mehrere Fristen verstrichen waren und seit Herbst eine Finanzierungszusage des Denkmalamtes vorliegt, hat die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch die Umsetzung in per Bescheid angeordnet. Siehe: “Gemeinde hat Häusle-Villa gekauft” (16.12.2019; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/gemeinde-hat-haeusle-villa-gekauft/6459968; “Notmaßnahmen bei Häusle Villa abgeschlossen” (7.3.2016; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/rankweil/notmassnahmen-bei-haeusle-villa-abgeschlossen/4645396; “Bürgerforum: ‘Juwel’ Häusle-Villa der Gemeinde erhalten. Notsicherungsmaßnahmen an Häusle-Villa sollen noch vor dem Winter starten” (29.10.2015; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/buergerforum-juwel-der-gemeinde-erhalten/4502023 (vgl. Meldung: “Notmaßnahmen für Häusle Villa” (Marktgemeinde Rankweil): https://www.rankweil.at/aktuell/notmassnahmen-fuer-haeusle-villa). +++ Kurzbeschreibung in Denkmalliste (Wikipedia): Villa Häusle, Wohngebäude und Stickereigebäude: “Die zweigeschoßige Villa mit geschwungenem Giebel und turmartigem Aufbau im Nordosten wurde 1902 errichtet.” (Quelle: Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Rankweil). +++ Fotos der Häusle-Villa (Wikimedia Commons): https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Villa_H%C3%A4usle_(Rankweil)?uselang=de.

 

Rankweil (Vbg.): Häusle-Villa muss nach Brand nicht abgerissen werden

Die denkmalgeschützte Häusle-Villa in Rankweil kann erhalten bleiben. Die Villa stand im März in Flammen, kurz nachdem es die Gemeinde Rankweil erworben hatte. Nun gab die Gemeinde bekannt, dass eine Sanierung trotz des großen Brandschadens möglich sei. ORF-BERICHT WEITERLESEN: https://vorarlberg.orf.at/stories/3049391 +++ Weiterer Medienbericht (Vorarlberg online): https://www.vol.at/haeusle-villa-bleibt-erhalten/6622583 +++ Ältere iD-Meldung (15.3.2020): Denkmalgeschütztes Häusle-Villa ausgebrannt. In der Gemeinde Rankweil ist in der Nacht auf Sonntag (14./15.3.2020) in der 1902 erbauten Heimatstil-Villa ein Feuer ausgebrochen (St.-Peter-Gässele 1). Das seit Jahren unbewohnte Gebäude  – vom erfolgreichen Rankweiler Sticker Johann Marte erbaut – war erst vor kurzem von der Gemeinde erworben worden. +++ Brandeinsatz-Bericht (Fireworld.at): https://www.fireworld.at/2020/03/15/vbg-denkmalgeschuetzte-haeusle-villa-in-rankweil-in-vollbrand +++ Älterer Bericht (2016): Lange hat das Bundesdenkmalamt mit dem Eigentümer der denkmalgeschützten Villa Häusle über eine dringend notwendige Bestandssicherung verhandelt. Laut Denkmalamt mussten das Dach und mehrere Fenster der 1902 im Heimatstil erbauten Villa (Dehio) abgedichtet werden, um weitere Schäden zu verhindern. Nachdem mehrere Fristen verstrichen waren und seit Herbst eine Finanzierungszusage des Denkmalamtes vorliegt, hat die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch die Umsetzung in per Bescheid angeordnet. Siehe: “Gemeinde hat Häusle-Villa gekauft” (16.12.2019; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/gemeinde-hat-haeusle-villa-gekauft/6459968; “Notmaßnahmen bei Häusle Villa abgeschlossen” (7.3.2016; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/rankweil/notmassnahmen-bei-haeusle-villa-abgeschlossen/4645396; “Bürgerforum: ‘Juwel’ Häusle-Villa der Gemeinde erhalten. Notsicherungsmaßnahmen an Häusle-Villa sollen noch vor dem Winter starten” (29.10.2015; Vorarlberg Online): https://www.vol.at/buergerforum-juwel-der-gemeinde-erhalten/4502023 (vgl. Meldung: “Notmaßnahmen für Häusle Villa” (Marktgemeinde Rankweil): https://www.rankweil.at/aktuell/notmassnahmen-fuer-haeusle-villa). +++ Kurzbeschreibung in Denkmalliste (Wikipedia): Villa Häusle, Wohngebäude und Stickereigebäude: “Die zweigeschoßige Villa mit geschwungenem Giebel und turmartigem Aufbau im Nordosten wurde 1902 errichtet.” (Quelle: Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Rankweil). +++ Fotos der Häusle-Villa (Wikimedia Commons): https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Villa_H%C3%A4usle_(Rankweil)?uselang=de.

 

Terramare-Schlössl (Wien-Hernals) verfällt weiter, Zukunft ungewiss

Das seit 2018 denkmalgeschützte Terramare-Schlössl steht schon seit 5 Jahren leer und bereitet dem Bezirk, den Anrainern und Denkmalschützern viel Sorgen, denn die frühhistoristische Villa in der Heuberggasse 10 mit einem großen Park, Wirtschaftsgebäude und Portiershaus war bis 2014 Sitz der kroatischen Botschaft und befindet sich im Besitz des Staates Bosnien und Herzegowina und die Bausubstanz wird immer schlechter. Deswegen hat die Bezirksvertretung Hernals in der Sitzung am 4.12.2019 einstimmig eine Resolution für die Erhaltung des Terramare-Schlössls beschlossen. MeinBezirk-Artikel weiterlesen: https://www.meinbezirk.at/hernals/c-lokales/das-terramare-schloessl-in-hernals-die-geschichte-und-die-ungewisse-zukunft_a4106250 +++ Beschreibung des Schlössls im Dehio-Handbuch aus 1996 (Hrsg. Bundesdenkmalamt!, vgl.: http://www.bda.at/publikationen/812/6796/Die-Kunstdenkmaeler-Oesterreichs) ist das Schlössl auf Seite 444 ausführlich(!) beschrieben: “Botschaft der Republik Kroatien (bis 1991 Residenz der jugoslawischen Botschaft). Erb. 1865, 1904 Adaptierung durch Fellner & Helmer. Malerische Villa mit symmetrischer Gliederung durch übergiebelte Risalite und polyonale Türme mit Glockenhelmen; den Fronten Treppen, Veranden und Terrassen zu Garten (zartes Rosenornament an Geländern und Brüstungen) vorgelagert; Giebelschmuck mit glasierten Terrakotta-Madonnentondi und plastisch aus der Wand modelliertem Pfau. Im Inneren zentrale 2geschossige Halle mit 2läufiger Holztreppe und halkreisförmig eingezogener Galerie mit Balustrade (Zugang zu Obergeschoß-Zimmer), Farbglas-Oberlichte mit Blumenfries. Abschluß des Geländes durch Wirtschaftsgebäude und Pförtnerwohnung, 1869.” +++ Resolution der Bezirksvertretung Hernals (4.12.2019): “Die Hernalser Bezirksvertretung spricht sich für den Erhalt des denkmalgeschützten und ortsbildprägenden Terramare-Schlössls samt seinem Park mit schützenswertem Baumbestand in der Heuberggasse 10 aus und ist daher gegen ein seitens der Firma GPM Group-General-Planungs-Management GmbH angekündigtes Wohnbauprojekt für die Errichtung einer „Wohnanlage mit 4.000m² Parkanlage“. Geplant sind 25 Wohnungen mit einer Wohnfläche von 2.000m². Auf diesem Areal befindet sich neben der historischen, denkmalgeschützten Villa ein wertvoller Baumbestand, wie z.B. eine als Naturdenkmal eingestufte besonders schützenswerte Blutbuche. Als Willenskundgebung soll diese Resolution in geeigneter Form an die Bevölkerung kundgemacht werden.”, Quelle: https://www.wien.gv.at/bezirke/hernals/politik/sitzungen/pdf/resolution-20191204-erhalt-terramare-schloessl.pdf +++ Fotos von Erich J. Schimek für die Initiative Denkmalschutz: https://www.flickr.com/photos/id_ejs/sets/72157649414795475. +++ Artikel von Hermann Härtel, Dem Terramare-Schlössel droht der Verfall, in: “Denkma[i]l” Nr. 24/2017, Zeitschrift der Initiative Denkmalschutz, siehe Seite 28: https://www.initiative-denkmalschutz.at/denkmail/DenkMail_Nr-24-2017_web.pdf +++ Ältere Medienberichte: Der Verfall eines Baujuwels (MeinBezirk, 18.2.2018): https://www.meinbezirk.at/hernals/c-freizeit/der-verfall-eines-baujuwels_a2411364; “Terramare-Schlössl nicht ‘an Immobilienhändler verscherbeln’. Bürger und Politiker setzen sich für Erhaltung und Sanierung des Gebäudes ein.” (Kurier, 1.3.2017): https://kurier.at/chronik/wien/terramare-schloessl-nicht-an-immobilienhaendler-verscherbeln/249.106.483; “Verfallendes Terramare-Schlössl: Schon ein Jahr lang tut sich gar nichts” (MeinBezirk, 17.1.2017): https://www.meinbezirk.at/hernals/c-lokales/verfallendes-terramare-schloessl-schon-ein-jahr-lang-tut-sich-gar-nichts_a1989734.; “Terramare-Schlössl: Nun meldet sich der Botschafter zu Wort” (MeinBezirk, 19.1.2016): https://www.meinbezirk.at/mariahilf/c-lokales/terramare-schloessl-nun-meldet-sich-der-botschafter-zu-wort_a1605001; “Terramare Schlössl wird nicht verkauft” (MeinBezirk, 5.10.2015): https://www.meinbezirk.at/hernals/c-lokales/terramare-schloessl-wird-nicht-verkauft_a1497626; “Das erste Gerücht: Terramareschlössel soll abgerissen werden” (MeinBezirk, 13.10.2014): https://www.meinbezirk.at/hernals/c-lokales/terramareschloessel-1170-wien-heuberggasse-10_a1115759.

PS: Der 10-seitige Unterschutzstellungsbescheid des Bundesdenkmalamtes vom 2. August 2018 liegt unserem Verein Initiative Denkmalschutz vor.

Villa Rezek (Wien): Aufwändige Restaurierung eines Haus der Moderne in Pötzleinsdorf

Villa Rezek: “Eines der bedeutendsten und wohl auch mysteriösesten Wiener Häuser der frühen dreißiger Jahre” (Zitat Friedrich Achleitner*) wird derzeit vom engagierten Architekten Maximilian Eisenköck in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt restauriert. Das seit 2010 unter Denkmalschutz stehende Terrassenwohnhaus des Arztehepaares Dr. Rezek in der Wilbrandtgasse 37 wurde 1932-33 vom Architekten Hans Glas (1892 – nach 1960) entworfen. Auf der Website des Architekten Maximilian Eisenköck heißt es dazu: “Unter strengen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten wird die Restaurierung und teilweise Rekonstruierung dieses Zeugnisses der frühen Wiener Moderne auf der Windmühlhöhe in Pötzleinsdorf vorgenommen. Der seit Jahren andauernde Verfall, des Hauptwerks des 1938 nach Kalkutta emigrierten Adolf Loos Schülers Hans Glas, soll hiermit gestoppt und nachträgliche Umbauten rückgebaut werden. (…) Ursprüngliche Gartengestaltung: Albert Esch. Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2021″. Im Architektenlexikon: “Das Gebäude ist im Stil der ‘Neuen Sachlichkeit’ in einfachen, dekorlosen Formen konzipiert. Bemerkenswert ist die Anlage der großzügig bemessenen Terrassen, die sich sowohl nach Süden als auch nach Osten öffnen, wodurch ein prachtvoller Blick über die Stadt ermöglicht wurde. Der Hanglage folgend hat Glas jedes Stockwerk stufenförmig zurückversetzt und der sehr groß bemessenen Villa damit eine erstaunliche Leichtigkeit verliehen.” ORF-FERNSEHBEITRAG (Studio 2, 20.7.2020; 5 MIN) ZUM NACHSEHEN: https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14059019/Rundgang-durch-die-Villa-Rezek/14733519 +++ Das Haus Rezek – Website Architekt Maximilian Eisenköck: http://www.maxeisenkoeck.com/project/haus-rezek +++ +++ Architektur Zentrum Wien (Führung 23.11.2019): https://www.azw.at/de/termin/die-villa-rezek-in-wien-von-hans-glas-1932-33 +++ Der Architekt Hans Glas im Architektenlexikon: http://www.architektenlexikon.at/de/170.htm und auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Glas_(Architekt). +++ Das Haus Rezek in der Denkmalliste Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Wien/W%C3%A4hring .

* Literatur: Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band III/2, Salzburg und Wien 1995, Seite 231 f.

Wilhelminenberg (Wien): Der Verfall der Villa Aurora

Die Villa Aurora, das einstige beliebte Ausflugslokal am Wilhelminenberg, das im März 2019 endgültig schloss, wurde an einen Immobilientreuhänder verkauft, seine Zukunft ist ungewiss. Erste Gerüchte über die Schließung und Verkauf des Gasthauses am Predigtstuhl machten sich im Februar 2019 breit. KURIER-ARTIKEL WEITERLESEN: https://kurier.at/chronik/wien/wilhelminenberg-der-verfall-der-villa-aurora/400999022 +++ Ausgangspunkt der medialen Aufmerksamkeit war ein kurzes Facebook-Posting unseres Vereins am 11. Februar 2019 mit folgendem Text: “Das beliebte Ausflugsgasthaus ‘Villa Aurora’ soll dem Vernehmen nach spätestens am 17. März schließen, es wurde verkauft. Die Gebäude in der Wilhelminenstraße 237 (Eingang Ecke Savoyenstraße) stehen weder in einer Schutzzone noch unter Denkmalschutz. Ohne gültige Bauordnungsnovelle seit Juni 2018 könnten diese problemlos abgerissen werden und das gleiche Schicksal wie das Gasthaus Sperl auf der Wieden erleiden (Karolinengasse 13, 4. Bezirk). Dies ist jetzt Dank der neuen Bauordnungsnovelle nicht mehr so einfach möglich.” Wir bezogen uns damals auf folgende Meldung im Internet: “Villa Aurora – bald Vergangenheit” (23.1.2019, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-lokales/villa-aurora-bald-vergangenheit_a3161817. Der damaligen Inhaber Friedrich Falkner dementierte den Verkauf heftig und behauptete wegen der bevorstehenden Schließung, dass nur eine Renovierung bevorstehe, siehe Wiener Zeitung (11.2.2019; mit INITIATIVE DENKMALSCHUTZ): “Villa Aurora wird renoviert. Anrainer befürchteten Abbruch des Gasthauses, Geschäftsführung dementiert”: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/wien/1017303_Villa-Aurora-wird-renoviert.html; “Renovierung: Villa Aurora bleibt erhalten” (14.2.2019, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-lokales/villa-aurora-bleibt-erhalten_a3202242; “Villa Aurora: Inhaber dementiert den Verkauf (12.2.2019, Kurier): https://kurier.at/chronik/wien/villa-aurora-inhaber-dementiert-den-verkauf/400405259.

UPDATE: ORF “Wien heute” FERNSEHBEITRAG (14.8.2020; 1:17 min): Villa Aurora noch im Tiefschlaf. SIEHE: https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14061522/Villa-Aurora-noch-im-Tiefschlaf/14745592. Seit einem Jahr ist das ehemals beliebte Ausflugslokal Villa Aurora geschlossen. Was der neue Besitzer damit vor hat, ist bisher nicht bekannt. Die Corona-Krise soll seine Pläne aber verschoben haben.

Fotos der Villa Aurora (Erich J. Schimek für Initiative Denkmalschutz): https://www.flickr.com/photos/id_ejs/albums/72157690709416663

Weitere ältere Medienberichte: Hallmann Immobilien hat den Zuschlag. Verkauf von Villa Aurora bestätigt” (5.7.2019, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-lokales/verkauf-von-villa-aurora-bestaetigt_a3497916; “Villa Aurora vor Verkauf an Immobilien-Riesen?” (7.6.2019, Heute): https://www.heute.at/s/-villa-aurora-vor-verkauf-an-immobilien-riesen–46746239; “Verhandlungen laufen: Villa Aurora steht vor Verkauf” (31.5.2019, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/ottakring/c-lokales/villa-aurora-steht-vor-verkauf_a3427845; “Villa Aurora renoviert. Das Restaurant sperrt am 18. März zu. Ob es danach noch so viel Schnitzel gibt wie jetzt, ist offen.” (15.2.2019, Die Presse): https://www.diepresse.com/5580425/villa-aurora-renoviert. +++ Politische Reaktion: “FP-Heinreichsberger: Abriss der Villa Aurora kann nicht ausgeschlossen werden. Kommt der nächste Planungsskandal auf Ottakring zu?” (7.6.2019, APA-OTS): https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190607_OTS0121.

Villa Lindweg 17 (Graz): Trotz Einwendungen gegen Bebauungsplan Villa wird schon abgerissen

Die hübsche kleine Villa Lindweg 17 im 3. Grazer Bezirk Geidorf muss dran glauben, obwohl der Bebauungsplan noch nicht rechtskräftig ist. Der Bebauungsplan 03.23.0 hat dieses Objekt quasi zum Verschwinden genötigt. Gegen den Bebauungsplan wurden Einwendungen erhoben. Dennoch muss die Soko Altstadt rund um Peter Laukhardt am 12. August 2020 bereits den Abbruch der Villa Lindweg 17 mit ansehen. Peter Laukhardt fürchtet nun – wie schon in seiner Einwendung zum Bebauungsplan angeführt -, dass die Gebäude Lindweg 5 (einstöckiger Bau), Lindweg 11 (Villa), Lindweg 23 (kleines Haus) und Lindweg 25 (villenartiges Landhaus) ebenso diesem neuen Bebauungsplan zum Opfer fallen werden. +++ Villa Lindweg 17 auf Baugeschichte.at: https://baugeschichte.at/Lindweg_17 +++ Villa Lindweg 11 auf Baugeschichte.at: https://baugeschichte.at/Lindweg_11.

Eggenberg (Graz): Sophienhof in Baierdorf vom Abriss bedroht

Die Bürgerinitiative Gritzenweg fürchtet um den Verlust der historischen Villen im Ortsteil Baierdorf im 14. Grazer Bezirk Eggenberg. Der aus einem Winzerhaus hervorgegangene ehemalige “Sophienhof” (Gritzenweg 22) wurde bereits im Franziszeischen Katastervon 1829 (Baierdorf) dokumentiert und stellt gemeinsam mit dem für die Zufahrt errichteten, gemauerten Brückerl ein einzigartiges vorstädtisches Ensemble dar. Der Sophienhof wurde vor kurzem gemeinsam mit dem Brückerl an einen Bauträger verkauft. Jetzt wurde um Abbruch angesucht. Der Sprecher der Bürgerinitiative, Klaus Scheiber, fürchtet um weitere zwei Gebäude in der Nachbarschaft.  PRESSREADER (Kleine Zeitung) WEITERLESEN: https://www.pressreader.com/austria/kleine-zeitung-steiermark/20201017/282136408891365

Der Gritzenweg 22 (Sophienhof) auf Baugeschichte.at (bzw. GrazWiki.at): https://baugeschichte.at/Gritzenweg_22

Facebook-Tipp: “Initiative für ein unverwechselbares Graz”: https://www.facebook.com/groups/unverwechselbares.graz (bzw. http://www.unverwechselbaresgraz.at)

Online Petition “Rettet den Grüngürtel – Graz ist gefährdet”: https://www.openpetition.eu/petition/online/rettet-den-gruenguertel-graz-ist-gefaehrdet