Soweit auf unserer Homepage durch Links der Zugang zu fremden Informationen ermöglicht wird, übernehmen wir für die inhaltliche Richtigkeit dieser Informationen keine Gewähr; zum Zeitpunkt der Linksetzung haben wir von rechtswidrigen Tätigkeit oder Informationen keine Kenntnis und sind uns auch keiner Tatsachen oder Umstände bewusst, aus denen eine rechtswidrige Tätigkeit oder Information offensichtlich wird; wir sind jederzeit bereit, elektronische Verweise zu entfernen, wenn uns entsprechende Mitteilungen über rechtswidrige Inhalte der verlinkten sites zukommen (§ 17 ECG).

AKTUELLE BERICHTE

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien

Graz (Stmk.): Barockruine des Refektoriums am Rosenhain vor Rettung

Das denkmalgeschützte ehemalige Sommerrefektorium der Jesuiten am Rosenhain im 3. Grazer Bezirk Geidorf steht vor der Revitalisierung, nachdem es in den 1980er-Jahren nach einem elektrischen Kurzschluss ausbrannte. Die Ruine des barocken Refektoriums (Max-Mell-Allee 39) soll jetzt von der Karl-Franzens-Universität „wachgeküsst“ werden. Es soll jetzt saniert und hinkünftig für Büros und einen Hörsaal genützt werden. Das Gebäude soll dem Universitätssportinstitut angebunden werden. Die Stadt Graz und die Karl-Franzens-Uni Graz haben sich jetzt auf einen Baurechtsvertrag geeinigt (um einen symbolischen Betrag von 1 Euro auf 70 Jahre). Im Gemeinderat soll der Vertrag noch am 17. Dezember abgesegnet werden. Im März noch lösten sich Mauerteile durch Windeinwirkung, sodass „Gefahr im Verzug“ attestiert wurde und die Ruine durch einen Absperrzaun vor herabstürzenden Mauerteilen gesichert werden musste. GRAZER-ARTIKEL WEITELESEN: https://grazer.at/de/zJNj6r6d/die-karl-franzens-universitaet-kuesst-das-am-wach (6.12.2020, „Die Karl-Franzens-Universität küsst das ‚Geisterhaus‘ am Rosenhain wach“) ++ Weitere aktuelle Medienberichte: KRONE: https://www.krone.at/2291835 (6.12.2020, „Jesuitenrefektorium: Das ‚Geisterhaus‘ bekommt eine neue Seele“); Kleine Zeitung: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5907717/Am-Grazer-Rosenhain_Jetzt-wird-das-verfallene-Jesuitenrefektorium (6.12.2020, „Am Grazer Rosenhain: Jetzt wird das verfallene Jesuitenrefektorium revitalisiert“). Beschreibung des ehem. Sommerrefektoriums im Dehio-Handbuch (Hrsg. Bundesdenkmalamt, 1979, S. 138): “erb[aut] 1654 (Schornstein ehem. dat. 1654), 1952 Neubedachung und notdürftig gesichert; schlechter Erhaltungszustand. An der Fassade Freskenreste, u. a. Erzengel Michael. Rustiziertes Rundbogen-Steinportal mit Maskaron-Schlußstein, bekrönender bauplastischer Schmuck (Putti mit Kartusche) fast zur Gänze fehlend, 1654; schmiedeeisernes Oberlichtgitter. An der Hoffront gleichzeitiges Rundbogen-Steinportal mit schmiedeeisernem Oberlichtgitter. Innen zerstörte bar[ocke] Wandmalereien.” (vgl. https://bda.gv.at/publikationen/details/dehio-graz-die-kunstdenkmaeler-oesterreichs) +++ Das “Ehem. Sommerrefektorium der Jesuiten” in der Denkmalliste auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Graz/Geidorf. Älterer iD-Bericht: 10. März 2020, Graz (Stmk.): Barockruine am Rosenhain wegen “Gefahr in Verzug” gesperrt https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/graz-stmk-barockruine-am-rosenhain-wegen-gefahr-in-verzug-gesperrt

Kalksburg (Wien): Breitenfurter Straße 529 kurz vor Abriss

Im September 2018 wurden die Abrisspläne für das im Heimatschutz-Stil erbaute Gründerzeithaus Breitenfurter Straße 529 im Rahmen der öffentlichen Auflage Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes Nr. 8256 publik. Unser Verein Initiative Denkmalschutz hat damals eine Stellungnahme für den Erhalt abgegeben, doch die Stadt Wien hat diese nicht berücksichtigt und das ursprünglich in einer Schutzzone der Stadt Wien befindliche Gebäude sogar extra aus der Schutzzone „herausgewidmet“, um die Voraussetzungen für das Neubauprojekt des Pflegezentrum der CS Caritas Socialis in Kooperation mit dem Anton-Proksch-Institut (Suchtklinik) zu schaffen. Doch obwohl seit Sommer 2018 auch Altbauten außerhalb von Schutzzonen ähnlichen Schutz wie in Schutzzonen genießen, hat die Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung) jetzt die für den Abbruch notwendige Bestätigung ausgestellt, „dass an der Erhaltung des Bauwerkes infolge seiner Wirkung auf das örtliche Stadtbild kein öffentliches Interesse besteht“ (gemäß  § 62a Abs. 5a Bauordnung für Wien), sodass die zuständige Baubehörde (Magistratsabteilung 37) den Abbruch jetzt bewilligt hat. Das Haus in Kalksburg (23. Bezirk Liesing) steht jetzt kurz vor dem Abriss. Der Blog von „WienSchauen“ fragt jetzt: „Warum geben die Behörden den Altbau zum Abbruch frei? Sollte nicht die erst 2018 verschärfte Bauordnung solche Abbrüche verhindern? Dass der Bau von Pflegeeinrichtungen und Kliniken sehr zu begrüßen ist und keinesfalls verhindert werden sollte, versteht sich von selbst. Doch warum wird das alte Gebäude nicht in den Neubau integriert? Ließe sich so nicht ein viel schonenderer Umgang mit der Umgebung erreichen? Wie sinnvoll ist es, ein gut erhaltenes Haus ohne Not zu demolieren – gerade in Hinblick auf das Thema Ressourcen?  WIENSCHAUEN-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.wienschauen.at/kalksburg-behoerden-fuer-altbau-abriss-gruenderzeithaus-breitenfurter-strasse-529 (27.11.2020, WienSchauen: „Kalksburg: Behörden für Altbau-Abriss“). Initiative Denkmalschutz: Stellungnahme zum Planentwurf 8256, 27. September 2018 https://www.initiative-denkmalschutz.at/stellungnahme/kalksburg-wien-stellungnahme-zu-planentwurf-8256