Abriss Schörgelgasse 6 (Graz): Altstadtanwalt schlägt Alarm

Unweit des Dietrichsteinplatzes im 6. Grazer Bezirk Jakomini wurde das Werkstättengebäude der ehemaligen Schlosserei des 200 Jahre alten Gebäudes Schörgelgasse 6 in der Kopernikusgasse am Mittwoch, 5. August abgerissen. Das einstöckige Haupthaus zur Schörgelgasse 6 (bzw. zum Dietrichsteinplatz) soll auch noch weichen. Ende Juli ist der neue Bebauungsplan in Kraft getreten, der dreigeschoßige Neubauten erlaubt. Die zuvor geäußerte Kritik der Altstadtkommission an dieser Höherzonung verhallte ungehört. So schlägt der Altstadtanwalt Armin Stolz jetzt Alarm. Er attestiert einen “zahnlosen Altstadtschutz”, die Abbruchproblematik hat sich – auch in der Altstadtschutzzone – in den letzten Jahren weiter verschärft. Das größte Problem: Immer öfter wird mit der “wirtschaftlichen Unzumutbarkeit” für den Abriss argumentiert. Altstadtanwalt Stolz kündigt an bis Herbst einen Vorschlag für ein verbessertes Grazer Altstadterhaltungsgesetz vorzulegen. +++ Baubeschreibung (nach ÖKT): Pawlatschenhaus mit Schlosserei: “Dieses zweigeschossige Ensemble ist ein Rest des vorstädtischen Gewerbes am Dietrichsteinplatz. Besonders das schöne schmiedeeiserne Schlosserei-Schild ist ein deutliches Zeichen dieser einstmals so bedeutenden Zunft. Die Kellertür mit rundbogiger Steinrahmung und der Inschrift “J M 1818” weist auf einen Vorbesitzer hin, einen Johann May. Der Hoftrakt zeichnet sich durch einen schon selten gewordenen Balkongang auf Radkonsolen aus. Das Ensemble ist somit “als städtebauliche Erinnerung zu bewerten”. +++ Medienberichte: “Abbruch: Haus in der Schörgelgasse bereits teilweise abgerissen. Nun hat der Besitzer Fakten geschaffen: Ein erster Teil eines 200 Jahre alten Gebäude-Ensembles unweit des Dietrichsteinplatzes wurde abgerissen.” (6.8.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5849318/Abbruch_Haus-in-der-Schoergelgasse-bereits-teilweise-abgerissen; “Geplanter Gebäudeabriss: Grazer Altstadtanwalt schlägt Alarm. Geplanter Abriss eines Gebäudes beim Dietrichsteinplatz: Altstadtanwalt fordert besseren Schutz historischer Häuser.” (4.8.2020; Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5848240/Geplanter-Gebaeudeabriss_Grazer-Altstadtanwalt-schlaegt-Alarm +++ Schörgelgasse 6 auf Baugeschichte.at (bzw. Grazwiki.at): https://baugeschichte.at/Sch%C3%B6rgelgasse_6.

“Ex-Stadtplanungschef mahnt: ‘Es ist erschreckend, wie grauslich Graz schon ist’“ (15.8.2020, Kleine Zeitung): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5852738/ExStadtplanungschef-mahnt_Es-ist-erschreckend-wie-grauslich-Graz. Ein Gesetz, das nur die Interessen der Baulöwen bedient. Politiker, die zusehen, wie die Landeshauptstadt zubetoniert wird: Jetzt schlägt der ehemalige Stadtplanungschef Heinz Rosmann Alarm. Heinz Rosmann wirkt bei der “Initiative für ein unverwechslbares Graz” mit.

Eichgraben (NÖ): Werden Römergräber wegen Forststraße zerstört?

Aufregung in der Gemeinde Eichgraben. Bei der Errichtung einer Forststraße nach Rekawinkel am Höhenwanderweg sollen Gräber aus der Römerzeit zerstört worden sein. Von den ehemals sieben Grabhügeln würden ohnehin nur noch vier verstreut erkennbare Hügel existieren. Die Bundesforste verteidigen sich und betonen, dass man die Arbeiten unter Einbindung des Bundesdenkmalamtes durchgeführt hat. NÖN-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.noen.at/neulengbach/eichgraben-pressbaum-arbeiten-fuer-forststrasse-werden-roemergraeber-zerstoert-eichgraben-pressbaum-rekawinkel-archaeologie-strassenbau-bundesforste-oesterreichische-bundesforste-220767918 +++ Wandertipp: “Cultura Trail Römerweg Eichgraben”: https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/wienerwald/cultura-trail-roemerweg-eichgraben/1534968 bzw. https://www.bergfex.at/sommer/niederoesterreich/touren/wanderung/19307,cultura-trail-roemerweg-eichgraben +++ Die Marktgemeinde Eichgraben auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Eichgraben

Ungargasse 25 (Wien): Biedermeierhaus in Schutzzone vom Abriss bedroht

Die Kündigung des Mietvertrages einer 88jährigen Frau – sie soll jetzt bis Ende Oktober ausziehen – hat das Spekulationshaus in der Ungargasse 25 wieder in den Fokus gerückt. 2015 wurde ein Ansuchen um Abbruch gestellt. Seitdem liefert sich die Stadt Wien mit dem Eigentümer einen jahrelangen Gerichtsstreit über die Abbruchreife des Hauses in der Ungargasse, da dieses in einer Schutzzone steht. Der Eigentümer will seit vielen Jahren das Grundstück mit dem Vorstadt-Biedermeierhaus gemeinsam mit dem ehemaligen Hotel Roter Hahn in der Parallelstraße Landstraßer Hauptstraße 40 gänzlich neu entwickeln. Der SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana fürchtete 2017, dass vom Roten Hahn nichts als die Fassade übrigbleiben könnte. Siehe: Google Maps.

Friedlhube aus 17. Jh. (Graz-Ries): Abriss statt Denkmalschutz

Das alte Mühlenhaus im Stiftingtal im 10. Grazer Bezirk Ries soll in Bälde abgerissen werden. Das Bundesdenkmalamt konnte keine Erhaltungswürdigkeit im Sinne des (strengen) Denkmalschutzgesetzes feststellen. Jetzt soll die alte, so genannte Friedl-Hube, das ehemals zu einer Mühle gehörige Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, einem Wohnprojekt weichen. Der Eigentümer hätte das Gebäude in der Stiftingtalstraße 57 gerne an jemanden verkauft, der das Gebäude erhalten hätte, doch fand sich kein einziger Interessent. Dabei handelt es sich um das einzige erhaltene derartige historische Mühlengebäude an einem Bach in Graz. Die Bauverhandlung für einen Neubau wurde für den 26. November angesetzt. GRAZER-ARTIKEL WEITERLESEN: https://grazer.at/de/Zxktv9HC/wohnprojekt-statt-denkmalschutz-altes-grazer-wird

Jetzt wird befürchtet, dass sich die im selben Besitz stehende 1908 erbaute secessionistesche Villa in der Stiftingtalstraße 65 ebenso abgerissen werde könnte. Siehe: https://baugeschichte.at/Stiftingtalstra%C3%9Fe_65 (vgl. Dehio Graz, Wien 1979, Seite 217)

Tafel beim Eingang Friedlhube in Graz-Ries

Tafel beim Eingang zur Friedlhube (Stiftingtalstraße 57), Foto: Mai 2019, (c) Peter Laukhardt, CC-by-sa 4.0, Baugeschichte.at

Zur Geschichte der ehem. Friedl-Hube (Baugeschichte.at): “Zur Friedlhube soll zu Beginn des 17. Jhs. zunächst eine Mühle, später eine Schmiede des Deutschen Ritterordens gehört haben, sagt eine Tafel beim Eingang. Das gut erhaltene Gebäude ist mit seinem steilen Schopfwalmdach ein typischer Bau des 17. Jahrhunderts. Bei Restaurierungsarbeit[en] wurden 1986 in einem ebenerdigen Raum eine alte Esse freigelegt, in dem sich Schmiedehämmer, ein Amboss und anderes Schmiedehandwerk befanden.” Hier weiterlesen: https://baugeschichte.at/Stiftingtalstra%C3%9Fe_57

Klagenfurt (Ktn.): Zweiter Flughafen Hangar aus NS-Zeit wird abgerissen

Ursprünglich hätte der zweite Hangar schon abgerissen sein, doch durch die Corona-Krise verzögerte sich der Abbruch. Jetzt ist der Abriss des südlichen Hangars im Gange. Die beiden Hangars in der Flughafenstraße (Google Maps-Luftbild; jeweils knapp 5.000 Quadratmeter groß), die in den 1950er Jahren als Abfertigungsgebäude dienten, wurden in der NS-Zeit erbaut (1938-1940). Bereits im September 2019 hieß es vom Flughafendirektor, die Hangargebäude müssten wegen „Gefahr in Verzug“ abgerissen werden. Zuvor, im Mai 2019 prüfte das Bundesdenkmalamt eine mögliche Unterschutzstellung, denn laut dem Abteilungsleiter des Bundesdenkmalamtes Kärnten, Gorazd Živkovič, waren die beiden NS-Hangars in einer internen Liste des Bundesdenkmalamtes als “prüfenswert” eingetragen. Wegen der Berichte über einen möglichen Abriss wurde dann diese Prüfung vorgezogen, doch sah das Denkmalamt schlussendlich von einer Unterschutzstellung ab. ORF-BERICHT WEITERLESEN: https://kaernten.orf.at/stories/3080131 (12.12.2020, “Abriss von Hubschrauber-Hangar im Gange”). +++ Ältere Medienberichte: Austrianwings.info: https://www.austrianwings.info/2020/12/neues-vom-flughafen-klagenfurt (1.12.2020, “Neues vom Flughafen Klagenfurt”); Kleine Zeitung: https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5632174/Flughafen-Klagenfurt_Denkmalschuetzer-pruefen-zwei-Hangars-vor (21.5.2019, “Denkmalschützer prüfen zwei Hangars vor geplantem Abriss”) +++ Der Flughafen Klagenfurt auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Klagenfurt.

Älterer iD-Bericht

2. Mai 2020, Klagenfurt (Ktn.): Zwei Flughafen Hangars aus NS-Zeit werden abgerissen
https://www.initiative-denkmalschutz.at/berichte/klagenfurt-ktn-zwei-flughafen-hangars-aus-ns-zeit-werden-abgerissen

 

Verlorenes Erbe (Wien): Der prachtvolle Heinrichhof gegenüber der Oper (1945-54 zerstört)

In der sehenswerten TV-Serie „Verlorenes Erbe“ im ORF2-Vorabendprogramm (“Studio 2”) wurde am 9.2.2021 der berühmte Heinrichhof behandelt. Bis 1945/54 stand gegenüber der heutigen Staatsoper eines der prachtvollsten Zinspalais’ der Ringstraßenzeit, der so genannte Heinrichhof (oft auch Heinrichshof genannt; Opernring 1-5). Der prunkvolle Ringstraßenbau wurde 1861-1863 vom berühmten Ringstraßenarchitekten Theophil Hansen erbaut und von Wilhelm Doderer 1870 als “schönstes Zinshaus der Welt” bezeichnet. “Theophil Hansen (…) schuf mit dem Heinrichhof das erste monumentale Wohnhaus in repräsentativer Lage, das nach völlig neuen Stil- und Gliederungsprinzipien entworfen war. Die meisterhafte Gruppierung der Baukörper, eine stark ins Plastische gesteigerte Textur sowie die raffinierte Abstimmung der Farben und der Einsatz der Malerei bewirkten einhelliges Lob und wurden von den zeitgenössischen Architekten als ungeheure Herausforderung empfunden, die in zahlreichen in der Folge entstandenen Neubauten ihren Niederschlag fand” (Zitat Martin Kupf, S. 114). Im berühmten Cafe Heinrichhof, das 1911 vom Architekten Otto Prutscher neu gestaltet wurde, verkehrten berühmte Künstlerpersönlichkeiten, wie z.B. der Sänger Leo Slezak, der oftmals spontan einsprang, wenn ein Sänger gegenüber in der damaligen Hofoper plötzlich ausgefallen war. Beim Großangriff am 12. März 1945 wurde der Heinrichhof von drei Bomben getroffen und brannte zum größeren Teil aus. Die Fassaden gegen den Ring und die Kärntner Straße waren weitgehend unbeschädigt geblieben. Der so beschädigte Heinrichhof wurde vom Bundesdenkmalamt sogar noch unter Denkmalschutz gestellt (mündliche Mitteilung). Eigentümer des Heinrichhof war die Familie Drasche-Wartinberg. Frau Valerie Drasche setzte sich für die Erhaltung des Gebäudes ein, doch die Mehrheit der Familie strebte eine Gewinnmaximierung durch Abbruch und Neubau an. Nach weiteren Witterungsschäden wurde die Ruine 1951 schließlich als “Sicherheitsrisiko” eingestuft, sodass es im Dezember 1951 zur behördlichen Aufforderung zum Totalabbruch eines Teils des Komplexes kam. 1954 schließlich erfolgte der Gesamtabbruch. Das Bundesdenkmalamt machte lediglich die Abnahme und gesicherte Verwahrung von zwei Wandgemälden Carl Rahls zur Bedingung. Heute steht an seiner Stelle der so genannte Opernringhof, der 1955-56 nach Plänen von Carl Appel, Georg Lippert und Alfred Obiditsch erbaut wurde. ORF-FERNSEHBERICHT ANSEHEN (6 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14081354/Das-Opernball-Cafe-Heinrichshof/14854695 (9.2.2021, ORF 2, ‘Studio 2’, “Das Opernball-Café Heinrichshof”)

Linktipps:

Der Heinrich(s)hof:

– auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrichshof_(Wien)

– auf Wien Geschichte Wiki: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Heinrichshof

Literatur:

Dieter Klein, Martin Kupf, Robert Schediwy, Stadtbildverluste Wien – ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte, Wien 2004 (aktualisierte Neuauflage), Seite 114 – 118

Julius Fleischer: Monumenta deperdita. Zum Abbruch des Heinrichhofs, in: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Hrsg. Bundesdenkmalamt. Band 7. Horn, Wien, München 1953, S. 32 f.

Wilhelm Doderer, Die Bauthätigkeit Wiens I, in: Zeitschrift für bildende Kunst 5, Leipzig 1870, Seite 337

Verlorenes Erbe (Sbg): Augustinerkloster Hallein – Nach Großbrand 1943 Abriss 1963

In der sehenswerten TV-Serie „Verlorenes Erbe“ im ORF2-Vorabendprogramm (“Studio 2”) berichtete Rupert Reiter-Kluger am 11.3.2021 über das zerstörte, barocke Augustinerkloster in der Stadt Hallein. Am Georgsberg brach am 22. März 1943 im, das die Stadt weithin dominierende, Augustiner-Eremiten-kloster ein Großbrand aus. Dieser griff auch auf die unterhalb des Georgenbergs gelegene Stadtpfarrkirche über, dabei wurde – neben einigen Bürgerhäusern – sowohl der Dachstuhl, als auch der Kirchturm der Pfarrkirche schwer beschädigt. Dieser stürzte in Folge der enormen Hitzeeinwirkung auf das romanische Mauerwerk zwei Jahre später ein. Während die Pfarrkirche 1953/54 restauriert und einen völlig neuen Turm bekam, wurde das Augustinerkloster, nachdem es nach notdürftigen Reparaturmaßnahmen bis 1958 Verwaltungszwecken diente, 1963 gänzlich abgerissen. Wolfgang Wintersteller, Stadthistoriker, vermutet, dass der Brand von Aufsichtspersonen einer Abteilung der Hitlerjugend ausgelöst wurde, die Zigarettenstummeln auf ein darunter liegendes Holzdach warfen. Ein Föhnsturm an diesem Tag hat das Feuer noch zusätzlich angefacht. Anna Holzner, Stadtarchivarin, berichtet, dass die Klosterkirche eine der schönsten Rokokokirchen das Landes Salzburgs war. 20 Jahre nach dem Brand wurde die Klosterruine schließlich planiert und an seiner Stelle das heutige Bundes(real)gymnasium errichtet. Auch der Großteil der barocken Freitreppe auf den Georgsberg ist im Zuge der Abbrucharbeiten zerstört worden, nur am Fuß des Georgsberges blieb ein kleines Stück der Treppe bis heute erhalten. Der Verein Klosterstiege bemüht sich um einen Wiederaufbau der barocken Freitreppe. Für nicht wenige Halleiner schmerzt der Verlust dieses Kulturgutes Augustinerkloster noch heute. Einen Teil der Kunstgegenstände, die den Brand überdauerten, sind im Stiftsmuseum der Abtei Michaelbeuern ausgestellt. ORF-FERNSEHBEITRAG ZUM NACHSEHEN (5 MIN): https://tvthek.orf.at/profile/Studio-2/13890037/Studio-2/14084872/Die-Geschichte-des-Klosters-Hallein/14878502 (11.3.2021, ORF “Studio 2”, “Die Geschichte des Klosters Hallein”)

Das Augustiner(-Eremiten-)kloster am Georgsberg in Hallein auf:
– Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Augustinerkloster_Hallein
– Salzburg Wiki: https://www.sn.at/wiki/Augustiner-Eremiten-Kloster
– Heinz Dopsch (Euregio): https://www.euregio-salzburg.info/objekt/hallein-ehem-kloster-der-augustiner-eremiten
– Wolfgang Wintersteller, “Der Georgsberg – unser Schulberg”: http://www.brghallein.salzburg.at/?q=abs-60jahr-der-georgsberg

Der erhaltene Rest der barocken Klosterstiege (Salzburg Wiki): https://www.sn.at/wiki/Klosterstiege

Das Bundesgymnasium und das Bundesrealgymnasium auf dem Georgsberg (heute): https://www.sn.at/wiki/Bundesgymnasium_und_Bundesrealgymnasium_Hallein; Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgymnasium_und_Bundesrealgymnasium_Hallein

Die Stadtpfarrkirche von Hallein mit ihrem neuen Turm:
Die Stadtpfarrkirche Hallein unter Feuer (7.11.2016, MeinBezirk.at): https://www.meinbezirk.at/tennengau/c-lokales/die-stadtpfarrkirche-hallein-unter-feuer_a1878957
– Stadtpfarrkirche (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Hallein

Linz (OÖ): Wohnsiedlung Sintstraße – Teilabriss trotz Denkmalschutz?

Die Wohnanlage in der Sintstraße im 14. Linzer Bezirk Industriegebiet-Hafen (KG: Lustenau) soll – trotz Denkmalschutz – zum Teil abgerissen werden. Dem Vernehmen nach hat das Bundesdenkmalamt bereits eine grundsätzliche Zusage für den Teilabbruch der nach Plänen des Stadtbaudirektors Curt Kühne (1883-1963) im Jahr 1927 erbauten Arbeiterhäuserkolonie gegeben (für Abriss vorgesehen: Sintstraße 3 und 5 im Norden sowie die Häuser Sintstraße 27, 29, 33, 35 und 37 im Süden). Der Gemeinderat und Stadtentwickler, Lorenz Potocnik, beklagt dies vehement in einer Presseaussendung: Wenn das wirklich so kommt, bleibt von der denkmalgeschützten Arbeitersiedlung in der Sintstraße nur mehr ein Rumpf übrig: Geht es nach der STRABAG () und der GWG (Gemeinnützige Wohnungs­gesellschaft der Stadt Linz GmbH), sollen nur 11 der 18 Gebäude der historisch-städtebaulichen Vision einer ‘Gartenstadt’ des legendären Curt Kühne stehenbleiben. Der Rest soll der Abrissbirne und Neubauten geopfert werden. ‘Statt einem innovativen Konzept rund um das gesamte historische Ensemble geht’s jetzt in Richtung maximalem Profitdenken – leider ein weiterer Sündenfall seitens der stadteigenen GWG vor hemmungslosen Investorenwünschen“. Vertreter von GWG und Strabag erwidern: „Der Denkmalschutz auf dem Areal ist nach wie vor aufrecht.“ Ein Ideenwettbewerb läuft, im Mai sind Verhandlungen mit dem Denkmalamt anberaumt, um die nächsten Schritte zu klären. Vorwurf von Potocnik: “Die GWG hat letztes Jahr die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung in der Sintstraße einfach an den Bestbieter (STRABAG) verkauft. Von den ursprünglichen Plänen, das gesamte Ensemble zu erhalten und durch Sanierung und Verdichtung aufzuwerten, war bereits beim Verkauf keine Rede mehr. Die vom legendären Stadtbaudirektor Curt Kühne von 1927-1931 erbaute Hafenarbeiter-Siedlung hätte enormes Potenzial – jetzt wird das Gelände maximal verwertet, Luxus- oder Anlegerwohnungen, statt der bisher angesiedelte leistbare und soziale Wohnbau werden verwirklicht.” Seit Februar läuft jetzt ein von der STRABAG und der GWG ein ausgeschriebener Architektenwettbewerb. TIPS-ARTIKEL WEITERLESEN: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/531574-denkmalgeschuetzte-arbeitersiedlung-am-hafen-soll-ein-ort-der-zukunft-werden (15.4.2021, “Denkmalgeschützte Arbeitersiedlung am Hafen soll ein ‘Ort der Zukunft’ werden”)

Beschreibung “Gartenstadt Sintstraße” (Lorenz Potocnik):
Architekt dieser von 1927-1931 errichteten Hafenarbeiter-Siedlung war der legendäre Stadtbaudirektor Curt Kühne. Das „Rote Linz“ verfolgte damals die Idee einer Gartenstadt – eher kleine, schmucklose Wohnhäuser mit viel Grünraum als Treffpunkt und Kommunikationsraum, die sich an englische Vorbilder anlehnte. Das Viertel umfasst 18 idente, zweigeschossige, freistehende Häuser mit 144 (der damaligen Zeit entsprechenden, sehr kleinen) Wohnungen auf einem knapp 16.000 Quadratmeter großen Grundstück mit einer parkähnlichen Grünanlage als Zentrum. Die ehemalige Arbeitersiedlung ist architektonisch ein historisch wertvolles Beispiel für die bis heute lebendige „Gartenstadt“-Bewegung. Seit 2008 war die Anlage im Besitz der GWG. Diese wollte die Siedlung abreißen und Standard-Wohnungen errichten. Bis auf 4 Einheiten stehen die Häuser etwa seit 2015 leer.

Originale Presseaussendung Lorenz Potocnik (14.4.2021):

Abriss der Sintstraßen-Häuser zur Gewinn-Maximierung von STRABAG und GWG: https://linz.news/2021/04/potocnik-abriss-der-sintstrassen-ha%CC%88user-zur-gewinn-maximierung-von-strabag-und-gwg

Wohnsiedlung Sintstraße, Linz

Die Arbeiterwohnhäuser zeigen am risalitartig ausgebildeten Stiegenhaus einen expressionistischen Dekor in Form von Klinkerverkleidungen an den wesentlichen Bauteilen, Foto: Lorenz Potocnik

Weitere Fotos der ehem. Arbeitersiedlung Sintstraße (Wikimedia Commons): https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=linz+sintstra%C3%9Fe&title=Special:MediaSearch&go=Go&type=image

Weitere Medienberichte:

15. April 2021, Oberösterreichische Nachrichten
Steht historische Arbeiter-Siedlung in Linz jetzt doch vor dem Teilabriss? Gerüchte um Aufhebung des Denkmalschutzes für sieben der 18 Häuser in der Sintstraße (Bezahlschranke): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/steht-historische-arbeiter-siedlung-in-linz-jetzt-doch-vor-dem-teilabriss;art66,3384434

14. Oktober 2020, Tips
GWG verkauft denkmalgeschützte Siedlung in der Sintstraße. Die denkmalgeschützte Arbeitersiedlung in der Sintstraße gilt als historisch einzigartiges Beispiel einer Linzer Gartenstadt. Nun verkauft die GWG die Siedlung an die Strabag – und erntet Kritik dafür: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/518819-gwg-verkauft-denkmalgeschuetzte-siedlung-in-der-sintstrasse

14. Oktober 2020, Oberösterreichische Nachrichten
GWG will Arbeiter-Siedlung an die Strabag verkaufen. Die denkmalgeschützte Siedlung in der Sintstraße gilt als historisch wertvoll. Die Strabag soll nun um 3,9 Millionen Euro den größten Teil des Areals kaufen (Bezahlschranke): https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/gwg-will-arbeiter-siedlung-an-die-strabag-verkaufen;art66,3311855

31. Oktober 2017, Tips
Kreativschmiede belebt denkmalgeschützte Sintstraße. Dank Nadine Müller, Steven Osmanaj und ihrem „Sintwerk“ kehrt wieder Leben in die lange Zeit leerstehenden ehemaligen Arbeiterhäuser in der Linzer Sintstraße ein: https://www.tips.at/nachrichten/linz/wirtschaft-politik/408103-kreativschmiede-belebt-denkmalgeschuetzte-sintstrasse

23. Jänner 2017, Oberösterreichische Nachrichten
Arbeitersiedlung Sintstraße braucht neuen Schwung. Sie sind denkmalgeschützt und ein Teil der Linzer Stadtgeschichte. Aber was wird mit den von 1927 bis 1931 von Stadtbaudirektor Curt Kühne errichteten Häusern in der Sintstraße? Diese Frage ist weiterhin offen: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Arbeitersiedlung-Sintstrasse-braucht-neuen-Schwung;art66,2463034

18. Jänner 2016, Oberösterreichische Nachrichten
Neos sind für den Verkauf der Arbeitersiedlung Sintstraße. GWG soll zu Fixpreis verkaufen können – Antrag im Gemeinderat: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Neos-sind-fuer-den-Verkauf-der-Arbeitersiedlung-Sintstrasse;art66,2086177

21. August 2012, Oberösterreichische Nachrichten
Denkmalschützer setzen sich gegen Linzer Abriss-Befürworter durch. Nach langem Hin und Her kommt eine 85 Jahre alte Wohnsiedlung im Linzer Hafenviertel unter Denkmalschutz. Die Anlage ist Eigentum der städtischen Linzer Wohnungsgesellschaft GWG. Geschützt werden alle 18 Bauten: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Denkmalschuetzer-setzen-sich-gegen-Linzer-Abriss-Befuerworter-durch;art66,950167

13. August 2012, ORF
Sintstraße bald unter Denkmalschutz. Der lange Konflikt zwischen der Wohnungsgesellschaft GWG und dem Bundesdenkmalamt um die Häuser in der Linzer Sintstraße dürfte ein Ende gefunden haben. Die 18 Häuser sollen jetzt unter Denkmalschutz gestellt werden: https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2545456

26. Jänner 2012, ORF
Konflikt um denkmalgeschützte Bauten. Sie liegt abseits des Geschehens und ist doch Zentrum eines Konflikts, der seit Jahren zwischen Bundesdenkmalamt und der Stadt Linz schwelt: die Sintstraße. Geht es nach der GWG, soll hier abgerissen und neu gebaut werden. Das kommt für das Bundesdenkmalamt nicht in Frage: https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2518595

3. März 2011, ORF
Streit mit Denkmalamt über Linzer Sintstraße. Seit über einem Jahrzehnt ist die Wohnanlage Sintstraße im Linzer Hafen ein Dauerthema. Die Stadt will die völlig heruntergekommenen Wohnhäuser abreißen und neue errichten. Das Denkmalamt sagt kategorisch “Nein”: Eine Sackgasse: https://ooev1.orf.at/stories/502174

14. Jänner 2009, Oberösterreichische Nachrichten
Ende des Behördenstreits um Häuser in Sintstraße in Sicht. Seit mehr als drei Jahren streiten Stadt und Denkmalamt darüber, ob die 18 historischen Wohnhäuser in der Sintstraße abgerissen werden dürfen. Nun scheint endlich ein Ende des Streits in Sicht: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Ende-des-Behoerdenstreits-um-Haeuser-in-Sintstrasse-in-Sicht;art66,94471

Literatur/Quellen:

Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österrreichs: Oberösterreich, Band II: Linz, Topographisches Denkmälerinventar, Hrsg. Bundesdenkmalamt, Horn/Wien 2009, Seite 363

Österreichische Kunsttopographie, Band LV: Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Linz, III. Teil: ‘Außenbereiche, Urfahr, Ebelsberg’,  Horn 1999, Seite 247

Andrea Bina und Lorenz Potocnik (Hrsg.), Architektur in Linz, 1900-2011, Wien 2012, Seite 75

Friedrich Achleitner, Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band I: ‘Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg’, Salzburg und Wien 1980, Seite 177

Der Standard (Wien): Alte Häuser – Erhalten oder abreißen?

Abreißen und neu bauen: Das war lange das Geschäftsprinzip mancher Wiener Entwickler. Dabei geht es beim Erhalt alter Häuser nicht nur um das Stadtbild. Medienbericht in der Tageszeitung “Der Standard” (Franziska Zoidl) mit Erwähnung unseres Vereins Initiative DenkmalschutzHIER WEITERLESEN: https://www.derstandard.at/story/2000126829317/alte-haeuser-in-wien-erhalten-oder-abreissen (23.5.2021, “Alte Häuser in Wien: Erhalten oder abreißen?”)

Krankenhaus Oberwart (Bgld): Denkmalamt prüft Schutz, Landeshauptmann will Abriss

Das Landeskrankenhaus Oberwart, ein Gebäude im Stil des Brutalismus, wurde 1971 bis 1988/93 von den Architekten Matthias Szauer und Gottfried Fickl erbaut. Beim Bundesdenkmalamt läuft gerade ein Unterschutzstellungsverfahren, doch bei der Fragestunde am 10. Juni 2021 im Burgenländischen Landtag glaubt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bereits jetzt schon zu wissen, dass das Haus nicht geschützt werden wird, denn er sagte: „Aller Voraussicht nach wird dieses Krankenhaus [Anm.: das alte Krankenhaus] nicht unter Denkmalschutz gestellt. Das eröffnet uns natürlich die Möglichkeit in weiterer Folge – und das sage ich auch ganz klar – dieses Krankenhaus abzureißen (Quelle: ORF). In Fachkreisen herrschte ob dieses Vorgriffs Verwunderung und gleichzeitig auch die Befürchtung, dass damit der politische Druck auf das Bundesdenkmalamt steigt, damit es das Krankenhaus in der Dornburggasse 80 doch noch für den Abriss freigibt. Begonnen hat alles mit dem NEOS Landessprecher Eduard Posch, der 2019 meinte: „Dieser Bau ist eine Ikone der Architektur des Brutalismus,” sodass er das Bundesdenkmalamtes bat, eine mögliche Unterschutzstellung zu prüfen. Das Denkmalamt ist dieser Anregung gefolgt und hat den Krankenhausbau mittlerweile als “bedeutsam” eingestuft, sodass ein Prüfverfahren eingeleitet wurde, das bis heute nicht abgeschlossen ist. Bereits im Mai 2020 meinte Doskozil anlässlich der Grundsteinlegung zum Krankenhausneubau in Oberwart: “Es wird schwierig aufgrund der Bausubstanz das bestehende Gebäude weiter zu verwerten. Gemeinsam mit der TU Wien wird die BELIG ein Projekt starten, um Möglichkeiten zu erarbeiten, wie es weiter gehen kann. Ich gehe aber eher davon aus, dass ein Gutteil des Gebäudes abgerissen werden wird” [Anm.: die BELIG (Beteiligungs- und Liegenschafts GmbH) wurde 2020 in LIB Landesimmobilien Burgenland GmbH umbenannt]. NEOS Landessprecher Eduard Posch fordert die zeitgerechte Erarbeitung eines Nachnutzungskonzeptes des Altbaues. Von Seiten der KRAGES, der Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H. heißt es, dass erst nach der Vollinbetriebnahme des Krankenhausneubaues, voraussichtlich 2024, über die Nachnutzung des bestehenden Krankenhauses entschieden wird.

Linktipps:

#SOSBrutalism: Matthias Szauer / Gottfried Fickl: Hospital Oberwart, 1971D–1988: https://www.sosbrutalism.org/cms/16412891

Landeskrankenhaus Oberwart, Full Documentation Fiche 2020 (Docomomo Austria – Documentation and Conservation of buildings, sites and neighbourhoods of the Modern Movement): https://www.docomomo.at/cms/wp-content/uploads/2020/10/7400_szauer-fickl_lkh-oberwart.pdf

Liste brutalistischer Bauwerke in Österreich (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_brutalistischer_Bauwerke_in_%C3%96sterreich

Medienberichte:

20. Juni 2021, BVZ
Krankenhaus Oberwart: Poker um Denkmalschutz. Der Neubau liegt — so Landeshauptmann Doskozil — im Zeit- und Kostenplan. Altbestand könnte abgerissen werden: https://www.bvz.at/oberwart/neubau-krankenhaus-oberwart-poker-um-denkmalschutz-oberwart-krankenhaus-oberwart-hans-peter-doskozil-denkmalschutz-ilse-benkoe-print-277864957

10. Juni 2021, ORF
Landtag: Schlagabtausch zu BELIG. In der Landtagssitzung ist Donnerstagnachmittag der Bericht des Landesrechnungshofes zur Landesgesellschaft BELIG neuerlich Thema gewesen. (mit Doskozil Zitat: „Aller Voraussicht nach wird dieses Krankenhaus nicht unter Denkmalschutz gestellt.” : https://burgenland.orf.at/stories/3107724

8. Oktober 2020, BVZ
Krankenhaus Oberwart. Corona: Denkmalamt muss jetzt warten. Aufgrund der strengen Zugangsbeschränkungen kann das Denkmalamt das Verfahren im Krankenhaus Oberwart derzeit nicht abschließen: https://www.bvz.at/oberwart/krankenhaus-oberwart-corona-denkmalamt-muss-jetzt-warten-oberwart-denkmalamt-krankenhaus-oberwart-zugangsbeschraenkungen-print-227574068

21. Mai 2020, BVZ
Neubau KH Oberwart: Spatenstich von historischer Bedeutung. 235 Millionen Euro — die größte Investition in der Geschichte des Landes — werden bis zum Jahr 2024 investiert: https://www.bvz.at/oberwart/neubau-kh-oberwart-spatenstich-von-historischer-bedeutung-oberwart-spatenstich-krankenhaus-oberwart-investition-206485672

19. Mai 2020, MeinBezirk
Krankenhaus Oberwart: 235 Millionen Euro für größtes Bauprojekt im Burgenland. Der Spatenstich fürs neue Krankenhaus Oberwart ist erfolgt. Bis 2024 werden maximal 235 Millionen Euro investiert: https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-lokales/235-millionen-euro-fuer-groesstes-bauprojekt-im-burgenland_a4072521

7. November 2019, ORF
KH Oberwart: Grüne wollen Dialog über Nachnutzung. Die Krankenanstaltengesellschaft KRAGES ist derzeit mit der Ausschreibung für den Neubau des Krankenhauses Oberwart beschäftigt. Was mit dem bestehenden Krankenhaus geschehen soll, ist unklar. Die Grünen fordern einen breit geführten Partizipationsprozess: https://burgenland.orf.at/stories/3020649

11. September 2019, BVZ
Krankenhaus Oberwart. Denkmalschutz prüft: Grünes Licht für Bau. Stadtgemeinde erteilt Baubewilligung für Neubau. Das Denkmalamt kündigt für das bestehende Spital nähere Erhebungen an: https://www.bvz.at/oberwart/krankenhaus-oberwart-denkmalschutz-prueft-gruenes-licht-fuer-bau-oberwart-krankenhaus-oberwart-krages-denkmalschutz-161952160

5. September 2019, BVZ
Spitalbau. Denkmalamt prüft Oberwarter Krankenhaus. Auf Antrag der NEOS prüft das Bundesdenkmalamt das Oberwarter Spital. Aktuell wird das Gebäude als “bedeutsam” eingestuft: https://www.bvz.at/burgenland/politik/spitalbau-denkmalamt-prueft-oberwarter-krankenhaus-oberwart-redaktionsfeed-bundesdenkmalamt-neos-krankenhaus-oberwart-krages-161244976

4. September 2019, Kleine Zeitung
Soll Neubau weichen. Denkmalschutz für Oberwarter Krankenhaus wird geprüft. Das im Architekturstil des Brutalismus in den 1970er-Jahren geplante Krankenhaus Oberwart sollte nach dem Neubau des Spitals abgerissen werden. Nun hat es das Bundesdenkmalamt als bedeutsam eingestuft und in sein Prüfprogramm aufgenommen (Bezahlschranke): https://www.kleinezeitung.at/steiermark/oststeier/5684586/Soll-Neubau-weichen_Denkmalschutz-fuer-Oberwarter-Krankenhaus-wird

15. August 2019, BVZ
Vorschlag der NEOS: Denkmalschutz für Krankenhaus Oberwart? Die NEOS fordern die Prüfung der Denkmaleigenschaften des Krankenhauses in Oberwart und haben das Bundesdenkmalamt eingeschaltet: https://www.bvz.at/oberwart/vorschlag-der-neos-denkmalschutz-fuer-krankenhaus-oberwart-oberwart-krankenhaus-oberwart-brutalismus-eduard-posch-158391170

9. August 2019, MeinBezirk
Krankenhaus Oberwart: NEOS wollen Denkmaleigenschaften prüfen: https://www.meinbezirk.at/oberwart/c-politik/neos-wollen-denkmaleigenschaften-pruefen_a3560649

7. August 2019, Prima Magazin
Krankenhaus unter Denkmalschutz? Das bestehende Krankenhaus in Oberwart soll durch einen Neubau ersetzt werden. Jetzt haben die NEOS Burgenland einen Antrag an das Bundesdenkmalamt gestellt, zu überprüfen, ob das alte Gebäude schützenswert ist: https://www.prima-magazin.at/lokalnachrichten/krankenhaus-unter-denkmalschutz