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Theresienhof in Kritzendorf

Initiative Denkmalschutz: Klosterneuburgs Schutzzone für die Katz? Abriss des historischen Theresienhofs hat begonnen!

APA-OTS-Presseaussendung, 23. Oktober 2025

Channel: Kultur, Chronik

Klosterneuburgs Schutzzone für die Katz? Abriss des historischen Theresienhofs hat begonnen!

Initiative Denkmalschutz: Stadtgemeinde Klosterneuburg torpediert eigene Schutzzone. Belohnung durch Verfallenlassen? Wer schützt in Zukunft Klosterneuburgs Kulturerbe?

Wien (OTS) – Diesen Montag (20.10.) wurde mit dem Abriss des ehem. Theresienhofs im Ortszentrum und Altortgebiet von Kritzendorf begonnen (Hauptstraße 48-50). Viele Jahre lang stand der Theresienhof in einer Schutzzone, 2015 wurde das Gebäude an eine Wohnbaugesellschaft verkauft, der Verfall schritt langsam voran. Dann langte eine so genannte Anfrage zur Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans bei der Stadt ein, um ein Neubauprojekt auf dem Grundstück verwirklichen zu können.

Sah die Stadt Klosterneuburg dem Verfall tatenlos zu?

Anstatt dem Eigentümer gemäß § 34 NÖ Bauordnung die Behebung der Baugebrechen zu verfügen, kam die Stadtgemeinde Klosterneuburg dem Wunsch nach Umwidmung willig nach und beschloss in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni (ÖVP, GRÜNE, NEOS) die Aufhebung der Schutzzone sowie eine gewinnbringende, höhere Baudichte. Nun stellt sich die Frage, was hat die Stadtgemeinde Klosterneuburg in den letzten Jahren für die Erhaltung dieses erstmals 1686 erwähnten Hofes unternommen? Denn bei Baugebrechen hat die Baubehörde deren Behebung zu verfügen! Ist nun vorgesehen, Eigentümer von Altbauten in Zukunft auf ähnliche Weise für das Verfallenlassen zu “belohnen”?

In Klosterneuburg Abbruch eine Zielsetzung der Schutzzone?

Der im Rahmen der Umwidmung von der Stadtgemeinde beauftragte Stadtbildkonsulent hat in seiner Stellungnahme eine besonders absurde Begründung für die Aufhebung der Schutzzone angeführt, dass nämlich die „Erhaltung und Verbesserung von ortsbildprägenden Strukturen […] die wesentlichen Zielsetzungen der verordneten Schutzzonen“ sind. „Diese für die Dorfstruktur und städtebauliche Qualität wichtige Entwicklung ist allerdings nur realisierbar, wenn ein Abbruch des Bestandsgebäudes ONr. 50 möglich wird“.

Stadtgemeinde Klosterneuburg: Lehren für die Zukunft?

Unser Verein rät den politisch Verantwortlichen dringend an, sich zu überlegen, wie man hinkünftig Altbauten in Schutzzonen besser schützen kann, damit sich solche Vorgänge nicht wiederholen. Andernfalls können die Klosterneuburger Schutzzonen im wahrsten Sinne des Wortes zu Grabe getragen werden.

Rückfragen & Kontakt

Initiative Denkmalschutz – Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter, Markus Landerer, tel. 0699/1024 4216, Dr. Gerhard Hertenberger, tel.: 0676/772 34 33, https://www.idms.at

Details zur Aussendung:
Stichwörter: Architektur, Immobilien, Kultur, Politik, Recht, Denkmalpflege, Stadtplanung, Altstadterhaltung
Ressorts: Kultur Österreich, Chronik Österreich

Klagenfurt (Ktn.): Hotel Wörthersee “Architektur-Juwel” in Gefahr

Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann (Grüne) sorgt sich um die Zukunft des denkmalgeschützten Hotels Wörthersee in der Stadt Klagenfurt. Der Investor soll den Abriss und Neubau beantragt haben. Das Hotel Wörthersee in der  Villacher Straße 338 wurde 1891-1897 im Auftrag von Mitgliedern der Familie Thurn-Valsassina unter dem Architekten Wilhelm Heß errichtet. Es ist ein bedeutender Bau der sogenannten Wörthersee-Architektur. Die Grüne Kultursprecherin erzürnt: „Die Stadt hat dem Investor schon mit der im Jahr 2017 erfolgten Flächenwidmungsplanänderung den Weg für die Renovierung geebnet. Wobei immer glasklar kommuniziert wurde, dass der Denkmalschutz die höchste Priorität hat. Der Investor wusste also von Beginn an, welche Auflagen und Investitionen ihn dadurch erwarten. Doch anstatt unverzüglich – Zeit ist ja bekanntlich Geld – mit der Restaurierung und dem auflagengerechten Umbau zu beginnen, hat auch er – wie schon jahrelang die Vorbesitzer – das Anwesen weitere 3 Jahre dem Verfall preisgegeben. Nun beantragt er den Abriss und Neubau.”  Experten des Denkmalbeirates suchen derzeit mit dem Eigentümer nach einer Lösung. 5MIN-AT-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.5min.at/202007298662/hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr +++ Originale Presseaussendung der Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann (Grüne): https://klagenfurt.gruene.at/hotel-woerthersee-architektur-juwel-in-gefahr +++ Weiterer aktueller Medienbericht: “Sanierung von Hotel wackelt” (21.7.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/5842116/Klagenfurt_Sanierung-von-Hotel-Woerthersee-wackelt +++ Das Hotel Wörthersee auf der Website “Wörthersee Architektur – Villen, Hotels und Badeanstalten der Kaiserzeit”: http://www.woerthersee-architektur.at/?Klagenfurt:Hotel_W%F6rthersee +++ Die Wörthersee-Architektur auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rthersee-Architektur +++ Der Architekt Wilhelm Heß (1846-1916) auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_He%C3%9F_(Architekt) +++  Ältere Medienberichte: “Hotel Wörthersee vor Renovierung. Bundesdenkmalamt bescheinigte dem Investor seriöses Auftreten (21.9.2019, ORF): https://kaernten.orf.at/stories/3013916; “Bald: Bau­start beim Hotel Wörther­see”(21.6.2018, 5min): https://www.5min.at/201806152581/bald-baustart-beim-hotel-woerthersee; “Umbau Hotel Wörthersee noch heuer möglich” (6.2.2018, ORF): https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2893828; “Hotel Wörthersee: Umbau ab Herbst?” (25.7.2017, ORF): https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2856832; Investor pocht auf Seezugang. Neo-Hotelier erwartet sich als Gegenleistung Kooperationsbereitschaft der Stadt.” (8.11.2016, Kurier): https://kurier.at/chronik/oesterreich/investor-pocht-auf-seezugang/229.452.602; “Hotel Wörthersee hat einen Käufer” (4.11.2016, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/aktuelles_klagenfurt/5112685/Klagenfurt_Hotel-Woerthersee-hat-einen-Kaeufer; Hotel ‘Sorgenkind’ vor Verkauf? (11.9.2016, ORF): https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2795956; “Plötzlich gibt es zwei Kauf-Interessenten” (26.8.2016, Kurier): https://kurier.at/chronik/oesterreich/ploetzlich-gibt-es-zwei-kauf-interessenten/217.687.865; “Hotel Wörthersee: Der Denkmalschutz bröckelt. Besitzer des Baujuwels setzt auf Zeit und lässt Sanierungsarbeiten schleifen.” (22.8.2016, Kurier): https://kurier.at/chronik/oesterreich/hotel-woerthersee-der-denkmalschutz-broeckelt/216.911.086; Hotel Wörthersee verfällt (20.4.2016, ORF): https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2769645; “Denkmalbeirat entscheidet über das Hotel Wörthersee. Das Gebäude verfällt seit Jahren. Besitzer hat Aufhebung des Denkmalschutzes beantragt. Experten werden prüfen, ob überhaupt noch genug schützenswerte Substanz vorhanden ist.” (30.8.2015, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/4808915/KLAGENFURT_Beirat-entscheidet-ueber-Hotel-Woerthersee; “Beim Hotel Wörthersee bröckelt jetzt auch der Denkmalschutz. Besitzer soll beim Bundesdenkmalamt die Aufhebung des Schutzes beantragt haben. Landesverwaltungsgericht muss nach Berufung über vorgeschriebene Instandstetzungsmaßnahmen entscheiden.” (23.4.2015, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/4714689/Klagenfurt_Bei-Hotel-Woerthersee-broeckelt-Denkmalschutz +++ Das Hotel Wörthersee in der Denkmalliste auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Klagenfurt_am_W%C3%B6rthersee-Gurlitsch_I.

Wels (OÖ): Letzte Baracke des Lagers 1001 jetzt rechtskräftig unter Denkmalschutz

Ein historisch bedeutendes Gebäude im Welser Stadtteil Lichtenegg hätte für immer verschwinden sollen. Das Holzhaus in der Schulstraße bot von 1938 bis 1962 Unterkunft für Soldaten, KZ-Insassen und Heimatvertriebene. Jetzt hat sich das Bundesdenkmalamt gegen den Einspruch der Welser Heimstätte als Eigentümerin beim Bundesverwaltungsgericht durchgesetzt, sodass die letzte Welser Baracke im “Lager 1001” nun rechtmäßig unter Denkmalschutz steht. Thomas Rammerstorfer von den Welser Grünen wünscht sich jetzt einen Runden Tisch, um über die weitere Nutzung der Baracke zu beratschlagen. Der Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) hatte 2018 erklärt die Entscheidung den Konservatoren zu überlassen. Der Schutz von Objekten sei im übrigen auch die Aufgabe von Ländern und Gemeinden, betonte daraufhin der stellvertretende Abteilungsleiter für Oberösterreich im Bundesdenkmalamt in Anspielung auf die Aussagen des Bürgermeisters. +++ Aktuelle Medienberichte: “Suche nach Verwendungszweck für die letzte Welser Lagerbaracke” (1.9.2020, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/suche-nach-verwendungszweck-fuer-die-letzte-welser-lagerbaracke;art67,3288880; “Baracke Lichtenegg: Grüne wollen sinnvolle Nutzung” (31.8.2020, Monatliche): https://monatliche.at/baracke-lichtenegg-rammerstorfer-schlaegt-runden-tisch-vor

Ältere Medienberichte: “Heimstätte wartet mit Abbruch bis ein Bescheid des Denkmalamtes vorliegt” (29.1.2019, Wochenblick): https://www.wochenblick.at/heimstaette-wartet-mit-abbruch-bis-ein-bescheid-des-denkmalamtes-vorliegt; Mahnung gegen Krieg: Denkmalamt begründet Erhalt der Lagerbaracke (14.1.2019, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/mahnung-gegen-krieg-denkmalamt-begruendet-erhalt-der-lagerbaracke;art67,3091387; Einsturzgefahr: Geschützte Baracke wird vor dem Verfall bewahrt (27.12.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Einsturzgefahr-Geschuetzte-Baracke-wird-vor-dem-Verfall-bewahrt;art67,3086521; “Letzte Baracke in Wels: Bundesdenkmalamt empfiehlt Erhaltung der Baracke 1001” (20.11.2018, MeinBezirk): https://www.meinbezirk.at/wels-wels-land/c-politik/bundesdenkmalamt-empfiehlt-erhaltung-der-baracke-1001_a3051102; “Letzte Baracke ist jetzt Wind und Wetter ausgesetzt” (2.11.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Letzte-Baracke-ist-jetzt-Wind-und-Wetter-ausgesetzt;art67,3050447; Heimstätte plant Reihenhäuser auf Baracken-Grund (24.10.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Heimstaette-plant-Reihenhaeuser-auf-Baracken-Grund;art67,3042416; “Die Siebenbürger Sachsen interessieren sich für Baracke” (18.10.2017, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Die-Siebenbuerger-Sachsen-interessieren-sich-fuer-Baracke;art67,3036101;Gemeinderat will letzte Welser Baracke erhalten (11.10.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Gemeinderat-will-letzte-Welser-Baracke-erhalten;art67,3030807; “Grüne kämpfen für Erhalt von Baracke” (4.10.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Gruene-kaempfen-fuer-Erhalt-von-Baracke;art67,3024423 (vgl. Grüne Wels: https://wels.gruene.at/themen/kultur/erhalt-der-letzten-baracke-des-lagers-1001 sowie https://wels.gruene.at/themen/kultur/erhalt-der-letzten-baracke-des-lagers-1001-1); Denkmalamt prüft Schutz der letzten Welser Baracke (28.9.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Denkmalamt-prueft-Schutz-der-letzten-Welser-Baracke;art67,3019046; Heimstätte will die letzte Welser Baracke abreißen (21.9.2018, OÖN): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Heimstaette-will-die-letzte-Welser-Baracke-abreissen;art67,3012604

Schlachthofblock Innsbruck (Tirol): Teilabriss der legendären Wohnbausiedlung (1911-25)

Der legendäre Schlachthofblock im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen-Schlachthof entstand zunächst 1911-13 als Dienstwohngebäude für die Bediensteten des Städtischen Schlachthofs (Schlachthofgasse 2-6). Nach Abriss des Schlachthofs selbst wurden auf dessen Areal die bestehenden Dienstwohngebäude 1922-1925 zu einem geschlossenen Wohnhof unter Leitung des Stadtbaudirektors Jakob Albert (1880-1974) und dem Architekten (und Maler) Theodor Prachensky (1888-1970) im Auftrag der Vaterländischen Baugesellschaft nach Vorbild der Wiener Gemeindebauten erweitert (Bauausführung: Firmen Josef Retter und Anton Fritz; Erzherzog-Eugen-Straße 25-39 und 24-28, Matthias-Schmid-Straße 2-8, Schlachthofgasse 8-14). Der Schlachthofblock gilt somit als ältester Sozialer Wohnbau in Innsbruck. Der Architekt Theodor Prachensky zählt mit seinem Bruder Wilhelm Nikolaus Prachensky und Lois Welzenbacher, Clemens Holzmeister, Franz Baumann sowie Siegfried Mazagg zu den maßgebenden Architekten der Zwischenkriegszeit in Tirol. Die 19 fünfgeschoßigen Häuser bilden eine geschlossene Anlage mit 183 Wohnungen. Der Innenhof dieser Wohnanlage ist völlig frei von Stöcklgebäuden – er dient ausschließlich als Spiel- und Erholungsraum – und zeigt dadurch den qualitativen Unterschied des städtischen vom privaten Wohnbau, der viel profitorienterter ausgerichtet war. Die Wohnhausanlage gilt als Prototyp für weitere städtische Wohnbauten in Innsbruck (u.a. Vorbild für den 1926/27 erbauten, heute denkmalgeschützten Pembaurblock in Innsbruck-Pradl). Nach jahrelangen Debatten zwischen Totalabriss und Komplettsanierung wurde jetzt ein Kompromiss erzielt: Rund zwei Drittel sollen saniert, der Rest soll abgerissen werden. Die Innsbrucker Immobilien GmbH sowie die Mehrheit des Bauausschusses unter dem Obmann Lucas Krackl (Bürgerliste “Für Innsbruck”; gemeinsam mit ÖVP) waren für einen Totalabriss eingetreten, weil man dadurch mehr Wohnungen zu einem günstigeren Preis hätte schaffen können, doch dann fand ein Sanierungsantrag von SPÖ-Stadtparteiobmann Helmut Buchacher mit Unterstützung der Grünen zur Überraschung aller im Gemeinderat eine Mehrheit. Man wollte auch die baukulturelle und soziale Bedeutung des nicht denkmalgeschützten Schlachthofblocks würdigen, sodass man sich für die Erhaltung eines Großteils der Anlage entschieden hatte. Rückenwind für diese Entscheidung gaben nicht nur die Stadtplanung und der Gestaltungsbeirat, sondern auch – in diesem Fall unzuständige(!?!) – Beirat gemäß Stadt- und Ortsbildschutzgesetz (SOG), denn diese Gremien hätten sich gegen einen Abbruch ausgesprochen. Der Gestaltungsbeirat betonte bei einem Abriss auch die Gefahr, dass „dieses Beispiel Schule machen würde und innerhalb kurzer Zeit der großflächige Verlust der bisher Innsbruck prägenden gründerzeitlichen Bausubstanz die Folge wäre. Jetzt sollen gerade die ältesten Gebäudeteile Schlachthofgasse 2 bis 6 (Nr. 2: Dienstwohngebäude für Schlachthofangestellte, Nr. 4-6, ehem. Wohnhaus der Wohnfürsorge; erbaut 1911-13) sowie die jüngeren Gebäude in der Ingenieur-Etzel-Straße 24, 26 und 28 (auf der Nordwestseite Richtung Viaduktbögen) abgerissen und neu errichtet werden. Die prägenden Fassaden zur Erzherzog-Eugen-Straße und Matthias-Schmid-Straße bleiben erhalten. AKTUELLER TIROLER-TAGESZEITUNG-ARTIKEL: https://www.tt.com/artikel/17588446/knapp-50-millionen-euro-fuer-den-schlachthofblock-neu-in-innsbruck (27.11.2020, “Knapp 50 Millionen Euro für den ‘Schlachthofblock neu’ in Innsbruck”) +++ Weiterer aktueller Medienberichte in KRONE: https://www.krone.at/2285114 (27.11.2020, “Teilabriss: Streit um Innsbrucker Schlachthofblock entschieden”); MeinBezirk: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/abbruch-neubau-sanierung-studentenwohnungen-und-barrierefreiheit_a4367381 (26.11.2020, “Schlachthof: Abbruch, Neubau, Sanierung, Studentenwohnungen und Barrierefreiheit”).

26.11.2020, Das Sanierungsprojekt auf “Innsbruck informiert”
Richtungsweisende Pläne beim Schlachthofblock: Schritte für Sanierung und teilweisen Neubau in Dreiheiligen präsentiert: https://www.ibkinfo.at/schlachthofblock-plaene

Offizielle Presseaussendung der Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck (IIG):
Richtungsweisende Pläne beim Schlachthofblock: Schritte für Sanierung und teilweisen Neubau in Dreiheiligen präsentiert: https://www.iig.at/presse/presseaussendungen/presseaussendungen-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1148&cHash=f3532aa4cb14db4d61e9b0ea48cc0b9d

Der Architekt und Maler Theodor Prachensky (*1888, +1970)
– auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Prachensky
– im Archiv für Baukunst (Universität Innsbruck): https://archiv-baukunst.uibk.ac.at/archive_showperson.php?id=6
– auf Website Michael (Familie) Prachensky: http://www.prachensky.com/michael/familie/theodor.php

Politische Reaktionen (26.11.2020):
Schlachthofblock wird saniert: SPÖ-Buchacher: „Jahrelanger Leerstand wird durch neues, leistbares Wohnen belebt.“: https://www.spoeinnsbruck.at/2020/11/26/schlachthofblock-wird-saniert (SPÖ Jänner 2019: https://www.spoeinnsbruck.at/2019/01/15/gibt-es-eine-zukunft-fuer-den-schlachthofblock)

Über die Anfänge des städtischen Wohnbaus in Innsbruck (Innsbrucker Stadtnachrichten 1991, Nr. 11, Seite 32):
https://issuu.com/innsbruckinformiert/docs/_innsbrucker_stadtnachrichten_199111_nr11_gesamt/32

Literatur/Quellen (u.a.):

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band 1 (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg), Salzburg und Wien 1980, Seite 374

Architekturführer Innsbruck
herausgegeben von Christoph Hölz, Klaus Tragbar, Veronika Weiss, Haymon verlag, 2017, Eintrag-Nr. 124 (CH; Christoph Hölz) (https://www.haymonverlag.at/produkt/7204/architekturfuehrer-innsbruck-architectural-guide-innsbruck)

Ältere Medienberichte

12.11.2016, Tiroler Tageszeitung
Schlachthofblock: Auf der Suche nach dem Kompromiss
https://www.tt.com/artikel/12247329/schlachthofblock-auf-der-suche-nach-dem-kompromiss

30.5.2016, Kurier
Ende der sozialen Wohnromantik
https://kurier.at/chronik/oesterreich/innsbruck-ende-der-sozialen-wohnromantik/201.554.164

17.5.2016, Mein Bezirk
Schlachthofblock: Letzter Anlauf für eine Sanierung
https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/schlachthofblock-letzter-anlauf-fuer-eine-sanierung_a1737737

10.5.2016, Mein Bezirk
Schlachthofblock: SPÖ will gegen Abriss ‘kämpfen’
https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/schlachthofblock-spoe-will-gegen-abriss-kaempfen_a1731389

5.5.2016, Tiroler Tageszeitung
Mehrheit will den Abbruch des Innsbrucker “Schlachthof-Blocks“
https://www.tt.com/artikel/11455489/mehrheit-will-den-abbruch-des-innsbrucker-schlachthof-blocks

Linktipp (nebenbei):

Filmprojekt “Schlachthofblock” (Durchführung: 12/2017)
Ein Projekt von Melanie Hollaus, GUF Gruppe Unabhängiger FilmemacherInnen, stadt_potenziale 2016
https://stadtpotenziale.at/projektarchiv/2016/schlachthofblock.html

9.10.2014, Stadtteilrelikte – Der Schlachthof (Provinnsbruck-at)
http://provinnsbruck.at/allgemein/stadtteilrelikte-der-schlachthof

 

Wiener Grüne wollen Spekulationsverbot im Altbau

Der “Zwischenhandel” mit Zinshäusern soll unterbunden werden, weil er das Wohnen zusätzlich verteuert. Ein 15-jähriges Spekulationsverbot ist der Plan. Weiterlesen im Standard-Artikel: https://www.derstandard.at/story/2000114254279/wiener-gruene-wollen-spekulationsverbot-im-altbau; +++ Originalbericht von David Ellensohn (mit Liste der 30 Hausbeispiele “Liste Spekulation im Altbau Neu” als .PDF), hier abrufbar: https://wien.gruene.at/stadtplanung/spekulation-im-altbau-30-neue-faelle-aufgedeckt +++  ORF-Fernsehbeitrag “Wien Heute” (6.2.2020): https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14040610/Gruene-gegen-Spekulation-mit-Immobilien/14638690 +++ Weitere Medienberichte: Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/wien/2049103-Geschaefte-mit-Altbauten-verbieten.html; ORF: https://wien.orf.at/stories/3033557; Die Presse: https://www.diepresse.com/5764852/wohnen-ein-altes-wahlkampfthema-ist-zuruck sowie “Die Presse”-Kommentar: https://www.diepresse.com/5764893/wenn-grune-forderungen-an-grune-stellen